Flughafen Frankfurt am Main (Foto: Jan Gruber).
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Deutscher Luftverkehr zieht im April 2025 deutlich an

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Die deutschen Flughäfen verzeichneten im April dieses Jahres ein deutliches Wachstum des Passagieraufkommens. Insgesamt wurden 18,59 Millionen an- und abfliegende Passagiere gezählt, was einem Zuwachs von rund 3,3 Millionen im Vergleich zum Vormonat März entspricht. Im Vergleich zum April des Vorjahres stieg das Passagieraufkommen um 6,8 Prozent. Das Niveau des Vorkrisenjahres 2019 wurde damit zu 87,7 Prozent wieder erreicht. Diese Entwicklung ist unter anderem auf den Beginn des Sommerflugplans der Fluggesellschaften und die fast vollständig in den April fallenden Osterferien zurückzuführen.

Besonders stark war die Nachfrage im internationalen Flugverkehr. Im Europaverkehr stieg die Zahl der Passagiere im Vergleich zum März um knapp 29 Prozent auf 12,86 Millionen. Die Erholungsrate im Vergleich zu 2019 erreichte hier 95,9 Prozent. Auch die Nachfrage auf Interkontinentalstrecken wuchs deutlich. Im innerdeutschen Verkehr hingegen zeigte sich ein anderes Bild: Hier stieg die Passagierzahl im Vergleich zum Vormonat zwar leicht an, lag aber um 1,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres und erreichte nur etwa die Hälfte des Niveaus von April 2019.

Betrachtet man den Zeitraum von Januar bis April 2025, so wurden an den deutschen Flughäfen insgesamt 58,87 Millionen Passagiere gezählt, ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Flughafenverband ADV wies darauf hin, daß die Nachfrage nach Flugreisen trotz höherer Ticketpreise hoch sei, Deutschland im internationalen Vergleich aber weiterhin eine niedrigere Erholungsrate aufweise. Hohe Standortkosten würden ein stärkeres Engagement europäischer Fluggesellschaften in Deutschland verhindern. Im Frachtverkehr betrug das Aufkommen im April 395.784 Tonnen, ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr.

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