Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

VIE: Bisher Zoll-Aufgriffe im Wert von zwei Millionen Euro

127 Beschlagnahmen von Schmuck im Gesamtwert von rund 678.000 Euro, 425 Pflanzen-Aufgriffe mit insgesamt 2,5 Tonnen Gewicht, 57 Uhren im Wert von 642.000 Euro, 15 Bargeldaufgriffe im Wert von rund 430.000 Euro stehen exemplarisch für die Bilanz des 1. Halbjahres 2021 in der Reisendenabfertigung der Zollstelle Flughafen Wien. „Vor dem Hintergrund der Pandemie ist das ein beachtliches Ergebnis und Erfolg der professionellen Arbeit unserer Zöllnerinnen und Zöllner. Diese Zahlen zeigen allerdings auch, dass Schmuggel immer Saison hat. Daher sind die Kontrollen im Reiseverkehr notwendig“, so Finanzminister Gernot Blümel. 1.550 Aufgriffe im 1. Halbjahr 2021 Die Reisebeschränkungen, die zur Eindämmung von Covid-19 weltweit eingesetzt wurden, machen sich wie bereits im Vorjahr auch in der Bilanz des ersten Halbjahres 2021 der Zollstelle der Wiener Airports bemerkbar. Trotz der besonderen Rahmenbedingungen bilanzieren die Zöllner jedoch nahezu ausgeglichen über die bisherigen Aufgriffe des 1. Halbjahres 2021 im Vergleich zum noch coronafreien Jahr 2019. Mit 1.550 Aufgriffen liegt die Zollstelle nur rund 11 Prozent unter dem Gesamtergebnis des Vergleichszeitraumes (1. HJ 2019: 1.726 Aufgriffe). Aufgriffe im Wert von rund 2 Millionen Euro Tabak und Suchtmittel Bargeld, Schmuck, Textilien, elektronische Artikel und sonstige Aufgriffe können mit einem Gegenwert von rund 2 Millionen Euro beziffert werden. Tierische Lebensmittel, artengeschützte Produkte, Arzneiwaren und die sichergestellten Zigaretten und Tabakwaren sowie Suchtmittel sind in der Bemessung nicht inkludiert. In der Reisendenabfertigung wurden zwischen Jänner und Juni 2021 bei 509 Aufgriffen 460.840 Stück Zigaretten und 202 Kilogramm Rauchtabak vom Zoll beschlagnahmt. Zwei Passagiere aus Minsk in Weißrussland hatten in ihrem Gepäck

weiterlesen »

Boeing schreibt wieder schwarze Zahlen

Mit dieser Meldung hätte wohl kaum einer gerechnet: Der US-Flugzeugbauer Boeing kehrt nach sechs verlustigen Quartalen in Folge wieder in die Gewinnzone zurück. Für die Monate April bis Juni stand unter dem Strich ein Gewinn von umgerechnet 480,1 Millionen Euro. Auch der Umsatz des Konzerns stieg deutlich. Mit knapp 17 Milliarden Dollar lag er 44 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Da machten die Zahlen nur wenig bis gar keine Hoffnung: Das Unternehmen hatte wegen der CoV-Krise und der damals noch weltweit geltenden Flugverbote für den Mittelstreckenjet 737 Max rund 2,4 Milliarden Dollar Verlust gemacht. „Wir haben im zweiten Quartal weiter wichtige Fortschritte gemacht“, erklärte Boeing-Chef Dave Calhoun. Der Konzern behalte die CoV-Entwicklung zwar weiterhin genau im Blick, positioniere sich jedoch für eine „robuste Erholung“ des Luftverkehrs. So wolle Boeing die Produktion seines Bestsellers 737 Max angesichts der gestiegenen Nachfrage kräftig erhöhen, wie der ORF berichtet.

weiterlesen »

MUC: Airlines haben rund 24.000 Starts und Landungen angemeldet

Der Flughafen München erwartet während der bayerischen Sommerferien deutliche Zuwächse bei Flügen, Reisezielen und Passagieren. Für den Zeitraum vom 30. Juli bis einschließlich 13. September 2021 sind nach den bisher vorliegenden Anmeldungen der Airlines rund 24.000 Flüge zu weltweit 175 Destinationen geplant. Der Spitzentag wird zum Ferienauftakt am 31. Juli 2021 mit 561 angemeldeten Passagierflügen erwartet. Der Tagesdurchschnitt in den Ferien liegt bei 517 Starts und Landungen – knapp 200 Flüge mehr als im Juni dieses Jahres. In den Sommerferien erreicht das Verkehrsaufkommen damit knapp die Hälfte des Vorkrisenniveaus. „Die Nachfrage nach Flugreisen zieht spürbar an. Die Menschen nutzen wieder verstärkt das Flugzeug für ihre Urlaubsreisen oder für Begegnungen im Freundes- und Familienkreis. Gleichzeitig sehen wir, dass auch der Geschäftsreiseverkehr wieder Fahrt aufnimmt“, so Jost Lammers, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

weiterlesen »

