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Norwegen: Wizz Air gibt Domestic-Flüge auf

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air trat im Vorjahr unter großem Wirbel ins Inlandsgeschäft innerhalb Norwegens ein. Damit ist ab 14. Juni 2021 wieder Schluss, denn der Carrier wird die letzten drei verbliebenen Strecken einstellen. Es handelt sich um die Routen von Oslo nach Bergen, Trondheim und Tromsø. Im Vorjahr sorgten die Domestic-Flüge des Lowcosters bereits vor dem Erstflug für mächtig Wirbel, denn ein Regierungsmitglied rief die Bevölkerung zum Boykott der Airline auf. Diese kündigte kurz darauf weitere Strecken innerhalb Norwegens und eine zusätzliche Base an. Geblieben ist nicht viel, denn die Präsenz innerhalb Norwegens wurde rasch wieder abgebaut. Mit 14. Juni 2021 wird Wizz Air auch die letzten drei Domestic-Strecken aufgeben. Laut AirwaysMag soll die Entscheidung aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt sein. Die Billigfluggesellschaft wird die Kapazitäten in andere Märkte verlagern. Mit anderen Worten: Die Flüge innerhalb Norwegens waren für Wizz Air ein Fehlschlag und man flog Verluste ein. Nun zieht der Carrier den Schlussstrich unter den Ausflug in den norwegischen Domestic-Markt.

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Ende einer Ära: Letzter AUA-Dashflug steht bevor

Am heutigen Montag endet bei Austrian Airlines die Ära der Turbopropflugzeuge. Auf der Strecke Wien-Innsbruck-Wien wird unter den Flugnummern OS 905 bzw. OS 906 letztmalig das Muster DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen. Danach wird die AUA keine kommerziellen Dash-Flüge durchführen. Für das österreichische Luftfahrtunternehmen und insbesondere die hineinfusionierte Tyrolean Airways waren die von de Havilland Canada hergestellten Turbopropflugzeuge äußerst erfolgreich. Die einstige Regio-Airline brachte das Muster Dash 7 im Jahr 1980 nach Österreich. Das viermotorige Flugzeug erwies sich rasch als Erfolg und Tyrolean nutzte die Fähigkeiten des Turboprops voll aus: Bis heute ist man die einzige Airline, die jemals Linienflüge nach Courchevel (Frankreich) durchgeführt hat. Die Operation ist bis heute vielen Tyrolean-Piloten als fliegerische Meisterleistung in Erinnerung. Da der Carrier, der damals noch unabhängig von der AUA war, mit der Dash 7 äußerst zufrieden war, entschied man sich auch für das Nachfolgemodell Dash 8-100. Über die Jahre hinweg hatte Tyrolean Airways so ziemlich alle Varianten der Dash 8 in der Flotte, jedoch kam Anfang der 2000er Jahre ein durchaus harter Schnitt: Die AUA hatte beschlossen, dass alle 50-Sitzer die Flotte verlassen müssen und das betraf auch die damals noch im Einsatz befindlichen CRJ-200 sowie Dash 8-300. Die DHC Dash 8-400 war noch über viele Jahre hinweg in Betrieb und kam mit der Fusion von Tyrolean und Austrian Airlines dann auch formell in die AUA-Flotte. Zuletzt hatte man 18 Stück im Einsatz, doch die Ausflottung wurde bereits im Vorjahr eingeleitet. Eigentlich hätten die letzten „Props“ schon am 31. März 2021

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Im Test: Covid-Dokumentencheck der AUA

