Mai 16, 2025

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Mai 16, 2025

GetJet Airlines und Tez Tour setzen erfolgreiche Partnerschaft langfristig fort

Die litauische Fluggesellschaft GetJet Airlines, spezialisiert auf ACMI- und Charterdienste, und der Reiseveranstalter Tez Tour, einer der größten im Baltikum, haben eine langfristige Vereinbarung unterzeichnet. Diese besiegelt die Fortsetzung ihrer bereits sieben Jahre andauernden Kooperation. Ab November 2025 wird GetJet Airlines weiterhin Charterflüge für Tez Tour zu zahlreichen beliebten Urlaubszielen durchführen, darunter Hurghada, Sharm El Sheikh, Teneriffa, Antalya, Heraklion, Korfu, Rhodos und Madeira sowie wichtige Skigebiete im Winter. Inga Duglas, CEO von GetJet Airlines, äußerte sich stolz über die Fortsetzung der Partnerschaft mit dem führenden litauischen Reiseveranstalter Tez Tour. Sie betonte die Expertise von GetJet im Charterbetrieb sowie die Vorteile der eigenen Flugzeugwartung, die es dem Unternehmen ermöglichen, höchste Qualitäts- und Zuverlässigkeitsstandards zu gewährleisten. Aleksandras Sukovas, Direktor von Tez Tour, lobte die professionellen Dienstleistungen, die hohe Pünktlichkeit und die erstklassige Kundenbetreuung von GetJet Airlines, die maßgeblich zu einem positiven Reiseerlebnis der Kunden beitragen würden. Die neue langfristige Vereinbarung unterstreicht das gemeinsame Engagement beider Unternehmen, qualitativ hochwertige und zuverlässige Reiseleistungen mit Fokus auf die Passagiere in der gesamten Region anzubieten. GetJet Airlines betreibt derzeit eine Flotte von 15 Flugzeugen und hat im Jahr 2024 über zwei Millionen Passagiere befördert. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in die Modernisierung seiner Flotte und in Kabinen-Upgrades, um hohe Sicherheits- und Komfortstandards für die Reisenden sicherzustellen.

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Blutspende-Aktion „Check-In für Lebensretter“ am Flughafen Klagenfurt

Unter dem Motto „Check-In für Lebensretter“ veranstaltet das Österreichische Rote Kreuz am kommenden Samstag, dem 17. Mai 2025, von 10:00 bis 17:00 Uhr eine Blutspende-Aktion direkt am Flughafen Klagenfurt. Alle Interessierten sind eingeladen, im Terminal des Flughafens Blut zu spenden und somit einen Beitrag zur Lebensrettung zu leisten. Für Jugendliche wird zudem die Möglichkeit geboten, ihre Blutgruppe bestimmen zu lassen und sich für eine Stammzellentypisierung zu registrieren. Neben der Blutspende erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Feuerwehr, Polizei und Bundesheer präsentieren sich mit einer Blaulicht-Ausstellung und geben Einblicke in ihre Arbeit. Dies bietet besonders Familien eine interessante Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung hautnah zu erleben. Ein weiteres Highlight ist eine exklusive Führung durch den Flughafen Klagenfurt, die einen Blick hinter die Kulissen des Airport ermöglicht. Interessierte können sich hierfür unter der E-Mail-Adresse [email protected] anmelden. Die Kombination aus einer wichtigen humanitären Aktion und der Möglichkeit, den Flughafenbetrieb kennenzulernen, macht diesen Samstag zu einem besonderen Ereignis in Klagenfurt.

