Oktober 16, 2025

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Oktober 16, 2025

DFS reagiert auf Verkehrszuwachs: Deutliche Steigerung der Ausbildungsplätze für Fluglotsen

Die Deutsche Flugsicherung (DFS), das bundeseigene Unternehmen zur Überwachung des deutschen Luftraums, plant eine deutliche Ausweitung ihrer Ausbildungskapazitäten für Fluglotsen. Im Jahr 2026 sollen insgesamt 144 angehende Fluglotsen ihre Ausbildung aufnehmen. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zu den 136 Plätzen, die für das laufende Jahr 2025 vorgesehen waren. Die Massnahme ist eine direkte Reaktion auf den anhaltenden Zuwachs des Flugverkehrs. Laut DFS-Personalchefin Andrea Wächter steigen die Flugverkehrszahlen kontinuierlich an. Seit dem Jahr 2022 hat die Flugsicherung demnach bereits mehr als 500 Lotsen in der Ausbildung neu eingestellt. Diese Ausbildungsoffensive ist notwendig, da die DFS in den kommenden Jahren auch zahlreiche altersbedingte Abgänge erfahrener Mitarbeiter erwartet. Trotz des steigenden Verkehrsaufkommens, welches 2024 bereits wieder deutlich über dem Vorjahresniveau lag, liegt die Zahl der kontrollierten Flüge weiterhin knapp unter dem Rekordwert von 2019. Insgesamt plant die DFS für das kommende Jahr, gemeinsam mit dual Studierenden in Bereichen wie Luftverkehrsmanagement, IT und Technik sowie weiteren Auszubildenden, rund 200 Nachwuchskräfte einzustellen. Damit will das Unternehmen seine Kapazitäten nachhaltig sichern und den deutschen Luftraum auch angesichts veränderter Verkehrsflüsse und geopolitischer Herausforderungen weiterhin effizient steuern. Für die meisten Lotsen-Ausbildungsplätze des Jahrgangs 2026 sind die Bewerbungsfristen aktuell geöffnet, wobei die Interessenten ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen müssen.

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Fan-Entscheidung über neuen „VfBExpress“: SunExpress beklebt Boeing in Klub-Farben

SunExpress, die Fluggesellschaft und Premium-Partner des VfB Stuttgart, hat ein Fan-Voting über die Sonderbeklebung eines ihrer Flugzeuge gestartet. Die Fans des Fussballvereins haben noch bis zum 20. Oktober die Möglichkeit, auf der VfB-Website zwischen zwei Design-Entwürfen für eine Boeing zu wählen, die zukünftig als „VfBExpress“ im gesamten Streckennetz der Airline unterwegs sein wird. Die zur Auswahl stehenden Designs unterscheiden sich in ihrer visuellen Ausrichtung, tragen aber beide den Slogan „Stuttgart kommt“. Das erste Design ist in den traditionellen Vereinsfarben Weiss und Rot gehalten und weist ein grossflächiges Vereinswappen auf dem Rumpf auf, dessen Gestaltung sich am Mannschaftsbus des VfB Stuttgart orientiert. Das zweite Design ist eine Hommage an die Heimatstadt: Es zeigt das springende „Rössle“, das Wappentier Stuttgarts, prominent auf dem roten Heck. Hier sind das Wappen und die Wortmarke des Vereins ebenfalls grossflächig auf dem Rumpf platziert. Das Ergebnis der Abstimmung wird Ende Oktober bekannt gegeben. Der Jet soll dann ab Anfang Dezember im gewählten VfB Stuttgart-Look abheben. Die Aktion ist ein Höhepunkt der auf drei Jahre angelegten Kooperation, die SunExpress im Juli dieses Jahres als exklusiver Airline-Partner mit dem Bundesligisten eingegangen ist. Die Partnerschaft, ein Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, beinhaltet neben dem Branding im Stadion auch gemeinsame Marketingmassnahmen, mit denen die Markenbekanntheit in Europa und der Türkei gestärkt werden soll. Mit dem Sonderflugzeug wird die Verbundenheit zur Region Stuttgart und zum Verein auf internationalen Flughäfen sichtbar.

