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Österreich: Amira Air ist jetzt RP Aircraft Management

Gleich zweimal gründete Ronny Pecik Fluggesellschaften unter dem Namen Amira Air. Die erste verkaufte er an Niki Lauda, aus der dann die ehemalige Airline Lauda sowie Laudamotion Executive hervorgegangen sind. Nun bekam die “zweite Amira Air” einen neuen Firmennamen. Das Unternehmen ist nun unter dem Wortlaut RP Aircraft Management GmbH aktiv. Künftig wird man die Marke RP Air nutzen. Eine Homepage hat man allerdings noch nicht. Die Bedarfsfluggesellschaft ist im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung der österreichischen Behörden. Laudamotion Executive ist übrigens seit einiger Zeit als Sparfell unterwegs. Der Name, der an den vormaligen Eigentümer erinnert, wurde abgelegt. Die Billigfluggesellschaft Lauda, die vormals Amira Air hieß, gab Ende des Vorjahres die Zulassungen an die österreichischen Behörden zurück. Als Ersatz gründete Ryanair auf Malta die Lauda Europe Ltd.

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Utair: Große Änderungen geplant?

Vor wenigen Tagen hat die ICAO einen neuen Three-Letter-Code an die Utair Limited vergeben. Der bisherige Code „UTA“ der PJSC Utair Aviation wird ergänzt mit dem Code „UTR“. Seit geraumer Zeit hat Utair mit verschiedenen Problemen zu kämpfen – auch finanzieller Art. Dass nun die ICAO einen neuen Three-Letter-Code vergibt wirft deshalb einige Fragen auf. Plant Utair, wie beispielsweise die Norwegian Gruppe, Flugzeuge auf ein neues AOC zu transferieren? Eine Anfrage von Aviation.direct bei Utair blieb bisher unbeantwortet. Fakt ist jedoch, dass die Utair bisher schon über drei AOCs verfügt: AOC #06: PJSC Utair Aviation (mit 15 ATR72-500, 6 Boeing B737-400, 18 B737-500, 15 B737-800 und 3 B767-200ER) AOC #34: JSC Utair-Helicopter Services (mit total 196 verschiedenen Helikoptern, hauptsächlich aber Mil Mi-8) AOC #53: JSC Utair (mit 1 Bombardier Challenger 300, 3 Antonov An-2, 11 An-24, 2 An-26 und 5 An-74) Ob es sich bei der von der ICAO als Utair Limited bezeichnete Firma um ein neues Unternehmen ist nicht klar. Aufgrund unterschiedlicher Auslegungen der juristischen Persönlichkeiten von Staat zu Staat, könnte die in Kanada beheimatete ICAO fälschlicherweise das „Limited“ benutzt haben, anstelle der in Russland gebräuchlichen Rechtsformen OOO, JSC, OJSC oder PJSC. Dennoch, die Aktionäre der Utair haben auf der Hauptversammlung am 22. Juli 2021 einem Umschuldungsprojekt zugestimmt. Damit wurden 4,194 Milliarden zusätzliche Aktien (zu 3,25 Rubel, ca. 4 Eurocent) ausgegeben, um etwa 160 Millionen Euro in die Kasse zu spülen. Gleichzeitig konnte Utair im ersten Quartal 2021 die Schulden um etwa 50% auf 1,1 Milliarden Rubel (ca. 12,7

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Eurowings ersetzt „Schalter-Zwang“ durch Upload-Funktion

