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Ryanair stationiert zwei Boeing 737 in Agadir

Der Billigflieger Ryanair wird auf dem Flughafen Agadir eine weitere Basis errichten. Mit zwei stationierten Boeing 737-800 sollen im Winterflugplan 2021/22 insgesamt 16 Ziele in sieben europäischen Ländern, darunter auch Wien, angeflogen werden. Das Angebot ab diesem Airport wird auf 25 Destinationen steigen. Dazu Firmenchef Eddie Wilson: „Wir freuen uns, unsere neue Basis in Agadir zu eröffnen, die eine Investition von 200 Millionen US-Dollar am Flughafen von Agadir, unserer dritten marokkanischen Basis, darstellt. Mit diesem Flughafen verbindet uns seit unserem allerersten Flug von Agadir im Jahr 2008 eine ausgezeichnete Partnerschaft und wir freuen uns sehr, nach 13 erfolgreichen Jahren in der Region weiter zu wachsen“. Die mittlerweile nicht mehr fliegende Laudamotion hatte Agadir im Winterflugplan 2019/20 im Programm. Die Strecke wurde noch vor dem Beginn der Corona-Pandemie mangels Wirtschaftlichkeit aufgrund geringer Nachfrage eingestellt. Umso überraschender ist es, dass diese im Herbst 2021 unter der Marke Ryanair neuaufgelegt werden soll.

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Karlsruhe/Baden-Baden: Airlines bauen Angebot wieder aus

Aufgrund der Corona-Pandemie war das Flugangebot ab Karlsruhe/Baden-Baden über einen längeren Zeitraum hinweg eher überschaubar. Ryanair und Wizz Air bauten als erste Anbieter ihre Strecken wieder auf. Pobeda fliegt wieder nach Moskau-Vnukovo und Eurowings reaktivierte die Palma-Strecke. Nun sind auch wieder Corendon Airlines und Corendon Europe zurück am Baden-Airpark. Bedient werden Heraklion und Antalya jeweils zweimal pro Woche. Rhodos wird jeweils an Dienstagen angeflogen. In den nächsten Wochen und Monaten folgen die neuen Flüge der Freebird Airlines nach Antalya und zahlreiche neue Strecken von Ryanair. Ryanair wird im September 2021 zahlreiche Routen ab Karlsruhe/Baden-Baden aufnehmen. Dabei handelt es sich um Zagreb, Tuzla, Sevilla und Agadir. Die Verbindung in die kroatische Hauptstadt wird von der Tochtergesellschaft Lauda Europe bedient. „Wir glauben, dass die Reiseziele für den Sommer gut angenommen werden. Dafür spricht auch die Erhöhung der Umläufe unserer Partner-Airlines. Die neuen Ziele im Winterflugplan, vor allem die Kanaren, werden bereits verstärkt nachgefragt“, so FKB-Chef Uwe Kotzan.

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Erstmals seit sieben Jahren: Air Malta in Libyen gelandet

Der Airbus A320-214 9H-AEQ von Air Malta hat sich am 1. Juli 2021 seinen Namen in die Geschichte geschrieben, indem er als erstes KM-Flugzeug seit 2014 auf libyschem Boden landete. Das Flugzeug stand unter dem Kommando von Kapitän Antoine Fava, einem erfahrenen Flieger der maltesischen Staatsangehörigen Fluggesellschaft, die durch die Ränge aufstieg und heute ein TRI/TRE in der Airbus-Narrowbody-Familie ist. An dem Flug zum Flughafen Mitiga nahm eine hochrangige Delegation teil, zu der unter anderem der Finanz- und Arbeitsminister Clyde Caruana sowie der geschäftsführende Vorsitzende von Air Malta, David G. Curmi, gehörten. Eines der Hauptthemen, die zwischen den beiden Kollegen bei dem eintägigen flüchtigen Besuch diskutiert wurden, war die Wiederherstellung der Flugverbindungen zwischen den beiden Ländern. MaviO News ist zuverlässig informiert, dass das Flugzeug aus Sicherheitsgründen nach dem 40-minütigen Hop nach dem gut geplanten Flug nach Malta zurückkehrte und die Delegation später am Nachmittag vom selben 9H-AEQ abgeholt wurde. Der geschäftsführende Vorsitzende von Air Malta, David G. Curmi, betonte die Bedeutung der Öffnung von Flugverbindungen zwischen den beiden Ländern und betonte, dass der libysche Markt für die maltesische nationale Fluggesellschaft immer sehr wichtig war. Bis 2014 führte Air Malta sowohl Flüge zum internationalen Flughafen Tripolis als auch nach Bengasi durch. Diese fanden ein abruptes Ende, als nach dem Zusammenbruch des Ghaddafi-Regimes innere Unruhen im Maghreb-Land ausbrachen. Dieser Artikel wurde verfasst von: Chris Cauchi

