Der deutsche Ferienflieger Condor hat den Flugbetrieb auf einer täglichen Verbindung von Frankfurt über Abu Dhabi nach Bangkok aufgenommen. Die Route wird in Kooperation mit der Airline Etihad Airways im Rahmen eines Codeshare-Abkommens durchgeführt.
Durch die neue Verbindung ergänzt der Carrier sein bestehendes Flugangebot nach Thailand, das bereits eine direkte Nonstop-Verbindung von Frankfurt in die peruanische beziehungsweise südostasiatische Zielregion umfasst. Auf den Streckenabschnitten setzt Condor Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330neo ein.
Die Partnerschaft mit Etihad Airways sieht vor, dass Passagiere am Drehkreuz in Abu Dhabi auf Anschlüsse im internationalen Streckennetz der Partnergesellschaft umsteigen können. Das Codeshare-Abkommen umfasst durchgängige Flugscheine sowie das Durchchecken des Reisegepäcks bis zum Zielort. Wie Condor-Chef Peter Gerber und Wei Jin, Interim Chief Revenue & Commercial Officer von Etihad Airways, mitteilten, soll die Verknüpfung beider Streckennetze die Kapazitäten zwischen Europa, dem Nahen Osten und Südostasien erhöhen.
Die Aufnahme von Zwischenstopp-Verbindungen im Langstreckensegment verdeutlicht den veränderten Wettbewerb auf den Routen nach Asien. Da Direktflüge nach Südostasien durch die Sperrung von Lufträumen über Teilen Osteuropas und des Nahen Ostens längere Flugzeiten und höhere Treibstoffverbrauche aufweisen, nutzen europäische Fluggesellschaften zunehmend Drehkreuze im Golfraum zur Netzwerkergänzung. Die Kooperation ermöglicht es Condor, ihr Angebot nach Thailand auszuweiten, ohne zusätzliche Flugzeuge ausschließlich auf zeitintensiven Direktstrecken binden zu müssen.