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Air France passt ihr Streckennetz weiter an

Air France verstärke das Flugangebot zu touristischen Destinationen. Von Berlin und München fliege die Fluggesellschaft ab dem 31.Oktober auch nach Paris-Orly, zusätzlich zu den Verbindungen nach Paris-Charles de Gaulle. Von BER und MUC starte dann jeweils täglich ein Airbus A318 mit 131 Sitzplätzen nach Paris-Orly. Zusätzlich gebe es bis zu fünf Flüge pro Tag von Berlin und bis zu vier von München nach CDG. Dagegen bietet Orly viele exotischere Langstreckenziele, darunter in die französischen Überseegebiete und Territorien, etwa in der Karibik oder im Indischen Ozean.  Auch ab CDG wird das Flugangebot erweitert: Neu im Flugplan ab Paris-Charles de Gaulle ist Teneriffa mit zwei wöchentlichen Verbindungen (montags und samstags) ab 1. November 2021. Rovaniemi in Lappland steht vom 4. Dezember 2021 bis zum 5. März 2022 mit bis zu zwei wöchentlichen Flügen – mittwochs und samstags – auf dem Programm. Zum Einsatz auf beiden Strecken kommt ein Airbus A319.

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UK stuft Deutschland und Österreich grün ein

Das Vereinigte Königreich stuft mit Wirksamkeit Sonntag 4 Uhr 00 Lokalzeit unter anderem Deutschland und Österreich grün ein. Das hat zur Folge, dass Ungeimpfte nicht mehr in Quarantäne müssen. Allerdings gestaltet es sich weiterhin aufwendig, denn das Mitbringen eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend. Spätestens am zweiten Tag nach der Einreise muss ein zweiter Test absolviert werden. Geimpfte können ohne weitere Auflagen einreisen, sofern sie ihren Status nachweisen können. In einer ersten Reaktion zeigten sich Airlines und Tour Operator erfreut, jedoch wurde gleich die Forderung angeschlossen, dass noch mehr Länder auf die grüne Liste gesetzt werden sollen. UK stuft momentan viele Staaten gelb oder gar rot ein. Eine Klage gegen die Reiseampel hatte in erster Instanz keinen Erfolg.

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Emirates und Aeromar machen gemeinsame Sache

Emirates und die mexikanische Fluggesellschaft Aeromar haben eine Interline-Partnerschaft geschlossen. Im Rahmen dieser Partnerschaft können Kunden nun Tickets für Flüge zu und von zwölf Zielen in Mexiko und den Vereinigten Staaten, die unter das Interline-Abkommen fallen, über Mexiko-Stadt buchen und an die Emirates-Flüge EK 256/255 zwischen Mexiko-Stadt, Barcelona und Dubai anschließen. „Die Stärke des regionalen Flugnetzes von Aeromar wird es uns ermöglichen, eine große Anzahl von Reisenden aus Städten in Mexiko und Texas in den Vereinigten Staaten über Mexiko-Stadt, Barcelona und Dubai an unser globales Netzwerk anzubinden“, so Emirates-Kommerzchef Adnan Kazim.

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Qantas schickt 2.500 Mitarbeiter zum Arbeitsamt

Aufgrund der Lockdown-Politik der Regierung Australiens stellen Qantas und Jetstar Airways rund 2.500 Mitarbeiter für rund zwei Monate vom Dienst frei. Gehalt bekommen die Betroffenen während diesem Zeitraum nicht. Hintergrund ist, dass aufgrund der “No-Covid-Strategie” der Staatsführung auch bei einstelligen Fallzahlen ganze Regionen unter Lockdowns gestellt werden. Derzeit ist auch das Reisen zwischen den Bundesstaaten auf dem südlichen Kontinent stark beschränkt. Das hat zur Folge, dass nun auch wieder das Inlandsgeschäft zum Erliegen gekommen ist. Qantas betont, dass man sich nicht von den Mitarbeitern trennen will, jedoch aus finanziellen Gründen keine andere Wahl habe. Betroffen sind Beschäftigte in nahezu allen Unternehmensbereichen. Die Gewerkschaft TWU kritisiert die Vorgehensweise heftig, denn die Höhe des staatlichen Arbeitslosengeldes soll maximal rund die Hälfte des letzten Gehalts betragen.