Vergleichsweise spät führt Eurowings in ihrer App die Möglichkeit ein, dass Corona-Dokumente digital gespeichert werden können. Die Lösung nennt sich “MyHealth Docs” und wurde zuvor mit rund 1.500 Freiwilligen getestet. Zahlreiche Mitbewerber ermöglichen schon länger das Speichern in ihren mobilen Apps. Damit will man Reisenden ein zusätzliches Service anbieten, so dass bei Kontrollen die notwendigen Unterlagen wie Impf-, Genesungs-, oder Testnachweise sowie Einreiseformulare schneller vorgezeigt werden können. Der wahre Vorteil verbirgt sich jedoch zwischen den Zeilen der Pressemitteilung, denn nach dem Upload sollen die Reisenden ihre Bordkarte beziehen können. Das ist eine deutliche Verbesserung, denn auf fast allen Strecken außerhalb Deutschlands konnte der Web-Check-in zwar verwendet werden, jedoch die Ausgabe der Bordkarte erfolgte erst am Schalter. Mit Hilfe des digitalen Uploads soll sich das nun generell ändern.  Zuvor konnten Fluggäste über „myHealth Docs“ anhand eines detaillierten Fragebogens überprüfen, ob alle für die Einreise benötigten Dokumente vorlagen. Neu ist nun, dass Fluggäste nach Abschluss des Fragebogens die Möglichkeit erhalten, die entsprechenden Dokumente hochzuladen oder als Foto hinterlegen zu können. Anzumerken ist, dass es auf ausgewählten Strecken, beispielsweise zwischen Deutschland und Spanien, schon zuvor die Möglichkeit gab die Bordkarte auch über die App oder das Internet zu beziehen. Dazu musste ein Fragebogen ausgefüllt werden und je nach Antworten entschied das System dann, ob die Bordkarte heruntergeladen werden kann oder zum Gang zum Schalter aufgefordert wurde. Dies war aber nicht auf allen Strecken möglich.

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Malta flog 579 Sprachschüler für rund 300.000 Euro in die Heimat

Im Juli 2021 wurden in Malta die Sprachschulen auf Anordnung der Regierung geschlossen. Mit fünf Sonderflügen wurden insgesamt 579 zumeist Minderjährige in ihre Heimat geflogen. Hierfür gab der Mittelmeerstaat rund 300.000 Euro aus. Die Tageszeitung Times of Malta berichtet, dass die Charterflüge am 19. und 20. Juli 2021 nach Spanien über Deutschland und Frankreich 112.658 Euro gekostet haben. Operating Carrier war die staatliche Malta MedAir. Die französische ASL Airlines flog Schüler, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, zum Preis von 80.000 Euro nach Spanien und Frankreich zurück. Neos führte einen Rückführungsflug nach Italien zum Preis von 100.000 Euro durch. Die genannten Beträge wurden vom maltesischen Tourismusministerium, das die Sonderflüge organisiert und bestellt hat, bestätigt. Die Kosten wurden mit Steuergeldern beglichen, so dass den zumeist Minderjährigen bzw. ihren Eltern keine zusätzlichen Ausgaben entstanden sind. Die Schließung der Sprachschulen wurde seitens der Regierung mit steigenden Corona-Infektionen begründet und ist auf den maltesischen Inseln durchaus umstritten.

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Miami: U.S.-Zoll findet 6,5 Kilogramm Kokain in Caribbean-B737

Am Vormittag des 10. August 2021 landete eine Boeing 737-800 der Caribbean Airlines in Miami. Soweit nichts ungewöhnliches. Der Zoll wurde aber fündig und stellte laut lokalen Medienberichten stolze 6,5 Kilogramm Kokain sicher. Der Mittelstreckenjet startete in Piarco (Trinidad) und kam um zirka 11 Uhr 30 Lokalzeit in Miami an. Der U.S.-amerikanische Zoll nahm eine routinemäßige Prüfung des Laderaums vor und staunte wohl nicht schlecht. Im Frachtraum des Passagierjets waren 6,5 Kilogramm Kokain versteckt. Eine Menge, die selbst erfahrene Zöllner überraschte. Ob diese in Gepäckstücken von Passagieren oder anderweitig verstaut waren, teilten die U.S.-amerikanischen Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mit. Gegenüber dem Trinidad Express bestätigte Caribbean Airlines den Vorfall, machte jedoch keine weiteren Angaben. Man verweist darauf, dass die Zuständigkeit bei den U.S.-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden liegt und man mit diesen kooperiert. Im Einsatz war die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9Y-KIN. In den USA wird der Aufgriff auch als großer Erfolg gegen die Drogenschmuggler gewertertet, denn der Schwarzmarktwert dieser großen Menge Kokain ist beträchtlich.

