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Neue Aufsichtsratschefin für Dresden und Leipzig

Die Mitteldeutsche Flughafen AG, die über den Airports Dresden und Leipzig/Halle steht, hat mit Hiltrud Werner eine neue Vorsitzende des Aufsichtsrats bekommen. Am Montag wurde sie an die Spitze des Kontrollgremiums gewählt. Werner löst damit den Sächsischen Staatsminister der Finanzen, Hartmut Vorjohann, ab. Er hatte das Amt Ende August vorübergehend übernommen. Vorjohann bleibt Mitglied des Aufsichtsrates und wurde zu einem der drei stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Weitere stellvertretende Vorsitzende sind Michael Richter, Finanzminister von Sachsen-Anhalt, sowie Gerd Doepelheuer, Arbeitnehmervertreter. „Die Unternehmensgruppe der mitteldeutschen Flughäfen hat sich ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt. Unsere unternehmerischen Chancen wollen wir entschieden nutzen – zum Wohl unserer Kunden, unserer Mitarbeiter und der Menschen in der gesamten Region. Deshalb sind wir dankbar für die verlässliche Unterstützung unserer Eigentümer. Der konstruktive Dialog auch mit allen neu gewählten Mitgliedern des Aufsichtsrats wird uns gemeinsam zum Erfolg führen”, erklärt MDF-Vorstandsvorsitzender Götz Ahmelmann.

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Kommentar: Sperrt das Terminal 1 in Wien auf!

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie nutzt der Flughafen Wien-Schwechat lediglich die Gatebereiche F und G für den Flugbetrieb. Seit einiger Zeit gibt es auch “doppeltes Busboarding”, bei dem Passagiere zu den C-Busgates gekarrt werden, um dort einen anderen Vorfeldbus zum Flugzeug besteigen zu können. Während “vor Corona” den Fluggästen flächenmäßig deutlich mehr Raum zur Verfügung stand, wird es zu Stoßzeiten im ohnehin schmalen Terminal 3 ziemlich eng. Nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch jetzt ist es häufig überfüllt. Empfohlene, jedoch nicht mehr von der Bundesregierung vorgeschriebene Mindestabstände, können dabei nicht eingehalten werden. Während andere Flughäfen beim Busboarding die Anzahl der eingesetzten Fahrzeug erhöht haben, ist man diesen Weg in Wien-Schwechat nie gegangen. Bis heute geht es unverändert eng in den Vorfeldbussen zu. Gelegentlich werden Passagiere auch in Gangways und Stiegenhäusern “zwischengelagert” bis der Bus bzw. das Flugzeug zum Einsteigen bereit sind. Das kann mitunter auch mal eine halbe Stunde dauern. Während der gesamten Corona-Pandemie hat man dieses fragwürdige Boardingverfahren, das Billigfluggesellschaften nach Wien gebracht haben und selbstredend auch auf Austrian Airlines Flügen angewandt wird, durchgezogen. Das Terminal 3 wurde in einer Zeit geplant und errichtet, in der der Flughafen Wien starker politischer Einflussnahme ausgesetzt war. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass es sich aus heutiger Sicht um eine Fehlkonstruktion handelt, die in dieser Form nicht mehr gebaut werden würde. Damals ging es eher darum, dass man ein monströses Terminal baut, um Wien größer wirken zu lassen. Bei der Planung dachte man keine Sekunde daran, dass ein schmaler, langer

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Frankfurt: British Airways führte A380-Linienflug durch

Die Landung einer Maschine von British Airways auf dem Flughafen Frankfurt am Main ist an sich keine Besonderheit, doch am Montag setzte das IAG-Konzernmitglied mit der G-XLEF einen Airbus A380-800 ein. Aus London-Heathrow kommend landete der Superjumbo als BA 902 kurz nach 10 Uhr 00 auf dem größten Airport Deutschlands. Als BA 903 ging es wieder zurück in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Es handelte sich um einen der ersten A380-Umläufe von British Airways seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Die IAG-Tochter fliegt in den nächsten Wochen häufig im Europa-Netz mit diesem Maschinentyp. Hintergrund ist, dass man diesen wieder auf die Langstrecke bringen will und die kurzen Flüge auch für das Training der Flugzeugführer nutzt. Zuletzt flog man im März 2020 regulär mit den Superjumbos. Im Gegensatz zum Mitbewerber Lufthansa, dessen Konzernchef Carsten Spohr den Wiedereinsatz für unwahrscheinlich hält, bekannte sich British Airways schon sehr früh zum Comeback der A380-Flotte. Nun ist es soweit, die G-XLEF ist wieder in der Luft und stattete im Rahmen eines regulären Linienflugs dem Frankfurer Airport einen Besuch ab. Zuvor führte British Airways zahlreiche technische Flüge ab Shannon durch. Dabei wurden auch die Piloten trainiert, denn viele saßen schon länger nicht mehr in einem realen Airbus-A380-Cockpit. Am 2. November 2021 wurde dieser Superjumbo von Irland nach London-Heathrow überstellt und kam am Montag auf dem Frankfurt-Umlauf wieder kommerziell im Liniendienst zum Einsatz.

