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Emirates stockt in Düsseldorf und Hamburg auf

Golfcarrier Emirates Airline stockt die Frequenzen zwischen Deutschland und Dubai auf 31 wöchentliche Umläufe auf. Ab Düsseldorf und Hamburg werden in den nächsten Wochen wieder mehr Flüge durchgeführt. Ab 5. Juni 2021 wird Emirates ab Düsseldorf einen zusätzlichen Flug an Samstagen anbieten. Per 1. Juli 2021 wird eine weitere Frequenz an Donnerstagen aufgenommen. Das Angebot zwischen der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und Dubai wird damit auf sechs Flüge pro Woche erhöht. Ab 3. Juli 2021 wird der Carrier ab Hamburg auch an Samstagen in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen. Maschinen von Emirates werden dann immer an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag abheben.  Die Flüge ab Deutschland werden mit der Boeing 777-300ER durchgeführt, die auf jedem Flug eine Unterdeck-Frachtkapazität von 20 Tonnen bietet. Temporär kommt aktuell auf einer täglichen Frankfurt-Verbindung die A380 zum Einsatz. Emirates ist derzeit die einzige Fluggesellschaft, die Frankfurt mit A380-Linienflügen bedient. „Die Erweiterung unseres Angebots ab Düsseldorf und Hamburg bietet Kunden rechtzeitig zur Sommerreisesaison noch mehr Freiheit und Flexibilität bei der Urlaubsplanung. Mit der Wiederaufnahme einer Abendverbindung ab Düsseldorf bieten wir Reisenden in Nordrhein-Westfalen optimierte Anschlussmöglichkeiten zu beliebten Zielen, wie zum Beispiel auf die Malediven“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe.

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Litauen: Heston Airlines erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Das Luftfahrt-Startup Heston Airlines mit Sitz in Vilnius erhielt seitens der Luftfahrtbehörde Litauens AOC und Betriebsbewilligung erteilt. Dies teilte das Unternehmen, das sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisieren will, mit. Demnach habe man am 21. Mai 2021 die behördlichen Dokumente überreicht bekommen. Die Flotte wird zu Beginn aus drei Airbus A320 bestehen. Die erste Einheit hat man bereits im April 2021 übernommen und trägt die Registrierung LY-FJI. Laut Heston Airlines habe der Zulassungsprozess vom Einreichen des Antrags bis zur Erteilung von AOC und OL rund sieben Monate gedauert. Hinter dem Startup steht der Wartungsbetrieb Heston Aviation.  “Vor sieben Monaten haben wir den Antrag eingereicht, und trotz der Pandemie haben wir uns neu gemacht und gelobt, gemeinsam voranzukommen. Manchmal fühlte es sich an, als würde man sich nach hinten beugen, aber mit diesem unglaublichen Team von Profis haben wir die Hindernisse überwunden und dieses Ziel erreicht”, so Heston Airlines in einem Statement.

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Grüner Pass im Nationalrat beschlossen – Reaktionen eher gemischt

Der österreichische Nationalrat machte am Mittwoch den Weg für den so genannten grünen Pass frei. Dieser soll künftig eine tragende Rolle im Reiseverkehr, aber auch im Inland bei Zutrittsbeschränkungen spielen. Die Reaktionen auf den “Privilegienpass” sind gemischt. Seitens einiger Oppositionsparteien wird kritisiert, dass der Staat viel zu viele Daten sammeln würde und obendrein Menschen, die sich nicht impfen oder Testen lassen wollen, zu Personen zweiter Klasse abgestuft werden. Die Regierung hingegen ist davon überzeugt, dass mit diesem Nachweis die Reisefreiheit wiederhergestellt werden kann. „Endlich wieder frei reisen. Mit dem Grünen Pass bekommen wir unsere Grundfreiheiten zurück“, so Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) zum Beschluss im Nationalrat. „Der Grüne Pass kommt europaweit, damit sind weitere Reiseerleichterungen in Sicht. So wird der Grüne Eintrittspass zum Grünen Reisepass! Nach und nach werden die Quarantänemaßnahmen gelockert, das ist für eine starke Sommersaison entscheidend. Wir haben die rasche Umsetzung des Grünen Passes versprochen, dieses Versprechen lösen wir ein! Denn wir alle wünschen uns beim Reisen dringend wieder Normalität. Der Grüne Pass bringt diese Reisefreiheit und Sicherheit.“  „Wir werden den digitalen Grünen Pass damit schon einige Wochen vor dem europaweiten Start nützen können“, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) im Vorfeld des Nationalrats-Beschlusses. „Ab Anfang Juni kann mittels digitalem Grünen Pass etwa am Handy nachgewiesen werden, ob man getestet, geimpft oder genesen ist. Damit wird auch den Betrieben die Überprüfung erleichtert, da die Nachweise zukünftig mit QR-Codes ausgestattet sind. Somit ist er genau das richtige Instrument, um unser gesellschaftliches Leben mit den Öffnungen wieder hochzufahren – benutzerfreundlich und

