Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines hat ihre Finanzergebnisse für das Jahr 2025 vorgelegt und dabei ein signifikantes Wachstum verzeichnet. Das Skyteam-Mitglied erwirtschaftete einen Gesamtumsatz von 63,4 Milliarden US-Dollar, was umgerechnet etwa 54,2 Milliarden Euro entspricht. Besonders hervorzuheben ist das Ergebnis vor Steuern, das mit 6,2 Milliarden Dollar einen Zuwachs von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr markiert. Bei einer operativen Marge von 9,2 Prozent verblieb ein operatives Ergebnis in Höhe von 5,8 Milliarden Dollar. Die finanzielle Stabilität des Unternehmens spiegelte sich zudem in einem freien Cashflow von 4,6 Milliarden Dollar wider, während die Gesamtverschuldung inklusive Finanzleasingverbindlichkeiten zum Jahresende mit 14,1 Milliarden Dollar angegeben wurde.
Als Reaktion auf die positiven Geschäftszahlen kündigte die Konzernführung eine umfassende Gewinnbeteiligung für die Belegschaft an. Insgesamt sollen 1,3 Milliarden Dollar an die Angestellten ausgeschüttet werden. Diese Maßnahme unterstreicht die Strategie der Airline, das Personal eng an den wirtschaftlichen Erfolg zu binden. Für das laufende Jahr 2026 zeigt sich das Management optimistisch und prognostiziert eine weitere Steigerung der Margen sowie ein Gewinnwachstum von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zusätzliche Branchenanalysen deuten darauf hin, dass Delta insbesondere von einer starken Nachfrage im Premium-Segment und bei internationalen Langstreckenverbindungen profitierte, was die Durchschnittserlöse pro Passagier stabilisierte.
Die Marktposition von Delta Air Lines wurde im vergangenen Jahr durch gezielte Investitionen in die Flotte und die Bodeninfrastruktur an wichtigen Drehkreuzen wie Atlanta, New York-JFK und Los Angeles gestärkt. Recherchen im US-Luftfahrtmarkt zeigen, dass die Airline zudem ihre Partnerschaften innerhalb der Skyteam-Allianz vertieft hat, um die Netzwerkeffizienz zu erhöhen. Trotz branchenweiter Herausforderungen wie schwankender Treibstoffpreise und Kapazitätsengpässen bei Flugzeugherstellern gelang es dem Unternehmen, die Betriebskosten zu kontrollieren. Analysten bewerten die Reduzierung der Nettoverschuldung als wichtigen Schritt zur Erlangung eines Investment-Grade-Ratings, was die zukünftigen Finanzierungskosten weiter senken dürfte.
Für das Geschäftsjahr 2026 plant Delta die Fortsetzung ihrer Kapazitätserweiterung, wobei der Fokus auf der Integration neuer, effizienter Großraumflugzeuge liegt. Die angekündigten Wachstumsziele basieren auf der Erwartung einer anhaltend hohen Reisebereitschaft im transatlantischen Verkehr und einer weiteren Erholung der Geschäftsreiseaktivitäten. Durch die technologische Modernisierung der Buchungssysteme und die Optimierung der Auslastung strebt Delta an, ihre Führungsposition unter den US-amerikanischen Netzwerk-Carriern zu festigen. Die finanzielle Prognose berücksichtigt dabei auch die geplanten Investitionen in digitale Kundenservices und die Aufwertung der Flughafen-Lounges, um die Ertragsstärke pro Sitzplatzmeile weiter zu maximieren.