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Air-Europa-Übernahme: EU-Kommission verlängert die Prüffrist

Die EU-Kommission verlängert das Prüfverfahren der geplanten Übernahme von Air Europa durch die International Airlines Group um 20 Arbeitstage. Die Frist läuft nun bis zum 3. Dezember 2021, teilten die Wettbewerbshüter mit. Ursprünglich wollte die IAG rund eine Milliarde Euro für den spanischen Mitbewerber bezahlen, jedoch wurde aufgrund der Coronapandemie der Kaufpreis neu verhandelt. Derzeit bietet die Iberia-Mutter rund 500 Millionen Euro für Air Europa. Es ist geplant, dass der Carrier in Iberia aufgehen soll. Um die EU-Kommission wohlwollend zu stimmen gab man bereits Slots in Madrid und Barcelona ab. Es handelt sich um Start- und Landrechte von Iberia, die unter anderem zu Volotea und World2Fly wechselten. Die Wettbewerbshüter wollen die geplante Transaktion vertieft prüfen, da man negative Auswirkungen auf die Preise im nationalen und internationalen Verkehr von/nach Spanien befürchtet. Es wird derzeit vermutet, dass die IAG noch weitere Zugeständnisse machen muss.

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ATC-Schulden: Mango muss den Flugbetrieb einstellen

Die South-African-Tochter Mango Airlines musste am Dienstag im Nachgang der Ankündigung des Antrags auf Gläubigerschutz den Flugbetrieb einstellen. Hintergrund sind Außenstände bei der südafrikanischen Flugsicherung. Interims-CEO William Ndlovu bestätigte, dass der Betrieb bis auf weiteres ruht. Man beabsichtigt so rasch wie möglich wieder zu starten, jedoch ist noch kein konkreter Termin in Aussicht. Drei Gewerkschaften stellten aufgrund von Lohnrückständen Anträge bei Gericht, die am 3. August 2021 verhandelt werden. In den letzten beiden Monaten sollen keine Gehälter ausbezahlt worden sein. Da zuvor nur Teilbeträge überwiesen wurden summieren sich die Rückstände mittlerweile auf bis zu sechs Monatslöhne.

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Lufthansa beendet „Eintrittskarten“ für First-Class-Lounges

In die First-Class-Lounges der Lufthansa kann man sich ab sofort nicht mehr “einkaufen”. Nur wenige Wochen nach dem Launch stellt der Kranich dieses Angebot, das in Frankfurt 149 Euro gekostet hat, wieder ein. Laut Frankfurtflyer.de hatte man den Preis gar auf 200 Euro pro Besuch angehoben, jedoch will Lufthansa nun keine zahlenden Gäste mehr bewirten. Künftig ist die Nutzung dieser Lounges wieder an ein First-Class-Ticket bzw. die HON-Circle-Card geknüpft. In den letzten Wochen ist die Nachfrage stark angestiegen. In Frankfurt am Main und München soll dieser exklusive Wartebereich gut gefüllt gewesen sein. Lufthansa äußerte sich nicht zur Einstellung des “Einkaufs” in die First-Class-Lounges. Allerdings kann angenommen werden, dass man der Kundschaft mit den teuersten Tickets bzw. der höchsten Statuskarte keine überfüllte Lounge zumuten will. Das Angebot hielt sich jedenfalls nur wenige Wochen.

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Vancouver führt Trennung von Geimpften und Ungeimpften ein

Der kanadische Flughafen Vancouver International will künftig geimpfte und ungeimpfte Passagiere trennen. Dies geschehe in Vorbereitung auf die Öffnung der Grenzen, die schrittweise bis zum 7. September 2021 vollzogen werden soll. Es wird nun nicht mehr nach Status-Karte oder In- oder Ausländer getrennt, sondern nach Geimpft oder Nichtgeimpft. Entsprechende Schilder wurden in den Fluggasthallen bereits angebracht. Welchen Sinn und Zweck das haben soll? Das ist durchaus unklar, denn spätestens im Flugzeug bzw. beim Verlassen des Terminals werden die Personengruppen ohnehin wieder zusammengeführt.

