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Vorstandsvorsitzender von Tunisair verhaftet

In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 2024 wurde der Vorstandsvorsitzende der tunesischen Nationalairline Tunisair, Khaled Chelly, festgenommen. Der 57-Jährige wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll vor Gericht erscheinen. Auch ein Sekretär der Gewerkschaft von Tunisair wurde verhaftet. Ihnen werden mehrere Vergehen vorgeworfen, darunter die Ausnutzung des öffentlichen Dienstes zur Vorteilsnahme, Schädigung der Verwaltung, Herstellung, Besitz und Verwendung gefälschter Dokumente sowie aktive und passive Bestechung.

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Ätna bricht erneut aus: Flugverkehr in Catania eingeschränkt

Binnen 48 Stunden ist der Ätna auf Sizilien zweimal ausgebrochen, was zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr führte. Der Flughafen Catania begrenzt den Flugverkehr derzeit auf sechs Starts und Landungen pro Stunde. Bereits im Juli musste der Flughafen aufgrund der vulkanischen Aktivität den Betrieb zeitweise einstellen. Der Ätna, Europas größter aktiver Vulkan, spuckt seit Wochen Lava und Asche, was zu dichten schwarzen Wolken über der Insel führt und den Alltag der Anwohner und Reisenden beeinträchtigt.

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Lieferung der F-16-Kampfjets: Ein Wendepunkt für die Ukraine im Konflikt mit Russland?

Am 4. August 2024 verkündete der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyy einen bedeutenden Meilenstein im anhaltenden Konflikt mit Russland: Die ersten F-16-Kampfjets aus US-Produktion sind in der Ukraine eingetroffen. Diese modernen Kampfflugzeuge, die eine erhebliche Verstärkung der ukrainischen Luftstreitkräfte darstellen, markieren einen strategischen Wendepunkt. Die Integration der F-16 in die bestehende Verteidigungsinfrastruktur, einschließlich der vom Westen gelieferten Boden-Luft-Raketensysteme wie Patriot und NASAMS, verspricht eine verbesserte Luftverteidigung und verstärkte Kampffähigkeiten. In seiner Ansprache hob Zelenskyy die symbolische und praktische Bedeutung der F-16-Lieferung hervor. „F-16s sind in der Ukraine. Wir haben es geschafft. Ich bin stolz auf unsere Jungs, die diese Jets beherrschen und bereits damit begonnen haben, sie für unser Land einzusetzen“, sagte er. Trotz des Erfolges räumte er ein, dass es noch erhebliche Herausforderungen gibt, insbesondere den Mangel an ausgebildeten Piloten und die begrenzte Anzahl der F-16. Zelenskyy betonte, dass die Ausbildung von Piloten und Ingenieuren ausgeweitet werden müsse, um die Effektivität der neuen Flugzeuge zu maximieren. Derzeit werden viele ukrainische Piloten intensiv geschult, um die F-16 optimal einsetzen zu können. Diese Ausbildungsprogramme sind entscheidend, um die volle Einsatzbereitschaft der Jets zu gewährleisten und die Verteidigungskapazitäten der Ukraine zu stärken. Internationale Unterstützung und Bedeutung In den sozialen Medien würdigte Zelenskyy die Unterstützung internationaler Partner wie Dänemark, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten. Er hob hervor, dass die Lieferung der F-16 ein Ergebnis intensiver Verhandlungen sei und eine neue Phase für die ukrainischen Luftstreitkräfte einleite. „Wir treten mit der westlichen Kampfflugzeugtechnik in eine neue Phase für die ukrainischen Luftstreitkräfte ein. Von Beginn

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Kassel-Calden mit neuem Aufsichtsratschef

Der Aufsichtsrat des Flughafens Kassel hat einstimmig den hessischen Finanzstaatssekretär Uwe Becker zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Becker folgt auf Martin Worms, der dieses Amt seit Mitte 2020 innehatte. Becker betonte die Bedeutung des Flughafens Kassel als wichtiges Infrastrukturprojekt für Nordhessen. Er hob hervor, dass der Flughafen nicht nur als Arbeitgeber fungiert, sondern auch zur Ansiedlung luftfahrtaffiner Betriebe in Calden beiträgt, die ebenfalls Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Der Flughafen spielt eine zentrale Rolle in der regionalen Entwicklung, unterstützt durch das neue Gewerbegebiet. Sven Schoeller, Oberbürgermeister von Kassel, und Andreas Siebert, Landrat des Landkreises Kassel, bleiben Stellvertreter im Aufsichtsrat.