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Flughafen München verlängert Engagement im Umwelt- und Klimapakt Bayern

Die Flughafen München GmbH (FMG) hat ihre Mitgliedschaft im Umwelt- und Klimapakt Bayern verlängert und erneuert. Der Airport bekräftigt damit die Verpflichtung zur Einsparung von Emissionen und Ressourcen sowie zur Anwendung umweltschonender Technologien. Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung Bayerns und der Vermeidung von Umweltbelastungen. Durch die Weiterentwicklung dieses Paktes sollen nun neue Impulse beim Klimaschutz gesetzt werden. Mit über 280 bereits umgesetzten Einzelmaßnahmen und dem Ziel der CO2-Neutralität bis zum Jahr 2030 strebt der Airport schon heute eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz an. Zur Zielerreichung wird der FMG-Konzern bis 2030 rund 150 Millionen Euro investieren. Zudem hat der Flughafen die europäische „Net-Zero-Carbon“-Resolution des ACI Europe, des Dachverbands europäischer Flughäfen, unterzeichnet und sich damit zur Umsetzung eines technisch vollständig CO2-freien Betriebes bis 2050 verpflichtet. Flughafenchef Jost Lammers erklärte dazu: „Ungeachtet der enormen Herausforderungen durch die Pandemie bleibt die Entwicklung hin zu einem dekarbonisierten Luftverkehr für die gesamte Branche eine entscheidende Zukunftsaufgabe. Mit dem erneuten Bekenntnis zum Umwelt- und Klimapakt macht der Flughafen München deutlich, dass er seinen Beitrag dafür leisten wird.“

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EU: Mindeststeuer für umweltschädliches Flugbenzin kommt

Die Europäische Kommission möchte wohl damit anfangen, umweltschädliche Flugkraftstoffe zu besteuern. Diesen Anschein erweckt zumindest ein Entwurf des Maßnahmenpakets, welches der Umwelt zugutekommen soll. Der Flugverkehr blieb bislang von der EU-Kraftstoffsteuer verschont. Nicht mehr lange. Denn jetzt wird offen über die Einführung eines EU-weiten Mindeststeuersatz für umweltschädliche Flugkraftstoffe gesprochen. Konkret schlägt die Kommission ein mehrstufiges Modell vor: Der Mindeststeuersatz für Flugbenzin soll im Jahr 2023 bei null beginnen und dann über zehn Jahre sukzessive steigen. Genaue Zahlen werden im Dokument nicht genannt. Das berichtet der ORF.

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BER spürt deutlichen Passagierzuwachs

Der Flughafen Berlin-Brandenburg verzeichnete im Juni 2021 ein deutliches Wiederanziehen der Passagierzahl. Im direkten Vergleich mit Mai 2021 nutzen fast doppelt so viele Reisende den Airport. Man zählte rund 653.000 Fluggäste. Ein Grund für den Anstieg sind die gesunkenen Inzidenzzahlen in Europa und die damit verbundenen Lockerungen der Reisebeschränkungen in mehreren Ländern sowie der Beginn der Sommerferien in Berlin und Brandenburg. Vor einem Jahr, im Krisenmonat Juni 2020, wurden knapp 170.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt, im Juni 2019 waren es fast 3,3 Millionen Fluggäste. Im vergangenen Monat gab es am BER rund 7.700 Flugbewegungen, rund 2.300 mehr als im Vormonat Mai. Im Juni 2020 starteten und landeten nur rund 3.800 Maschinen in Schönefeld oder Tegel, im Juni 2019 waren es rund 26.000 Maschinen. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Juni rund 2.200 Tonnen Güter umgeschlagen und damit etwa genauso viele wie im Mai 2021. Im Vorkrisenmonat Juni 2019 waren es knapp 3.000 Tonnen. „Der Anstieg der Passagierzahlen zeigt, dass insbesondere mit dem Ferienbeginn der Reiseverkehr wieder in Gang kommt. Die Menschen sehnen sich nach der langen Krise nach einer Auszeit und nehmen die Impfangebote sehr ernst. Insbesondere gefragt sind Reiseziele in der Mittelmeerregion wie Griechenland, Spanien, die Türkei oder Italien. Auch wenn das Vorkrisenniveau aus dem Jahre 2019 noch lange nicht erreicht ist, ist das ein gutes Zeichen. Für das Wochenende (2.7. bis 4.7.2021) erwarten wir erstmals mehr als 40.000 Passagiere an einem Tag“, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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Slowakei: Nur noch Geimpfte ohne Quarantäne