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Norwegian flottet 13 Boeing 737-800 ein

Die Billigfluggesellschaft Norwegian ist im Vorjahr haarscharf am Zusammenbruch vorbeigeschrammt und verkleinerte sich massiv. Nun fasst man wieder einen größeren Expansionsschritt ins Auge und beabsichtigt die Flotte um 13 Boeing 737-800 zu erweitern. Dabei handelt sich um Leasingflugzeuge, die laut einer Erklärung der börsennotierten Firmengruppe zu “günstigen Konditionen” bezogen werden sollen. Die ersten Einheiten sollen bereits im Laufe des vierten Quartals des Jahres 2021 übernommen werden. Die restlichen sollen gegen Jahresanfang 2022 folgen. Die Verträge werden je nach Maschine zwischen fünf und acht Jahren laufen. FIrmenchef Geir Karlsen geht davon aus, dass der Anteil der so genannten “Power by the Hour”-Verträge bis zum Sommer 2022 auf etwa 60 bis 70 Prozent der Flotte sinken wird. Derzeit sind alle 51 Boeing 737-800 über solche Vereinbarungen geleast.

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Ab 43.841 Franken: Pauschalreisen im Businessjet nach New York

Der Tour Operator Travelcoup Deluxe bietet anlässlich der Grenzöffnung seitens der Vereinigten Staaten von Amerika Pauschalreisen mit Privatjet-Flugsegmenten an. Abflugsort in Zürich-Kloten. In New York nutzt man den Teterboro Airport. Von dort aus geht es per Helikopter zum Hotel. Dieser Transfer ist im Reisepreis inkludiert. „Als der Termin für die Öffnung der US-Grenzen bekannt war, haben uns sogleich erste Kundenanfragen für Flüge nach New York erreicht. Nachdem es im letzten Jahr nicht möglich war, möchten die Leute in diesem Jahr wieder zum traditionellen Weihnachts-Einkaufsbummel in die 5th Avenue. Mit unserem Christmas Shopping-Special machen wir ihnen ein exklusives Angebot für ein attraktives Komplettpaket, bestehend aus Flug im Privatjet, Transfer und Hotelübernachtung“, erklärt Niclas Seitz, Gründer und CEO von Travelcoup Deluxe. Die Unterkunft erfolgt in fünf Fünfsterne-Hotels, die von den Passagieren frei gewählt werden können. Die Pauschalreisen im Businessjet haben allerdings auch ihren Preis. Diese sind ab 43.841 Schweizer Franken erhältlich. Laut Tour Operator sind die Flüge von/nach New York, die Helikopter Transfers, Übernachtungen sowie Frühstück inkludiert.

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Quartalszahlen: IAG steckt weiter in den roten Zahlen

Die International Airlines Group hatte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres rund 15,5 Millionen Passagiere an Bord. Finanziell litt man aber stark unter den Reisebeschränkungen des Vereinigten Königreichs. Diese haben sich wesentlich stärker als bei Mitbewerbern in der Bilanz niedergeschlagen. Die Folge daraus ist, dass die IAG für das dritte Quartal 2021 einen Verlust in der Höhe von 574 Millionen Euro kommunizieren musste. Die Hoffnungen liegen auf den Langstrecken in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika. Dabei rechnet man mit einem hohen Nachholbedarf und ist der Überzeugung, dass man sowohl hohe Auslastungen als auch gute Yields erzielen kann. Der International Airlines Group gehören unter anderem die Fluggesellschaften British Airways, Iberia, Aer Lingus, Vueling sowie die Marke Level an. Derzeit prüft die EU-Kommission den Erwerb des spanischen Mitbewerbers Air Europa, wobei das Ergebnis noch völlig offen ist.