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Gelix Airlines will mit Il-76 im Frachtgeschäft wachsen

Seit bereits 30 Jahren gibts das Helikopter-Unternehmen Gelix Airlines. Nun sollen drei Ilyushin Il76 Frachter angeschafft werden. Erst vor wenigen Tagen hat Gelix Airlines einen eigenen ICAO-Code erhalten. Der Hintergrund dafür ist, dass man in Kürze mit drei Ilyushin Il-76TD Frachtflugzeugen starten will. Bisher hat Gelix gerade einmal fünf Mil Mi-8T Helikopter ab dem Heimatflughafen in Perm in Betrieb. Der Ausbau mit den vierstrahligen Flugzeugen ist folglich ein enormer Schritt für Gelix. Jedoch werden die Il-76 nicht in Perm stationiert, sondern in Uljanovsk, der „Luftfahrthauptstadt Russlands“. Mit der Regierung der Region Ulyanovsk konnte Gelix vor kurzem einen entsprechenden Vertrag zum Betrieb der drei Flugzeuge vereinbaren. Alle drei Maschinen haben denselben Vorbesitzer, Alrosa Aviakompania, und sollten eigentlich an die Deek Aviation aus Sharjah gehen. Eine erste Maschine hat bereits Gelix Airlines Titel erhalten, eine zweite soll noch im August zu Gelix stoßen, während die dritte Maschine erst Ende Jahr erwartet wird. Die Deek Aviation soll im Eigentum der Russen Oleg Vladimirovich Sergeev und Valery Sevelyev sein. Deek wiederum ist die Muttergesellschaft der Fly Sky Airlines, welche jeweils ein AOC in der Ukraine, Rumänien und Kirgisistan hat oder hatte. Es scheint, als ob Gelix zwischenzeitlich ebenfalls zu dieser Gruppe von Unternehmen gehört. Gemäss eigener Aussage verfügt Deek Aviation über elf Ilyushin 76.

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Mit A321LR: Jetblue hat New York-London aufgenommen

Nun ist es soweit: Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue hat den ersten Umlauf zwischen New York JFK und London-Heathrow durchgeführt. Damit ist der Carrier ins Langstreckengeschäft eingesteigen. Der Airbus A321LR mit der Registrierung N4022J flog in der Nacht vom 11. auf den 12. August 2021 von der U.S.-Metropole in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Dabei wurde die Flugnummer B67 genutzt. Der erste Rückflug wurde am 12. August 2021 als B620 durchgeführt. Jetblue hat den Einstieg ins Transatlantik-Geschäft lange vorbereitet. Bedingt durch die Corona-Pandemie kam es auch noch zu Verzögerungen, doch nun ist man zwischen den USA und UK in der Luft. Zunächst will man täglich fliegen, jedoch ist auch geplant, dass in Kürze zusätzlich der Gatwick-Airport angesteuert werden soll. Der Billigflieger beabsichtigt auch weitere europäische Städte mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu verbinden. Zunächst fokussiert man sich aber auf die Etablierung des Angebots ab London. An Bord bietet Jetblue ein Kabinenprodukt, das explizit für den Carrier entwickelt wurde.

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Neuseeland will Einreisebestimmungen überarbeiten

