Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird ihr Langstreckenprogramm für die Sommersaison 2026 deutlich ausbauen. Dies geht aus einem Bericht von „Aeroroutes“ hervor. Demnach erhöht die Airline ihre Frequenzen auf vier ausgewählten interkontinentalen Routen ab ihrem Drehkreuz Frankfurt, um der steigenden Nachfrage nach Fernreisezielen gerecht zu werden.
Ab dem 1. Mai 2026 steigert Condor die Frequenz ihrer Verbindung nach Bangkok (Thailand) von fünf auf sieben wöchentliche Flüge. Damit wird die bereits im Winterflugplan eingeführte Erhöhung der Frequenzen nun auch auf die Sommersaison ausgeweitet, was Reisenden eine tägliche Verbindung in die thailändische Hauptstadt ermöglicht. Ebenfalls ab dem 2. Mai 2026 erhöht Condor ihre Flüge nach Johannesburg (Südafrika) von drei auf vier pro Woche, was die Anbindung an den südlichen Teil Afrikas verstärkt. Gleichzeitig wird die Frequenz der Flüge nach Panama City (Panama) von zwei auf drei wöchentliche Verbindungen aufgestockt, was die Erreichbarkeit Mittelamerikas verbessert.
Eine weitere Frequenzerhöhung betrifft die Strecke nach Calgary in der kanadischen Provinz Alberta. Ab dem 14. Juni 2026 wird diese Route viermal statt dreimal pro Woche bedient. Condor setzt auf allen genannten Langstreckenverbindungen moderne Flugzeuge des Typs Airbus A330neo ein. Dieser Flugzeugtyp ist für seine Reichweite und Effizienz auf Langstrecken bekannt und wird bereits seit einiger Zeit in der Flotte der Airline eingesetzt. Die Anpassung des Flugplans spiegelt die strategische Ausrichtung von Condor wider, ihren Kunden ein breiteres und flexibleres Angebot an Langstreckenzielen zu unterbreiten und auf die Erholung des internationalen Reiseverkehrs zu reagieren.