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Corona bei Ryanair in Porto: Kritik an Behörden und Airline

Der Billigflieger Ryanair steht in Portugal aufgrund des Umgangs mit Corona-Infektionen bei Flugbegleitern in der Kritik. Betroffen ist die Basis Porto, an der es zumindest einen positiven Fall gibt. Der betroffene Kabinenmitarbeiter befindet sich zwar in Isolation, jedoch wurden die Kollegen nicht getestet. Unter Berufung auf Flugbegleiter des Lowcosters, die in Porto stationiert sind, schreibt unter anderem das lokale Nachrichtenportal JN, dass mit einer höheren Dunkelziffer gerechnet wird. Dies führt man darauf zurück, dass Ryanair im Gegensatz zu anderen Anbietern auf die regelmäßige Vorlage negativer Coronatests verzichten würde. Auch hätte man im konkreten Fall keine systematischen Tests des Kabinenpersonals durchgeführt. Die Problematik soll aber nicht nur den Billigflieger betreffen, denn laut lokalen Medienberichten würde eine Vielzahl von Unternehmern im Falle positiver Coronatests die Arbeit der Gesundheitsbehörden erschweren. Teilweise würden diese gar keine oder gar falsche Personallisten übermitteln. Dies soll insbesondere mit der Sorge, dass die Belegschaft in Quarantäne gesteckt wird, zusammenhängen. Ryanair äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa bezüglich Porto dahingehend, dass es eine „kleine Anzahl positiver Fälle“ geben soll. „Ryanair hat vollständig mit der lokalen Gesundheitsbehörde zusammengearbeitet und jede Besatzung, die in engem Kontakt mit bestätigten Fällen stand, wurde in voller Übereinstimmung mit den Richtlinien der lokalen Gesundheitsbehörde sofort vom Roster gestrichen“, so ein Sprecher weiters. Contact-Tracing der Behörden läuft nur schleppend an Der jüngste Fall wirft aber auch weitere Fragen auf: Laut dem Flugbegleiter, der von JN zitiert wird, soll dieser allein an jenem Tag, an dem er positiv auf Covid-19 getestet wurde, zuvor mit 689 Passagieren Kontakt

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AirHelp: Viele Flüge von Unregelmäßigkeiten betroffen

Das Fluggastrechteportal AirHelp nahm genauer unter Lupe in welchen Ländern es während der noch laufenden Sommersaison 2021 zu den meisten Problemen im Zusammenhang mit Flügen gekommen ist. Dabei nehmen Belgien, Frankreich und Deutschland unrühmliche Plätze ein. Trotz Corona haben sich die europäischen Bürger ihre Sommerurlaube nicht nehmen lassen und sind viel verreist – mehr als 400.000 Flüge wurden alleine in Europa verbucht. Kein Vergleich zu 2020. In den Jahren vor der Corona-Pandemie war diese Hauptreisezeit allerdings besonders anfällig für Flugprobleme. AirHelp wollte daher zum Ende der Ferien in Deutschland wissen, inwieweit Passagiere diesen Sommer von Verspätungen und Ausfällen in Europa betroffen waren. Die Analyse der Flugdaten von 15 europäischen Ländern für Juni und Juli 2021 zeigt: In Belgien, Frankreich und Deutschland gab es demnach die meisten Zwischenfälle. In Belgien wurde zwar vergleichsweise wenig geflogen (unter 10.000 Flüge im Juni und Juli), trotzdem ist die Zahl der von Verspätungen und Flugausfällen betroffenen Passagiere hoch: Fast jeder dritte Reisende (31 Prozent) hatten mit Störungen zu kämpfen. Das entspricht rund 271.000 Passagieren. Auch in Frankreich war mindestens jeder vierte Fluggast (26 Prozent) von Flugstörungen betroffen, das sind mehr als 3.660.000 Passagiere bei rund 57.200 analysierten Flügen. Ein Fünftel der Flüge ab Deutschland betroffen Die Deutschen machen nicht nur selbst gerne Urlaub, sondern Deutschland ist auch ein beliebtes Reiseziel für Europäer. Fast 60.000 Flieger haben in den letzten zwei Monaten die deutschen Flughäfen verlassen und rund 3,68 Millionen Passagiere in den Urlaub oder zurück in die Heimat transportiert. Dabei kam es auch hierzulande zu

