Dezember 21, 2020

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Dezember 21, 2020

DTM: Erstflug nach Porto gestartet

Gestern hob die ungarische Airline Wizzair zum ersten Mal von Dortmund nach Porto ab. Der Low-Coster bedient die Strecke zunächst nur über die Weihnachtsfeiertage bis zum 10. Januar 2021. Ab dem 28. März des nächsten Jahres, also zu Beginn des Sommerflugplanes, bietet die ungarische Airline die Strecke dann immer mittwochs und sonntags ab dem Dortmund Airport an, wie aus der Airport-Mitteilung hervorgeht. „Porto ist bei Touristen beliebt, aber auch eine wichtige Destination für die vielen Menschen in unserem Einzugsgebiet, die portugiesische Wurzeln haben. Das Angebot der Wizz Air ist damit eine sehr gute Ergänzung zu den bereits bestehenden Flügen der Ryanair von und nach Porto“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen.

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Sao Paulo: Emirates ersetzt Boeing durch Airbus

Der Airbus A380 kehrt zum ersten Mal seit der Pandemie nach Südamerika zurück: Emirates setzt das Flugzeug ab dem 9. Jänner des kommenden Jahres wieder auf der Strecke Dubai – Sao Paulo ein. Bereits im August feierte die Golf-Airline in der brasilianischen Stadt ihr Comeback, jedoch mit der kleineren Boeing 777-300ER, nachdem alle Passagierflüge nach Südamerika seit März ausgesetzt wurden. Inzwischen sei die Nachfrage so hoch geworden, dass auf die größere A380 umgestiegen werden muss, so der Carrier am Montag. Bis Ende 2021 möchte die Fluglinie Sao Paulo mit vier wöchentlichen Flügen bedienen. 

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Swiss stoppt Flüge von und nach UK und Südafrika

Swiss reagiert auf die verhängten Landeverbote des Bundesamtes für Zivilluftfahrt und setzt bis auf weiteres sämtliche Passagierflüge von und nach Großbritannien und Südafrika aus. Reine Frachtflüge seien von der Streichung allerdings nicht betroffen, teilte die Lufthansa-Tochter am Montag mit. Die Swiss bot zuletzt Flüge an die Flughäfen London Heathrow, London Gatwick und Manchester in Grossbritannien sowie Johannesburg in Südafrika an. Kunden, deren Flüge aufgrund des aktuellen Entscheides ausfallen, würden von der Swiss kontaktiert. Am Wochenende war die Sorge über die Auswirkungen der mutierten Coronavirus-Variante auf den Britischen Inseln stetig gewachsen. Die Taskforce der Schweiz vermutet, dass sie schon in der Alpenrepublik angekommen ist.

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Do & Co schließt Deal mit Delta Air Lines ab

Do & Co begrüßt einen neuen Kunden an Bord: Das österreichische Catering-Unternehmen schließt einen langjährigen Vertrag mit dem US-Carrier Delta Air Lines ab.  Ab dem 16. März 2021 wird Do & Co für die nächsten zehn Jahre der alleinige Hub-Caterer der Fluggesellschaft aus Detroit sein und die Verantwortung für das gesamte Bordservice auf allen Kurz- und Langstreckenflügen übernehmen. Damit setzt das börsennotierte Unternehmen einen entscheidenden Schritt in Richtung US-Expansionspläne. „Nach den bahnbrechenden Ausschreibungserfolgen in London und Madrid ist diese erste große Kooperation in den USA ein Beweis für die Bemühungen von DO & CO, das Kundenportfolio weiter zu diversifizieren. Trotz des derzeit schwierigen Umfeldes hat sich der Inlandsreiseverkehr in den USA rasch erholt, was dazu beitragen wird, die Auswirkungen des derzeitigen Tiefs des internationalen Flugverkehrs abzumildern“, heißt es in der Aussendung.

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Deutschland: Bereits zehn England-Rückkehrer positiv

Seit wenigen Tagen macht in Großbritannien eine neue Variante des Coronavirus die Runde. Mindestens zehn England-Passagiere seien auf den letzten erlaubten Flügen nach Deutschland positiv auf das Virus getestet worden. Die betroffenen Personen seien in Berlin, Stuttgart, Hannover und Dortmund gelandet, wie das Nachrichtenmagazin NTV berichtet. Ob sie sich mit der mutierten Variante des Virus infiziert haben, sei noch unklar. Ausschließen können die Behörden zum jetzigen Zeitpunkt nichts. Aktuell sprechen nahezu alle Regierungen ein Landeverbot für Flüge aus dem Vereinigten Königreich aus – auch Österreich bannt UK-Flüge seit gestern. Zu groß sei die Gefahr, dass Reisende die gefährliche Mutation mit an Bord nehmen.   

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Swiss verlängert Vertrag mit Swissport

Die Fluggesellschaft Swiss setzt auch weiterhin auf Ground Handling durch Swissport. Der mit Jahresende auslaufende Vertrag wurde um sieben Jahre verlängert. Damit wird der Dienstleister in Zürich, Genf und Basel weiterhin die Passagier- und Flugzeugabfertigung für Swiss, Edelweiss, Lufthansa und Austrian Airlines durchführen. „Wir freuen uns, die seit vielen Jahren bewährte Partnerschaft mit Swissport in den kommenden Jahren weiterführen zu können. Eine kompetente und reibungslose Passagierbetreuung und Bodenabfertigung ist für unsere Kunden und uns von zentraler Bedeutung und Swissport ist auf diesem Gebiet ein äusserst zuverlässiger Partner von SWISS und weiteren Airlines der Lufthansa Group“, so Christoph Casparis, Head of Ground Operations bei Swiss.

