Heckflossen von British Airways (Foto: Pixabay).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Drei British-Airways-Piloten erkranken nach Zwischenstopp in Indien

Werbung

British Airways hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem drei Piloten eines Langstreckenfluges von Hyderabad nach London Heathrow mutmaßlich an einer Lebensmittelvergiftung erkrankten.

Die Besatzungsmitglieder hatten vor dem Abflug von Flug BA276 gemeinsam das Frühstück in ihrem Crew-Hotel in Indien eingenommen. Während des rund zehneinhalbstündigen Fluges an Bord einer Boeing 777-200 verschlechterte sich der Gesundheitszustand eines Piloten so stark, dass er als dienstunfähig galt und mit Sauerstoff versorgt werden musste. Die beiden anderen Piloten führten den Flug fort, klagten jedoch nach der Landung in England ebenfalls über deutliche Symptome.

Die Fluggesellschaft betonte, dass der Flug gemäß den Sicherheitsvorschriften und Standardverfahren durchgeführt wurde und normal in London landete. Die Sicherheit der Passagiere sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Fluggesellschaften schreiben für die Cockpitbesatzung strikte Verhaltensregeln bezüglich der Nahrungsaufnahme vor, um die zeitgleiche Erkrankung beider Hauptpiloten zu verhindern. Meist ist vorgeschrieben, dass Pilot und Kopilot vor sowie während des Fluges unterschiedliche Mahlzeiten zu sich nehmen müssen, um Risiken durch verdorbene Lebensmittel zu minimieren.

Die betroffenen Piloten haben Sicherheitsberichte eingereicht und medizinische Proben zur Analyse bereitgestellt, um die genaue Ursache der Erkrankung zu ermitteln. British Airways prüft nun die Unterbringung und Verpflegungsstandards im Partnerhotel in Hyderabad. Die Überprüfung von Unterkünften und Catering-Partnern gehört bei internationalen Fluggesellschaften zum Risikomanagement, da Ausfälle von Flugpersonal erhebliche betriebliche Verzögerungen nach sich ziehen und Sicherheitsrisiken bergen können.

Luftfahrtexperten weisen darauf hin, dass die Beeinträchtigung von Besatzungsmitgliedern während des Fluges trotz strenger Vorschriften ein wiederkehrendes Risiko im Langstreckenverkehr darstellt. Die Aufklärung des Vorfalls in Hyderabad soll klären, ob Mängel bei der Einhaltung der Hygienevorschriften im Hotel vorlagen oder ob die internen Regulierungen zur Verpflegung der Besatzung vor dem Flug verschärft werden müssen.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung