Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Moskau lenkt ein: AUA bekommt doch die Fluggenehmigung

Die russischen Behörden haben der AUA heute die Genehmigung für eine alternative Flugroute von Wien nach Moskau erteilt, die nicht über weißrussischen Luftraum führt. Die AUA kann somit den heute geplanten Flug OS601/602 von Wien nach Moskau und zurück durchführen. Das berichtet unter anderem der ORF. Für die weiteren geplanten Passagierflüge nach Moskau sowie die Frachtflüge nach Nanjing in China sei die Genehmigung für die Alternativroute noch ausständig. Die Lufthansa-Tochter erwartet allerdings auch hier eine positive Rückmeldung der russischen Behörden. „Wichtiges und richtiges Signal“ Als „wichtiges und richtiges Signal“ bewertete Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner (ÖVP), dass die AUA die Genehmigung für den heutigen Flug nach Moskau erhalten hat. „Es ist im österreichischen und russischen Interesse, dass alle Flüge nach und über Russland problemlos durchgeführt werden“, so Brunner in einer Aussendung.

weiterlesen »

Tui: Mehr Hotel-Management statt Immobilien-Eigentum

Tui schärft ihren Fokus in der langjährigen Partnerschaft mit Riu: Die Zusammenarbeit wird zukünftig noch klarer auf Marke, Hotelmanagement und Vertrieb ausgerichtet.  Im Zuge dieser Fokussierung übernimmt die Familie Riu die Tui-Minderheitsanteile an einem bisher gemeinsamen gehaltenen Immobilienportfolio mit 19 bestehenden und zwei im Bau befindlichen Objekten. Kern der langjährigen strategischen Hotelpartnerschaft ist weiterhin das 50:50-Joint Venture mit weltweit 100 Hotels und Resorts. In dieser gemeinsamen Gesellschaft liegen auch zukünftig Management und Vertrieb aller RIU Hotels und Resorts weltweit – auch für die 21 Immobilien, die künftig vollständig in den Besitz der Familie Riu gehen. Die Tui stärkt damit das Kerngeschäft mit Urlaubserlebnissen – und insbesondere Entwicklung, Betrieb und Vermarktung von Hotel- und Urlaubs-Marken. Der Konzern will vor allem mit seinen internationalen Hotelmarken Tui Blue, RIU, Robinson, Tui Magic Life und dem Management dieser Hotels wachsen, dabei allerdings künftig weniger Kapital in Grundstücken und eigenen Immobilien binden. Diese sogenannte „Asset Right“-Strategie hatte das Unternehmen im Dezember 2019 bereits vor Corona eingeleitet. Ziel ist die Entkoppelung des Wachstums bei Hotels und Kreuzfahrt-Schiffen von Investitionen. Der Aufsichtsrat der TUI AG hat dieser Immobilien-Transaktion heute zugestimmt. Sie hat ein Gesamtvolumen von 670 Millionen Euro – damit konnte für das Portfolio mit 19 Immobilien und zwei im Bau befindlichen Objekten eine ausgesprochen attraktive Bewertung vereinbart werden. Der Erlös soll für den Abbau der Corona-Schulden des Konzerns genutzt werden. „Wir trennen Hotel-Management und Urlaubserlebnis vom Immobilienbesitz, wie wir es Ende 2019 angekündigt haben. Das ist ein Geschäftsmodell, das sich im internationalen Stadthotel-Sektor als erfolgreich erwiesen hat.

weiterlesen »

ÖAMTC-Umfrage ergibt: Jeder Vierte wartet für Sommer noch ab

Auch heuer war eine langfristige Urlaubsplanung aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der damit verbundenen Reisebeschränkungen kaum möglich. Welche konkreten Urlaubspläne die Österreicher für den Sommer haben und was sie von nun an beim Reisen anders machen, wollte der Mobilitätsclub mit dem heurigen Reisemonitoring herausfinden.  Ein zentrales Ergebnis: „Spontanität ist auch heuer nötig: Jeder 4. Reisewillige macht seinen Sommerurlaub von der Corona-Situation abhängig und möchte abwarten, wie sich die Situation entwickelt – das sind zehn Prozent mehr als noch 2020“, stellt ÖAMTC-Touristikerin Magdalena Draxler klar.  „Zum Befragungszeitraum Anfang/Mitte Mai hatten erst 40 Prozent ihren geplanten Hauptsommerurlaub bereits gebucht. Unter den Familien mit Kindern hatte sich immerhin schon jede zweite festgelegt.“ Die Mehrheit der Befragten war jedoch auch zuversichtlich, dass ihr Urlaub in der geplanten Form zustande kommen wird – ein Drittel hingegen zeigte sich eher pessimistisch.  Doch der Sommerurlaub an sich liege hoch im Kurs, mit 72 Prozent plane ein Großteil der reisebereiten Österreicher mindestens eine mehrtägige Auszeit zwischen Juni und September. Besonders die Sehnsucht nach Meer scheint heuer besonders groß – 37 Prozent der Befragten peilen einen Strandbesuch an, dicht gefolgt vom Urlaub am See oder in den Bergen. Familienbesuche oder Aktivurlaub wurden erst an vierter beziehungsweise fünfter Stelle genannt.

