DRF Flugrettung: Sieben Kadetten starten Hubschrauber-Ausbildung

Die erste 7-köpfige Flugschülergruppe, die bei der DRF Luftrettung (Foto: DRF/Olga von Plate).
Die erste 7-köpfige Flugschülergruppe, die bei der DRF Luftrettung (Foto: DRF/Olga von Plate).

DRF Flugrettung: Sieben Kadetten starten Hubschrauber-Ausbildung

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Die im deutschen Filderstadt ansässige DRF Flugrettung erweitert das Ausbildungsportfolio an der hauseigenen Akademie. Die ersten sieben Flugschüler haben am Donnerstag ihre Schulung im Rahmen eines Fly-Ins der Trainingsmaschine, einer Robinson R44 Raven II, am Operation Center der DRF Luftrettung angetreten.

Die sechs Männer und eine Frau werden in den nächsten zwei Jahren bei der DRF Luftrettung zum Berufshubschrauberpiloten ausgebildet werden. An ihrem Operation Center am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden nahm die DRF Luftrettung heute den nagelneuen Ausbildungshubschrauber des Typs R44 offiziell in die Trainingsflotte auf und stellte ihn den Flugschülern vor.

„Der Start unseres neuen Kurses ist ein Meilenstein für die DRF Luftrettung. Nachdem wir schon seit fast zwanzig Jahren innerhalb unserer Flugschule spezielle Lehrgänge für erfahrene Piloten anbieten, fügen wir mit der neuen Grund-Ausbildung einen wichtigen Baustein hinzu. Damit verfolgen wir das Ziel, unsere Expertise an Dritte weiterzugeben und als eine der größten europäischen Luftrettungsorganisationen einen weiteren Beitrag für die Sicherheit in der Luftfahrt zu leisten. Außerdem sichern wir zugleich auch unseren eigenen Nachwuchs für die derzeit 29 Stationen der DRF Luftrettung in Deutschland. Denn wir brauchen auch langfristig für das spezielle Arbeitsgebiet der Luftrettung hochqualifizierte Pilotinnen und Piloten“, so Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung.

Die Luftrettungsorganisation plant, angehenden Piloten im Anschluss an die Berufshubschrauberpilotenausbildung weitere Perspektiven bei der DRF Luftrettung oder ihren Tochterunternehmen zu bieten. Geeignete Kandidaten könnten als Copiloten bei der DRF Luftrettung an ausgewählten Stationen einsteigen, um unter Aufsicht von erfahrenen Piloten weitere Erfahrungen zu sammeln und für den Einsatz in der Luftrettung fit zu werden.

Während des gesamten Ausbildungsprozesses werden die Schüler von Fluglehrern der DRF Luftrettung mit großer Erfahrung angeleitet und begleitet. Von deren umfangreichem Know-how, z.B. bei Nachtflügen, Windenrettungen sowie Starts und Landungen in dicht bebautem Gebiet bis hin zu Einsätzen in unwegsamem sowie alpinem Gelände, werden die Flugschüler besonders profitieren.

Der Lehrgang findet in der Akademie der DRF Luftrettung in Bühl und am Operation Center der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden statt. „So werden die Teilnehmer zusätzlich zu den regulären Schulungsinhalten auch praktische Einblicke in die vielfältigen Bereiche der Luftrettungsorganisation erhalten, z.B. in Form von Seminaren mit den Fachbereichen Technik und Medizin der DRF Luftrettung“, erklärt Florian Klinner, verantwortlicher Projektleiter des Ausbildungsprogramms.

Zur DRF Luftrettung gehören seit 2001 die österreichische ARA Flugrettung mit zwei Stationen und einem Winterstandort sowie seit 2019 die NHC Northern Helicopter, die an drei Stationen Einsätze in der Luft- und Wasserrettung leistet. Außerdem ist die DRF Luftrettung an der schweizerischen Alpine Air Ambulance, die zwei Luftrettungsstationen betreibt, beteiligt.

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Amely Mizzi ist Executive Assistant bei Aviation Direct Malta in San Pawl il-Baħar. Zuvor war sie im Bereich Aircraft and Vessel Financing bei einem Bankkonzern tätig. Sie gilt als sprachliches Talent und spricht sieben Sprachen fließend. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in Österreich auf der Schipiste und im Sommer an Mittelmeerstränden quasi vor der Haustür auf Gozo.

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