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Embraer sichert Grossauftrag für E195-E2-Jets von Leasingfirma Truenoord

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat einen bedeutenden Verkaufsabschluss für seine Regionaljet-Familie E2 vermeldet. Die spezialisierte niederländische Leasing- und Managementfirma Truenoord hat eine Festbestellung über 20 Flugzeuge des Typs E195-E2 platziert. Nach Angaben des Herstellers beläuft sich der Auftragswert auf 1,8 Milliarden US-Dollar, was umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro entspricht, basierend auf den Listenpreisen. Der Vertrag zwischen Embraer und dem Regionalflugzeug-Leasingexperten Truenoord ist nicht nur eine wichtige Festbestellung, sondern beinhaltet auch Kaufrechte (Optionen) für weitere 30 Maschinen. Quellen deuten darauf hin, dass diese Optionen sowohl für zusätzliche E195-E2 als auch für zehn kleinere E175-E1-Jets gelten. Diese Vereinbarung markiert für Truenoord den ersten Direktauftrag beim brasilianischen Flugzeughersteller und unterstreicht das wachsende Interesse von Leasingfirmen an der neueren Generation von Regionaljets im Segment der 100- bis 150-Sitzer. Der E195-E2 ist das grösste Modell der E2-Familie von Embraer und zielt auf den Markt für Schmalrumpfflugzeuge ab. Mit dieser Bestellung baut Truenoord seine Flotte an Regionaljets weiter aus, welche es an Fluggesellschaften weltweit vermietet, darunter Betreiber in Europa und Nordamerika. Die Investition in die E195-E2 signalisiert Vertrauen in das Marktpotenzial der effizienteren und kapazitätsstärkeren Regionalflugzeuge, die zunehmend ältere Muster in diesem Grössenbereich ersetzen.

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Hamburg: Royal Jordianian im Anflug

Der Flughafen Hamburg erweitert sein Streckennetz strategisch und deutlich in Richtung Naher Osten und Nordafrika. Mit der Aufnahme zweier bedeutender Nonstop-Verbindungen nach Amman in Jordanien und Marrakesch in Marokko ab dem Frühjahr 2026 stärkt der Flughafen seine Position als wichtiges Drehkreuz in Norddeutschland. Die neuen Routen bieten sowohl für Geschäftsreisende als auch für den Tourismus attraktive Optionen und verbessern die Anbindung der Region an global operierende Luftfahrtnetzwerke. Die Frequenz von insgesamt vier wöchentlichen Abflügen in diese beiden kulturell und wirtschaftlich relevanten Regionen unterstreicht die wachsende Bedeutung des Hamburger Flughafens im interkontinentalen Verkehr. Royal Jordanian nimmt fünftes deutsches Ziel in den Flugplan auf Die nationale Fluggesellschaft Jordaniens, Royal Jordanian, wird ab dem 28. März 2026 zweimal wöchentlich eine Direktverbindung vom Hamburg Airport zum Queen Alia International Airport in der jordanischen Hauptstadt Amman anbieten. Die Flüge werden jeweils mittwochs und samstags mit einem Airbus A320 durchgeführt. Damit ergänzt Hamburg das bereits bestehende deutsche Streckennetz von Royal Jordanian, das bislang Berlin, Düsseldorf und Frankfurt am Main umfasste und nun auf fünf wichtige deutsche Metropolen ausgedehnt wird. Erst kürzlich wurde bekannt gegeben, dass Royal Jordanian auch die Strecke nach München wieder aufnehmen wird, was die strategische Bedeutung des deutschen Marktes für die Airline unterstreicht. Karim Makhlouf, Chief Commercial Officer von Royal Jordanian Airlines, hob hervor, dass die neue Verbindung die gesamte deutsche Marktabdeckung der Airline komplettiert. Ziel sei es, Jordanien verstärkt als attraktives Reiseziel zu positionieren und die Konnektivität zwischen Europa, der Levante, dem Golfraum und Asien zu stärken. Tatsächlich stellt Amman als Drehkreuz