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Industriereport: Manager fordern Ausbau des Hub Wien

Aus dem Infrastrukturreport 2022 geht hervor, dass sich rund 74 Prozent der Befragten für den Ausbau des Flugverkehrsdrehkreuzes Wien aussprechen. 59 Prozent erwarten, dass die Kapazitäten der heimischen Flughäfen erhöht und multimodale Anbindungen verbessert werden. „Die Renaissance der Luftfahrt nach der Krise ist ein entscheidendes Standortthema. Ohne Flughafen Wien wären wir weder im Export, noch im Tourismus so erfolgreich, wie wir das sind bzw. wieder sein wollen”, erklärt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Der größte Flughafen Österreichs büßte bereits vor der Corona-Pandemie im Bereich der Umsteigerverkehre ein. Hintergrund ist unter anderem, dass das einstige Niki-Drehkreuz weggefallen ist und sich verstärkt Point-to-Point-Verkehre von Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air etabliert haben. Die Krise und die damit verbundenen Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Länder hatten auch erhebliche Auswirkungen auf das AUA-Drehkreuz Wien.

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Alltours baut Winterurlaube mit eigener Anreise aus

Bislang setzte der Reiseveranstalter Alltours überwiegend auf Strandurlaube. In dieser Wintersaison ändert sich das aber, denn man bietet auch Schnee-Ziele in Österreich, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz an. Rund 100 Hotels hat man komplett neu im Portfolio. „Unsere Kunden lieben die kinderfreundlichen Skigebiete inmitten malerisch großer Wälder mit ausgezeichneten Schneeverhältnissen für alpinen und nordischen Skilauf. Die Preise für den Winterurlaub 21/22 sind bei Alltours gegenüber dem Winter 18/19 auf Vorkrisenniveau stabil geblieben. Darüber hinaus sind viele zusätzliche Leistungen wie beispielsweise ein Skipass oder der Eintritt in das Badeparadies im Preis enthalten“, betont Jonas Neubert, Gruppenleiter Individualreisen bei Alltours. In erster Linie will der Tour Operator jene Kundengruppen, die mit dem eigenen Auto anreisen wollen, ansprechen. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass verstärkt Urlauber mit ihrem Kraftfahrzeug anstatt mit dem Flugzeug reisen. Dabei werden nicht selten Sicherheitsaspekte und die Hoffnung, dass man im Falle von Grenzschließungen mit dem Auto irgendeinen Weg nach Hause findet, angegeben.

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Klagenfurt: Medical mit tragischem Ende

Auf Eurowings-Flug EW 5110 von Köln/Bonn nach Hurghada ereignete sich am Samstag ein medizinischer Notfall, der zu einer außerplanmäßigen Landung auf dem Flughafen Klagenfurt führte. Trotz intensiver Bemühungen überlebte der 71-jährige Passagier nicht. Die Kabinenbesatzung soll sich intensiv um den Fluggast, der einen medizinischen Notfall erlitten hatte, gekümmert haben. Der Kapitän entschied sich zu einer sofortigen Landung auf dem Klagenfurter Airport, so dass der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert werden konnte. Allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn der Senior überlebte nicht. Die Ärzte haben offiziellen Angaben nach einen natürlichen Tod festgestellt. Eurowings spricht der Familie des Verstorbenen gegenüber der Bildzeitung “tiefstes Beileid” aus. Weiters erklärt der Carrier: “An Bord des Fluges EW 5110 kam es zu einem medizinischen Notfall. Ein männlicher Passagier wurde umgehend durch die Kabinenbesatzung medizinisch versorgt”. Der Flug nach Hurghada wurde ab Klagenfurt nicht fortgesetzt. Die Eurowings-Maschine flog – samt Passagieren – wieder zurück nach Köln/Bonn. Am Sonntagmorgen wurden die Fluggäste an ihr Ziel nach Hurghada geflogen.

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Airlines bauen Fuel-Hedging wieder aus

In den letzten Wochen und Monaten sind die Treibstoffpreise wieder stark gestiegen. Nun beginnen erste Airline-Konzerne wieder mit Hedging-Geschäften. Dabei hofft man darauf, dass man sich vor weiter steigenden Preisen bewahren kann. In Europa haben in den letzten Tagen unter anderem die Lufthansa Group, Ryanair und Air France-KLM das Volumen des Fuel-Hedgings stark ausgebaut. In etwa die Hälfte des Bedarfs wurde laut Bloomberg News über derartige Preissicherungsgeschäfte bezogen. Fuel-Hedging kann für Fluggesellschaften von Vorteil sein, denn eine vereinbarte Menge wird zu einem vorab vereinbarten Preis bezogen. Wird es am Weltmarkt teurer, profitiert die Airline. Sinken die Kosten aber, so zahlt die Fluggesellschaft drauf, denn der Preis ändert sich nicht. Daher wird im Regelfall nicht der komplette Bedarf über derartige Geschäfte besichert.

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