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Tunisair Cargo: Erste ATR72 in Frachter konvertiert

Die Fluggesellschaft Tunisair wird unter der Marke Tunisair Cargo ins Frachtgeschäft einsteigen. Dazu werden zunächst zwei ATR 72-500, die vormals von Tunisair Express betrieben wurden, in Frachter konvertiert. Den Auftakt macht die TS-LBE, die bis Feber 2020 von Tunisair Express für Passagierflüge genutzt wurde. Das Turbopropflugzeug wurde laut CH-Aviation.com in Frankreich in einen Frachter umgebaut und traf vor einigen Tagen in Tunis ein. Eine baugleiche Maschine befindet sich momentan in der Konvertierung. Tunisair Cargo wird ohne eigenes AOC an den Start gehen. Man greift auf die Dienstleistungen von Tunisair und Tunisair Express zurück. Verkehrsminister Moez Chakchouk kündigte im Feber 2021 an, dass die Cargo-Einheit des Konzerns mit zwei ATR72-500 sowie einem nicht näher bezeichneten Narrowbody an den Start gehen wird. Die Maschinen stammen aus Beständen der Firmengruppe und werden entsprechend umgebaut. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob im Jetbereich ein Airbus A320 oder eine Boeing 737-600 konvertiert wird.

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Vilnius: Heston übernimmt zweiten Airbus A320

Das Airline-Startup Heston Airlines konnte zwischenzeitlich den zweiten Airbus A320 übernehmen. Dieser trägt die Registrierung LY-VUT und ist rund 17 Jahre alt. Ursprünglich wurde der Zweistrahler an den Billigflieger Easyjet ausgeliefert. Der Carrier erhielt vor wenigen Tagen AOC und Betriebsgenehmigung seitens der Behörden in Litauen erteilt. Die LY-FJI wurde bereits im April 2021 offiziell übernommen. Ursprünglich wollte das Unternehmen, das ein Joint-Venture des Wartungsbetriebs Heston und des Leasinggebers Genesis ist, mit drei A320 starten. Der Plan mit drei Maschinen dieses Typs zu fliegen ist immer noch aktuell, jedoch wird man zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme zunächst mit der LY-VUT und der LY-FJI beginnen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein weiterer A320 in die Flotte aufgenommen. Heston Airlines wird sich auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisieren. Die Aufnahme von Linienflügen auf eigene Rechnung ist derzeit nicht geplant.

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Lufthansa prüft Ausbau von „Schlafreihen“

Lufthansa erwägt die so genannte “Sleeper’s Row” auch auf weiteren Strecken einzuführen. Im November des Vorjahres wurde diese probeweise auf der Sao-Paulo-Route getestet. Der Versuch wird fortgeführt. Gleichzeitig evaluiert der Kranich, ob dieses Economy-Class-Produkt auch auf anderen Strecken dauerhaft angeboten wird. Noch ist keine endgültige Entscheidung darüber gefallen, doch gilt es als wahrscheinlich, dass Lufthansa in den nächsten Wochen eine entsprechende Ankündigung machen wird. Der Aufpreis für die “Schlafreihe” wird mindestens 169 Euro betragen. Derzeit kann diese nur auf Flügen von/nach Sao Paulo gebucht werden.

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Eastern Airways flottet ersten E190 ein

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways nahm vor wenigen Tagen die erste Maschine des Typs Embraer 190 in die Flotte auf. Es handelt sich um den derzeit größten Flugzeugtyp, den der Carrier betreibt. Der Neuzugang ist 13,5 Jahre alt und trägt die Registrierung G-CLSN. Laut CH-Aviation.com wurde der Regionaljet zuvor unter anderem von Air Moldova betrieben und wird von Leasinggeber Gecas geleast. Die Flotte von Eastern Airways besteht weiters aus einem Embraer 170, einem E135, zwei E145 sowie 12 Jetstream 31 und zwei ATR72-600.