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EuGH: Blitzschlag in Flugzeug kann Entschädigungspflicht der Airlines aufheben

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit seinem Urteil in der Rechtssache C-399/24 eine langjährige Rechtsunsicherheit im europäischen Fluggastrechecht beendet. Die oberste richterliche Instanz der Europäischen Union stellte fest, dass ein Blitzschlag in ein Luftfahrzeug, der obligatorische Sicherheitsüberprüfungen und daraus resultierende Verspätungen oder Annullierungen nach sich zieht, grundsätzlich einen „außergewöhnlichen Umstand“ im Sinne der Fluggastrechte-Verordnung darstellen kann. Diese Entscheidung, die am 16. Oktober 2025 verkündet wurde, ist von essentieller Bedeutung für die gesamte Luftfahrtbranche. Sie schafft für Fluggesellschaften die Möglichkeit, sich bei witterungsbedingten Verzögerungen, die direkte Auswirkungen auf die Flugzeugsicherheit haben, von der automatischen Ausgleichspflicht gegenüber Passagieren zu befreien. Das Urteil beruht auf einem Vorabentscheidungsersuchen des Landesgerichts Korneuburg in Österreich, das einen konkreten Fall der Austrian Airlines (AUA) betraf. Ein AUA-Flugzeug war im März 2022 von einem Blitz getroffen worden, was zu einer massiven Verspätung von über 13 Stunden für einen Passagier auf dem Weg nach London führte. Der Streitwert der Klage betrug 400 Euro, doch die juristische Tragweite der Grundsatzfrage überstieg dies bei weitem. Die Entscheidung des EuGH bestätigt die Argumentation der Luftfahrtunternehmen, dass derartig unvorhersehbare und nicht beherrschbare Naturgewalten nicht dem normalen Betriebsrisiko einer Airline zugerechnet werden können. Definition des „außergewöhnlichen Umstands“ konkretisiert Der Kern der europäischen Fluggastrechte-Verordnung (EG) Nr. 261/2004 sieht vor, dass Fluggesellschaften ihren Passagieren pauschale Ausgleichszahlungen leisten müssen, wenn Flüge annulliert werden oder mit großer Verspätung, in der Regel ab drei Stunden, am Ziel ankommen. Von dieser Pflicht sind Luftfahrtunternehmen jedoch befreit, wenn die Störung auf „außergewöhnliche Umstände“ zurückzuführen ist, die sich auch dann nicht hätten

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Wizz Air stationiert weitere Flugzeuge in Bratislava und führt zwölf neue Strecken ein

Der Flughafen Bratislava erlebt die eigenen Angaben nach bedeutendste Streckenerweiterung seiner Geschichte. Die Billigfluggesellschaft Wizz Air baut ihre im August 2025 eröffnete Basis in der slowakischen Hauptstadt massiv aus. Unter anderem geht es neu nach Berlin und Dortmund. Die Fluglinie wird in Bratislava zwei zusätzliche Flugzeuge stationieren und in der Folge zwölf neue Flugverbindungen in den Flugplan aufnehmen. Im Zentrum dieser Expansion steht die Wiederbelebung einer lange erwarteten Inlandsverbindung zwischen Bratislava und der ostslowakischen Metropole Košice, die nach mehrjähriger Unterbrechung ab dem 21. November 2025 bedient wird. Die zusätzlichen internationalen Strecken, deren Betriebsaufnahme zwischen Januar und März 2026 erfolgt, zielen darauf ab, die Fluganbindung der Slowakei an wichtige europäische Städte und Urlaubsregionen deutlich zu verbessern. Strategischer Fokus auf Mittel- und Osteuropa Die Ankündigung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Flughafens Bratislava als strategischer Knotenpunkt für den Ultra-Low-Cost-Carrier Wizz Air. Bereits seit Längerem war bekannt, dass die Fluggesellschaft ihre Basis in der slowakischen Hauptstadt etabliert und dort zwei Airbus A321 neo stationiert hat, um das touristische und geschäftliche Passagieraufkommen in Mittel- und Osteuropa zu bedienen. Die nun bekannt gegebenen zwölf zusätzlichen Strecken stellen einen historischen Ausbau dar, der Wizz Air zur Fluggesellschaft mit der höchsten Anzahl an Linienverbindungen ab Bratislava macht. Die Entscheidung von Wizz Air, die Kapazitäten in Bratislava massiv auszubauen, fällt in eine Zeit, in der das Unternehmen Kapazitäten an anderen Standorten, insbesondere in Wien, strategisch neu verteilt. Brancheninformationen zufolge schließt Wizz Air ihre Basis am nahe gelegenen Flughafen Wien-Schwechat im März 2026, was zu einer Verschiebung des Fokus in

