Der Reiseveranstalter Dertour blickt optimistisch auf den kommenden Winter und verzeichnet aktuell ein beachtliches Gästeplus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie Produktchef Sven Schikarsky mitteilte, ist die Nachfrage nach Fernreisen weiterhin sehr stark. Besonders beliebt sind dabei Ägypten, Thailand und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dieser Trend setzt sich somit aus der vergangenen Wintersaison fort, in der Dertour bereits ein Gästeplus von über 30 Prozent verzeichnen konnte.
Laut Sven Schikarsky hält der Trend zum Frühbuchen an, was sich in den aktuellen Buchungseingängen für den kommenden Winter widerspiegelt. Als wesentlicher Faktor für dieses Verhalten wird die anhaltende Wunsch nach Planungssicherheit genannt. Bereits im Winter 2024/25 buchten Urlauber ihren Aufenthalt durchschnittlich 104 Tage vor Reiseantritt.
Die Beliebtheit von Fernreisen im Winter wird durch die Zahlen der vergangenen Saison untermauert, in der 38 Prozent der Dertour-Gäste ferne Länder bereisten. Hier waren Thailand, der Indische Ozean und die Vereinigten Arabischen Emirate die Top-Ziele. Besonders stark entwickelte sich die Nachfrage nach Reisen in die Golfstaaten, wo sich die Gästezahl von Dertour im Vergleich zum Vorjahr glatt verdoppelte. Die Karibik konnte ihr Niveau halten, verzeichnete aber auf Kuba Angebotsengpässe.
Trotz des starken Interesses an Fernreisen blieben auch im vergangenen Winter die Kurz- und Mittelstrecken mit einem Anteil von 62 Prozent dominierend. Spanien verteidigte seine Spitzenposition mit einem Gästeplus von 24 Prozent. Ägypten und die Türkei verzeichneten mit Zuwächsen von 119 beziehungsweise 56 Prozent deutliche Steigerungen und verdrängten Deutschland, das aufgrund des milden Winters ein Minus von 15 Prozent hinnehmen mußte, auf den vierten Platz der beliebtesten Ziele. Polen belegte mit einem Plus von 30 Prozent den fünften Rang.
Insgesamt schloß Dertour den Winter mit einem Gästeplus von 31 Prozent ab, wobei ein Teil dieses Wachstums laut Schikarsky auf die Verlagerung von Gästevolumina im Markt, insbesondere im Zusammenhang mit der Insolvenz von FTI, zurückzuführen ist. Der Vertrieb von Dertour-Reisen zeigte sich stabil, wobei zwei Drittel der Buchungen für den Winter in Reisebüros erfolgten, während der Online-Anteil bei 35 Prozent lag.