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Novapark: Grazer Flugzeug-Restaurant hat zugesperrt

Das Dach des Novapark Hotels in Graz bietet ein außergewöhnliches Highlight: Zwei Flugzeuge, die zu einer Bar und einem Restaurant umgebaut wurden. Diese einzigartige Attraktion zieht seit ihrer Eröffnung vor fünf Jahren zahlreiche Besucher an. Doch nun steht das beliebte Flugzeug-Restaurant vor einer bedeutenden Änderung: Der reguläre Betrieb wird eingestellt. Nur noch bis Ende Juli 2024 konnten Gäste dort speisen, danach öffnet das Restaurant ausschließlich auf Anfrage für Feiern und Veranstaltungen. Die Flugzeuge, eine Iljuschin IL 62 und eine Boeing 727-200, wurden im Jahr 2018 spektakulär auf das Dach des Hotels gehievt und seitdem als Bar und Restaurant genutzt. Das Restaurant in der Boeing 727-200 ist besonders bemerkenswert, da es nach eigenen Angaben das weltweit einzige seiner Art ist, das in 22 Metern Höhe betrieben wird. Das Ambiente des im Original belassenen Flugzeugs, die VIP-Sitzplätze und die angeschlossene Küche bieten den Gästen ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis, das weit über das übliche Flugzeugessen hinausgeht. Änderung des Konzepts ab August 2024 Mit dem 31. Juli 2024 endete der reguläre Restaurantbetrieb im Flugzeug. Ab August wird das Restaurant nur noch auf Anfrage für besondere Anlässe wie Feiern und Veranstaltungen geöffnet. Diese Entscheidung kommt nicht überraschend, da das Restaurant zuletzt nur noch an Freitagen und Samstagen geöffnet hatte. Ein Facebook-Posting des Hotels lud die Gäste ein, die verbleibenden Öffnungszeiten zu nutzen und noch einmal das besondere Flair des Flugzeug-Restaurants zu genießen. Während das Restaurant seinen regulären Betrieb einstellt, bleibt die Fliegerbar in der Iljuschin IL 62 weiterhin geöffnet. Diese Bar im Stil der 80er-Jahre

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Türkei und Vereinigtes Königreich unterzeichnen neues Luftverkehrsabkommen

Die Türkei und das Vereinigte Königreich haben ein neues Luftverkehrsabkommen unterzeichnet, das die bestehenden Regeln für den Luftverkehr zwischen beiden Ländern aktualisiert. Durch das Abkommen werden mehr Passagier- und Frachtflüge ermöglicht. Airlines aus der Türkei und dem Vereinigten Königreich können künftig eine größere Anzahl an Flughäfen anfliegen, was zu einer Verbesserung der Konnektivität und der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern führen soll.

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Klimaprotest in der Luftfahrt: Neue Eskalationsstufe der „Letzten Generation“?

In den letzten Jahren haben Klimaaktivisten weltweit für Aufsehen gesorgt, indem sie mit spektakulären Aktionen auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes hingewiesen haben. Nun warnt die Lufthansa in einem internen Memo, über das RTL berichtet, vor einer möglichen neuen Eskalationsstufe dieser Proteste: Aktivisten der „Letzten Generation“ könnten sich nicht nur auf Rollbahnen festkleben, sondern auch an Bord von Flugzeugen stören. Diese Entwicklung könnte schwerwiegende Konsequenzen für die Sicherheit des Luftverkehrs haben. Die Lufthansa hat ihre Mitarbeiter vor einer neuen Art von Protestaktionen gewarnt. Nach Informationen von RTL.de könnte die „Letzte Generation“ reguläre Flugtickets erwerben, um an Bord von Flugzeugen zu gehen und den Betrieb zu stören oder zu unterbrechen. Die Sicherheitsabteilung der Lufthansa, zu der auch Eurowings gehört, befürchtet, dass diese Aktivisten sich nicht mehr nur auf Rollbahnen festkleben, sondern auch direkt in den Flugzeugen Aktionen durchführen könnten. Dies geht aus einem internen Warnschreiben hervor. Sicherheitsbedenken und rechtliche Konsequenzen Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty äußerte sich gegenüber RTL.de zurückhaltend, da es sich um ein sensibles Sicherheitsthema handele. Doch die potenziellen Risiken sind erheblich. Ein Eingriff in den Luftverkehr könnte zu gefährlichen Situationen führen, wie Rechtsanwalt Henning Linnenberg aus der Kanzlei Mutschke erklärt. Sollten solche Aktionen zu einer Sicherheitsbeeinträchtigung oder einem Beinahe-Unfall führen, drohen den Aktivisten Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Auch Sachbeschädigung durch das Beschmieren von Flugzeugen könnte strafrechtliche Konsequenzen haben, abhängig davon, wie leicht die Farbe entfernt werden kann. Hier drohen Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren. Die Warnung der Lufthansa erfolgt kurz nach einer Reihe von Aktionen