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Juli 2021: Air Baltic hatte 209.146 Fluggäste

Die lettische Air Baltic konnte im Juli 2021 insgesamt 209.146 Passagiere befördern. Durchgeführt wurden 2.559 Flüge. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat wurde eine Steigerung um 38 Prozent erzielt. Allerdings lag man um 69 Prozent unter der Beförderungsleistung von Juli 2019. „Dieser Sommer hat uns einiges versprechend gezeigt und ein Anzeichen dafür, dass die Erholung der Luftfahrtindustrie begonnen hat. Insbesondere die Auslastung unserer Flüge hat den höchsten Stand seit Beginn der Krise erreicht. Dennoch ist die Zahl der beförderten Passagiere im Juli um 64 % niedriger als im Juli 2019“, erklärt Firmenchef Martin Gauss.   July, 2021 July, 2020 Change Number of passengers 209 146 151 529 +38% Number of flights 2 559 2 019 +27% 15-minute flight punctuality indicator 78% 97% -19%-points

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Air Astana kündigt London-Comeback an

Nach längerer Pause wird die Fluggesellschaft Air Astana ihre Verbindung zwischen Nur-Sultan und London-Heathrow reaktivieren. Ab 18. September 2021 soll die Route an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Airbus A321LR bedient werden. Die Flugzeit von Nur-Sultan nach London beläuft sich auf 7:15 Stunden, ab London dauern die Flüge 6:30 Stunden.  Ab Deutschland bleibt das Flugangebot stabil. Air Astana fliegt weiterhin viermal pro Woche von Frankfurt nach Nur-Sultan sowie jeweils einmal pro Woche von Frankfurt nach Atyrau und nach Uralsk.

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Hamburg: Condor fliegt neu nach Samos

Condor hat am Flughafen Hamburg eine neue Flugverbindung nach Samos aufgenommen. Dieses Ziel war zuvor ab dem norddeutschen Airport nicht nonstop erreichbar. Ab sofort steuert der Ferienflieger die griechische Insel einmal pro Woche an. „Griechenland ist auch in diesem Jahr – wie schon 2020 – besonders beliebt bei den Norddeutschen. Wir freuen uns sehr, unser Angebot auf die griechischen Inseln um ein weiteres Urlaubsziel erhöhen zu können. Die Insel Samos bietet das, wonach sich viele Reisende sehnen: Strand, Meer, Berge – Sonne gibt es auf einer der sonnreichsten Inseln Griechenlands gratis dazu“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Samos ergänzt das Flugangebot ab Hamburg zu den schönsten Mittelmeerzielen optimal und Gäste haben ab sofort damit die Möglichkeit direkt ab der Hansestadt mit Condor auf die griechische Urlaubsinsel zu fliegen“, so Tobias Schnitker, Head of Pricing & Revenue Short / Medium Haul. „Mit dem neuen Ziel freuen wir uns, unsere Partnerschaft mit dem Hamburg Airport weiter zu stärken und den Menschen der Region noch mehr Destinationen als Urlaubsziel anzubieten.“ Die Fluggesellschaft Condor setzt diesen Sommer wieder auf Vielfalt: Insgesamt steuert Condor 19 Nonstop-Ziele ab Hamburg an. Mit der Verbindung nach Samos fliegt die Fluggesellschaft ab sofort neun Urlaubsziele in Griechenland an, darunter Inseln wie Korfu, Kreta, Rhodos und Zakynthos. Condor verbindet die Hansestadt mit weiteren Sonnenzielen, wie zum Beispiel mit den kanarischen Inseln, Palma de Mallorca, Funchal und Hurghada.