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Etihad bereitet A350-1000-Einsatz vor

Zumindest auf dem Papier hat Etihad Airways schon längere Zeit Langstreckenjets des Typs Airbus A350-1000. Allerdings wurden diese unmittelbar nach der Übernahme in Frankreich geparkt. Nun mottet der Golfcarrier die fabrikneuen Maschinen aus. Der erste Airbus A350-1000 wurde am vergangenen Freitag noch unter der Werksregistrierung F-WXAA von Bordeaux nach Abu Dhabi überstellt. Dort wird das Langstreckenflugzeug die Kennung A6-XWB erhalten. Die fünf betroffenen Flugzeuge wurden bereits im Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, übernommen und unverzüglich ins Long Time Storage verbracht. Firmenchef Tony Douglas erklärte während dem World Aviation Festival, dass das Rückgrat der Langstreckenflotte künftig die Boeing 787 bilden wird. Der Airbus A350-1000 wird ebenfalls eine tragende Rolle spielen. Man habe das Muster fest eingeplant. Ob allerdings die weiteren 15 Bestellungen übernommen werden, ist noch unklar. Einen fixen Termin für den kommerziellen Erstflug mit A350-1000 gibt es ebenfalls noch nicht. Man befinde sich aber mitten in den Vorbereitungen, so Etihad.

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Green Airlines will „klimafreundliche“ Ferienflüge vermarkten

Das eigenen Angaben nach “klimafreundliche” Startup Green Airlines kündigt an, dass ab Rostock und Paderborn die Ziele Palma de Mallorca, Rhodos, Kreta und Kos angeboten werden sollen. Die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft ist keine Airline, sondern eine Firma, die Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung verkauft. Die operative Durchführung der angekündigten Strecken soll durch German Airways (vormals: WDL) mit Embraer 190 erfolgen. Die Aufnahme der Ferienziele sind für Juli 2021 angekündigt und sollen nur über Veranstalter buchbar sein. Nach Palma, Rhodos und Kreta will man je zweimal pro Woche fliegen. Die anderen Destinationen sollen einmal pro Woche bedient werden. Geflogen wird unter den Flugnummern von German Airways, da das Charterunternehmen Green Airlines keine Fluggesellschaft ist, denn man ist nicht im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung. Auch macht man keine näheren Angaben dazu warum die Charterflüge, die mit Embraer 190 durchgeführt werden, besonders “klimafair” sein sollen. “Vor dem Hintergrund des sukzessiven Impffortschritts zieht die Nachfrage nach Reisen spürbar an. Darauf reagieren wir mit klimafreundlichen Flügen zu den beliebtesten Urlaubszielen“, sagt Stefan Auwetter, Gründer und CEO der Green Airlines in einer Medienaussendung. Nähere Angaben zu den Klima-Maßnahmen machte das Unternehmen jedoch nicht.

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Mexikanische Luftfahrtaufsicht erfüllt ICAO-Standards nicht

