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Mitteldeutsche Flughäfen senken CO2-Ausstoß deutlich

Die Mitteldeutschen Flughäfen haben 2020 ihren CO2-Ausstoß um 86 Prozent gegenüber 2019 reduziert. Das hat die Bilanzierung Ende Mai bestätigt.  Damit übertrifft das Unternehmen bereits heute deutlich das für 2030 anvisierte Branchen-Ziel der deutschen Verkehrsflughäfen, seine Emissionen gegenüber 2010 um mehr als 50 Prozent zu senken. So heißt es jedenfalls in der Aussendung. Unter anderem mache das der Einsatz von klimaneutralem Strom und energieeffiziente LED-Technologie möglich.  „Klimaschutz ist für uns ein wesentliches Unternehmensziel. Wir verfolgen auch mit Blick auf unsere Nachbarn eine ambitionierte Umweltstrategie und arbeiten kontinuierlich darauf hin, unsere Airports frühestmöglich klimaneutral zu betreiben. Auch unsere Kunden wollen wir auf diesem Weg mitnehmen“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG.

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UK: Airlines laufen gegen Portugal-Umstufung Sturm

Im Vereinigten Königreich gehen aufgrund der Corona-Einstufung der Länder die Wogen hoch. Beispielsweise setzte die Regierung Portugal auf die rote Liste, was zur Quarantänepflicht bei der Rückkehr bzw. Einreise nach Großbritannien führt. Diese Entscheidung wird unter anderem von British Airways, Easyjet und Ryanair heftig kritisiert. So bezeichnet die IAG-Tochter dies als „enttäuschend und verwirrend“. Unter Hinweis auf die hohe Impfquote wäre es UK möglich deutlich mehr Staaten grün einzustufen. „Keine Länder mehr auf die Grüne Liste zu setzen, wenn die meisten Infektionsraten in Europa rückläufig sind und viele Orte mit niedrigen Infektionsraten unter denen Großbritanniens liegen, wie die Balearen mit einer aktuellen Rate von 33 auf 100.000 und Malta mit Malta nur 12 von 100.000, das macht keinen Sinn. Vor allem, wenn Inlandsreisen innerhalb Großbritanniens erlaubt sind, obwohl in einigen Städten die Infektionsraten 20-mal höher sind als in weiten Teilen Europas“, so Easyjet-Chef Johan Lundgren. „Während sich unsere europäische Flotte auf den Sommer vorbereitet, da die europäischen Regierungen das Reisen für ihre Bürger öffnen, macht es die britische Regierung den Fluggesellschaften unmöglich, zu planen, während die Verbraucher in Großbritannien am Boden bleiben.“ Hintergrund des Ärgers ist, dass die britische Regierung am Donnerstag Portugal auf die Amber-Liste gesetzt hat. Gleichzeitig wurden keine weiteren Staaten grün eingestuft. Die Luftfahrt- und Reisebranche kritisiert, dass es in Europa zahlreiche Länder gibt, die niedrigere Neuinfektionen haben als das Vereinigte Königreich. Auch John Holland-Kaye, Chef des Flughafens London Heathrow, schließt sich der Kritik an und spricht unter anderem davon, dass es die Regierung verabsäumt habe Regeln

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Easyjet führt Online-Tool zur Reiseplanung ein

Pünktlich zum Sommer stellt die Fluggesellschaft ein neues Online-Tool vor. Die interaktive Karte enthält unter anderem Informationen zu den neuen Reisebestimmungen einzelner Länder. Darüber hinaus können die Ergebnisse basierend auf den Ländern gefiltert werden, die ihre Reisebeschränkungen am stärksten wieder zurückgenommen haben. Sogar verschiedene Testmöglichkeiten in den 35 Ländern des europäischen Easyjet-Netzwerks können aufgerufen werden. Bei der Umsetzung der Live-Reisekarte wird die Airline vom Reisetechnologieanbieter Smartvel unterstützt. „Unser neues Covid-19 Reisezentrum bietet unseren Passagieren hilfreiche Unterstützung und stattet sie mit den notwendigen Informationen aus, um ihre nächste Reise sicher zu planen und wieder in den Urlaub zu fliegen. Mit der interaktiven Reisekarte und dem Covid-19 Reisezentrum konzentrieren wir uns darauf, das Reiseerlebnis unserer Kunden diesen Sommer so angenehm und einfach wie möglich zu machen“, so Easyjet-Chef Thomas Haagensen.