Seit einigen Wochen bietet die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines einen kostenlosen Vorab-Check von Covid-Reisedokumenten an. Die Teilnahme daran ist freiwillig, soll jedoch Passagieren mehr subjektive Sicherheit auf der Reise geben. Wie das neue Service funktioniert, hat Aviation Direct unter die Lupe genommen. Zunächst ist festzuhalten, dass der Dokumentencheck nur von Passagieren mit Austrian-Airlines-Tickets von Wien nach Belgien, Deutschland, Griechenland, Spanien und in die Niederlande sowie zurück zur Verfügung. Für alle anderen Staaten wird das Service (noch) nicht angeboten. AUA-Passagiere, die das Service nutzen möchten, können über diesen Link in das Portal einsteigen. Zunächst müssen persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft und der Buchungscode (alternativ: Ticketnummer) angegeben werden. Wichtig ist auch, dass man auf die Eingabe der Flugnummer und der E-Mail-Adresse nicht vergisst. Nun müssen die Covid-Reisedokumente hochgeladen werden. Dabei kann es sich um Fotos bzw. Scans von Testbefunden, Impfnachweisen, Genesungsnachweisen und Einreiseanmeldungen (Pre-Travel-Clearance) bzw. PLF-Formulare handeln. Nachdem man alle Dokumente hochgeladen hat, müssen einige Häkchen gesetzt werden und alles an die AUA abgeschickt werden. Bei der Fluggesellschaft prüft ein Fachteam an Hand der behördlichen Einreisebestimmungen, ob die Dokumente zur Einreise in das jeweilige Land berechtigen. Falls etwas fehlt oder diese nicht tauglich sind, soll man seitens Austrian Airlines eine Benachrichtigung bekommen. Passt alles, kommt ein kurzes Mail, dass die Prüfung erfolgreich war. Wichtig: Die Unterlagen müssen während der gesamten Reise mitgeführt werden und ein positives Prüfungsergebnis der Austrian Airlines ist keine endgültige Garantie, dass der jeweilige Staat die Einreise tatsächlich zulässt. Das Service der AUA ist lediglich eine kostenfreie Hilfestellung

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Luqa: Skyalps-Duo startklar für Erstflug

Auf dem Flughafen Luqa befinden sich derzeit beide Bombardier Dash 8-400, die von Luxwing im Auftrag der Bozen-Hausmarke Skyalps betrieben werden sollen. Diese tragen bereits die Livery des virtuellen Carriers aus Südtirol. Da Skyalps nicht über AOC und Betriebsgenehmigung verfügt, sondern formell die Flüge bei Luxwing chartert, werden die beiden Turbopropflugzeuge im maltesischen Register eingetragen. Derzeit sind die künftigen Registrierungen noch mit den Überstellungskennzeichen G-ECOO und G-ECOK überklebt. Die technischen Vorbereitungen führt Medavia Technics auf dem Flughafen Luqa für Luxwing durch. Erstmals sollen die beiden DHC Dash 8-400 am 14. Juni 2021 kommerziell für Skyalps ab Bozen zum Einsatz kommen. Nähere Einzelheiten zum Streckennetz des Anbieters aus Südtirol unter diesem Link.

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Air Montenegro hat den Ticketverkauf aufgenommen

Das staatliche Start-up Air Montenegro hat den Ticketverkauf für zwei Strecken offiziell aufgenommen. Das Unternehmen bestätigte auch, dass der Erstflug am 10. Juni 2021 durchgeführt werden soll. Die ersten sich im Verkauf befindlichen Routen sind Tivat-Belgrad und Podgorica-Belgrad. Beide Strecken sollen bis zu zweimal täglich mit Regionaljets des Typs Embraer 195 bedient werden. Die Flotte soll von Beginn an ausschließlich aus Maschinen dieses Typs bestehen. Die ersten beiden Einheiten wurden ursprünglich von Montenegro Airlines von Gecas geleast. Die Regierung kaufte die beiden Flugzeuge. Über eine dritte Maschine wird derzeit mit einem brasilianischen Leasinggeber verhandelt.