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Lufthansa Group schafft kostenlose Umbuchungen ab

Mit 2. August 2021 verabschieden sich die Fluggesellschaften der Lufthansa Group von kostenlosen Umbuchungen. Primär betroffen sind die Tarifklassen Business Saver (kontinental) und Economy light (streckennetzweit). Wie viel die Änderung nun kosten wird ist nicht sonderlich transparent. Zusätzlich zur Gebühr “ab 35 Euro” (Europa-Flüge) und “ab 75 Euro” (Langstrecken-Flüge) kassiert der Konzern dann auch die Tarifdifferenz. Somit kann keine klare Aussage gemacht werden wie viel eine etwaige Umbuchung eigentlich kostet. Tickets, die bis inklusive 1. August 2021 ausgestellt werden, sind nicht betroffen. Bei diesen fällt nur eine mögliche Tarifdifferenz an. Die Lufthansa Group ändert per 2. August 2021 auch den Begriff “Umbuchung”. Künftig wird zwischen einer Änderung des Datums (“Rerouting”) und Umbuchung unterschieden. Für erstere wird keine Gebühr erhoben, jedoch ist eine Tarifdifferenz nachzuzahlen. Wenn auch die Strecke geändert werden soll, erhebt Lufthansa wieder eine Bearbeitungsgebühr. Allerdings ist die Grundvoraussetzung für beides, dass der gebuchte Tarif überhaupt Änderungen zulässt. Die Änderungen treten mit 2. August 2021 bei Lufthansa, Swiss, Brussels Airlines, Austrian Airlines und Eurowings Discover in Kraft. Die Lowcost-Tochter Eurowings will – zumindest vorläufig – weiterhin auf Umbuchungsgebühren verzichten. Es gilt darauf hinzuweisen, dass auch der Billigflieger eine etwaige Tarifdifferenz als Nachzahlung kassiert.

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EU-Kommission winkt Condor-Staatshilfe erneut durch

Die EU-Kommission gab erneut grünes Licht für die Condor-Staatshilfe. Das Gericht der Europäischen Union hatte die Bewilligung zuvor gekippt, jedoch den Wettbewerbshütern die Möglichkeit zur Nachbesserung der Begründung eingeräumt. Konkret wurde eine Beihilfe in der Höhe von 525 Millionen Euro durchgewunken. Zuvor hatte Condor bereits Kredite von rund 550 Millionen Euro erhalten. Ryanair klagte gegen die Bewilligung der staatlichen Hilfsgelder und obsiegte in erster Instanz. Die EU-Kommission besserte die Begründung nun nach. Laut Mitteilung der Behörde wurde das Urteil berücksichtigt und nun der tatsächliche Schaden, der durch die Corona-Pandemie entstanden ist, als Grundlage verwendet. Was darüberhinaus geht muss Condor samt Zinsen zurückführen. Gänzlich ausgestanden ist die Causa noch nicht, denn gegen den nachgebesserten Beschluss der EU-Kommission könnten Mitbewerber erneut Rechtsmittel ergreifen. Es gilt als durchaus wahrscheinlich, dass Ryanair diesen Schritt setzen wird.

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Finnland führt strengere Einreiseregeln für DACH-Staaten ein

Deutschland, Schweiz und Österreich stehen wieder auf Finnlands Roter Liste der Risikogebiete. Das hat zur Folge, dass Reisende zwei negative Tests (PCR oder Antigen) vorweisen müssen. Der erste muss vor oder bei Einreise gemacht werden und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der zweite Test folgt drei bis fünf Tage nach Einreise. Dies gilt nicht für Geimpfte oder Genesene, sie können weiter ohne Test und Quarantäne einreisen. Das berichtet das Reiseportal Reisevor9.

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Air France fiebert Ankunft des Airbus A220 entgegen

Air France erneuert ihre Flotte weiter. Ende September übernimmt die Airline den ersten von 60 bestellten Airbus A220-300 als Ersatz für ihre Airbus A318 und A319 auf der Kurz- und Mittelstrecke. Der erste für Air France konstruierte Airbus A220 hat kürzlich die Airbus-Lackiererei in Mirabel bei Montreal verlassen. Er trägt die neuen Farben der Airline und zeigt vor allem das geflügelte Seepferdchen, das historische Symbol der Fluggesellschaft, an der Vorderseite des Rumpfes. „Da der Airbus A220 aus leichteren Verbundwerkstoffen besteht, verbraucht er 20 Prozent weniger Treibstoff als Flugzeuge der vorherigen Generation und hat eine um 34 Prozent geringere Lärmbelastung. Es wird eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele von Air France spielen, darunter eine Reduzierung der CO2-Emissionen in absoluten Zahlen um 50 Prozent auf dem Inlandsnetz von Paris-Orly und auf interregionalen Strecken bis 2024 und eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 50 Prozent pro Fluggast/km bis 2030“, so das Unternehmen in einer Aussendung. Der Airbus A220 von Air France wird 148 Passagiere in einer 3-2 Kabinenkonfiguration empfangen können. Jeder Sitz wird mit USB-Anschlüssen vom Typ A und Typ C ausgestattet sein, und alle Passagiere können von ihren persönlichen Geräten aus über WLAN-Zugang verfügen.

