Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

AUA hat über OE-LZQ-Zukunft noch immer nicht entschieden

Seit einigen Wochen muss Austrian Airlines auf die Dienste des schwer beschädigten Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZQ verzichten. Daran wird sich – zumindest kurzfristig gesehen – auch nichts ändern. Vor rund einem Monat hieß es seitens des Carriers gegenüber Aviation.Direct, dass voraussichtlich im Juli 2024 eine Entscheidung über diese Zukunft des noch sehr jungen Verkehrsflugzeuges getroffen wird. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte nun auf Anfrage, dass man sich bis dato noch nicht entschieden habe. Die OE-LZQ wurde im Rahmen eines Schleppvorgangs, der vereinfacht ausgedrückt schief gelaufen ist, schwer beschädigt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls, der sich am Flughafen Wien-Schwechat ereignet hat, befanden sich keine Fluggäste an Bord.

weiterlesen »

Tipp: Fluggastrechtetag in Wien

Am 23. September 2024 findet der zweite Fluggastrechtetag der Universität Wien statt. Die Veranstaltung wird im Dachgeschoss der Sky Lounge am Oskar-Morgenstern-Platz in Wien abgehalten. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf den aktuellen Entwicklungen in der Fluggastrechte-Verordnung sowie auf Kooperationsformen in der Luftfahrt und deren Auswirkungen auf das Pauschalreiserecht. Hochrangige Experten aus Österreich und Deutschland werden Vorträge halten und die dynamische Entwicklung der Fluggastrechte-Judikatur erörtern. Martin Klemm von Brenner & Klemm Rechtsanwälte wird zum Thema „Buchungen über Online-Reisevermittler und damit einhergehende Konsequenzen“ referieren. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist bis zum 20. September 2024 auf der Homepage des Postgraduate Centers der Universität Wien möglich. Auf einen Blick:

weiterlesen »

Airlink und Qatar Airways: Spekulationen über Beteiligung

Die südafrikanische Fluggesellschaft Airlink dementiert weiterhin Medienberichte, dass Qatar Airways eine Beteiligung an dem Unternehmen plant. Laut Airlink-CEO Rodger Foster gibt es keine verbindliche Vereinbarung, obwohl Gespräche mit verschiedenen Partnern, darunter Qatar Airways, geführt werden. Berichte, die auf einen 20-prozentigen Anteil hinweisen, seien unbestätigt. Die Diskussionen um eine mögliche Beteiligung sind Teil einer breiteren Strategie von Qatar Airways, sein afrikanisches Netzwerk auszubauen, insbesondere im südlichen Afrika. Airlink, das Codeshare-Partnerschaften mit mehreren internationalen Fluggesellschaften unterhält, prüft regelmäßig strategische Optionen, um in einem wettbewerbsintensiven Markt bestehen zu können. Eine mögliche Beteiligung von Qatar Airways könnte jedoch durch südafrikanische Regulierungen, die ausländische Investitionen auf 25 % beschränken, beeinflusst werden.

weiterlesen »

Widerøe-Flug muss wegen Riss in Cockpit-Windschutzscheibe notlanden

Ein Flug der norwegischen Fluggesellschaft Widerøe, Flugnummer WF910, musste am Sonntag eine Sicherheitslandung am Flughafen Hammerfest durchführen. Die DHC Dash 8-100, registriert als LN-WIP, war auf dem Weg von Tromsø nach Honningsvåg, als ein Riss in der Cockpit-Windschutzscheibe entdeckt wurde. An Bord befanden sich 21 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Die Crew leitete gemäß den Standardprozeduren eine Notlandung ein. Der Pressekontakt von Widerøe, Satha Sritharan, bestätigte den Vorfall und erklärte, dass die Passagiere umfassend informiert wurden. Ein Ersatzflugzeug wird die Passagiere weiter nach Honningsvåg bringen, während das beschädigte Flugzeug einer technischen Überprüfung unterzogen wird.

weiterlesen »