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Passagierplus und Frachtwachstum am Flughafen Brüssel im April 2025

Der Flughafen Brüssel verzeichnete im April 2025 ein deutliches Wachstum sowohl bei den Passagierzahlen als auch beim Frachtaufkommen. Mit über 2,1 Millionen Passagieren wurde ein Anstieg von 8,5 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres registriert. Dieses Wachstum wurde trotz eines landesweiten Gewerkschaftsstreiks am 29. April erzielt und ist hauptsächlich auf die Osterferien in niederländischsprachigen Schulen sowie den Beginn der Maiferien in französischsprachigen Schulen und den Niederlanden zurückzuführen. Auch im Frachtbereich gab es positive Entwicklungen. Das gesamte Frachtaufkommen stieg um 11 Prozent auf fast 70.000 Tonnen. Während das Segment der reinen Frachtflüge um 9 Prozent zurückging, verzeichnete die beförderte Fracht in Passagiermaschinen einen Zuwachs von 19 Prozent. Besonders stark wuchsen die Integratordienste mit einem Plus von 27 Prozent. Die wichtigsten Regionen für Import und Export von Fracht waren Asien, Afrika und Nordamerika. Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt erhöhte sich im April um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Anzahl der Passagierflüge ebenfalls um 5 Prozent, während die Frachtflüge um 7 Prozent zunahmen. Die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug betrug 150, was einer Steigerung von 3,5 Prozent im Vergleich zum April 2024 entspricht. Trotz des Streiks konnte der Flughafen Brüssel somit ein positives Ergebnis für den April präsentieren.

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Ab Friedrichshafen: Leav Aviation hilft bei Peoples aus

Der deutsche ACMI- und Charteranbieter Leav Aviation hilft derzeit der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples, deren einzige Maschine aufgrund eines technischen Defekts nicht zur Verfügung steht, aus. Temporär werden sämtliche Peoples-Flüge nicht ab Altenrhein, sondern ab Friedrichshafen durchgeführt. Vor wenigen Tagen musste das österreichische Luftfahrtunternehmen wegen einem technischen Problem außerplanmäßig in Zürich landen. Bislang konnte dieser Embraer 170, der gleichzeitig das einzige Flugzeug der kleinen österreichischen Airline ist, noch nicht wieder in den Liniendienst gestellt werden. Das Peoples-Management musste daher auf einen Wetlease zurückgreifen und hat sich dabei für einen – gegenüber der eigenen Maschine – deutlich größeren Airbus A320, betrieben von Leav Aviation entschieden. Seit 13. Mai 2025 ist die D-ANDI im Auftrag von Peoples im Einsatz. Allerdings hat das für alle Beteiligten auch „Nebenwirkungen“, für die jedoch das deutsche Luftfahrtunternehmen rein gar nichts kann, denn die Runway in Altenrhein ist schlichtweg zu kurz, um das Muster Airbus A320 sicher betreiben zu können. Daher wurden die von Leav Aviation im Auftrag von Peoples durchgeführten Flüge auf die andere Seite des Bodensees verlegt, also nach Friedrichshafen. Airbus A320 „zu groß“ für Altenrhein Konkret bedeutet das, dass sämtliche Flüge, die eigentlich ab Altenrhein durchgeführt werden sollten, bis auf weiteres in Friedrichshafen starten. Doch es gibt eine Besonderheit, denn einfach so zum Konkurrenz-Airport in Deutschland kommen, ist nicht vorgesehen. Die Reisenden werden gebeten weiterhin in Altenrhein zum Check-In zu erscheinen. Von dort aus geht es dann mit Reisebussen zum Flughafen Friedrichshafen. Die Folge daraus ist, dass sich die Reisezeiten mitunter erheblich verlängern. Passagiere, die

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Boeing 777X Testflugzeug nach dreieinhalbjähriger Pause wieder in der Luft