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Peoples setzt Altenrhein-Wien bis 14. Feber 2021 aus

Die Regionalfluggesellschaft Peoples setzt den Betrieb der Strecken Altenrhein-Wien bis vorerst 14. Feber 2021 erneut aus. In einer Aussendung begründet das Unternehmen die Entscheidung mit neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie dem dritten Lockdown in Österreich. „Die Geschäftsleitung der Fluglinie People’s sieht sich daher gezwungen, den Flugbetrieb auf der Strecke Altenrhein-Wien bis einschliesslich 14. Februar 2021 auszusetzen. Die dadurch betroffenen Passagiere werden wie üblich durch das People’s Info Center informiert. Die bereits kommunizierten Sonderregelungen für Umbuchungen oder Stornierungen bleiben weiterhin unverändert“, so das Unternehmen in einer Medienerklärung.

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Deutschland vor Abschaffung der Quarantäne

Deutschland hat offenbar erkannt, dass die seit 8. November 2020 praktizierte „Zwangsquarantäne“ nicht praktikabel ist. Nun beabsichtigt die Bundesrepublik eine Testpflicht einzuführen, wobei alternativ auch der Nachweis von Antikörpern oder eine bereits erfolgte Impfung anerkannt werden sollen. Vorgesehen ist, dass Personen, die aus „Risikogebieten“, die sich außerhalb der Schengen-Zone befinden, bereits vor der Einreise die Nachweise vorlegen müssen. Dies könnte im Zuge der so genannten „elektronischen Einreiseanmeldung“ erfolgen. Innerhalb des Schengen-Raums können die Dokumente innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise an das jeweilige Gesundheitsamt übermittelt werden. Die neue Regelung sieht vor, dass die Quarantänepflicht dann entfällt. Wer jedoch nichts vorlegen kann, darf in Zukunft nicht mehr in die Bundesrepublik Deutschland befördert werden. Im vorliegenden Entwurf ist explizit die Rede von PCR-Tests, so dass zumindest momentan nicht daran gedacht wird Antigen-Tests als Alternative anzuerkennen. Das kann sich jedoch noch ändern. Es ist derzeit noch völlig unklar wann die geplante Verordnung, die zwar zu mehr Bürokratie, jedoch zu einfacherem Reisen führen wird, erlassen wird. Die Bildzeitung schreibt, dass dies im Laufe des Jänners 2021 geschehen soll. Auch findet sich diese Information im vorliegenden Entwurf der so genannten Musterverordnung, da die Details dann die jeweiligen Bundesländer erlassen müssen.

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Köln/Bonn bekommt 75 Millionen Euro

Der Flughafen Köln/Bonn rechnet damit, dass der Umsatz im Krisenjahr 2020 auf 220 Millionen Euro sinken wird. Das operative Ergebnis wird um mindestens 50 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert liegen. Der Personalstand soll durch freiwillige Austritte – gegen Abfindungen – und vorzeitige Pensionierungen reduziert werden. Die Gesellschafter werden dem Airport mit vorerst 75 Millionen Euro unter die Arme greifen. Der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrats, CDU-Politiker Friedrich Merz, ab anschließend seinen Rücktritt bekannt. Ob dieser im Zusammenhang mit der Bewilligung der Landeshilfe steht, ist nicht ganz klar. In das Kontrollgremium ziehen neu Arndt Klocke und Gerrit Krupp ein. Der scheidende Vorsitzende Merz sagte: „Ich bin sehr dankbar, dass es uns gemeinsam gelungen ist, eine vertrauensvolle und erfolgreiche Arbeit zu leisten. Nach der Kapitalerhöhung ist der Flughafen trotz der gravierenden Folgen der Corona-Pandemie für die nächsten Monate gut aufgestellt“.

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AUA-Chef kann Insolvenz nicht ausschließen

Austrian-Airlines-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech rechnet nicht damit, dass sich nach der Coronakrise der Preiskampf mit den Lowcostern beruhigen wird. Im Gespräch mit der Tageszeitung Kurier meinte er, dass es „naiv wäre zu glauben, dass sich die Billigflieger irgendwie eines Besseren besinnen“. Der Manager räumt auch ein, dass Austrian Airlines den Preiskampf „ein Stückweit mitgehen“ muss, denn „sonst sind unsere Flugzeuge halb leer“. Das billigste Ticket bei der AUA soll jedoch weiterhin 40 Euro oneway kosten. Diese Schwelle will von Hoensbroech nicht unterschreiten. Dazu sagte er gegenüber dem Kurier: „Bei diesem schmutzigen Geschäft spielen wir sicher nicht mit“. Als Folge der Coronakrise will Alexis von Hoensbroech den Personalstand um 1.100 Mitarbeiter reduzieren. Vor der Krise war der Abbau von 800 Beschäftigten geplant. „Es ist richtig, dass es der Austrian nie so richtig gut ging. Es ist aber auch richtig, dass wir sieben Jahre in Folge schwarze Zahlen geschrieben haben. Wir waren also ein gesundes Unternehmen, wenn auch nicht rentabel genug, um neue Investitionen zu finanzieren“, so der Manager gegenüber dem Kurier. Der Staatskredit soll jedenfalls zurückbezahlt werden, zumindest geht von Hoensbroech davon aus. Das Ausmaß der „zweiten Welle“ habe die AUA allerdings überrascht. Angesprochen auf den Umstand, dass Austrian Airlines täglich rund zwei Millionen Euro verbraucht, sagte der Firmenchef, dass eine Insolvenz nicht ausgeschlossen werden kann. Es wäre dann aber die Ultimaratio, die „wir nur notfalls gehen müssen, wenn wir dazu gezwungen wären, aber sicher nicht wollen“. In diesem Jahr habe das AUA-Management gelernt, dass „es klug ist, grundsätzlich nichts auszuschließen,

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