Airbus A330-200 (Foto: byeangel).
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China Eastern startet längste Passagierflugverbindung der Welt nach Buenos Aires

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China Eastern Airlines hat den Betrieb des derzeit längsten kommerziellen Passagierflugs der Welt aufgenommen. Die neue Verbindung zwischen Shanghai und Buenos Aires verkürzt die Reisezeit zwischen China und Südamerika um mehr als vier Stunden im Vergleich zu bestehenden Routen. Die Etablierung dieser Ultra-Langstreckenverbindung ist ein Indikator für die Kapazitäten einer neuen Generation von Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A350, der Boeing 787 und der neuesten Variante der Boeing 777. Solche Flugrouten sprechen Reisende an, die bereit sind, für weniger Zwischenstopps einen Aufpreis zu zahlen, und verändern dadurch die globalen Konnektivitätsmuster.

Der neue Rekordflug MU745 von China Eastern startete am Donnerstag um 02:19 Uhr Ortszeit vom Shanghai Pudong Airport (PVG) zu seinem Jungfernflug zum Ministro Pistarini International Airport (EZE) in Buenos Aires. Der Flug, der mit einer Boeing 777-39P durchgeführt wird, beinhaltet einen geplanten technischen Zwischenstopp in Auckland, Neuseeland, für das Auftanken und den Wechsel der Besatzung. Die Gesamtdistanz der Reise beträgt beeindruckende 20.000 Kilometer und die gesamte Reisedauer liegt bei 25 Stunden und 30 Minuten, womit er die bisher längste planmäßige kommerzielle Passagierverbindung darstellt.

Mit dieser Verbindung übertrifft China Eastern den bisherigen Rekordhalter, den 19 Stunden und 20 Minuten dauernden Nonstop-Flug von Xiamen Airlines zwischen New York JFK und Fuzhou. Auch andere Ultra-Langstreckenflüge, wie die von Singapore Airlines zwischen Newark/JFK und Singapur, sowie die Route Auckland–JFK von Air New Zealand, rangieren nun hinter dieser neuen Rekordstrecke. Die staatliche chinesische Zeitung Global Times hob hervor, dass frühere Routen zwischen Shanghai und Südamerika, die Umwege über Nordamerika oder Europa nahmen, typischerweise 30 Stunden oder länger dauerten. Mit der neuen Route schließt die Airline eine Lücke und etabliert einen „südlichen Korridor“, der die gegenüberliegenden Enden des Pazifiks verbindet und den Luftverkehr zwischen den drei Kontinenten Asien, Ozeanien und Südamerika neu gestaltet.

Die Fluggesellschaft betrachtet diese Route als strategisch wichtig. Während der Jungfernflug nach einer leichten Verzögerung in Auckland zehn Minuten vor der geplanten Ankunftszeit in Buenos Aires landete, geht der Wettbewerb um die Vorherrschaft auf der Ultra-Langstrecke weiter. Qantas Airways plant für 2027 das sogenannte „Project Sunrise“, das einen Nonstop-Flug von Sydney nach London vorsieht – eine rund 22-stündige Reise über eine Distanz von 9.500 Meilen, die mit dem Airbus A350-1000ULR durchgeführt werden soll.

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