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Lufthansa Group erwägt Flottenerneuerung bei Discover Airlines

Die Lufthansa Group steht vor strategischen Entscheidungen, um ihre Position im hart umkämpften Markt der Ferienfluggesellschaften zu stärken. Vorstandschef Carsten Spohr hat in einer kürzlichen Telefonkonferenz die möglichen Optionen für eine Flottenerneuerung bei Discover Airlines, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa, angesprochen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, effizienter gegen den Hauptkonkurrenten Condor anzutreten, der bereits erhebliche Fortschritte bei der Modernisierung seiner Flotte gemacht hat. Im Rahmen einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen erläuterte Spohr, dass die Lufthansa Group derzeit prüft, ob Discover Airlines mit modernen Flugzeugen ausgestattet werden soll. „Wir sind dabei zu entscheiden, ob auch Flugzeuge mit neuer Technologie zu Discover gehen werden. Dies könnten entweder B787 oder A350 sein“, erklärte Spohr. Diese modernen Flugzeugtypen, die für ihre Effizienz und geringeren Betriebskosten bekannt sind, könnten Discover Airlines einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Restrukturierungsplan und Expansion der Freizeitstrecken Die Lufthansa Group hat vor kurzem einen umfassenden Restrukturierungsplan vorgestellt, der darauf abzielt, die finanziellen Herausforderungen zu bewältigen und das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Ein zentrales Element dieses Plans ist die Erweiterung der saisonalen und freizeitorientierten Strecken, die Discover Airlines bedienen soll. Spohr betonte: „Wir streben an, das volle Potenzial unserer Freizeitfluggesellschaft Discover Airlines und der neuen Fluggesellschaft für den Zubringerverkehr, Lufthansa City Airlines, auszuschöpfen. Sie werden ihr Angebot an unserem Transitdrehkreuz in München mit einer wettbewerbsfähigeren Kostenbasis weiter ausbauen.“ Derzeit betreibt Discover Airlines eine Flotte, die hauptsächlich aus älteren Flugzeugen besteht. Dazu gehören drei A330-200 (im Durchschnitt 19,7 Jahre alt) und zehn A330-300 (17,9 Jahre), die von anderen Konzerneinheiten übernommen wurden. Darüber hinaus betreibt Discover

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Manaus: GOL fliegt wieder nach Porto Velho

Die brasilianische Fluggesellschaft GOL plant im Winter 2024/25 die Wiederaufnahme von Flügen zwischen Manaus und Porto Velho. Die besagte Strecke wurde zuletzt im Mai 2023 beflogen. Die Fluggesellschaft GOL plant im Winter 2024/25 die Wiederaufnahme von Flügen zwischen Manaus und Porto Velho. Die Strecke soll ab dem 28. Oktober angeflogen werden, die Flugfrequenz soll sechs wöchentliche Flüge umfassen, wie das Portal Aero Routes berichtet. Die Flüge sollen mit einer Boeing 737-800 durchgeführt werden.

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Croatia Airlines: Airbus A220-300 geht in die Produktion

Croatia Airlines hat den Produktionsstart ihres zweiten Airbus A220-300 bestätigt, der Ende November oder Anfang Dezember 2024 ausgeliefert werden soll. Die nationale kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines bestätigt den Produktionsstart ihres zweiten Airbus A220-300, der in Montreal gebaut wird. CEO Jasmin Bajić kündigt die Auslieferung für Ende November oder Anfang Dezember an. Der Airbus wird den Namen „Split“ tragen.

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