Die Slowakei prescht als erstes EU-Mitglied vor und gestattet ab 9. Juli 2021 nur noch Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, die Einreise. Alle anderen, auch Genesene und Getestete, müssen 14 Tage in Quarantäne. Es besteht die Möglichkeit der Freitestung mittels PCR nach fünf Tagen. Laut der Verordnung der slowakischen Regierung muss der Impfschutz vollständig seit mindestens 14 Tagen vorhanden sein. Das bedeutet, dass beide Impfdosen verabreicht worden sein müssen und dann zwei Wochen Zeit vergangen sein müssen. Eine Ausnahme stellt das Vakzin von Johnson & Johnson dar, da bei diesem nur eine Spritze erforderlich ist – 14 Tage danach ist man von der slowakischen Quarantäne befreit. Die Maßnahme wird unter dem Deckmantel „Delta-Variante“ eingeführt. Die slowakische Regierung behauptet, dass Urlaubsrückkehrer diese Mutation ins Land schleppen würden. Wissenschaftlich fundierte Nachweise gibt es dafür aber nicht. Tschechische Republik verschärft ebenfalls Auch das Nachbarland Tschechien wird ab 9. Juli 2021 die Einreise für Ungeimpfte verschärfen. Es wird dann die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der jedoch von der Quarantäne befreien soll, verlangt. Weiters sind dann wieder Formulare auszufüllen. Derzeit ist die Einreise in dieses Land aus vielen Staaten kommend ohne Auflagen möglich. Künftig besteht PCR-Testpflicht, von der lediglich vollständig Geimpfte ausgenommen sind. Die tschechische Regierung argumentiert ebenfalls mit der „Delta-Keule“. Man behauptet, dass diese einen immer größeren Anteil der Neuinfektionen ausmachen würde und gleichzeitig prangert man Urlaubsrückkehrer und Touristen an. Bemerkenswert ist aber, dass Tschechien gegen die Maßnahmen der Slowakei protestiert. Flickenteppich setzt sich fort Eigentlich sollte der „Grüne Pass“ mehr oder weniger

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Swiss ist zurück in Graz

Nach langer Pause ist Graz wieder mit dem Swiss-Drehkreuz Zürich verbunden. Der Comeback-Flug wurde am Freitag durchgeführt. Vorerst werden zwei wöchentliche Umläufe angeboten, wobei ab Mitte Juli 2021 auf vier verdoppelt werden soll.  „Durch die Flüge nach Zürich wird die Auswahl an weltweiten Umsteigeverbindungen für die Unternehmen Südösterreichs und Nordsloweniens immer größer“, freut sich Wolfgang Grimus, Geschäftsführer der Flughafen Graz. „Von unseren Fluggästen wurde die hohe Servicequalität der SWISS und der effiziente Umsteigeflughafen Zürich, der schon mehrfach zum besten Flughafen Europas gewählt wurde, immer sehr geschätzt. VIP-Lounge in neuem Look Der Flughafen Graz hat die ruhigere Zeit während des zweiten Lockdowns gut genutzt: Die VIP-Lounge mit Blick auf das Fluggeschehen wurde modernisiert und an die Bedürfnisse von Geschäfts- und Vielreisenden noch besser angepasst. „Neben dem moderneren Farbkonzept werden die NutzerInnen der Lounge vor allem vom neuen Ruheraum mit Relax-Liegen begeistert sein“, freut sich Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Und das Team von Lagardère sorgt für ein feines kulinarisches, aber auch Corona-konformes Speiseangebot.“