Juni: Deutsche Flughäfen können zulegen

Langsam, aber sicher füllen sich die Airports: Im Monat Juni 2021 steigt das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen auf fast ein Viertel des Vorkrisenniveaus (2019). Insgesamt 5.509.161 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen. Dennoch: Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 beträgt der Rückgang –76,7 Prozent. Im Vergleich zum Juni 2020 sind das rund. 4 Millionen Passagierte mehr, wobei der Vorjahresmonat nicht die Tatsache berücksichtigt, dass im März 2020 die Auswirkungen der Corona-Pandemie den Luftverkehr lahmlegten. Das Cargo-Aufkommen performt mit 449.510 Tonnen (gegenüber 2019 +11,3 Prozent) weiterhin auf hohem Niveau. Diese Zahlen wurden vom Flughafenverband ADV veröffentlicht.

weiterlesen »

Vietnam: Zahlreiche Airlines müssen Flüge pausieren

Aufgrund der Verschärfung der Coronamaßnahmen stellen einige Fluggesellschaften im Vietnam den Flugbetrieb temporär ein. Betroffen sind unter anderem Pacific Airlines, VietJetAir und Bamboo Airways. Die staatliche Vietnam Airlines und Vasco haben eine Ausnahmegenehmigung für den Betrieb einiger Inlandsstrecken erhalten. Allerdings wurde man mit strikten Payload-Restrictions belegt, so dass man nur wenige Passagiere befördern darf. Die Maßnahmen sollen bis mindestens 7. August 2021 aufrecht bleiben. Eine mögliche Verlängerung kann nicht ausgeschlossen werden. Jedenfalls wurde den meisten Airlines die Durchführung von Flügen innerhalb des Vietnams temporär untersagt. Die weitere Entwicklung bleibt daher abzuwarten.

weiterlesen »

Trotz Gerichtsurteil: Orban-Regierung verbietet Lotsen-Streiks

In Ungarn sorgt ein Dekret der Orban-Regierung für Aufregung, denn obwohl ein Gericht einen für Donnerstag geplanten Streik der Fluglotsen bewilligt hatte, wurde dieser von der Staatsführung untersagt. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass sich Viktor Orban und seine Minister über Gerichtsurteile hinwegsetzen würden. Der ungarische Ministerpräsident steht außerhalb Ungarns immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik, denn wiederholt gab es massive Angriffe gegen den Rechtsstaat und die Medienfreiheit. Auch gilt der Kurs von Orban als EU-feindlich, jedoch ist das von ihm geführte Land gleichzeitig einer der größten Netto-Empfänger von Geldern aus den vielen Töpfen der Europäischen Union. Jean-Claude Juncker bezeichnete während seiner Amtszeit als EU-Kommissionspräsident den ungarischen Politiker Viktor Orban gar als Diktator. „Es ist eine Bankrotterklärung der ungarischen Regierung, dass sie sich mit Hilfe einer Regierungsverordnung über ein Urteil des Arbeitsgerichtes hinwegsetzt. Das Urteil besagt, dass der für Donnerstag diese Woche geplante Streik der ungarischen Fluglotsinnen und Fluglotsen für bessere Arbeitsbedingungen rechtens gewesen wäre. An gerichtlichen Entscheidungen darf nicht gerüttelt werden, auch in Ungarn nicht“, so Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt der Gewerkschaft Vida, die sich mit ihren ungarischen Kollegen solidarisch zeigt. Das Orban-Regime untersagte in der am Montagabend mittels Dekret herausgegeben Verordnung auch künftige Lotsenstreiks. Liebhart hält das Vorgehen der Orban-Regierung für eine Erinnerung an „Diktaturen dunkler Vergangenheit“ und weist darauf hin, dass die ungarische Regierung sich in eine laufende Verhandlung eingemischt hat, die durch nationales Recht und internationale Verträge und Gremien geregelt ist. Die Regierung habe die vom ungarischen Parlament in Zusammenhang mit der Pandemie erteilte

weiterlesen »