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Reisepässe: Wien empfiehlt rechtzeitige Terminbuchungen

Die Stadt Wien rechnet damit, dass es kurz vor den Sommerferien zu einem Ansturm auf die 19 Pass-Stellen, die in den Magistratischen Bezirksämtern angesiedelt sind, kommen wird. Nun richtet man einen Appell an die Einwohner und will damit erreichen, dass nur dann ein neuer Reisepass beantragt werden soll, wenn dieser für eine Auslandsreise benötigt wird. Rund 200.000 Pässe laufen in Wien 2021 ab, das stellt die Passservicestellen der Bezirksämter vor eine erhebliche Herausforderung. Um relativ rasch zu seinem Pass zu kommen, sollte man sich somit nicht erst in letzter Minute um einen Termin bemühen. Der Pass sollte auch nur dann vor der Urlaubszeit erneuert werden, wenn dies wegen einer Auslandsreise unbedingt notwendig ist. Für den erwarteten Ansturm wurden jetzt von den Bezirksämtern zahlreiche zusätzliche Termine für die Antragstellung zur Verfügung gestellt. Allein im Juni werden insgesamt knapp 25.000 Termine angeboten. Bis auf Weiteres bieten die Wiener Bezirksämter ein erweitertes Terminangebot an, u.a. mit verlängerten Öffnungszeiten an Dienstagen – hier wurde der Parteienverkehr bis auf Weiteres analog zu den langen Donnerstagen ausgeweitet (8-17:30). Zudem öffnen die Bezirksämter auch an zwei Samstagen im Juni ausschließlich für Antragstellungen zu Reisepässen, und zwar am 12.06. und am 19.06.  jeweils von 8-14 Uhr. Jeder dieser zusätzlichen Termine außerhalb der bisherigen Öffnungszeiten wird im Online-Kalender mit 20 Min. veranschlagt, sodass noch mehr Termine zur Verfügung stehen. Unbedingt zu beachten ist, dass für eine Reisepasserneuerung eine vorherige Terminvereinbarung (online, telefonisch, etc.) erforderlich ist.  Ein Termin für eine Passerneuerung kann überdies nicht für mehrere Personen, sondern nur für

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Qatar Airways prüft Comeback der First Class

Vor einigen Jahren zog sich Qatar Airways aus dem “First-Class-Wettrüsten”, das sich einige Golfcarrier geliefert hatten, zurück. Aus vielen Maschinen wurde diese Beförderungsklasse sogar ausgebaut, denn laut Firmenchef Akbar Al Baker war sie defizitär. Nun könnte es zu einem Comeback der Ersten Klasse kommen. Die einzigen Maschinen, die derzeit über eine First-Class-Kabine verfügen, sind jene Airbus A380, die der Qatar-Chef nicht mehr reaktivieren möchte. Während einer Luftfahrttagung bezeichnete er diesen Maschinentyp gar als große Fehlentscheidung. Die Konsequenz daraus ist aber, dass dieser Golfcarrier momentan keine Erste Klasse anbieten kann. Der Grund ist simpel: die anderen Flugzeuge haben schlichtweg keine verbaut. Das könnte sich ändern, denn Akbar Al Baker erklärte gegenüber dem Portal Simple Flying, dass derzeit die Wiedereinführung der First Class auf bestimmten Strecken geprüft wird. Der Manager sieht auf bestimmten Routen eine gute Nachfrage für das Spitzenprodukt, jedoch nicht auf allen Strecken. Nun steht die Überlegung im Raum, dass einige Maschinen um Erste-Klasse-Kabinen aufgerüstet werden könnten. Der Qatar-Chef hebt gleichzeitig auch die Vorzüge des Business-Class-Produkts hervor und nennt keine näheren Einzelheiten zu einem möglichen Zeitplan für ein mögliches Comeback der First-Class. Die Wiedereinführung gilt allerdings als wahrscheinlich, um besonders zahlungskräftiges Klientel besser ansprechen zu können. Anzunehmen ist, dass man sich auf jene Strecken, auf denen vormals die Erste Klasse auf dem Airbus A380 angeboten wurde, fokussieren wird. Fix ist aber noch nichts.

