Airbus A320 (Foto: Salzburg Airport).
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China greift nach Air Serbia

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Dass Etihad Airways bei Air Serbia “raus” will, ist seit dem Kollaps der „Etihad-Partners-Allianz“ ein offenes Geheimnis. Der Staatscarrier aus Abu Dhabi schaffte bereits erste Fakten, denn die Belgrad-Strecke wird eingestellt und das Codeshareabkommen wurde ebenfalls aufgekündigt. Nun hat China ein Auge auf Air Serbia geworden.

Laut serbischen Medienberichten soll sich eine Beteiligungsgesellschaft der chinesischen Regierung in Verhandlungen mit Etihad Airways, aber auch mit der serbischen Staatsführung, befinden. Ziel dieser ist es, dass der 49-prozentige Anteil, den momentan der Carrier aus Abu Dhabi hält, verkauft wird.

In Serbien hat man hohe Erwartungen an den Einstieg der Chinesen, denn man hofft insbesondere auf verstärkten Incoming-Tourismus. Selbstredend denkt man langfristig und meint dabei die Zeit nach der Corona-Pandemie. Derzeit ist die Informationslage ein wenig verworren, denn ist die Rede davon, dass die Beteiligung entweder seitens einer staatlichen Holding, der wiederum einer der drei staatlichen Airlines Chinas gekauft werden könnte oder aber dass sich eine der drei Fluggesellschaften direkt beteiligt.

Sofern die Verhandlungen zu einem positiven Abschluss kommen, so soll Air Serbia künftig mit einer chinesischen Fluggesellschaft kooperieren. Diese soll im Grunde das, das bislang von Etihad Airways mehr oder weniger halbherzig erbracht wurde, in verbessertem Umfang erbringen. Auch erhofft man sich in Serbien den Zugriff auf neues Fluggerät. In China denkt man auch darüber nach, dass Air Serbia mit Maschinen aus chinesischer Produktion ausgerüstet werden könnte. So schafft man sich Präsenz auf dem europäischen Markt. Die weitere Entwicklung bleibt allerdings abzuwarten, da die Verhandlungen noch in einem sehr frühen Stadium sind.

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