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Etihad Airways meldet deutliches Wachstum der Passagierzahlen im September 2025

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat ihre aktuellen Verkehrszahlen veröffentlicht und ein signifikantes Wachstum im Passagiergeschäft erreicht. Im September beförderte die Airline 1,9 Millionen Fluggäste. Dies entspricht einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres und verdeutlicht die fortgesetzte Erholung und Expansion des Unternehmens. Die Auslastung der Flüge erreichte im September einen Wert von 89 Prozent und liegt damit auf einem hohen Niveau. Dieser Wert bestätigt die Effizienz der Kapazitätsplanung und die starke Nachfrage auf den angebotenen Strecken. Das Wachstum im Passagieraufkommen spiegelt die strategische Expansion der Fluggesellschaft wider. Im laufenden Jahr hat Etihad sein Streckennetz erheblich erweitert und neue Flugzeuge in die Flotte integriert, darunter die Airbus A321LR und die Reaktivierung des Airbus A380 auf weiteren wichtigen Routen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 hat Etihad Airways insgesamt 16,1 Millionen Passagiere transportiert. Diese kumulierte Zahl unterstreicht die solide Leistung des Carriers, der bereits in der ersten Jahreshälfte 2025 Rekordergebnisse, einschliesslich eines deutlichen Gewinns nach Steuern, erzielt hatte. Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi festigt damit ihre Position als wichtiger Akteur im globalen Luftverkehr, gestützt durch eine wachsende Flotte und eine erhöhte Frequenz auf zahlreichen internationalen Verbindungen.

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Luxus-Ferienflieger Beond erhöht Frequenz auf Malediven-Route ab Zürich

Die maledivische Fluggesellschaft Beond, die sich als Premium-Leisure-Airline im Luxussegment positioniert, baut ihr Flugangebot ab Zürich aus. Wie bekannt wurde, erhöht der Carrier seine wöchentlichen Frequenzen auf der Route von Male (Malediven) über Dubai (Al Maktoum International Airport) nach Zürich für den kommenden Winterflugplan. Ab dem 7. Dezember 2025 wird eine zusätzliche, dritte wöchentliche Verbindung in den Flugplan aufgenommen. Bisher bediente Beond die Strecke zweimal pro Woche, jeweils montags und freitags. Der neue Flug soll nun jeweils sonntags hinzukommen. Diese Kapazitätsausweitung zielt auf das saisonal stark nachgefragte Wintergeschäft ab, insbesondere für Reisende, die die Malediven als Luxus-Ferienziel ansteuern. Das Unternehmen, das auf eine reine Business-Class-Konfiguration in seiner Flotte der Airbus A320-Familie setzt, reagiert damit auf die erwartete oder bereits vorhandene Nachfrage im Premium-Reisesegment. Die Frequenzerhöhung auf nunmehr drei wöchentliche Flüge ab Zürich unterstreicht das Engagement von Beond auf dem europäischen Markt. Die Fluggesellschaft, die im deutschsprachigen Raum auch München anfliegt, nutzt den strategischen Zwischenstopp in Dubai, um Reisenden eine Verbindung zwischen Europa und dem maledivischen Drehkreuz in Male anzubieten. Die Steigerung der Frequenz bietet Kunden mehr Flexibilität in der Reiseplanung und trägt zur besseren Auslastung der Flotte bei, deren Flugzeuge in einer reinen Premium-Ausstattung konfiguriert sind.