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USA: Einreise nur mit Impfung?

Die Entscheidung ist noch nicht gefallen: Medienberichten zufolge liebäugelt die US-Regierung damit, künftig nur vollständig immunisierte Ausländer einreisen zu lassen. Zunächst bleibt aber alles beim Alten.  „Die Vereinigten Staaten werden die aktuellen Einreisebeschränkungen beibehalten“, sagte der CoV-Koordinator des Weißen Hauses, Jeffrey Zients. Die Gespräche, wie die Regierung künftig wieder „einheitlich und sicher“ Einreisen ermöglichen könne, liefen noch. Dafür „könnte“ der Nachweis der Impfung zur Voraussetzung werden, „aber das ist zum jetzigen Punkt nicht entschieden“, sagte Zients. Kein Zeitplan Die Vereinigten Staaten haben bisher keinen Zeitplan für eine Aufhebung der weitgehenden Reisesperre für Menschen aus Europa und einigen anderen Staaten angekündigt. Zients betonte, angesichts der hochansteckenden Delta-Variante sei dies aktuell kein Thema. US-Medien hatten zuletzt berichtet, die Regierung wolle ein System einführen, wonach alle ankommenden Ausländer künftig eine vollständige Coronavirus-Impfung nachweisen müssten.

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Umfrage: Einreisebestimmungen oftmals unklar

Das Marktforschungsinstitut YouGov hat die Wahrnehmung der Covid-Reisebestimmungen durch Konsumenten in 17 Staaten unter die Lupe genommen. Dabei kommt das Institut zum Schluss, dass sich viele mit den Regeln nicht auskennen. In den USA will gar jeder Fünfte noch nie etwas von Beschränkungen gehört haben. In Europa zeigt sich ein gemischtes Bild, denn die Bestimmungen sind Land für Land unterschiedlich. Laut YouGov sollen 56 Prozent der Briten und 58 Prozent der Spanier die Einreiseregeln für unklar halten. In Dänemark gaben 36 Prozent der Befragte an, dass sie mit den RIchtlinien klar kommen. Abgesehen von Polen, wo Befragte, die sagen, dass die Reiserichtlinien klar sind (45%), diejenigen übertreffen, die sagen, dass sie unklar sind (33%), herrscht in anderen europäischen Ländern eine ähnliche Situation vor. Dazu gehören Italien, Frankreich, Deutschland und Schweden, wo die Zahl derer, die sich über die Reiserichtlinien in ihrem Heimatland nicht im Klaren sind (49%, 52%, 52% bzw. 54%), deutlich höher ist als die Zahl derer, die sagen, dass diese Richtlinien klar sind (37%, 30%, 27% bzw. 28%). In den USA hingegen gaben 22 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie noch nie etwas von Einreisebeschränkungen gehört haben. “Im Allgemeinen beschreiben die Verbraucher in APAC und MENA die Reiserichtlinien in Bezug auf COVID-19 in ihren Heimatländern als klar und einfach zu verstehen. Die Vereinigten Arabischen Emirate zum Beispiel führen diese Länder an. Sieben von zehn Emiratis (70 %) sagen, dass sie die Reiserichtlinien klar verstehen. Auch bei häufigen Änderungen der Flugverbote in bestimmte Länder oder der vorgeschriebenen Impfbescheinigungen ist

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Island: Bluebird flottet 25 B737-Frachter ein

Die isländische Frachtfluggesellschaft Bluebird Nordic plant die Flotte bis Ende 2025 auf 25 Boeing 737-800-Frachter auszubauen. Derzeit betreibt das Unternehmen nur acht Flugzeuge. Alle Neuzugänge sollen über Leasinggesellschaften bezogen werden. Firmenchef Siggi Agustsson sagte in einer Medienerklärung, dass die erste Boeing 737-800 im September 2021 übernommen werden soll. Eine weitere wird bereits im Oktober 2021 kommen. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte Bluebird Nordic, dass es sich um die LY-FBA handeln wird. „Die Aufnahme von 25 B737-800 in unsere Flotte wird Bluebird Nordic fest an der Spitze des Frachtchartermarktes positionieren und ist Teil unseres bestehenden und umfassenden Expansionsplans“, so ein Medienreferent auf Anfrage. „Mit der steigenden Nachfrage nach Frachttransporten reagieren wir proaktiv auf den gestiegenen Frachterbedarf unserer Kunden und stellen so sicher, dass wir bereit und in der Lage sind, alle ihre weltweiten Frachtanforderungen zu erfüllen. Darüber hinaus plant Bluebird Nordic nach dieser großen Expansion, Backoffices in Litauen und Bulgarien aufbauen“. Bei den Neuzugängen handelt es sich überwiegend um Passagierflugzeuge. Diese werden vor der Einflottung in reine Frachtflugzeuge konvertiert. Die Durchführung von Flügen mit Fluggästen ist auch weiterhin nicht vorgesehen, denn man will sich unverändert auf Cargo fokussieren.