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Zürich tiefer in die roten Zahlen gerutscht

Der Flughafen Zürich-Kloten verzeichnete im ersten Halbjahr 2021 einen Verlust in der Höhe von 45,1 Millionen Schweizer Franken. Damit ist man tiefer in die roten Zahlen gerutscht, denn im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde das Minus mit 27,5 Millionen Schweizer Franken ausgewiesen. Von Jänner bis Juni 2021 nutzten rund 2,1 Mio. Passagiere den Flughafen Zürich als Ausgangs-, Umsteige- oder Zielort ihrer Flugreise, was einem Rückgang von 60,5 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 ging die Anzahl Passagiere gar um 85,9 Prozent zurück. Die Anzahl Flugbewegungen verringerte sich im ersten Halbjahr 2021 um 31,9 Prozent auf 41.123 Starts und Landungen. Einzig die Anzahl Frachtflüge erhöhte sich (+18,6 Prozent), was sich auch positiv auf die Menge der umgeschlagenen Frachtgüter im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 auswirkte (+25,1 Prozent auf 180.788 Tonnen). Die Gesamterträge in den ersten sechs Monaten 2021 lagen gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 um 15,1 Prozent tiefer bei CHF 263,6 Millionen, gegenüber 2019 sind es sogar -55,2 Prozent. Dabei reduzierten sich insbesondere die aviatischen Erträge, die lediglich noch 25 Prozent der Gesamterträge ausmachten, während es vor Corona rund 55 Prozent waren. Die Betriebskosten nahmen im Vorjahresvergleich trotz eines hohen Anteils Fixkosten um 16,6 Prozent auf CHF 171,4 Millionen ab. Gegenüber 2019 verringerte sich die bereinigte Kostenbasis um 30,4 Prozent. Die Einsparungen sind hauptsächlich auf tiefere Personalaufwendungen als Folge der Kurzarbeit, tiefere Polizei- und Sicherheitskosten sowie weitere allgemeine Kostenreduktionen zurückzuführen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) sank im Vorjahresvergleich um 12,1 Prozent auf

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Ego Airways und Lumiwings arbeiten zusammen

Das italienische Airline-Startup Ego Airways und die griechische Lumiwings werden künftig im Bereich des Vertriebs zusammenarbeiten. So sollen künftig die Flüge über die Homepages beider Carrier vermarktet werden. Betroffen sind unter anderem die Lumiwings-Verbindungen ab Forli nach Cagliari, Catania, Comiso, Ibiza und Olbia. Für beide Anbieter ist es das jeweils erste Codeshare-Abkommen, das unterzeichnet wurde. Die griechische Fluggesellschaft stieg heuer in das Liniengeschäft auf eigene Rechnung an. Dazu stationierte man in Forli eine Boeing 737-300. Ego Airways ist eine Neugründung, die derzeit einen Embraer 190 einsetzt. Überschneidungen gibt es insofern, dass auch dieser Carrier Forli ins Auge gefasst hat. Gemeinsam wollen die beiden Carrier den Markt besser bedienen.

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Fliegendes Personal: Swiss führt Impfpflicht ein

Als erstes Konzernmitglied der Lufthansa Group führt Swiss mit Wirksamkeit zum 15. November 2021 eine Impfpflicht für das fliegende Personal ein. Als Argument führt man ein, dass „die weltweiten länderspezifischen Einreisebestimmungen, die zunehmend eine Impfpflicht auch für Crews verlangen“ das notwendig machen würden. Weiters behauptet Swiss, dass man die Entscheidung aus „operationellen und fürsorglichen Gründen“ getroffen habe. „Um auch in Zukunft unser weltweites Streckennetz aufrechterhalten zu können und unserer Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitenden nachzukommen, ist es wichtig, die notwendigen Schritte jetzt einzuleiten“, so Firmenchef Dieter Vranckx. Swiss stützt sich auf die entsprechenden Klauseln in den Gesamtarbeitsverträgen des Cockpit- und Kabinenpersonals, welche eine solche Maßnahme unter diesen Umständen vorsehen. Ein transparenter Austausch mit den Sozialpartnern findet statt. Ob die Arbeitsverhältnisse mit Piloten und Flugbegleitern, die sich dennoch nicht impfen lassen würden, beendet werden – sprich die Weigerung ein „Freifahrtschein“ für die Kündigung ist – teilte die Lufthansa-Tochter übrigens nicht mit.

