Landesflughafen aus der Vogelperspektive (Foto: Flughafen Stuttgart).
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Dekra wird Mitglied der „Allianz Neues Fliegen“

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Der Prüf- und Zertifizierungskonzern Dekra ist der vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg ins Leben gerufenen „Allianz Neues Fliegen“ beigetreten. Als unabhängige Organisation bringt das Unternehmen seine Expertise ein, um im Bereich der Luftfahrtkraftstoffe Standards zu etablieren und die Glaubwürdigkeit des Sektors zu stärken. Das Hauptziel der Allianz ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung des Luftverkehrs durch die Förderung von alternativen Flugkraftstoffen.

Der Beitritt der Dekra unterstreicht die Relevanz unabhängiger Prüfung in einem sich wandelnden Markt. Der Konzern möchte sicherstellen, dass neue Lösungen, insbesondere alternative Kraftstoffe, den höchsten Anforderungen entsprechen. Die Allianz, die im September 2025 mit Partnern aus Industrie, Forschung und Verbänden gestartet wurde, konzentriert sich auf den freiwilligen Einsatz sogenannter Sustainable Aviation Fuels (SAF) durch Unternehmen, um deren Markthochlauf zu unterstützen. Dies soll insbesondere durch eine verstärkte Nachfrage bei Geschäftsflügen geschehen.

Die Dekra verfügt bereits über konkrete Erfahrungen in der Zertifizierung neuer Energieträger. Erst in diesem Jahr hat das Unternehmen für den Industriegasehersteller Air Liquide die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff am Standort Oberhausen zertifiziert. Dabei handelte es sich um die erste Zertifizierung in Deutschland für sogenannte Renewable Fuels of Non-Biological Origin (RFNBOs), erzeugt aus einer 20-Megawatt-Elektrolyseanlage. Diese Fachkenntnis im Bereich der alternativen Kraftstoffe kann die Dekra nun in die Arbeit der Allianz einbringen, um transparente Prozesse und standardisierte Verfahren für die Anrechnung klimaverträglicher Flugkraftstoffe zu gewährleisten.

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