Notlandung wegen biologischer Gefahr auf United-Airlines-Flug

Ein United-Airlines-Flug von Houston nach Boston musste am 28. Juli 2024 aufgrund einer biologischen Gefahr umgeleitet werden. Flug UA2477, eine Boeing 737-800, wurde nach Washington-Dulles umgelenkt, nachdem ein Passagier schwer erkrankte. Die Situation verschlimmerte sich, wodurch sich Besatzungsmitglieder erbrachen und Passagiere Masken verlangten. Ein Arzt an Bord forderte eine sofortige Landung. Das Flugzeug wurde nach der Landung gründlich gereinigt und setzte seine Reise nach Boston fort. Keiner der 155 Passagiere oder sechs Besatzungsmitglieder benötigte medizinische Hilfe.

weiterlesen »

EuGH-Urteil: Insolvenzschutz für Kunden bei Reiseabsage durch außergewöhnliche Umstände

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat ein bedeutendes Urteil gefällt, das weitreichende Auswirkungen auf die Reisebranche haben könnte. In seiner Entscheidung bestätigte der EuGH, dass Verbraucher auch dann Anspruch auf Rückerstattung haben, wenn sie ihre Reise aufgrund „unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände“ absagen und der Reiseveranstalter nach der Absage insolvent wird. Das Urteil betrifft Fälle aus Belgien und Österreich, in denen Kunden aufgrund der Covid-19-Pandemie ihre Reisen stornieren mussten und kurz darauf der Reiseveranstalter Insolvenz anmeldete. Im Mittelpunkt der Entscheidung standen zwei zentrale Fälle aus Belgien und Österreich, bei denen Reisende ihre geplanten Reisen für das Jahr 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie stornierten. Die betroffenen Kunden hatten Verträge mit Reiseveranstaltern abgeschlossen, die jedoch bald nach den Stornierungen Insolvenz anmeldeten. Die rechtliche Auseinandersetzung drehte sich darum, ob die Absicherung durch die Insolvenzversicherung des Reiseveranstalters auch in diesen Fällen greifen würde. In Österreich klagten Verbraucher gegen den Versicherer HDI, nachdem der Reiseveranstalter, bei dem sie gebucht hatten, Insolvenz angemeldet hatte. HDI argumentierte, dass keine Erstattung zu leisten sei, da die Stornierung der Reise aufgrund von Corona und nicht aufgrund der Insolvenz erfolgt sei. Dieser Argumentation folgte der EuGH jedoch nicht und stellte klar, dass der Schutz der Insolvenzversicherung auch in diesen Fällen wirksam bleibt. Die Entscheidung des EuGH Der EuGH entschied, dass es keine rechtliche Grundlage gibt, Reisende, die ihre Reise wegen außergewöhnlicher Umstände wie der Pandemie absagen mussten, anders zu behandeln als solche, deren Reise aufgrund der Insolvenz des Veranstalters abgesagt wird. Das Gericht stützte seine Entscheidung auf das EU-Recht, das vorsieht, dass Verbraucher,

weiterlesen »

Level-Flug muss wegen medizinischem Notfall auf den Kanaren notlanden

Ein Iberia-Flug von Buenos Aires nach Barcelona, durchgeführt mit einem Airbus A330-200 der Airline Level (durchgeführt von Iberia), musste aufgrund eines medizinischen Notfalls auf den Kanarischen Inseln notlanden. Ein Passagier zeigte während des Fluges Symptome eines Schlaganfalls, woraufhin die Besatzung eine dringende Landung auf Gran Canaria organisierte. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Archipels östlich der Westsahara. Der genaue Gesundheitszustand des betroffenen Passagiers ist derzeit nicht bekannt.

weiterlesen »