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Ab Montag: Schottland beendet Coronamaßnahmen weitgehend

Im Vereinigten Königreich wird nach England auch Schottland ab Montag fast alle „Corona-Regeln“ aufheben. Allerdings hält man in gewissen Bereichen an der Maskenpflicht fest. In Restaurants und Pubs gelten die „Abstandsvorschriften“ dann nicht mehr. Ab 9. August 2021 wird Schottland den Großteil der noch verbliebenen Corona-Maßnahmen aufheben. Im Gegensatz zu England wird man an der Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen festhalten. Geimpfte müssen dann grundsätzlich nicht mehr in Quarantäne. Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln werden aufgehoben. In der Gastronomie und bei Konzerten und sonstigen Großveranstaltungen müssen keine Pflichtabstände, die ohnehin kaum beachtet wurden, mehr eingehalten werden. Die Regierungspartei betont aber, dass die Lockerungen nicht als finaler Sieg über das Coronavirus zu betrachten sind. Der Landesteil England hob im vergangenen Monat fast alle Coronaregeln auf und erntete hierfür von Regierungen anderer Staaten herbe Kritik.

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Leipzig: Freebird Europe kündigt Larnaka an

Die maltesische Fluggesellschaft Freebird Europe beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 ab Leipzig/Halle einmal pro Woche nach Larnaka zu fliegen. Jeweils am Verkehrstag Donnerstag soll ein Airbus A320 auf dieser Route eingesetzt werden. Freebird Europe ist der maltesische Ableger der türkischen Freebird Airlines. Da die Türkei kein Mitglied der Europäischen Union ist, benötigt man einen EU-Carrier, um innerhalb des Unionsgebiets fliegen zu können. Beispielsweise unterhält auch der Mitbewerber Corendon einen Malta-Ableger, der ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgt. Ab Leipzig/Halle soll die Destination Heraklion im Sommer 2022 viermal pro Woche von Freebird Europe bedient werden. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Samstag mit Airbus A320 geflogen werden soll. Die Flotte der Freebird Europe besteht derzeit aus zwei Maschinen dieses Typs. Diese tragen die Registrierungen 9H-FHA und 9H-FHB. Das durchschnittliche Flottenalter beträgt 13 Jahre. Die türkische Mutter betreibt acht Airbus A320, die im Schnitt 12,2 Jahre alt sind.

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ZRH: Vermehrt Zurückweisungen am Check-in-Schalter

Für viele Reisende endet der Urlaub schon am Check-in-Schalter. Besonders am Flughafen Zürich tritt dieses Phänomen in letzter Zeit oft in Erscheinung. Fluggesellschaften kontrollieren vor dem Boarding die notwendigen Reisedokumente auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit. Bei Nichterfüllung dieser Pflichten sind horrende Strafzahlungen die Folge – daher schauen die Mitarbeiter besonders genau hin. Im Juni wurden auf diese Art 700 Fluggäste in Zürich aus dem Verkehr gezogen. Im letzten Monat konnten 5 bis 10 Prozent der Langstrecken-Reisenden ihren Flug nicht antreten. Bei den Kurzstreckenflügen waren es 1 bis 2 Prozent. Meist seien die Covid-Zertifikate gar nicht vorhanden, abgelaufen oder nicht in Englisch verfasst, wie die Schweizer Handelszeitung berichtet. Probleme gibt es jedoch auch, wenn die Zertifikate nicht alle geforderten Angaben wie etwa die Passnummer oder den vollständigen Namen enthalten, wobei dieser gleich geschrieben sein muss wie im Pass oder auf der ID.

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