Das Boeing 777X Testflugzeug WH004 (Registrierung N779XZ) hat nach über dreieinhalb Jahren erstmals wieder den Himmel über Seattle erobert. Dieser Prototyp hob am 7. Mai vom Seattle Paine Field International Airport (PAE) zu einem zweistündigen Flug ab. WH004 absolvierte seinen Erstflug im September 2020, wurde aber Ende 2021 außer Dienst gestellt, damit sich Boeing auf die anderen drei 777X Testflugzeuge konzentrieren konnte. Dieses spezielle Flugzeug ist das einzige der Testflotte, das mit einer vollständigen Passagierkabine ausgestattet ist und es dem Unternehmen ermöglicht, Kabinensysteme zu testen. Die Wiederaufnahme der Testflüge mit WH004 deutet darauf hin, daß die Erprobung der 777X in dieEndphase eintritt. Die Konfiguration mit einer vollständigen Passagierkabine ermöglicht es Boeing, wichtige Aspekte wie das Klimasystem und die Geräuschentwicklung während des Fluges unter realen Bedingungen zu untersuchen. Laut AirDataNews plant Boeing, die Musterzulassung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA Ende 2025 zu erhalten, so daß die ersten Auslieferungen im Jahr 2026 beginnen könnten. Die Wiederinbetriebnahme von WH004 war ein komplexer Prozeß, da das Flugzeug seit Ende 2021 eingelagert war. Das Testteam führte über mehrere Monate Wartungsarbeiten und Vorbereitungen durch, um die Maschine wieder flugbereit zu machen. Levi King, der Leiter der Flugzeugwartung für die Testflüge, lobte die Anstrengungen seines Teams und betonte, daß die erfolgreiche Reaktivierung dieses Flugzeugs einen wichtigen Schritt in Richtung der Zertifizierung des Programms darstellt. Umfangreiches Testprogramm zur Validierung der 777X Die Boeing 777X Testflotte, bestehend aus vier 777-9 Testflugzeugen, hat bisher über 1.400 Flüge absolviert und fast 4.000 Flugstunden angesammelt. In den vergangenen Jahren wurden die Sicherheit,

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Ryanair bekräftigt Null-Toleranz-Politik gegenüber Passagierfehlverhalten nach Verurteilung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber ungebührlichem Passagierverhalten bekräftigt, nachdem ein Passagier vom Bezirksgericht Krakau verurteilt wurde. Der Vorfall ereignete sich auf Flug FR4204 von Glasgow nach Krakau am 30. Juni 2024, der aufgrund des Verhaltens des Passagiers nach Rzeszów umgeleitet werden mußte. Der Passagier wurde zu einer Geldstrafe von 3.230 Euro verurteilt. Die Fluggesellschaft betonte ihre Verpflichtung, ein respektvolles und sicheres Reiseumfeld für Passagiere und Besatzung zu gewährleisten. Ryanair begrüßte das Urteil des Gerichts als abschreckendes Beispiel und bekräftigte ihre Absicht, konsequent gegen Störungen während des Fluges vorzugehen, um vermeidbare Umleitungen und Verspätungen zu minimieren. Durch das störende Verhalten dieses einzelnen Passagiers sahen sich 191 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder unnötigen Beeinträchtigungen ausgesetzt. Ryanair äußerte sich dahingehend, daß es inakzeptabel sei, daß Passagiere aufgrund des Verhaltens einzelner ungebührlicher Passagiere unnötige Störungen erleiden müßten. Die Fluggesellschaft hoffe, daß diese Verurteilung eine abschreckende Wirkung auf zukünftiges störendes Verhalten während Flügen haben werde, so daß Passagiere und Besatzung in einem angenehmen und respektvollen Umfeld reisen könnten. Ryanair verfolgt eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Fehlverhalten von Passagieren und will weiterhin entschiedene Maßnahmen ergreifen, um ungebührliches Verhalten an Bord zu bekämpfen, zum Wohle der großen Mehrheit der Passagiere, die keine Flüge stören.

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Airlines for Europe fordert Reform der EU-Fluggastrechteverordnung