Mexiko verfehlt ICAO-Standards für eine effektive Luftfahrtaufsicht – diese für den Flugverkehr in Nord- und Mittelamerika folgenreiche Einschätzung hat die US-Luftfahrtbehörde FAA getroffen. Die Herabstufung von Mexiko auf ein „Kategorie 2“-Rating hat auch für Delta Air Lines unmittelbare Konsequenzen. „Die mexikanische Regierung erfüllt ICAO-Sicherheitsstandards nicht“, so die FAA am Dienstag die Herabstufung von Mexiko von Kategorie 1 auf Kategorie 2. Nach der Neueinstufung dürfen mexikanische Fluggesellschaften bestehende Flüge in die USA zwar fortsetzen – neue Linien und Frequenzen wird die FAA vorerst aber nicht genehmigen. In der Erholungsphase nach der Corona-Krise ist das ein herber Schlag für die mexikanischen Luftfahrt. Fehlendes Fachwissen, knappe Ressourcen Für Delta hat die Entscheidung ebenfalls Folgen. Delta darf Flüge seiner Beteiligung Aeromexico vorerst weder unter eigener Flugnummer vermarkten noch durchführen lassen. Delta Air Lines und Aeromexico sind seit 2017 über Codeshareflüge zwischen den USA und Mexiko eng vernetzt, über 40 Linien betreiben die Airlines als Gespann. In diesem Monat erwartete Delta Air Lines rund 3.800 Flüge mit Aeromexiko – 86 Prozent des gemeinsamen Vorkrisenverkehrs seien laut Aero inzwischen wieder hergestellt. Die FAA hatte die AFAC zwischen Oktober 2020 und Februar 2021 in einem IASA-Verfahren (International Aviation Safety Assessment) geprüft und „fehlendes Fachwissen“ und „Ressourcenmangel“ auf mexikanischer Seite festgestellt. Die FAA will die Partnerbehörde nun bei der Abstellung dieser Probleme unterstützen.

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SAA: Langstrecke vorerst kein Thema

South African Airways wird wohl die nächsten zwei Jahre auf Langstrecken-Flüge verzichten.  Der Carrier soll bald wieder abheben – allerdings vorerst nur auf Kurzstrecken. Ein genaues Datum für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs wolle SAA nennen, wenn die Verhandlungen mit den Piloten über Abfindungspakete abgeschlossen seien, wie reisevor9.de berichtet. Das könnte bereits im Juli oder August geschehen. SAA hat seit September vergangenen Jahres keine kommerziellen Flüge mehr durchgeführt. Die Airline hat ihr im Dezember 2019 beantragtes Insolvenzverfahren im April verlassen, nachdem sie rund 450 Millionen Euro von der Regierung erhalten hatte. Die Zahl der Mitarbeiter schrumpft laut den Restrukturierungsplänen des Managements von mehr als 4.000 auf rund 1.000, die Flotte solle gemäß den Restrukturierungsplänen von 44 auf 26 Flugzeuge schrumpfen.

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Lufthansa: Neues Catering-Konzept auf Europa-Flügen

Falafel Tahini Salat, Crunchy Chicken Bowl, Bircher Müsli oder Apfel-Streuselkuchen – dazu ein Erfrischungsgetränk, ein Glas Wein, einen Drink oder einen Kaffee: Ab sofort haben Lufthansa Fluggäste der Economy Class auf Europaflügen die Auswahl aus dem Angebot von „Onboard Delights“. Das kulinarische Sortiment ist auf grenzüberschreitenden Europa-Flügen ab einer Flugdauer von 60 Minuten verfügbar. Mit dem Angebot kommt die AUA-Mutter den Kundenwünschen nach. Die frischen Gerichte werden vom Catering-Unternehmen Gate Gourmet nach Rezepturen von dean&david an den Standorten Frankfurt und München täglich frisch zubereitet und alle drei Monate aktualisiert. Das erfolgreiche junge Gastro-Unternehmen dean&david mit Sitz in München engagiert sich nicht nur für den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und gegen Verpackungsmüll, sondern hat auch bereits in diesem Jahr die freiwillige Selbstverpflichtung zur Reduktion von Fleisch/Fisch unterzeichnet. Lufthansa erweitert Zusammenarbeit mit Dallmayr Das Münchner Traditionsunternehmen liefert für Onboard Delights die Confiserie- und Patisserie-Spezialitäten sowie die Heißgetränke. Im Angebot ist unter anderem ein „Projektkaffee“ aus Äthiopien, wo Dallmayr in der Region Dano verschiedene Projekte unterstützt und damit Perspektiven für die Menschen vor Ort schafft. Hinzu kommt eine große Auswahl alkoholischer und nicht-alkoholischer Getränke sowie Snacks und Knabbereien. Die frischen Speisen gibt es ab 5,50 Euro, Kaffee und Tee für 3 Euro, Soft-Drinks (500 ml) oder Bier (330 ml) für 3,50 Euro. Kleine Snacks sind bereits ab 2 Euro zu haben. Eine Wasserflasche und eine Schokoladen-Überraschung werden den Gästen kostenfrei gereicht. „Lufthansa steht für Nachhaltigkeit und kommt damit auch den Kundenwünschen an das neue Catering-Konzept nach. Die konsequente Auswahl ressourcenschonend hergestellter Lebensmittel und

