November 5, 2026

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November 5, 2026

Sicherheitsalarme bei LOT, SAS, Wizz Air und Ryanair lösen Großeinsätze aus

Der europäische Passagierluftverkehr wurde am 3. November 2026 von einer Serie anonymer Bombendrohungen erschüttert, die innerhalb weniger Stunden mehrere internationale Fluggesellschaften zeitgleich trafen. Die Sicherheitswarnungen betrafen Verbindungen von LOT Polish Airlines, Scandinavian Airlines (SAS), Wizz Air und Ryanair über verschiedenen europäischen Lufträumen. Die Alarme lösten an zahlreichen Flughäfen in Polen, Spanien, Italien und Bulgarien umfangreiche Sicherheitsprotokolle aus. In allen Fällen wiesen die Notfallabläufe, Sicherheitsüberprüfungen von Flugzeugen, Passagieren und Frachtstücken durch Spezialeinheiten der Polizei sowie Sprengstoffentschärfer (TEDAX) keine Funde auf. Die Behörden mehreren europäischen Staaten haben Ermittlungen zur Identifizierung der Urheber eingeleitet, um festzustellen, ob es sich um eine koordinierte Kampagne zur Störung des Luftverkehrs handelt. Umleitung und Sicherheitsüberprüfungen an den Flughäfen in Warschau Ein besonders markanter Zwischenfall betraf die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines. Eine Maschine des Typs Boeing 737 MAX 8 hob am Morgen des 3. November 2026 um 6:43 Uhr Ortszeit vom Flughafen London-Heathrow mit dem Ziel Warschau-Chopin ab. Während des Fluges erhielten die Flughafenbehörden Hinweise auf eine potenzielle Bedrohung an Bord. Die Besatzung wich daraufhin zum sekundären Flughafen Warschau-Modlin aus, wo das Flugzeug um 10:01 Uhr Ortszeit sicher aufsetzte. Nach der Landung auf einer isolierten Abstellposition wurden die 181 Passagiere evakuiert und im Ankunfts-Terminal betreut, während Spezialkräfte eine gründliche Inspektion des Fluggeräts durchführten. Nach dem negativen Befund wurden die Fluggäste per Bus zum Flughafen Warschau-Chopin weitertransportiert. Der Betrieb am Flughafen Modlin musste vorübergehend komplett eingestellt werden. Nahezu zeitgleich erreichte eine weitere Drohung den Hauptstadtflughafen Warschau-Chopin. Betroffen war ein Airbus A320neo der Scandinavian Airlines (SAS), der um 8:30

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British Airways und Viva vereinbaren Codeshare-Abkommen für Strecken in Mexiko

Die britische Fluggesellschaft British Airways und der mexikanische Low-Cost-Carrier Viva haben den Abschluss eines gemeinsamen Codeshare-Abkommens bekannt gegeben. Das Abkommen umfasst Zubringer- und Anschlussverbindungen zu 13 Zielen innerhalb Mexikos, darunter Städte wie Guadalajara, Monterrey und Puerto Vallarta. Die Vereinbarung gilt für Reisen ab dem 28. März 2027 und ermöglicht es Passagieren, durchgehende Flugscheine unter einer Flugnummer von British Airways zu buchen. Die operative Abwicklung erfolgt über die zentralen mexikanischen Drehkreuze Mexiko-Stadt und Cancún, an denen die Inlandsflüge von Viva an die Transatlantikverbindungen von British Airways nach London-Heathrow angebunden werden. Durch das Abkommen erhalten Passagiere aus dem Vereinigten Königreich und Europa Zugang zu sekundären Zielen im mexikanischen Streckennetz, während Kunden aus Mexiko Anschlüsse an das Streckennetz der britischen Fluggesellschaft über London nutzen können. Teil der Vereinbarung ist zudem die Gutschrift von Status- und Treuepunkten im Vielfliegerprogramm von British Airways. Für British Airways stellt die Kooperation mit einer auf das Niedrigpreissegment spezialisierten Fluggesellschaft eine Möglichkeit dar, die Marktabdeckung in Lateinamerika ohne den Einsatz eigener Flottenkapazitäten zu erhöhen. Viva betreibt eine Flotte von 110 Flugzeugen der Typen Airbus A320 und A321 und bedient mehr als 60 Destinationen in Mexiko sowie in Nord- und Zentralamerika. Durch die Verknüpfung von Netzwerk- und Billigfluggesellschaften streben beide Partner eine höhere Auslastung ihrer bestehenden Streckennetze an.