Die europäische Fluggesellschaftenvereinigung Airlines for Europe (A4E) hat erneut eine Reform der EU-Fluggastrechteverordnung EU261 gefordert. A4E argumentiert, daß das aktuelle Regelwerk unklar und intransparent sei und somit das ursprüngliche Ziel untergrabe, Flugverspätungen und -annullierungen für Passagiere zu minimieren. Zu den Kernforderungen gehören längere Zeitfenster vor der Auszahlung von Entschädigungen, um Fluggesellschaften mehr Zeit zur Wiederherstellung des Betriebs nach Störungen zu geben, wobei die schnelle Umleitung von Passagieren Priorität vor sofortiger Kompensation haben soll. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schaffung einer klaren, nicht abschließenden Liste „außergewöhnlicher Umstände“, um rechtliche Unklarheiten und den damit verbundenen Verwaltungsaufwand zu reduzieren. A4E verwies auf einen Fall, in dem der Tod eines Co-Piloten unter der aktuellen Auslegung umstrittenerweise nicht als außergewöhnlicher Umstand gewertet wurde. Die Fluggesellschaften betonen, daß eine Reform von EU261 ihre Pflicht zur Betreuung von Passagieren nicht beeinträchtigen würde. Vielmehr würde sie den Fluggesellschaften helfen, den Betrieb schneller wiederherzustellen, was letztendlich dem größten Interesse der Passagiere diene: pünktliche Ankünfte. Die EU261-Verordnung, die seit 2004 in Kraft ist, regelt die Rechte von Fluggästen bei Verspätungen, Annullierungen und Nichtbeförderung. Sie sieht unter anderem Entschädigungszahlungen bei Verspätungen von mehr als drei Stunden vor. Fluggesellschaften argumentieren seit längerem, daß die derzeitigen Regelungen eine zu hohe finanzielle Belastung darstellen würden. Verbraucherschutzorganisationen hingegen warnen vor einer Aufweichung der Fluggastrechte. Die Europäische Kommission hatte bereits 2013 eine Überarbeitung der Verordnung vorgeschlagen, die jedoch bisher nicht umgesetzt wurde.

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Russischer Kampfjet verletzt estnischen Luftraum – Tallinn protestiert

Ein Zwischenfall über der Ostsee sorgt für Spannungen zwischen Estland und Rußland. Nach Angaben der estnischen Armee hat ein russisches Militärflugzeug des Typs Suchoi Su-35 am Abend des 13. Mai 2025 den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes verletzt. Der Kampfjet sei nahe der Halbinsel Juminda im Norden Estlands unerlaubt in den estnischen Luftraum eingedrungen und habe sich dort kurzzeitig aufgehalten, teilte das estnische Militär mit. Als Reaktion auf diesen Vorfall bestellte das estnische Außenministerium in Tallinn den Geschäftsträger der russischen Botschaft ein und überreichte eine formelle diplomatische Note. Außenminister Margus Tsahkna äußerte sich besorgt und nannte den Vorfall „sehr ernsthaft und bedauerlich“, der in keiner Weise hinnehmbar sei. Details des Vorfalls: Kurze Verletzung, keine Kommunikation Nach Angaben der estnischen Armee handelte es sich um die erste Luftraumverletzung durch Rußland in diesem Jahr. Die Dauer des Eindringens betrug weniger als eine Minute. Brisant ist, daß der russische Kampfjet vor dem Überflug keinen Flugplan übermittelt hatte, seine elektronische Kennung (Transponder) ausgeschaltet war und auch keinen Funkkontakt mit der estnischen Flugsicherung aufnahm. Dieses Vorgehen verstärkt die Besorgnis über die Absichten hinter dem Flug. Solche Zwischenfälle sind in der Ostseeregion nicht völlig neu. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu ähnlichen Vorfällen, bei denen russische Militärflugzeuge den Luftraum von Nato-Staaten im Ostseeraum verletzten oder sich ihnen in internationalem Luftraum auf unprofessionelle Weise näherten. Diese Aktionen werden von den betroffenen Nato-Mitgliedern in der Regel scharf verurteilt und führen zu diplomatischen Protesten. Die Nato verstärkte nach der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 ihre

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Tui-Chef kritisiert „randvolle Kasse“ des DRSF und Stillstand bei Gebührenaussetzung