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Covid-Kontrollen: Vom Klappschild über Warteschlangen

Die einzelnen Mitglieder der Europäischen Union führen ihre Covid-Einreisekontrollen weiterhin äußerst unterschiedlich durch. Von einem simplen Klappschild bis hin zu künstlich produzierten Staus in Terminals ist so ziemlich alles möglich. Bemerkenswert ist allerdings, dass oftmals auf dem Luftweg intensiver als auf dem Landweg kontrolliert wird. Deutschland praktizierte über einen langen Zeitraum hinweg äußerst lasche Kontrollen, die in den meisten Bundesländern lediglich aus einem Klappschild, auf dem zu lesen war, dass man die Einreisebestimmungen beachten soll, bestanden. Später führte man “SMS-Bombardement” ein, denn Passagiere die aus dem Ausland kommen, werden über mehrere Tage hinweg mit Nachrichten, die mit “Bundesregierung” unterfertigt sind, regelrecht vollgemüllt. Das auch dann, wenn der Reisende zwischenzeitlich Deutschland schon wieder verlassen hat. Erst vor einigen Wochen ordnete der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) an, dass alle aus dem Ausland kommenden Passagiere durch die Bundespolizei kontrolliert werden sollen. Das hatte zur Folge, dass beispielsweise aus Österreich kommende Flüge in Non-Schengen-Bereiche umgeleitet wurden. Doch im Fokus der Polizisten standen offensichtlich klassische Personenkontrollen, denn die Reisepässe wurden auf Scannern aufgelegt und die Covid-Unterlagen waren eher Nebensache. Nachfragen, ob die Dokumente ausreichend sind, wurden immer wieder mit “ich weiß es nicht, müssen Sie beim Gesundheitsamt nachfragen” beantwortet. Deutschland: Lautstark angekündigt, leise wieder eingestellt Während Horst Seehofer seine “scharfen Kontrollen” öffentlichkeitswirksam angekündigt hat, verlor er kein Wort darüber, dass diese mittlerweile in fast allen Bundesländern wieder abgeschafft wurden. So besteht die “Kontrolle” beispielsweise am Flughafen Stuttgart wieder aus dem simplen Klappschild und neu eben auch aus dem SMS-Bombardement. Ob Einreiseanmeldung, Test- oder Impfnachweis

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Condor: Alles hängt von der Kommission ab

Bei Condor scheint die unternehmerische Zukunft nach Corona gesichert zu sein, vor einigen Tagen kündigte der Vermögensverwalter Attestor an, 51 Prozent der Anteile zu übernehmen. Um den Einstieg des Investors überhaupt zu ermöglichen, verzichten der Bund und das Land Hessen auf Forderungen in Höhe von 150 Millionen Euro. Nun warten alle gespannt auf die Freigabe aus Brüssel. Denn die geplante Restrukturierung des KfW-Darlehens muss noch aus kartell- und beihilfenrechtlicher Sicht beäugt werden. Hält sie der Prüfung nicht stand, so scheitert die geplante Übernahme. Konkret muss die Kommission dem Plan zustimmen, dass Condor aus einem KfW-Darlehenspaket über 550 Millionen Euro, das in der Krise die Liquidität sicherte, maximal 400 Millionen Euro zurückzahlen muss. Attestor hatte der Airline 450 Millionen Euro Eigenkapital zugesagt – 250 Millionen davon will der Fonds in die Modernisierung der Condor-Langstreckenflotte stecken. Der Investor übernimmt zunächst 51 Prozent der Airline und erhält auf die übrigen Anteile eine Option. Eine Zustimmung der EU-Kommission zum Forderungsverzicht des Bundes und des Landes Hessen ist für Attestor laut „Reisevor9“ eine „zwingende Voraussetzung für den Einstieg“. Ohne eine Freigabe aus Brüssel werde „ein Vollzug der Transaktion nicht erfolgen“.

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