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Regional One kauft AUA acht Dash 8-400 ab

Am Montag wurde der letzte Turbopropflug von Austrian Airlines durchgeführt. Acht Maschinen wurden von Regional One übernommen und werden nach dem Abschluss technischer Arbeiten, die in Bratislava vorgenommen werden, an diesen Leasinggeber übergeben. Ein AUA-Sprecher bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, dass die letzten acht DHC Dash 8-400 an Regional One verkauft wurden. Finanzielle Details nannte der Medienreferent unter Hinweis auf die Vertraulichkeit des Deals nicht. Ursprünglich hatte Austrian Airlines 18 Turbopropflugzeuge dieses Typs in Betrieb. Für sämtliche Maschinen konnten zwischenzeitlich Käufer gefunden wurden. An Regional One wurden die OE-LGK, OE-LGL, OE-LGM, OE-LGN, OE-LGO, OE-LGQ, OE-LGI, OE-LGJ verkauft. Bei welcher Fluggesellschaft die acht genannten DHC Dash 8-400 in Zukunft zum Einsatz kommen werden, ist noch offen. Es ist allerdings anzunehmen, dass es nicht lange dauern wird bis Regional One Leasingnehmer gefunden haben wird. Am Montag, den 31. Mai 2021 führte Austrian Airlines mit der OE-LGI den letzten Dash-Flug in der Firmengeschichte durch. Aviation Direct berichtete im Rahmen einer umfangreichen Fotoreportage über das Farewell, das auf der Strecke Wien-Innsbruck-Wien absolviert wurde.

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Zu Lasten der Passagiere: Deutschland und Russland lieferten sich Scharmützel

Deutschland und die Russische Föderation haben sich am Mittwoch ein regelrechtes Scharmützel rund um die Genehmigungen von Flugrouten geliefert. Zunächst wurde Lufthansa eine Änderung, die den Luftraum von Belarus vermeidet, nicht gestattet. Prompt konterte die Bundesrepublik und Aeroflot und S7 Airlines durften nicht fliegen. Der Vorfall erinnert stark an jenen von vergangener Woche, denn beispielsweise Austrian Airlines musste mangels russischer Genehmigung einen Moskau-Umlauf absagen. Der Botschafter der Russischen Föderation in Österreich äußerte sich im Nachgang, dass derartige bürokratische Probleme in Zukunft nicht mehr vorkommen sollen. Am Mittwoch traf es in Deutschland eben Lufthansa und in bester Scharmützel-Manier konterte das Luftfahrtbundesamt und lehnte die Bewilligungen für Aeroflot und S7 Airlines ab. Die Leidtragenden dieser bürokratischen Auseinandersetzung sind die Passagiere, denn diese könnten komplett leer ausgehen. Behördliche Flugverbote gelten im Sinne der EU-VO 261/2004 im Regelfall als höhere Gewalt. Erst am Mittwochabend entspannte sich die Situation, denn Lufthansa habe seitens der Russischen Föderation die Bewilligung für die Durchführung der Flüge nach Sankt Petersburg und Moskau erhalten. Kurz darauf erklärte das Bundesverkehrsministerium, dass der Bann für Aeroflot und S7 Airlines ebenfalls aufgehoben wurde.

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Smartlynx Malta hat ersten A330 übernommen

Die Fluggesellschaft Smartlynx Malta hat ihren ersten Airbus A330-300 übernommen. Dieser trägt die Registrierung 9H-SMD und wurde bereits von Birmingham nach Luqa überstellt. Das Passagierflugzeug soll als Frachter eingesetzt werden. Der Airbus A330 mit der Seriennnummer 1382 ist 8,3 Jahre alt und zwar zuvor bei Singapore Airlines und Evelop Airlines im Einsatz. Smartlynx Malta ist der Frachtspezialist innerhalb der Firmengruppe und soll künftig fünf A330 betreiben. Weiters werden in Kürze zwei A321F in die Flotte aufgenommen.