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Belavia vor größerem Stellenabbau

Die Fluggesellschaft Belavia ist derzeit aufgrund politischer Entscheidungen im EU-Luftraum sowie auf den Airports im Unionsgebiet unerwünscht. Dies hat möglicherweise auch erhebliche Auswirkungen auf die Belegschaft, denn es wird berichtet, dass rund die Hälfte des Personals abgebaut werden soll. In Weißrussland stellt man sich darauf ein, dass der Bann noch länger andauern wird. Daher geht das Management offenbar davon aus, dass langfristig weniger Piloten und Flugbegleiter benötigt werden. Diese will man nun abbauen und in unabhängigen Medien ist die Rede von einer Halbierung des Personalstands. Dies wollen Belavia und Weißrussland so nicht stehen lassen und verweisen in einem Gespräch mit dem russischen Nachrichtensender RBK darauf, dass keine Rede vom Abbau von 50 Prozent der Belegschaft ist. „Unter den gegenwärtigen Umständen sind Kostensenkungen sowie die Angabe von Ausfallzeiten oder die Optimierung der Mitarbeiterzahl unangenehme, aber logische Schritte. Gleichzeitig möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass Personalentscheidungen in dieser Situation nur auf Empfehlung der Abteilungsleiter und nur unter Berücksichtigung des aktuellen Arbeitsvolumens getroffen werden können. Massenreduktionen werden nicht berücksichtigt. Die Situation wird durch die Tatsache kompliziert, dass sich die Fluggesellschaft erst kürzlich nach massiven Flugausfällen aufgrund der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 zu erholen begonnen hat. Während der Pandemie gab es keinen Personalabbau. Kostensenkungen wurden durch die Reduzierung von Zulagen und Arbeitszeiten erreicht“, so der Carrier.

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Pre-Travel-Clearance-Übersicht: Aus einigen Länden braucht man sie, aus anderen nicht

Per 10. Juni 2021 ändert Österreich das Einreiseverfahren und schafft aus zahlreichen Ländern kommend die bislang verpflichtende Pre-Travel-Clearance ab. Das Online-Formular muss bis dahin unabhängig von der Herkunft ausgefüllt und mitgeführt werden. Ob man in Zukunft diese Einreiseanmeldung tätigen muss oder nicht hängt in erster Linie davon ab aus welchem Staat kommend man nach Österreich einreisen möchte. Grundsätzlich sind jene Länder, die in der Anlage A der Einreiseverordnung aufgelistet sind, von der Abgabe der Pre-Travel-Clearance befreit. In diesem Zusammenhang ist aber Vorsicht geboten, denn die letzten Monate haben gezeigt, dass Österreich äußerst kurzfristig Umlistungen vornimmt. Wird ein Staat von der Anlage A auf andere verschoben, kann dies unter bestimmten Umständen für Personen ohne Impfung oder Nachweis der Genesung eine Quarantänepflicht auslösen. Bei so genannten Virusvariantengebieten gibt es auch für Geimpfte keine Möglichkeit die Absonderung umgehen zu können. Anlage A-Staaten: Mit Wirksamkeit zum 10. Juni 2021 ist man aus nachstehenden Staaten kommend von der Abgabe der Pre-Travel-Clearance befreit: Andorra Australien Belgien Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Fürstentum Liechtenstein Griechenland Irland Island Israel Italien Lettland Luxemburg Malta Monaco Neuseeland Norwegen Polen Portugal Rumänien San Marino Singapur Slowakei Slowenien Spanien Schweiz Südkorea Tschechische Republik Ungarn Vatikan Wichtig: Der so genannte 3G-Nachweis (Impfung, Test oder Genesen) muss erbracht werden und auf Verlangen bei einer Einreisekontrolle vorgewiesen werden. Eine Einreise ohne einen solchen Nachweis ist nach derzeitigem Stand der Dinge nicht zulässig – sofern es sich um eine „normale Einreise“ handelt und man nicht unter eine Ausnahme fällt. Hochinzidenzgebiete (Anlage B1) Aus den Staaten,

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Stefan Leser wird neuer Verwaltungsrat bei Hotelplan Group

Die zur Migros-Gruppe gehörende Hotelplan Group hat Stefan Leser als neues Verwaltungsratsmitglied gewählt. Er wird sein Mandat per 1. Juli 2021 antreten. Stefan Leser (54) hat einen Master of Business Administration (Finance & Strategy Management) und ist seit 2018 CEO der weltweit tätigen Langham Hospitality Group. Zuvor war er unter anderem als CEO der Jumeirah Group, dem grössten Betreiber von Luxus-Hotels im Nahen Osten, sowie in verschiedenen leitenden Positionen beim Reiseveranstalter Kuoni tätig. „Stefan Leser ist ein ausgewiesener Touristiker. Mit seinen langjährigen Erfahrungen sowohl als Reiseveranstalter als auch in der Hotellerie ergänzt er unseren Verwaltungsrat perfekt“, so Fabrice Zumbrunnen, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes und Verwaltungsratspräsident von Hotelplan Group.