Tuifly Belgium verlegt vorübergehend Flüge von Antwerpen nach Brüssel

Tuifly Belgium hat bekannt gegeben, dass Flüge von und nach Antwerpen aufgrund erheblicher Verzögerungen bei der Lieferung wichtiger Ersatzteile für ihre Embraer E195-E2-Flugzeuge vorübergehend nach Brüssel verlegt werden. Die Fluggesellschaft betreibt von Antwerpen aus drei dieser Flugzeuge, die regelmäßig gewartet werden, um höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Die globalen Lieferkettenprobleme haben jedoch zu mehrmonatigen Verzögerungen bei der Lieferung der benötigten Ersatzteile geführt. Da Antwerpen keine größeren Flugzeuge der Boeing-Flotte aufnehmen kann, musste Tuifly die betroffenen Flüge nach Brüssel umleiten. Derzeit ist keine der Embraer-Maschinen betriebsfähig, was die vorübergehende Verlagerung der Flüge erforderlich macht. Tuifly arbeitet intensiv mit den Zulieferern zusammen, um die Ersatzteile so schnell wie möglich zu beschaffen. Alle bis zum 6. Oktober2024 geplanten Flüge werden nach Brüssel umgeleitet, und betroffene Passagiere werden direkt informiert.

weiterlesen »

Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn: SBB lehnt immer mehr Züge ab

Die chronische Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn hat weitreichende Folgen für den internationalen Bahnverkehr, insbesondere für die Verbindungen in die Schweiz. Die unzureichende Pünktlichkeit der deutschen Züge beeinträchtigt nicht nur die Fahrgäste in Deutschland, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben auf diese Problematik reagiert, indem sie viele Züge an der Grenze stoppen, was zu erheblichen Verzögerungen und Unannehmlichkeiten für Reisende führt. Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn ist seit Jahren ein drängendes Problem. Im Jahr 2023 kamen nur 64 Prozent der Züge pünktlich ans Ziel, wobei bereits ein großzügiger Puffer von sechs Minuten berücksichtigt ist. Diese Zahlen reflektieren die anhaltenden Schwierigkeiten der Deutschen Bahn in Bezug auf Betriebsführung und Infrastruktur. Die anhaltenden Verspätungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Passagiere in Deutschland, sondern führen auch zu Problemen bei den internationalen Verbindungen. Die Verspätungen der Deutschen Bahn haben erhebliche Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr zur Schweiz. Im ersten Quartal 2024 wurden laut einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel (Grüne) elf Prozent aller deutschen Züge auf der Strecke München–Zürich an der Grenze gestoppt. Dies stellt einen drastischen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr dar, als lediglich zwei Prozent der Züge gestoppt wurden. Auf der Strecke Freiburg–Basel mussten sogar 12,4 Prozent der Züge umkehren, im Vorjahr waren es noch unter zehn Prozent. Diese Maßnahmen der SBB sind eine direkte Reaktion auf die wiederholten Verspätungen und haben für Reisende erhebliche Konsequenzen. Pünktlichkeit und Taktfahrplan der Schweizer Bahnen Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sind

weiterlesen »

Norse Atlantic Airways setzt Berlin-New York-Verbindung im Sommer 2025 fort

Norse Atlantic Airways wird im Sommer 2025 erneut die Strecke zwischen Berlin und New York City bedienen. Laut Berichten von „Aeroroutes“ plant die Fluggesellschaft ab dem 23. Mai 2025 vier wöchentliche Flüge auf dieser Route. Eingesetzt wird dabei eine Boeing 787-9. Diese Entscheidung unterstreicht die Fortsetzung des Engagements von Norse Atlantic Airways auf dem transatlantischen Markt. Norse Atlantic Airways ist eine norwegische Fluggesellschaft, die sich auf Langstreckenflüge zwischen Europa und Nordamerika spezialisiert hat. Gegründet wurde sie von Bjørn Kjos, einem Mitbegründer der erfolgreichen Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle. Norse Atlantic Airways bietet Flüge mit modernen Boeing 787 Dreamliner-Flugzeugen an, die für ihre Treibstoffeffizienz und den Passagierkomfort bekannt sind. Die Fluggesellschaft konzentriert sich auf erschwingliche Flugpreise und einen hohen Service-Standard, um den transatlantischen Markt zu bedienen. Mit Norse Atlantic UK verfügt man über einen Ableger im Vereinigten Königreich, der über eigene Zertifikate verfügt.

weiterlesen »