Airbus A220-300 (Foto: Airbus).
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Delta Air Lines warnt vor gravierenden Folgen US-amerikanischer Zollpolitik

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Delta Air Lines hat das US-Handelsministerium eindringlich vor den potentiellen Folgen einer neuen Zollpolitik auf importierte Flugzeuge und Teile gewarnt. Die Airline mit Sitz in Atlanta befürchtet, daß die Einführung solcher Zölle sie dazu zwingen könnte, keine weiteren Flugzeuge aus ausländischer Produktion mehr zu erwerben und infolgedessen Flüge zu streichen. Diese Warnung erfolgte in einem bisher unveröffentlichten Antrag an das Ministerium.

Laut Delta hat die Fluggesellschaft in den Jahren 2023 und 2024 insgesamt 47 Airbus-Jets erhalten, die unter anderem in Deutschland gebaut wurden. Hätte Delta diese Lieferungen aufgrund von Zöllen stornieren müssen, wäre es nach eigenen Angaben nicht möglich gewesen, Flugverbindungen für zehn Millionen Kunden jährlich zu gewährleisten. Die Fluggesellschaft prognostiziert, daß ähnliche Auswirkungen auch zukünftig zu erwarten wären, sollten neue Zölle erhoben werden. Dies könnte nicht nur Delta, sondern auch die US-Produktion von Boeing und Airbus belasten.

Die Vereinigten Staaten bereiten nach Regierungsangaben derzeit die Einführung von Importzöllen auf Flugzeugteile vor. US-Handelsminister Howard Lutnick erklärte bei einer Anhörung im US-Senat in Washington, er erwarte voraussichtlich bis Ende Juni einen neuen „Standard für Zölle auf Flugzeugteile“. Präsident Donald Trump beabsichtigt mit dieser Maßnahme, die heimische Industrie zu schützen und faire Handelsbedingungen sicherzustellen. Parallel zu diesen Entwicklungen kündigte China bereits an, einen Großauftrag an Airbus zu vergeben, was die internationale Dimension dieser Zollpolitik verdeutlicht.

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