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AUA-BR-Stratberger: „Geschäftsleitung will Gerichtsurteil ‚vorwegnehmen'“

Die Gewerkschaft Vida und der Bord-Betriebsrat von Austrian Airlines weisen die Vorwürfe des Unternehmens, wonach einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice (AMS) zur Kündigung angemeldet wurden, weil sie die Umschulungen von Dash-8 auf andere Flugzeugtypen verweigert hätten, entschieden zurück. Zuvor hatte unter anderem das Portal Aerotelegraph.com berichtet, dass sich rund 12 Dash-Kapitäne weigern sollen sich auf andere Muster umschulen zu lassen. Demnach hätte diesen die Degradierung zum First Officer gedroht. Als “Trostpflaster” soll es aber weiterhin den Kommandanten-Bezug geben. Die nunmehrige scharfe Klarstellung von Gewerkschaft und Betriebsrat wirft aber generell weitere Fragen zur Vorgehensweise der Austrian Airlines auf. „Im Gegensatz zu den Darstellungen des Unternehmens in einigen Medien liegen uns mehrere Schreiben der Betroffenen an die AUA vor. In diesen haben sie sich ausdrücklich als arbeitswillig und arbeitsbereit deklariert. Zudem haben diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nie eine Umschulung verweigert. Das Unternehmen hat vielmehr die Bewerbungen Einzelner nicht akzeptiert, da sie im Zuge der Umschulung den Stationswechsel aus den Länderbasen auf den Flughafen Wien abgelehnt haben. „Mit der Verknüpfung der Umschulung mit dem Stationswechsel möchte das Unternehmen eine anhängige Gerichtsentscheidung zu den Länderbasenschließungen vorwegnehmen und die Kolleginnen und Kollegen in einem neuen Dienstvertrag zwingen. Diese zwei Rechtsfragen sind allerdings getrennt voneinander zu betrachten – mit einer Vielzahl weiterer Rechtsstreitigkeiten ist daher zu rechnen“, stellen Rainer Stratberger, Vorsitzender des AUA-Betriebsrats Bord, und Christina Pratl, stellvertretende Vorsitzende des Vida-Fachbereichs Luftfahrt, klar.  Das Unternehmen hat zudem auch erst vor wenigen Tagen die Kurzarbeit für die betroffenen Beschäftigten verlängert. Der Großteil der von der Kündigung

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Virgin Atlantic startet Barbados ab Edinburgh

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic wird am 5. Dezember 2021 eine Nonstop-Verbindung ab Edinburgh nach Barbados aufnehmen. Bislang konzentriert sich der Carrier primär auf den Flughafen London-Heathrow. Weitere Langstreckenziele ab Schottland sind – zumindest vorläufig – nicht geplant. Die neue Route soll mit Maschinen des Typs Airbus A330 bedient werden. Ab Heathrow wird Virgin Atlantic die St.-Lucia-Strecke zum 18. Dezember 2021 reaktivieren und ab Manchester will man ab 6. November 2021 wieder nach Montego Bay fliegen. Über viele Jahre hinweg setzte Virgin Atlantic vornehmlich auf Vierstrahler und hatte zeitweise sogar Sticker auf manchen Flugzeugen, die auf diesen Umstand hingewiesen haben. Diese Strategie hat man aber verworfen. Derzeit besteht die Flotte aus drei A330-200, zehn A330-300, sieben A350-1000 und 17 Boeing 787-9. Weiters erwartet man die Auslieferung von 15 A330-900 sowie fünf weiteren A350-1000.

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Aktion für Geimpfte: Malaysia Airlines fliegt für 17,90 Euro

Die Regierung von Malaysia versucht derzeit den Domestic-Flugverkehr anzukurbeln. Personen, die vollständig geimpft sind können mit ihren Kindern nahezu ohne Auflagen innerhalb des Landes fliegen. Dazu werden Tickets um umgerechnet rund 17,90 Euro angeboten. Diese Sonderaktion gilt vorerst nur für Malaysia Airlines, wobei sich möglicherweise in Kürze auch andere Carrier anschließend könnten. Die Buchungen müssen zwischen 10. August und 30. September 2021 erfolgen und bis 30. Oktober 2021 abgeflogen werden. Das Kontingent ist pro Maschine beschränkt und richtet sich an Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Malaysia Airlines-Chef Izham Ismail erklärt dazu unter anderem: „Malaysia Airlines ist bestens vorbereitet und freut sich seinen Teil dazu beizutragen Menschen, die ihre Lieben seit der Umsetzung der landesweiten Covid-19-Maßnahmen nicht mehr gesehen haben, wieder miteinander zu verbinden. Diese neueste Flugserie spiegelt die bedeutende Rolle der nationalen Fluggesellschaft bei der Bereitstellung kritischer Flugverbindungen während der COVID-19-Pandemie für wichtige Reisen wider“.