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ACI Europe: Flughafenverband begrüßt Slot-Regeln

Der Flughafenverband ACI Europe befürwortet den Vorschlag der Europäischen Kommission, eine Slot-Nutzungsschwelle von 50 Prozent festzulegen. “Die Entscheidung der Kommission ist ein erster und entscheidender Schritt zur Wiedereinführung der Slot-Nutzungsregeln, da sich der Luftverkehr zu erholen beginnt”, teilte der Verband mit. Während die Impfungen weltweit weiter voranschreiten würden, würden auch die koordinierteren Maßnahmen zur Erleichterung des Personenverkehrs durch das digitale Covid-Zertifikat der EU zu einer allmählichen Stabilisierung und besseren Vorhersagbarkeit des Verkehrsaufkommens beitragen, hieß es. Im Sommer 2022 rät der Verband, zur normalen 80/20-Regel zurückzukehren. Während der Vorschlag bei den Flughäfen gut anzukommen scheint, verlieren die Fluggesellschaften kein gutes Wort darüber. So bezeichnete der internationalen Airline-Verband Iata die Entscheidung als realitätsfremd. „Wieder einmal stellt die Kommission unter Beweis, dass sie den Bezug zur Realität verloren hat“, sagte Iata-Generaldirektor Willie Walsh. Airlines würden so nur zu Leerflüge gezwungen werden. Schätzungen zufolge sei bis Ende des Jahres kein Vor-Krisen-Niveau in Sicht – ganz im Gegenteil. Nur 34 Prozent internationale Flüge werde es weltweit geben, wie airliners.de berichtet.

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Eurowings fliegt Baden-Württemberg in die Sommerferien

In Baden-Württemberg beginnen in Kürze die Sommerferien. Die Lufthansa-Tochtergesellschaft hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten gemeinsam mit dem Flughafen Stuttgart intensiv auf den Start in die schönste Zeit des Jahres vorbereitet. „Die Menschen wollen endlich wieder reisen – und wir sind bereit. Nach der langen Zeit des Lockdowns freuen wir uns als Eurowings-Team darauf, immer mehr Gäste sicher, zuverlässig und mit bestmöglichem Service an ihre Urlaubsziele zu fliegen“, so Jens Ritter, Geschäftsführer und Chief Operating Officer von Eurowings. „Wir haben die Zeit genutzt und uns in den vergangenen Monaten umfassend auf den Neustart vorbereitet, um unseren Gästen in Baden-Württemberg einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen.“ Größe Vielfalt im Südwesten: Eurowings hebt in Stuttgart zu mehr als 60 Zielen ab Mit einer steigenden Impfquote hat die Nachfrage nach Flügen deutlich zugenommen. Gefragt sind dabei vor allem touristische Ziele – allen voran Mallorca, Griechenland, die Kanaren oder auch Kroatien. Darauf hat die Fluggesellschaft mit einer sukzessiven Ausweitung ihres Flugprogramm reagiert – und das Angebot in Stuttgart – dem größten Eurowings-Standort im Südwesten Deutschlands – in den Ferien nochmal um 40 Prozent aufgestockt.  Über 60 Destinationen in 18 Ländern stehen auf dem Programm. Am ersten Ferienwochenende werden rund 25.000 Passagiere am Flughafen der Landeshauptstadt erwartet. Insgesamt hebt der Lufthansa-Ferienflieger während der Sommerferien in Baden-Württemberg rund 1.800 Mal in Stuttgart ab. Auch wenn im Laufe des Sommers wieder ein Großteil des ursprünglichen Streckenportfolios angeboten wird, umfasse das Programm 2021 insgesamt nur rund zwei Drittel der Vor-Corona-Kapazität. Mit der Ausweitung des

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