Malta: Ein Prozent der Passagiere kommt ohne Impfungen an

Die Republik Malta lässt seit Mitte Juli 2021 nur noch vollständig geimpfte Touristen einreisen. Allerdings geschieht es immer wieder, dass Reisende am Flughafen Luqa ankommen obwohl sie die Voraussetzungen für die Einreise nicht erfüllen. Charles Pace, Chef der Zivilluftfahrtbehörde, spielt das Problem herunter. Wer unvollständig oder gar nicht geimpft nach Malta fliegt, dem blühen 14 Tage Quarantäne zum Preis von 1.400 Euro. Alternativ kann die Einreise verweigert werden, so dass sofort und unverzüglich die Rückreise anzutreten ist. Eigentlich hat der Mittelmeerstaat sämtliche Airlines mittels Notam angewiesen die Dokumente vor dem Abflug zu prüfen. Das wird aber von einigen Ground Handling Agents nicht sonderlich ernst genommen. Beispielsweise wurden in Wien am vergangenen Mittwoch die Unterlagen nicht geprüft. Charles Pace erklärte dazu auf eine Journalistenfrage, dass weniger als ein Prozent der Passagiere mit unvollständiger Dokumentation am Flughafen Luqa ankommen würden. “An manchen Stationen, an denen Fluggesellschaften einmal pro Woche nach Malta fliegen, kann die Kontrollperson auch für eine andere größere Fluggesellschaft arbeiten und sich auf die Regeln konzentrieren, die ihrer Meinung nach für Malta gelten, aber für ein anderes Land gelten. Für Abfertigungsagenten, Behörden und Fluggesellschaften ist es schwierig, sich durch all diese unterschiedlichen Beschränkungen zu waten, die sich täglich ändern. Es ist schwierig, aber die Zahlen sind gut”, so der Chef der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde. Unbestätigten Meldungen nach soll die Mehrheit der Reisenden, die ohne vollständige Impfung nach Malta einreisen wollen, von Ryanair ins Land gebracht werden. David O’Brien, Geschäftsführer der Töchter Lauda Europe und Malta Air, wies dies scharf zurück. Er

weiterlesen »

Frankreich: Air Austral übernimmt ersten A220-300

Der erste Airbus A220-300, der an eine französische Fluggesellschaft ausgeliefert wurde, ging nicht an Air France, sondern an Air Austral. Der Carrier aus St. Denis de la Réunion hat insgesamt drei Exemplare bestellt. Die F-OLAV ist der erste Airbus A220-300, der in das französische Luftfahrtregister eingetragen wurde. Air Austral nahm den Jet am Dienstag auf dem Flughafen Montréal Mirabel entgegen. Die Maschine ist mit 132 Sitzen, davon 12 in der Premium-Economy-Class, bestuhlt. Mit den drei drei kanadischen Airbus-Regionaljets erneuert die Fluggesellschaft die Flotte. Im Gegenzug werden zwei Boeing 737-800 und eine ATR72-500 ausgeflottet. Laut Medienmitteilung soll der erste Airbus A220-300 zunächst zwischen La Réunion und Dzaoudzi eingesetzt werden.

weiterlesen »

Air-Europa-Übernahme: EU-Kommission verlängert die Prüffrist

Die EU-Kommission verlängert das Prüfverfahren der geplanten Übernahme von Air Europa durch die International Airlines Group um 20 Arbeitstage. Die Frist läuft nun bis zum 3. Dezember 2021, teilten die Wettbewerbshüter mit. Ursprünglich wollte die IAG rund eine Milliarde Euro für den spanischen Mitbewerber bezahlen, jedoch wurde aufgrund der Coronapandemie der Kaufpreis neu verhandelt. Derzeit bietet die Iberia-Mutter rund 500 Millionen Euro für Air Europa. Es ist geplant, dass der Carrier in Iberia aufgehen soll. Um die EU-Kommission wohlwollend zu stimmen gab man bereits Slots in Madrid und Barcelona ab. Es handelt sich um Start- und Landrechte von Iberia, die unter anderem zu Volotea und World2Fly wechselten. Die Wettbewerbshüter wollen die geplante Transaktion vertieft prüfen, da man negative Auswirkungen auf die Preise im nationalen und internationalen Verkehr von/nach Spanien befürchtet. Es wird derzeit vermutet, dass die IAG noch weitere Zugeständnisse machen muss.

weiterlesen »

ATC-Schulden: Mango muss den Flugbetrieb einstellen

Die South-African-Tochter Mango Airlines musste am Dienstag im Nachgang der Ankündigung des Antrags auf Gläubigerschutz den Flugbetrieb einstellen. Hintergrund sind Außenstände bei der südafrikanischen Flugsicherung. Interims-CEO William Ndlovu bestätigte, dass der Betrieb bis auf weiteres ruht. Man beabsichtigt so rasch wie möglich wieder zu starten, jedoch ist noch kein konkreter Termin in Aussicht. Drei Gewerkschaften stellten aufgrund von Lohnrückständen Anträge bei Gericht, die am 3. August 2021 verhandelt werden. In den letzten beiden Monaten sollen keine Gehälter ausbezahlt worden sein. Da zuvor nur Teilbeträge überwiesen wurden summieren sich die Rückstände mittlerweile auf bis zu sechs Monatslöhne.

weiterlesen »