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Österreich schafft Pre-Travel-Clearance teilweise ab

Die österreichische Bundesregierung hat am Freitag angekündigt, dass ab 10. Juni 2021 das so genannte Pre-Travel-Clearance-Formular nur noch dann ausgefüllt werden muss, wenn man aus so genannten Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten nach Österreich einreist. Künftig orientiert man sich an der Systematik des deutschen Robert-Koch-Instituts. Reisen ins Ausland wird für Österreicher noch leichter möglich“, erklärt Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP). “Mit dem Grünen Pass bekommen wir unsere Grundfreiheiten zurück. So wird der Grüne Eintrittspass zum Grünen Reisepass!“ Das digital lesbare Zertifikat für Getestete, Genesene und Geimpfte soll allerdings erst ab 1. Juli 2021 EU-weit zur Verfügung stehen. „Wir erwarten, dass dieser Zeitrahmen hält, um mit Juli – pünktlich zu Ferienbeginn – Reisen innerhalb der EU so sorgenfrei wie möglich zu gestalten“, zeigt sich Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech erfreut. Das „digitale EU-Covid-Zertifikat“ kann ab Sommer sowohl auf dem Handy gespeichert als auch als ausgedruckter QR-Code mitgeführt werden und soll so den EU-weiten Flickenteppich an unterschiedlichen Einreisebestimmungen beenden. Wichtig ist jetzt, dass dem EU-Covid-Zertifikat eine global anerkannte Lösung folgt, um der Luftfahrt wieder den vollen Aufwind zu geben. Denn Reisen ist ein Grundbedürfnis. Die Menschen sehnen sich nach neuen Erlebnissen und nach Wiedersehen mit Familie, Freunden und Geschäftspartnern“, betont Alexis von Hoensbroech. Nicht zuletzt ist der transatlantische Flugverkehr ein treibender Wirtschaftsfaktor – und eine Perspektive für Reiseerleichterungen daher unerlässlich. Ein internationales Covid-Zertifikat zur Einreise würde der Luftfahrt einen wichtigen Schub verpassen und eine Rückkehr zu mehr Flugverbindungen und einem Angebot auf Vorkrisenniveau ermöglichen.

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Belavia fliegt künftig nicht mehr nach Wien

Noch am Mittwoch war eine Maschine in VIE gelandet. Doch jetzt legt die weißrussische Fluggesellschaft im Konflikt um die erzwungene Landung einer Passagiermaschine in Minsk die Flüge nach Österreich auf Eis. Auch andere EU-Länder sind davon betroffen. Mehrere europäische Länder sprachen bereits unmittelbar nach dem Ereignis Start- und Landeverbote aus. Das schien die Airline noch wenig zu stören, bis zuletzt flog sie noch Wien-Schwechat an. Das geschah auch rechtens, denn der österreichische Hauptstadt-Flughafen wartete noch die formale Verordnung der EU-Kommission ab. Doch die staatliche Belavia war dem Ministerium dann doch einen Schritt voraus. Am Donnerstag stellte die Airline Belavia selbst die Flüge nach Österreich ein. Auch Frankfurt, Berlin, Hannover und München würden ab sofort nicht mehr angeflogen, so der ORF.  Insgesamt sind sieben Staaten betroffen – neben Österreich noch Deutschland, Polen, Italien, die Niederlande, Spanien und Belgien. Die Flüge sind vorerst bis Ende Oktober ausgesetzt, die Tickets könnten zurückgegeben oder umgetauscht werden. Aus Russland, weiteren Ex-Sowjetrepubliken und der Türkei gibt es hingegen nach wie vor direkte Flugverbindungen in die weißrussische Hauptstadt Minsk.

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