Airbus A220-300 (Foto: Airbus).
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Croatia Airlines führt mehrsprachiges Ansagesystem ein

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Die kroatische Nationalfluggesellschaft Croatia Airlines hat im Zuge ihrer umfassenden Flottenmodernisierung ein neues, automatisiertes Bordansagesystem auf ihrer modernen Airbus-A220-Flotte implementiert.

Das multilinguale System umfasst voraufgezeichnete Durchsagen in insgesamt 14 verschiedenen Sprachen und wurde in Kooperation mit dem in Zagreb ansässigen Medienunternehmen Jukebox Studio entwickelt. Die Aufnahmen decken das gesamte Spektrum der Passagierkommunikation ab, einschließlich der Begrüßung der Fluggäste, der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsunterweisungen vor dem Start sowie allgemeiner Mitteilungen zum Service an Bord.

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die Einbindung des eigenen Personals: Die verschiedenen Sprachversionen wurden von aktiven Mitgliedern der Kabinencrew von Croatia Airlines im Tonstudio eingesprochen, um trotz der Automatisierung eine persönliche Note zu wahren. Die Auswahl der an Bord abgespielten Sprachen erfolgt dynamisch und wird flexibel an das jeweilige Flugziel sowie an die spezifische Passagierstruktur des einzelnen Linienfluges angepasst. Dadurch soll gewährleistet werden, dass internationale Fluggäste auf den europäischen Routen die Sicherheitsanweisungen in ihrer Muttersprache verstehen können, ohne dass zeitintensive, manuelle Durchsagen der Flugbegleiter den kurzen Kabinenablauf belasten.

Die Einführung des digitalen Systems ist fester Bestandteil eines strategischen Transformationsprozesses der Fluggesellschaft. Croatia Airlines befindet sich inmitten einer vollständigen Erneuerung ihrer operativen Flotte und plant den schrittweisen Übergang zu einer reinen Airbus-A220-Flotte, um ältere Flugzeugtypen wie die De Havilland DHC-8-400 und ältere Airbus-Modelle vollständig zu ersetzen. Während die standardisierte Digitalisierung von Bordansagen im internationalen Vergleich von Fluggesellschaften wie Air Baltic oder verschiedenen europäischen Budget-Airlines bereits seit Jahren praktiziert wird, stößt die Maßnahme in regionalen Fachkreisen und der kroatischen Öffentlichkeit auch auf Diskussionen über die wirtschaftliche Verhältnismäßigkeit und die Effizienz des administrativen Aufwands bei kurzen Flugstrecken.

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