weiterlesen »

Tunisair Cargo: Erste ATR72 in Frachter konvertiert

Die Fluggesellschaft Tunisair wird unter der Marke Tunisair Cargo ins Frachtgeschäft einsteigen. Dazu werden zunächst zwei ATR 72-500, die vormals von Tunisair Express betrieben wurden, in Frachter konvertiert. Den Auftakt macht die TS-LBE, die bis Feber 2020 von Tunisair Express für Passagierflüge genutzt wurde. Das Turbopropflugzeug wurde laut CH-Aviation.com in Frankreich in einen Frachter umgebaut und traf vor einigen Tagen in Tunis ein. Eine baugleiche Maschine befindet sich momentan in der Konvertierung. Tunisair Cargo wird ohne eigenes AOC an den Start gehen. Man greift auf die Dienstleistungen von Tunisair und Tunisair Express zurück. Verkehrsminister Moez Chakchouk kündigte im Feber 2021 an, dass die Cargo-Einheit des Konzerns mit zwei ATR72-500 sowie einem nicht näher bezeichneten Narrowbody an den Start gehen wird. Die Maschinen stammen aus Beständen der Firmengruppe und werden entsprechend umgebaut. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob im Jetbereich ein Airbus A320 oder eine Boeing 737-600 konvertiert wird.

weiterlesen »

Vilnius: Heston übernimmt zweiten Airbus A320

Das Airline-Startup Heston Airlines konnte zwischenzeitlich den zweiten Airbus A320 übernehmen. Dieser trägt die Registrierung LY-VUT und ist rund 17 Jahre alt. Ursprünglich wurde der Zweistrahler an den Billigflieger Easyjet ausgeliefert. Der Carrier erhielt vor wenigen Tagen AOC und Betriebsgenehmigung seitens der Behörden in Litauen erteilt. Die LY-FJI wurde bereits im April 2021 offiziell übernommen. Ursprünglich wollte das Unternehmen, das ein Joint-Venture des Wartungsbetriebs Heston und des Leasinggebers Genesis ist, mit drei A320 starten. Der Plan mit drei Maschinen dieses Typs zu fliegen ist immer noch aktuell, jedoch wird man zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme zunächst mit der LY-VUT und der LY-FJI beginnen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein weiterer A320 in die Flotte aufgenommen. Heston Airlines wird sich auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisieren. Die Aufnahme von Linienflügen auf eigene Rechnung ist derzeit nicht geplant.

weiterlesen »

Lufthansa prüft Ausbau von „Schlafreihen“

Lufthansa erwägt die so genannte “Sleeper’s Row” auch auf weiteren Strecken einzuführen. Im November des Vorjahres wurde diese probeweise auf der Sao-Paulo-Route getestet. Der Versuch wird fortgeführt. Gleichzeitig evaluiert der Kranich, ob dieses Economy-Class-Produkt auch auf anderen Strecken dauerhaft angeboten wird. Noch ist keine endgültige Entscheidung darüber gefallen, doch gilt es als wahrscheinlich, dass Lufthansa in den nächsten Wochen eine entsprechende Ankündigung machen wird. Der Aufpreis für die “Schlafreihe” wird mindestens 169 Euro betragen. Derzeit kann diese nur auf Flügen von/nach Sao Paulo gebucht werden.

weiterlesen »

Eastern Airways flottet ersten E190 ein

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways nahm vor wenigen Tagen die erste Maschine des Typs Embraer 190 in die Flotte auf. Es handelt sich um den derzeit größten Flugzeugtyp, den der Carrier betreibt. Der Neuzugang ist 13,5 Jahre alt und trägt die Registrierung G-CLSN. Laut CH-Aviation.com wurde der Regionaljet zuvor unter anderem von Air Moldova betrieben und wird von Leasinggeber Gecas geleast. Die Flotte von Eastern Airways besteht weiters aus einem Embraer 170, einem E135, zwei E145 sowie 12 Jetstream 31 und zwei ATR72-600.

weiterlesen »