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USA investieren 42 Milliarden Dollar in Airports und Häfen

Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen kräftig in die Infrastruktur ihrer Häfen und Airports investieren. Republikaner und Demokraten haben monatelang um die genaue Ausgestaltung des Pakets gerungen, doch nun ist eine Lösung da. Der Senat beschloss ein insgesamt 550 Milliarden U.S.-Dollar schweres Infrastruktur-Paket. Verteilt über mehrere Jahre soll investiert werden. Die Mittel werden für den Ausbau, aber auch die Modernisierung von Verkehrswegen zur Verfügung gestellt. Dadurch sollen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. In die Airports und Häfen will die U.S.-Regierung rund 42 Milliarden U.S.-Dollar stecken. Die Betreiber können ihre Projekte einreichen und nach einer Evaluierung durch die Behörden könnten erhebliche Zuschüsse ausbezahlt werden werden. Es wird derzeit vermutet, dass die Flughäfen in erster Linie Ausbau- und Modernisierungsprojekte beantragen werden.

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Korean Air führte 10.000 Preighter-Flüge durch

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat Korean Air mehr als 10.000 Frachtflüge mit Passagierflugzeugen durchgeführt. Seitdem wurden auf 65 Strecken nach Nordamerika, Europa, Südostasien, China und Japan 400.000 Tonnen befördert. Pro Hin- und Rückflug wurden etwa 40 Tonnen transportiert. Nachdem die meisten Passagierflüge nach dem Ausbruch von COVID-19 eingestellt worden waren, begann Korean Air mit dem Einsatz von reinen Frachtrouten, allerdings mit Passagierflugzeugen. Die Fluggesellschaft startete im März letzten Jahres mit 38 Flügen dieser Art und führt mittlerweile mehr als 800 Frachtflüge pro Monat durch. „Wir gehen davon aus, dass reine Frachtflüge mit Passagiermaschinen in der zweiten Jahreshälfte, wenn das Import- und Exportvolumen typischerweise zunimmt, eine wichtigere Rolle spielen werden“, sagte ein Vertreter von Korean Air. „Als koreanische Fluggesellschaft wird Korean Air ihre Bemühungen fortsetzen, ein stabiles logistisches Umfeld für Importe und Exporte zu schaffen, indem sie aktiv Frachtkapazitäten sichert.“ Im Zuge des Transports von Pandemie-Hilfsgütern verzeichnete Korean Air am 12. Juni 2021 den längsten Flug. Frachtflug KE8047 flog über 13.405 Kilometer mit einer Flugdauer von 14 Stunden und 42 Minuten vom Flughafen Incheon zum Flughafen Miami (USA). Um die akute Nachfrage in der Luftfracht zu entzerren, erhöht die Fluggesellschaft kontinuierlich ihre Kapazitäten, auch in Bezug auf neue Routen. 

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Ryanair feiert Gewinner aus umstrittenen Rubbellosen

Seit einigen Jahren bietet Ryanair auf vielen Flügen Rubbellose an, die durchaus umstritten sind, denn nach Ansicht einiger Experten bewegt man sich in einer Grauzone. Der Carrier teilte mit, dass zwei Passagiere 100.000 Euro gewonnen haben. Dabei soll es sich um eine Frau aus Italien und einen Mann aus Bergamo handeln. Weiters sollen diese nun die Möglichkeit haben an einer Verlosung von einer Million Euro teilnehmen zu können. Der Konzern bezeichnet die Lose als “Ryanair-Wohltätigkeits-Rubbellose”. “Ryanair arbeitet mit einigen großartigen Wohltätigkeitsprojekten zusammen und hat sich verpflichtet, lebenswichtige Spenden für seine Rubbellos-Partner in ganz Europa zu sammeln, darunter die Jack & Jill Foundation, Make A Wish Italien, Kinderhilfe Deutschland, Naomi House & Jacksplace UK und viele mehr. Die Ryanair Foundation hat bereits über 10 Millionen € an ausgewählte Wohltätigkeitsorganisationen in ganz Europa gespendet und wird diese langjährigen Partnerschaften, die auf die Unterstützung und Großzügigkeit der Ryanair-Kunden angewiesen sind, weiterhin unterstützen”, so der Konzern in einer Aussendung. Auf das Kabinenpersonal wird allerdings immer wieder Verkaufsdruck ausgeübt. So ist in den Anweisungen an die Flugbegleiter unter anderem bei der Tochter Lauda Europe zu lesen, dass möglichst viele Rubbellose verkauft werden sollen. Auch ist der Zeitpunkt des Anbietens genau festgehalten. Bei der ehemaligen Fluggesellschaft Laudamotion gab es diese Karten übrigens nie, da die Geschäftsleitung den Verkauf dieser nicht haben wollte.