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Vietnam Airlines versteigert elf A321

Die Fluggesellschaft Vietnam Airlines sucht im Rahmen einer Auktion Käufer für insgesamt elf Maschinen des Typs Airbus A321. Es handelt sich um so genannte Ceo-Modelle. Mit dem Verkaufserlös will die staatliche Airline den Cashbestand aufbessern. Nicht betroffen sind die jüngeren A321neo-Modelle. Von diesen hat man momentan 20 Stück. Der Rückzug der älteren Airbus A321ceo war bereits vor längerer Zeit geplant und wurde durch die Corona-Pandemie lediglich beschleunigt. Momentan hat man 49 A321ceo, wobei die überwiegende Mehrheit weiterhin nicht eingesetzt wird. Hintergrund ist die Corona-Pandemie. Zuletzt schrieb Vietnam Airlines einen Quartalsverlust in der Höhe von 216 Millionen U.S.-Dollar. Im Vorjahr machte der Fehlbetrag rund 620 Millionen U.S.-Dollar aus. Die staatliche Fluggesellschaft zeigt sich dennoch optimistisch und geht von einer raschen Erholung der Branche aus. Zuletzt verhängte die Regierung aber ein erneutes Einreiseverbot.

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Straßburg: German Airways fliegt für Air France

Der deutsche Charter- und ACMI-Anbieter German Airways (vormals: WDL) wird weiterhin im Auftrag von Air France auf der Strecke Straßburg-Amsterdam mit Embraer 190 fliegen. Die D-AJHW wurde bereits überstellt und kommt vorerst viermal pro Woche zum Einsatz. Die betroffene Route soll laut CH-Aviation.com in Kürze auf 12 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Air France und German Airways soll vorerst bis März 2022 laufen. Über eine mögliche Fortführung wurde noch nicht entschieden. Derzeit verfügt das deutsche Luftfahrtunternehmen über vier Embraer 190.

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Belavia muss Streckennetz kahlschlagen

Die weißrussische Fluggesellschaft Belavia stellt den Löwenanteil der Routen ein. Das Streckennetz umfasste zuletzt 30 Destinationen, jedoch können aufgrund der Restriktionen der EU-Mitglieder und anderer Staaten nur noch neun Ziele angeflogen werden. Betroffen sind in erster Linie alle Destinationen, die sich im Unionsgebiet befinden. Der Flugverkehr mit Russland, der Türkei und einigen GUS-Staaten soll aufrecht bleiben. In Kürze will Belavia das Streckennetz neu ausrichten. Die meisten Ziele werden sich dann in der Russischen Föderation befinden. Auch andere ehemalige Sowjet-Destinationen sollen neu aufgenommen werden. Zwischenzeitlich hat die Europäische Union den Bann von Airlines mit Sitz in Weißrussland auch formalisiert. Zuvor wurden die Verbote von den einzelnen Nationalstaaten ausgesprochen. Unter anderem Belavia ist es nun untersagt in der EU zu starten oder zu landen. Auch Überflüge sind nicht mehr gestattet.

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Kapitalerhöhung: Zusätzliches Steuergeld für Lufthansa?

Schon bald könnte Lufthansa erneut Geld vom deutschen Staat bekommen, denn der Konzern plant eine drei Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung vorzunehmen. Die Regierung soll sich laut verschiedenen Medienberichten daran beteiligen, um zu verhindern, dass der 20-prozentige Anteil verwässert. Im Vorjahr organisierte sich die Lufthansa Group von den Regierungen Deutschlands, Belgiens, Österreichs und der Schweiz eine milliardenschwere Staatshilfe. Die Bundesrepublik verlangte hierfür Anteile sowie eine stille Beteiligung in der Höhe von 5,5 Milliarden Euro. Genau diese will der Kranich mit Hilfe der Kapitalerhöhung zumindest teilweise zurückzahlen. Zieht die Regierung tatsächlich mit, so führt das zum absurden Umstand, dass zumindest teilweise Steuergeld mit Steuergeld zurückbezahlt wird. Verzichtet man in Berlin auf die Beteiligung an der Kapitalerhöhung, so würde der Anteil verwässern. Eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.

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