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Emirates bringt A380 wieder nach Düsseldorf und Hamburg

Eigenen Angaben nach verzeichnet Emirates ab Deutschland derzeit eine hohe Nachfrage. Daher stockt man die Verbindungen ab Düsseldorf und Hamburg auf. Dabei soll auch der Maschinentyp Airbus A380 zum Einsatz kommen. Ab Hamburg und Düsseldorf soll künftig wieder täglich nach Dubai geflogen werden. Ab München erhöht der Golfcarrier die Frequenzen auf neun pro Woche. Frankfurt wird bereits zweimal täglich bedient. Damit fliegt Emirates wieder alle vier seiner deutschen Abflughäfen mit dem Airbus-Flaggschiff an. „Wir freuen uns sehr über die zusätzlichen Kapazitäten im deutschen Markt, die genau zur richtigen Zeit kommen: Im Oktober startet in Dubai die Expo 2020 und wir stellen ein immer größer werdendes Interesse an der Weltausstellung im deutschen Markt fest“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe. „In Kürze werden wir verschiedene Expo-Themenpakete auf den Markt bringen, um die Begeisterung an diesem Megaevent weiter zu wecken. Mit unseren mehrfach täglichen Nonstopflügen von Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg – viele davon mit der A380 – nach Dubai ist Emirates für Besucher aus Deutschland die natürliche Wahl der Fluggesellschaft zur Weltausstellung.“ Insgesamt plant Emirates in Europa eine Kapazitätssteigerung mit zusätzlichen Verbindungen in mehr als zehn Städten. Neben Hamburg und München sind das Birmingham, Barcelona, Brüssel, Dublin, London, Lissabon, Madrid, Rom und Zürich. Zahlreiche dieser Metropolen werden dann mit täglichen Abflügen nach Dubai oder mehr bedient. Im Vereinigten Königreich nimmt Emirates die Linienflugverbindungen nach Newcastle ab dem 15. Oktober wieder auf und bietet vier wöchentliche Flüge zwischen Dubai und dem Nordwesten Englands, die mit Boeing 777-300ER-Jets in

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Swiss-Chef will maximal halbe Staatshilfe abrufen

Die Fluggesellschaft Swiss bezahlte laut Firmenchef Dieter Vranckxs im Juli 2021 einen Teil des staatlich garantierten Kredits zurück. Gegenüber RTS erklärte der Manager, dass 50 Millionen Franken überwiesen wurden. Dabei führte er aus, dass das Sommergeschäft gut gelaufen ist und man gut Geld verdienen konnte. Daher habe man die ersten 50 Millionen Schweizer Franken rückführen können. Die Kreditlinie, die gewährt wurde, beträgt 1,5 Milliarden Schweizer Franken. Vollständig abgerufen wurde das Darlehen bislang nicht. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, nicht mehr als die Hälfte des Kredits, also 750 Millionen Franken, auszugeben. Dieses Versprechen haben wir bisher gehalten. Im Juni hatten wir die Möglichkeit, 50 Millionen Franken zurückzuzahlen“, so Dieter Vranckx gegenüber RTS. „Wir haben es im Juni gesehen: Wenn die Geschäfte besser laufen, können wir einen Teil des Kredits zurückzahlen. Aber der Winter kommt, November und Dezember sind sehr schwierige Monate für eine Airline, werden wir wahrscheinlich wieder Finanzmittel abrufen müssen.“

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