Der Deutsche Reisepreissicherungsfonds (DRSF) sitzt auf prall gefüllten Kassen, was nach Ansicht von Tui-Chef Sebastian Ebel zu einer Wettbewerbsverzerrung gegenüber anderen Reiseformen führt. Auf Linkedin forderte Ebel die Aussetzung neuer Entgelte, da der Fonds sein Zielvermögen längst erreicht habe. Er kritisierte einen „sieben Monate[n] Stillstand“ nach dem Bruch der Ampelkoalition, in dem die Verantwortung zwischen dem DRSF und dem Bundesjustizministerium (BMJ) hin- und hergeschoben worden sei. Dieser Zustand treffe jeden einzelnen Urlauber und binde Gelder, die Unternehmen für Investitionen fehlten. Ebel bemängelte, daß DRSF und BMJ weiterhin zögerten, die Entgelte zu stoppen, zuletzt sei auf einen neuen Minister oder eine neue Ministerin gewartet worden. Er warf die Frage auf, ob dies an mangelnder Entscheidungsfreude beim DRSF, unklaren Zuständigkeiten oder einer Rechtsaufsicht liege, die sich zu sehr in die Geschäftsführung einmische. Unabhängig von der im Koalitionsvertrag angekündigten Überprüfung des DRSF müsse jetzt eine Senkung der Beiträge erfolgen. Auch die Organisation und Gesellschafterstruktur des DRSF gehörten auf den Prüfstand, so Ebel. Der Vorstoß Ebels erhielt in Kommentaren Unterstützung aus der Branche, unter anderem von der Chefin des Verbands unabhängiger selbständiger Reiseberater (VUSR), Marija Linnhoff, und dem Chef der Dertour Group, Christoph Debus, der eine zügige Revision und Neugestaltung des DRSF forderte. Der DRSF sichert Pauschalreisende gegen die Insolvenz von Reiseveranstaltern ab. Die Kritik zielt darauf ab, daß die weiterhin erhobenen Beiträge den Preis von Pauschalreisen unnötig erhöhten, da der Fonds bereits über ausreichend Mittel verfüge.

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Airbnb greift Hotellerie mit neuen Serviceangeboten an

Airbnb erweitert sein Geschäftsmodell und tritt ab Sommer 2025 verstärkt in den Wettbewerb mit klassischen Hotels. In Berlin, Hamburg, München, Köln und weltweit 256 weiteren Städten wird die Plattform das neue Segment „Airbnb Services“ starten. Nutzer können dann über die neu gestaltete App nicht nur Unterkünfte, sondern auch hotelähnliche Dienstleistungen wie private Köche, Masseure, Fitnesstrainer oder Friseure direkt buchen. Ziel dieser Erweiterung ist es, den bisherigen Nachteil von Privatunterkünften gegenüber Hotels – das oft fehlende Serviceangebot – auszugleichen. Airbnb-Chef Brian Chesky erklärte, man wolle „das Beste aus beiden Welten“ vereinen: die Individualität von Airbnb-Unterkünften mit den Serviceleistungen, die Reisende bisher primär aus Hotels kennen. Zum Start umfaßt das Angebot zehn Dienstleistungskategorien, darunter auch Spa-Behandlungen, Fotoshootings und Nagelpflege. Die Preise für die Services sollen bei unter 50 US-Dollar beginnen. Dienstleister müssen sich für die Aufnahme in das Angebot bewerben und werden hinsichtlich ihrer Qualifikationen geprüft. Airbnb erhebt eine Provision von 15 Prozent auf die gebuchten Dienstleistungen. Experten sehen in diesem Schritt einen deutlich direkteren Wettbewerb mit der Hotellerie. Tomaso Duso vom DIW Berlin betonte, daß Airbnb bisher die umfassenden Serviceleistungen gefehlt hätten, die viele Hotelgäste erwarten. Das neue Angebot könne somit gezielt neue Zielgruppen ansprechen. Bemerkenswert ist, daß die Buchung der Services nicht an eine Unterkunftsbuchung über Airbnb gebunden ist, sondern auch von Einheimischen oder Hotelgästen genutzt werden kann. Damit entwickelt sich Airbnb strategisch zu einem allgemeineren Dienstleistungsmarktplatz. Für die Hotellerie entsteht somit ein ernstzunehmender Konkurrent im Bereich der Zusatzangebote, bei denen Hotels bislang einen Vorteil durch eigenes Personal und Servicequalität

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