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Wachstum im Flugverkehr: Flughafen-Wien-Gruppe steigert Passagierzahlen im September 2025

Die Flughafen-Wien-Gruppe, welche die Standorte Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice umfasst, verzeichnete im September 2025 einen Zuwachs an Passagieren. Insgesamt nutzten 4.224.790 Reisende die Flughäfen der Gruppe, was einem Anstieg von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Am Heimatstandort Wien erhöhte sich das Passagieraufkommen auf 3.144.947 Fluggäste, was ein Plus von 2,2 Prozent darstellt. Am Wiener Flughafen selbst zeigte sich eine Divergenz zwischen Lokal- und Transferpassagieren: Die Zahl der abfliegenden und ankommenden Lokalpassagiere stieg um 3,0 Prozent auf 2.429.303, während die Transferpassagiere auf 698.126 Reisende zurückgingen (-1,9 Prozent). Die Anzahl der Flugbewegungen, also Starts und Landungen, erhöhte sich in Wien um 2,0 Prozent auf 22.481. Das Frachtaufkommen legte in Wien um 0,7 Prozent auf 25.735 Tonnen zu. Kumuliert von Jänner bis September 2025 stieg das Wiener Passagieraufkommen um 1,9 Prozent auf 24.572.482 Fluggäste und das Frachtaufkommen um 7,8 Prozent auf 233.233 Tonnen. Besonders dynamisch entwickelte sich der Verkehr in Fernverkehrsregionen. Am Standort Wien stiegen die Passagierzahlen in den Nahen und Mittleren Osten signifikant um 18,6 Prozent auf 79.772 Fluggäste. Der Ferne Osten verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Zuwachs von 13,8 Prozent auf 54.739 Reisende. Der Verkehr nach Westeuropa blieb stabil (-0,0 Prozent), während nach Osteuropa (+1,8 Prozent) und Afrika (+10,1 Prozent) Zuwächse verbucht wurden. Die Beteiligungsflughäfen trugen stark zum Gruppenwachstum bei: Malta Airport meldete 990.556 Passagiere (+10,5 Prozent) und Kosice 89.287 Reisende (+6,1 Prozent).

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Dekra wird Mitglied der „Allianz Neues Fliegen“

Der Prüf- und Zertifizierungskonzern Dekra ist der vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg ins Leben gerufenen „Allianz Neues Fliegen“ beigetreten. Als unabhängige Organisation bringt das Unternehmen seine Expertise ein, um im Bereich der Luftfahrtkraftstoffe Standards zu etablieren und die Glaubwürdigkeit des Sektors zu stärken. Das Hauptziel der Allianz ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung des Luftverkehrs durch die Förderung von alternativen Flugkraftstoffen. Der Beitritt der Dekra unterstreicht die Relevanz unabhängiger Prüfung in einem sich wandelnden Markt. Der Konzern möchte sicherstellen, dass neue Lösungen, insbesondere alternative Kraftstoffe, den höchsten Anforderungen entsprechen. Die Allianz, die im September 2025 mit Partnern aus Industrie, Forschung und Verbänden gestartet wurde, konzentriert sich auf den freiwilligen Einsatz sogenannter Sustainable Aviation Fuels (SAF) durch Unternehmen, um deren Markthochlauf zu unterstützen. Dies soll insbesondere durch eine verstärkte Nachfrage bei Geschäftsflügen geschehen. Die Dekra verfügt bereits über konkrete Erfahrungen in der Zertifizierung neuer Energieträger. Erst in diesem Jahr hat das Unternehmen für den Industriegasehersteller Air Liquide die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff am Standort Oberhausen zertifiziert. Dabei handelte es sich um die erste Zertifizierung in Deutschland für sogenannte Renewable Fuels of Non-Biological Origin (RFNBOs), erzeugt aus einer 20-Megawatt-Elektrolyseanlage. Diese Fachkenntnis im Bereich der alternativen Kraftstoffe kann die Dekra nun in die Arbeit der Allianz einbringen, um transparente Prozesse und standardisierte Verfahren für die Anrechnung klimaverträglicher Flugkraftstoffe zu gewährleisten.

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