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Amsterdam: Delta startet „Anschlussflüge“ auf der Schiene

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines bietet seit Dienstag Anschlüsse und Zubringer in Thalys-Zügen von/nach Amsterdam an. Vorerst sind die belgischen Städte Antwerpen und Brüssel auf der Schiene im Programm. Die neue Vereinbarung ermöglicht es Kunden, am Amsterdamer Flughafen Schiphol mit einer einzigen Ticketbuchung nahtlos zwischen Flugzeug und Zug umzusteigen. Vom Bahnhof in der Central Plaza von Schiphol gibt es Zugang sowie häufige Verbindungen ins Zentrum von Brüssel und Antwerpen mit Fahrzeiten von etwas mehr als einer Stunde. Die Thalys-Züge bieten ein komfortables Reiseerlebnis mit Steckdosen an jedem Sitzplatz sowie WLAN. „Das Air+Rail-Programm mit Thalys ist nur der Anfang, denn wir wollen unseren Kunden eine schnelle und bequeme Zugverbindung zu einer Reihe von Zielen in ganz Europa bieten. Für unsere europäischen Kunden ist dies auch eine großartige Möglichkeit, nach Amsterdam zu reisen, um von dort aus Flüge zu Zielen in den Vereinigten Staaten zu erreichen“, so Alain Bellemare, Delta President – International. „Orientiert haben wir uns an unseren Partnerfluggesellschaften Air France und KLM Royal Dutch Airlines, die ähnliche Programme anbieten. Mit der bereits vorhandenen Bahn-Infrastruktur in Europa können wir unseren Kunden eine größere Auswahl sowie noch bequemere Reiseoptionen bieten.“ Unterschiede für Passagiere auf der Bahnstrecke: Kunden können entweder auf Accesrail.com einchecken, um ihre Bordkarte mit der Delta-Ticketbestätigung zu erhalten, oder sie können das Zugticket beim Schalter am Bahnhof erwerben. Auf der Fahrkarte sind der Sitzplatz und der Waggon, in dem sie reisen, entsprechend angegeben. Am Reisetag müssen Kunden, die mit dem Flugzeug in Amsterdam ankommen, wie gewohnt den Zoll passieren und

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Lufthansa startet Übergepäck-Verkauf über NDC

Die Lufthansa Group ermöglicht Agenturen nun auch das Buchen und Kassieren von Übergepäck über die NDC-Schnittstelle. Vorerst ist dies aber auf zusätzliche Gepäckstücke auf der Langstrecke nach Nord- und Zentralamerika sowie Mexiko beschränkt. Weiters berichtet Touristik Aktuell, dass Lufthansa die Plattform runderneuert habe. Seit einiger Zeit drängt der Kranich-Konzern auf die Nutzung von NDC und erhebt bei GDS-Buchungen einen Zuschlag. Von der Neuerung betroffen sind die Konzernmitglieder Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines. Bei Eurowings gibt es zumindest vorläufig keine Veränderungen.

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Bahnstreik: Lufthansa setzt innerdeutsch größere Maschinen ein

Lufthansa reagiert auf den von der Gewerkschaft GdL organisierten Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn AG und setzt im innerdeutschen Verkehr größeres Fluggerät ein. Dabei handelt es sich überwiegend um den Maschinentyp Airbus A321. Ein Sprecher bestätigte, dass man zwar nach Möglichkeit größeres Fluggerät einsetzt, jedoch keine weiteren Maschinen reaktiviert habe. Der Streik bei der Deutschen Bahn AG soll noch bis vorerst 13. August 2021 2 Uhr 00 andauern. Bislang gibt es seitens der Gewerkschaft keine Anzeichen für eine mögliche Verlängerung. Da viele Bahnverbindungen ausfallen ist auch zu beobachten, dass im innerdeutschen Flugverkehr die Preise kurzfristig sprunghaft angestiegen sind. Private Eisenbahngesellschaften sowie Fernbusanbieter nehmen ebenfalls höhere Fahrscheinpreise. DIe Nachfrage soll, so die Unternehmen auf Anfrage, sprunghaft angestiegen sein.

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9H-ZTA: Titan Airways Malta übernimmt ersten A321

Die Neugründung Titan Airways Malta hat mit der 9H-ZTA das erste Flugzeug registriert. Es handelt sich um einen Airbus A321, der im Jahr 2008 an Air Berlin ausgeliefert wurde. Der Mittelstreckenjet war zunächst bei der deutschen Fluggesellschaft im Einsatz ehe er im Jahr 2017 als OE-LCB zu Niki wechselte. Nach der Pleite der beiden Airlines fand dieser A321 im Mai 2018 seinen Weg zu Titan Airways und war häufig im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung für Jet2 im Einsatz. Nun übergab der britische Carrier diesen Airbus A321 an die neugegründete Tochtergesellschaft auf Malta. Die Maschine trägt derzeit keine Livery und ist komplett in weiß gehalten. Die neue Registrierung 9H-ZTA ist bereits angebracht worden. In Kürze sollen zwei weitere Maschinen folgen, die als Frachter eingesetzt werden sollen. Auch zumindest ein Airbus A330 soll in die Flotte aufgenommen werden, denn Titan Airways Malta soll Cargoflüge zwischen Europa und den USA durchführen.

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