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Fraport-Konzern steigert Neunmonatsumsatz bei stagnierendem Passagieraufkommen in Frankfurt

Der internationale Flughafenbetreiber Fraport hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2026 operative Zuwächse verzeichnet. Wie das Unternehmen bei der Vorlage der Neunmonatsbilanz am 4. November 2026 bekannt gab, stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent auf 3,466 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 2,0 Prozent zu und erreichte mit 1,178 Milliarden Euro einen Höchstwert. Haupttreiber dieser finanziellen Entwicklung war die Dynamik an den internationalen Konzernstandorten, die Rückgänge und Stagnationseffekte am Heimatflughafen Frankfurt am Main ausgleichen konnten. Trotz eines rückläufigen Konzernergebnisses infolge gestiegener Zinsaufwendungen und planmäßiger Abschreibungen nach der Fertigstellung von Großprojekten bestätigte der Vorstand um den Vorsitzenden Dr. Stefan Schulte die Finanzprognose für das Gesamtjahr 2026. Operative Entwicklung und Passagiervolumina an den internationalen Standorten Im Berichtszeitraum von Januar bis September 2026 lag das Passagieraufkommen des Fraport-Konzerns an allen gemanagten Flughäfen erstmals wieder über dem Niveau der Zeit vor der Pandemie. Insgesamt wurden rund 146 Millionen Fluggäste an den Konzernstandorten abgefertigt, was einem Anstieg von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das Wachstum stützte sich dabei maßgeblich auf die Beteiligungen außerhalb Deutschlands. Die 14 griechischen Regionalflughäfen im Konzernportfolio verzeichneten ein Passagierplus von 5.1 Prozent und setzten ebenso wie das südamerikanische Drehkreuz in Lima, Peru (plus 2,8 Prozent), neue Höchstwerte bei den Fluggastzahlen. Noch deutlichere prozentuale Zuwächse wiesen die Standorte in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana mit einem Plus von 15,7 Prozent sowie die brasilianischen Flughäfen in Fortaleza und Porto Alegre mit einem Zuwachs von 9,1 Prozent auf. Auch die bulgarischen

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ITA Airways plant Interkontinentalverbindung zwischen Mailand-Malpensa und Lima

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways beabsichtigt die Aufnahme von Linienflügen zwischen Mailand-Malpensa und der peruanischen Hauptstadt Lima. Das Unternehmen bestätigte entsprechende Absichten nach Berichten der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera. Der Flugplan sieht eine Dreiecksverbindung vor, bei der Maschinen des Typs Airbus A350 von Rom-Fiumicino über Lima nach Mailand-Malpensa und auf demselben Kurs zurück verkehren. Geplant sind zwei bis drei wöchentliche Abflüge ab Mailand sowie drei wöchentliche Rotationen ab der Basis in Rom. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund eines verkehrspolitischen Konflikts um Streckenrechte am Flughafen Mailand-Malpensa. Die Golf-Fluggesellschaft Emirates beantragte bei der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC die Erteilung von Verkehrsrechten der fünften Freiheit, um eine tägliche Verbindung zwischen Mailand und Lima anzubieten. Während regionale Mandatsträger wie der Präsident der Lombardei, Attilio Fontana, und der Mailänder Bürgermeister Beppe Sala bei Verkehrsminister Matteo Salvini für die Genehmigung des Emirates-Antrags warben, stößt das Vorhaben bei heimischen Fluggesellschaften auf Widerstand. Der Vorstoß von ITA-Vorstands-Chef Joerg Eberhart markiert eine Kursanpassung im operativen Streckennetz der Airline. Bislang war der Flughafen Mailand-Malpensa im Geschäftsplan der Fluggesellschaft nicht als Drehkreuz für eigene Interkontinentalverbindungen vorgesehen, da sich die Langstreckenaktivitäten auf den Flughafen Rom-Fiumicino konzentrieren. Die Ankündigung, die Anbindung nach Peru nun eigenständig zu bedienen, dient offenkundig dazu, die Vergabe von Streckenrechten an ausländische Mitbewerber im lombardischen Markt zu blockieren.

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