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Corendon feiert Basiseröffnung in Basel

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat am Freitag eine neue Basis auf dem Flughafen Basel eröffnet. Der Erstflug wurde gegen 6 Uhr 00 in Richtung Heraklion durchgeführt. Vorerst wird eine Boeing 737-800, die mit 189 Sitzplätzen bestuhlt ist, auf dem drittgrößten Airport der Schweiz stationiert. Geflogen wird ein- bis zweimal täglich ab Basel-Mulhouse zu den griechischen Inseln Rhodos und Kos in der Ägäis, Korfu im Ionischen Meer, bekannt als die Schnittstelle von Ost und West, und Heraklion auf Kreta fliegen. Corendon Europe wird zudem ab Mai 2022 ein fünftes Ziel in Griechenland bedienen: Chania, ebenfalls auf Kreta, die mit ihrem venezianischen Hafen zu den schönsten Städten der Insel gehört. Die türkische Konzernschwester Corendon Airlines bedient die Ziele Antalya, Izmir, Kayseri sowie Ankara, Gaziantep und Milos-Bodrum. Auf dem Flugplan der Corendon Europe stehen ab Herbst 2021 fünf Ziele auf den Balearischen und Kanarischen Inseln: Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Palma de Mallorca und Teneriffa. Insgesamt wird Corendon Airlines sechzehn Ziele anbieten. „Die Wasserfontäne, mit der die neue Basis eingeweiht wurde, ist ein Anzeichen der Erholung des Flugbetriebs am EuroAirport in diesem Sommer“, erklärt Matthias Suhr, Direktor des EuroAirport. „Wir freuen uns, Corendon Airlines bei uns zu begrüßen, ein Unternehmen, das trotz Krise investiert und viel Dynamik beweist. Diese neue Basis erlaubt dem Flughafen, einem großen Bedürfnis an Reisen nach der Pandemie gerecht zu werden. Dies erhöht die Attraktivität unserer Region, die eine Million potenzielle Passagiere zählt. Und nach den schwierigen Monaten, die wir durchlebt haben, möchten wir jetzt den Einwohnern des Gebiets

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Laudamotion: Andreas Gruber nun Allein-Geschäftsführer

Bei der ehemaligen Fluggesellschaft Laudamotion ist es zu einer Veränderung in der Geschäftsführung gekommen. David O’Brien, der die Konzernschwestern Lauda Europe und Malta Air leitet, ist nicht mehr Geschäftsführer der österreichischen Firma. Die Laudamotion GmbH ist seit Ende des Vorjahres keine Fluggesellschaft mehr, denn AOC und Betriebsbewilligung wurden an die österreichischen Behörden zurückgegeben. Die Airbus-Flotte wurde an die damals neugegründete Lauda Europe Ltd. übergeben. Diese fungiert nun als ACMI- und Charteranbieter unter maltesischer Lizenz. Eigenen Angaben nach erbringt die Laudamotion GmbH luftfahrtbezogene Dienstleistungen innerhalb der Ryanair Group. Weder David O’Brien noch Andreas Gruber wollten näher erklären was darunter zu verstehen ist. Der zuletzt genannte Manager fungiert laut Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung nun als Alleingeschäftsführer. Andreas Gruber wurde noch unter der Eigentümerschaft des Niki Lauda an die Firmenspitze berufen. Der dreifache Formel-1-Weltmeister fungierte zu Beginn auch selbst als Geschäftsführer, schied jedoch nach dem vollständigen Verkauf an Ryanair aus dieser Funktion aus. Der irische Konzern stellte Gruber zunächst Colin Casey, später Choorah Singh und dann David O’Brien zur Seite. Kurzeitig fungierte Andreas Fritthum als Finanzgeschäftsführer, jedoch hat dieser im Frühjahr 2020 das Unternehmen verlassen. Im Bereich der Geschäftsleitung gibt es nun eine klare Trennung zwischen der Laudamotion GmbH, die keine Fluggesellschaft mehr ist und der Lauda Europe Ltd, denn Andreas Gruber gehört nicht dem Board of Directors der maltesischen Airline an. O’Brien hingegen ist bei Laudamotion aus der Firmenleitung ausgeschieden.

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