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Norwegian schickt Schweden-Tochter in die Insolvenz

Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Norwegian in Schweden eine zweite Fluggesellschaft gegründet hat. Nun ist auch klar warum, denn der ursprüngliche schwedische Ableger steht vor der Insolvenz. Ein Sprecher bestätigte, dass die Tochter in Schweden Insolvenz anmelden wird. Eine Fortführung ist nicht geplant. Norwegian wird die Aktivitäten nahtlos über den neuen Schweden-Ableger fortführen. Offiziellen Angaben nach soll es dadurch zu keinen Stellenstreichungen kommen. Zwischenzeitlich konnte der Konzern in den in Irland und Norwegen geführten Insolvenzverfahren alle Auflagen erfüllen und am 26. Mai 2021 den Gläubigerschutz verlassen. Den Löwenanteil des dafür benötigten Kapitals konnte Norwegian auf dem Finanzmarkt besorgen. Die Airline wird sich künftig auf Flüge innerhalb Skandinaviens sowie touristische Europa-Strecken fokussieren. Die Langstrecke wird nicht mehr reaktiviert, sondern die entsprechenden Tochtergesellschaften befinden sich mittlerweile in Auflösung.

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Russland verweigert Austrian Airlines die Fluggenehmigung

Austrian Airlines musste Kurs OS601 von Wien nach Moskau mangels Genehmigungen streichen. Der Carrier kam der Empfehlung der EASA nach und wollte den Luftraum von Belarus umfliegen. Russland war damit aber nicht einverstanden und erteilte dem AUA-Flug keine Erlaubnis. Der österreichische Carrier ist kein Einzelfall, denn Moskau verweigerte gestern und heute auch Air France die entsprechende Genehmigung. Laut Austrian Airlines muss jede Änderung von Flugrouten behördlich genehmigt werden. Genau dies wird seitens der Russischen Föderation aber verweigert. Inwiefern weite Flüge der AUA betroffen sein könnten, ist noch unklar. Einige EU-Länder verweigern der weißrussischen Belavia die Nutzung ihrer Lufträume. Es handelt sich um nationale Alleingänge, da auf Unionsebene das Verbot noch nicht verkündet wurden. Laut Kommission müssen zunächst die juristischen Grundlagen geschaffen werden. So will man verhindern, dass Belavia keine Schadenersatzansprüche geltend machen kann. Davon unabhängig können die Nationalstaaten auf eigenes Risiko bereits jetzt Flugverbote aussprechen.

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HAM: Terminal 2 kommt zurück

Nach einem halben Jahr Corona-Zwangsschließung reaktiviert der Flughafen Hamburg am Freitag das Terminal 2 wieder. „Nach den sehr ruhigen Monaten sind die Passagierzahlen aktuell auf bis zu 10.000 Passagiere pro Tag gestiegen“, berichtete die Flughafengesellschaft am Mittwoch. „Durch die Öffnung des Terminals 2 bieten wir unseren Fluggästen genug Platz, so dass die Abstandsregeln auch während der Spitzenstunden problemlos eingehalten werden können.“ Durchschnittlich zähle der Flughafen Hamburg aktuell 46 Starts und 45 Landungen am Tag, wie aero.de berichtet. Das Terminal 2 war in den vergangenen Monaten nur bei Bedarf am Wochenende in den norddeutschen Schulferien geöffnet worden, um kurzfristig höheres Verkehrsaufkommen zu bewältigen.

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Zu viel Gedränge in VIE: Jetzt darf auch stichprobenartig kontrolliert werden

Wie verschiedenste Medien berichtet haben, konnten die Mindestabstände am Pfingstwochenende zumindest phasenweise nicht eingehalten werden. Der Grund: Jeder Passagier muss bei der Einreise getestet, genesen oder geimpft sein – und das auch nachweisen. Bei den Kontrollen kam es dann zu Warteschlangen, wenn mehrere Flugzeuge gleichzeitig landeten. Doch jetzt reagiert das Gesundheitsministerium und ergänzt prompt die gesetzliche Grundlage. Demnach dürfe die zuständige Behörde ab sofort nur stichprobenartig kontrollieren, wenn es zu solchen Menschenansammlungen kommt. Dazu erhalte die Behörde wöchentlich eine aktualisierte Liste mit Nationen, die als Risikoländer eingestuft sind, so der ORF. Derzeit betrifft das etwa Indien. Fluggäste aus Risikoländern müssen nach wie vor vollständig überprüft werden – bei Ländern, die nicht auf der Liste angeführt sind, reichen aber nun Stichprobenkontrollen.

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