
Riyadh Air: Noch vor dem Erstflug auf Expansionskurs
Die saudische Startup-Fluggesellschaft Riyadh Air verfolgt ehrgeizige Pläne für die kommenden Jahre. Mit einer Flotte von mehr als 200 Flugzeugen will die Airline nicht nur den nationalen, sondern auch den internationalen Luftverkehr prägen. Im Rahmen der saudischen Vision 2030, die das Königreich als globales Verkehrszentrum positionieren soll, kündigte Riyadh Air an, ihre Flugzeugflotte weiter auszubauen. Dies umfasst neue Bestellungen bei führenden Flugzeugherstellern und eine Verstärkung der Luftfahrtkapazitäten, um sowohl Tourismus als auch internationale Geschäftsbeziehungen zu fördern. Wichtige Investitionen für eine vielversprechende Zukunft Riyadh Air, die voraussichtlich Anfang 2025 ihre Luftverkehrsbetreiberzulassung erhalten wird, hat bereits große Schritte in Richtung Expansion unternommen. Erst kürzlich, auf der 8. Konferenz der Future Investment Initiative (FII) in Saudi-Arabien, unterzeichnete die Airline einen Vertrag über 60 Airbus A321neo. Der Vertrag wurde am 30. Oktober 2024 zwischen Tony Douglas, dem CEO von Riyadh Air, und Christian Scherer, dem CEO von Airbus Commercial Aircraft, unterzeichnet. Die Flugzeuge sollen zwischen 2026 und 2030 ausgeliefert werden. Dieser Schritt unterstreicht die langfristigen Ziele von Riyadh Air, sich als wichtige internationale Fluggesellschaft zu etablieren. Doch die Saudi-Arabische Airline plant noch weit mehr. Im Gespräch sind zusätzlich Bestellungen von Großraumflugzeugen. Die Fluggesellschaft prüft derzeit sowohl die Boeing 777X als auch die Airbus A350-1000, um ihre Flotte weiter auszubauen. Ein Vertrag für diese Flugzeuge soll laut CEO Tony Douglas bereits im ersten oder zweiten Quartal 2025 unterzeichnet werden. Riyadh Air und die Vision 2030 Riyadh Air steht nicht nur als neue Fluggesellschaft im Vordergrund, sondern spielt auch eine Schlüsselrolle in den Ambitionen Saudi-Arabiens, mit