Reisepässe: Wien empfiehlt rechtzeitige Terminbuchungen

Die Stadt Wien rechnet damit, dass es kurz vor den Sommerferien zu einem Ansturm auf die 19 Pass-Stellen, die in den Magistratischen Bezirksämtern angesiedelt sind, kommen wird. Nun richtet man einen Appell an die Einwohner und will damit erreichen, dass nur dann ein neuer Reisepass beantragt werden soll, wenn dieser für eine Auslandsreise benötigt wird. Rund 200.000 Pässe laufen in Wien 2021 ab, das stellt die Passservicestellen der Bezirksämter vor eine erhebliche Herausforderung. Um relativ rasch zu seinem Pass zu kommen, sollte man sich somit nicht erst in letzter Minute um einen Termin bemühen. Der Pass sollte auch nur dann vor der Urlaubszeit erneuert werden, wenn dies wegen einer Auslandsreise unbedingt notwendig ist. Für den erwarteten Ansturm wurden jetzt von den Bezirksämtern zahlreiche zusätzliche Termine für die Antragstellung zur Verfügung gestellt. Allein im Juni werden insgesamt knapp 25.000 Termine angeboten. Bis auf Weiteres bieten die Wiener Bezirksämter ein erweitertes Terminangebot an, u.a. mit verlängerten Öffnungszeiten an Dienstagen – hier wurde der Parteienverkehr bis auf Weiteres analog zu den langen Donnerstagen ausgeweitet (8-17:30). Zudem öffnen die Bezirksämter auch an zwei Samstagen im Juni ausschließlich für Antragstellungen zu Reisepässen, und zwar am 12.06. und am 19.06.  jeweils von 8-14 Uhr. Jeder dieser zusätzlichen Termine außerhalb der bisherigen Öffnungszeiten wird im Online-Kalender mit 20 Min. veranschlagt, sodass noch mehr Termine zur Verfügung stehen. Unbedingt zu beachten ist, dass für eine Reisepasserneuerung eine vorherige Terminvereinbarung (online, telefonisch, etc.) erforderlich ist.  Ein Termin für eine Passerneuerung kann überdies nicht für mehrere Personen, sondern nur für

weiterlesen »

Qatar Airways prüft Comeback der First Class

Vor einigen Jahren zog sich Qatar Airways aus dem “First-Class-Wettrüsten”, das sich einige Golfcarrier geliefert hatten, zurück. Aus vielen Maschinen wurde diese Beförderungsklasse sogar ausgebaut, denn laut Firmenchef Akbar Al Baker war sie defizitär. Nun könnte es zu einem Comeback der Ersten Klasse kommen. Die einzigen Maschinen, die derzeit über eine First-Class-Kabine verfügen, sind jene Airbus A380, die der Qatar-Chef nicht mehr reaktivieren möchte. Während einer Luftfahrttagung bezeichnete er diesen Maschinentyp gar als große Fehlentscheidung. Die Konsequenz daraus ist aber, dass dieser Golfcarrier momentan keine Erste Klasse anbieten kann. Der Grund ist simpel: die anderen Flugzeuge haben schlichtweg keine verbaut. Das könnte sich ändern, denn Akbar Al Baker erklärte gegenüber dem Portal Simple Flying, dass derzeit die Wiedereinführung der First Class auf bestimmten Strecken geprüft wird. Der Manager sieht auf bestimmten Routen eine gute Nachfrage für das Spitzenprodukt, jedoch nicht auf allen Strecken. Nun steht die Überlegung im Raum, dass einige Maschinen um Erste-Klasse-Kabinen aufgerüstet werden könnten. Der Qatar-Chef hebt gleichzeitig auch die Vorzüge des Business-Class-Produkts hervor und nennt keine näheren Einzelheiten zu einem möglichen Zeitplan für ein mögliches Comeback der First-Class. Die Wiedereinführung gilt allerdings als wahrscheinlich, um besonders zahlungskräftiges Klientel besser ansprechen zu können. Anzunehmen ist, dass man sich auf jene Strecken, auf denen vormals die Erste Klasse auf dem Airbus A380 angeboten wurde, fokussieren wird. Fix ist aber noch nichts.

weiterlesen »

Norwegian schickt Schweden-Tochter in die Insolvenz

Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Norwegian in Schweden eine zweite Fluggesellschaft gegründet hat. Nun ist auch klar warum, denn der ursprüngliche schwedische Ableger steht vor der Insolvenz. Ein Sprecher bestätigte, dass die Tochter in Schweden Insolvenz anmelden wird. Eine Fortführung ist nicht geplant. Norwegian wird die Aktivitäten nahtlos über den neuen Schweden-Ableger fortführen. Offiziellen Angaben nach soll es dadurch zu keinen Stellenstreichungen kommen. Zwischenzeitlich konnte der Konzern in den in Irland und Norwegen geführten Insolvenzverfahren alle Auflagen erfüllen und am 26. Mai 2021 den Gläubigerschutz verlassen. Den Löwenanteil des dafür benötigten Kapitals konnte Norwegian auf dem Finanzmarkt besorgen. Die Airline wird sich künftig auf Flüge innerhalb Skandinaviens sowie touristische Europa-Strecken fokussieren. Die Langstrecke wird nicht mehr reaktiviert, sondern die entsprechenden Tochtergesellschaften befinden sich mittlerweile in Auflösung.

weiterlesen »