Neuseeland will bis mindestens 31. Dezember 2021 die Grenzen für Nicht-Staatsbürger, abgesehen von wenigen Ausnahmen, geschlossen halten. Anschließend soll es eine Schrittweise Öffnung geben, wobei eine vollständige Impfung gegen Covid-19 zur Voraussetzung wird, so Regierungschefin Jacinda Ardern. Der Inselstaat schloss bereits frühzeitig die Grenzen und verfolgt ähnlich wie Australien die so genannte Zero-Covid-Strategie. Nur mit diesem Land unterhält man ein Safe-Travel-Abkommen, das jedoch aufgrund einiger Fälle beim Nachbarn auf unbestimmte Zeit ausgesetzt ist. Innerhalb Neuseelands wird die Strategie der Regierung zunehmend kritisiert, denn in vielen Bereichen, in denen hauptsächlich Ausländer tätig sind, ist es zwischenzeitlich zu einem Arbeitskräftemangel gekommen. Auch fehlen die wichtigen Einnahmen aus dem Tourismus. So mehren sich die Stimmen, dass eine schrittweise Öffnung der Grenzen eingeleitet werden soll. Das lehnt Ardern ab und verweist darauf, dass in Neuseeland lediglich 21 Prozent der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft sind. Die Kampagne geht nur äußerst schleppend voran. Die Regierungschefin bestätigte aber, dass im kommenden Jahr deutliche Lockerungen kommen sollen. Man wird die vollständige Impfung als Grundvoraussetzung verlangen und eine Art Reiseampel schaffen. Das bedeutet, dass man aus bestimmten Staaten mit niedrigem Risiko unter Vorlage des Impfnachweises ohne Quarantäne einreisen kann. Bei allen anderen sollen Hotel- oder Heimquarantäne für 14 Tage gelten. Einen genauen Zeitplan für die Neugestaltung der Einreisebestimmungen gibt es aber noch nicht.

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Juli 2021: Zürich knackte wieder die Millionen-Marke

Der Flughafen Zürich-Kloten zählte im Juli 2021 insgesamt 1.365.394 Passagiere. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 98,3 Prozent zulegen, jedoch liegt man um 56,7 Prozent unter dem Wert, den man in 2019 erreichen konnte. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Juli 2021 bei 1.036.744. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 23,6 Prozent was 320.926 Fluggästen entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 54,7 Prozent auf 15.283 Starts oder Landungen. Verglichen mit Juli 2019 fanden 40,7 Prozent weniger Flugbewegungen statt. Im Schnitt befanden sich 116,6 Reisende an Bord. Gegenüber dem Vorjahreswert eine Steigerung um 11,3 Prozent. Die Auslastung verbesserte sich um 5,8 Prozentpunkte auf 68,1 Prozent. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Juli 31.701 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 47,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit dem Juli 2019 wurde 15,9 Prozent weniger Cargo abgewickelt.

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Dortmund-Schließung: Einige Wizz-Strecken fallen weg

Der Flughafen Dortmund bedauert in einer Medienmitteilung die Schließung der örtlichen Wizz-Air-Basis, betont jedoch, dass der ungarische Carrier auch weiterhin ab diesem Airport aktiv bleiben wird. Demnach will Wizz Air im Winterflugplan 2021/22 insgesamt 31 Ziele ab dem Regionalflughafen anbieten. Laut Airport sollen nur rund 15 Prozent des Passagieraufkommens direkt auf die Basis zurückzuführen sein. Die überwiegende Mehrheit nutze Maschinen, die im Ausland stationiert sind.  “Im Rekordjahr 2019 nutzten insgesamt 1,88 Mio. Passagiere die ungarische Airline ab/nach Dortmund für Ihre Reise – ohne Basis am Dortmund Airport. Dieses Volumen gibt es nach wie vor, da dieser Verkehr von der Schließung unberührt bleibt. Hinzu kommen sechs Strecken, die zwar bisher von den stationierten Fliegern in Dortmund aus bedient wurden, aber auch in Zukunft nicht aus dem Flugplan fallen sollen. Der Flughafen schätzt die potenzielle Anzahl der Wizz Air Gäste bei einem normalen Flugbetrieb deshalb auf ca. 2 Mio. pro Jahr”, so der Airport in einer Aussendung. Gleichzeitig stellt der Flughafen Dortmund in Aussicht, dass Wizz Air im Sommerflugplan 2022 die Griechenland-Ziele aufstocken könnte. Diesbezüglich will der Carrier im November 2021 eine Entscheidung treffen. Einige Base-Ziele die zunächst ab dem Winter nicht mehr von Wizz Air angeflogen werden. Dabei handelt es sich unter anderem um Destinationen wie Catania, Malaga oder Porto. „Wir bedauern die Entscheidung der Wizz Air, die Base am Dortmund Airport zu schließen. Gleichzeitig freut es uns natürlich, dass die Airline nach wie vor am Standort Dortmund festhält. Unter den gegebenen Bedingungen können wir trotzdem mit unseren Zahlen und auch

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