September 2, 2022

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September 2, 2022

Wien: Hotels schreiben wieder schwarze Zahlen

Der Tourismus in Wien hat im Sommer an seine langjährige Erfolgsstory anknüpfen können. Wir sind zurück“, zieht Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, zufrieden Bilanz über die letzten Sommermonate. Mit Auslastungen jenseits der 75 Prozent kehrten die Wiener Hotels in die Gewinnzone zurück. Auch in der Jahresbilanz stehen in den meisten Häusern nun schwarze Zahlen, trotz der Schließungen zu Jahresbeginn.  „Seit Mai sind wir im Großen und Ganzen in der Gewinnzone und Dank der hervorragenden Gästezahlen im Sommer ist das Minus aus den ersten vier Monaten in den meisten Häusern zumindest ausgeglichen. Gerade der Juli und der August sind von den Gästezahlen schon fast gleichauf mit den Jahren vor der Pandemie. An manchen Tagen im August waren wir auch schon ausgebucht“, weiß Schmid, der auch auf die gestiegenen Preise verweist: „Die Zimmerpreise liegen heuer um rund 10 bis 15 Prozent über dem Niveau der letzten Jahre. Diese Zusatzeinnahmen dienen einerseits dazu, die gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe zu decken, zum anderen fließen sie zu den Mitarbeitern. So sind etwa die Einstiegsgehälter in diesem Jahr auch um rund 15 Prozent gestiegen.“ Die Deutschen sind zurück Die Liste der aufkommensstärksten Märkte führte im Juli wieder Deutschland mit 280.000 Nächtigungen (+78 Prozent zu Juli 2021) an. Der Quellmarkt Österreich verzeichnete mit 248.000 Nächtigungen (+56 Prozent zu Juli 2021) auch mehr Gästenächtigungen (+6,4 Prozent) als im Juli 2019. Zu den weiteren Top-Herkunftsmärkten Wiens im Juli zählen die USA (99.000), Großbritannien (50.000) und Italien (48.000). Herbst liegt noch im Dunkeln

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Korean Air erhält grünes Licht aus Australien für Zusammenschluss mit Asiana

Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission ACCC hat die Übernahme von Asiana Airlines durch Korean Air genehmigt. Das teilt Korean Air mit. Die ACCC wies darauf hin, dass Korean Air und Asiana zwar derzeit die einzigen Anbieter von Direktflügen zwischen Sydney und Seoul sind, Qantas und Jetstar jedoch in Kürze Flüge auf dieser Strecke aufnehmen werden, so dass ein wirksamer Wettbewerb möglich sei. „Wir sind der Ansicht, dass die Qantas-Gruppe, die Flüge auf der Strecke Sydney – Seoul sowohl mit ihren Full-Service- als auch mit ihren Low-Cost-Fluggesellschaften anbietet, einen wirksamen Wettbewerb erwarten lässt“, so die Vorsitzende der ACCC, Gina Cass-Gottlieb. Korean Air erwartet, dass die Freigabe der australischen Wettbewerbsbehörde die weiteren Genehmigungsverfahren erleichtert und beschleunigt. Das bezieht sich auf die USA, die EU, China und Japan, wo eine Berichterstattung über den Zusammenschluss erforderlich ist. Seit die Fluggesellschaft am 14. Januar 2021 Berichte über den geplanten Zusammenschluss an die neun Länder übermittelt hat, die eine Berichterstattung verlangen, hat Korean Air die Genehmigung aus Korea, der Türkei, Taiwan und Vietnam erhalten. Die thailändische Wettbewerbskommission teilte mit, dass die Vorlage eines Berichts nicht erforderlich sei.

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Airbus lieferte im August nur 40 Maschinen aus

Airbus hat Insidern zufolge im August erneut weniger Maschinen ausgeliefert. Stockende Triebwerkslieferungen bringen den europäischen Flugzeugbauer aus dem Takt. Im abgelaufenen Monat habe der Hersteller etwa 40 Flugzeuge an seine Kunden übergeben, berichtete das deutsche Online-Portal Aero unter Berufung auf Bloomberg. Noch im Juli hatten 46 Verkehrsjets ihren Weg zu den Kunden gefunden, im Juni waren es 60 Stück. Airbus lehnte gegenüber Bloomberg einen Kommentar ab. Offizielle Zahlen werden am kommenden Donnerstag erwartet. Nach den ersten acht Monaten kommt Airbus damit erst auf etwa 383 Maschinen – und damit auf nur etwas mehr als die Hälfte jener 700 Jets, die Konzernchef Guillaume Faury Ende Juli als neues Auslieferungsziel genannt hatte. Von der ursprünglichen Prognose von 720 Flugzeugen musste sich Airbus wegen Lieferketten-Problemen verabschieden. Allerdings ziehen die Auslieferungszahlen bei dem Hersteller üblicherweise gegen Jahresende deutlich an.

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Fast 17 Millionen Passagiere beförderte Ryanair im August

Der irische Billigflieger Ryanair hat im August zum vierten Mal in Folge so viele Fluggäste wie noch nie in einem Monat befördert. Mit 16,9 Millionen Passagieren auf insgesamt 92.800 durchgeführten Flügen übertraf die Fluggesellschaft den im Vormonat erreichten Rekord von 16,8 Millionen, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilte. Im August 2019, vor Ausbruch der Coronapandemie, lag die Anzahl bei 14,9 Millionen Reisenden. Der durchschnittliche Anteil leerer Sitze pro Flug lag wie im Vormonat auf dem Vorkrisenniveau von vier Prozent. Der europäischen Flugsicherungsagentur Eurocontrol zufolge führte Ryanair in der vergangenen Woche durchschnittlich mehr als 3.000 Flüge pro Tag durch und damit fast doppelt so viele wie der nächstgrößere Konkurrent Easyjet.

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Air Europa least zehn Boeing 737-Max-8 und fünf B787-9

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird ihre Flotte zwischen 2024 und 2026 um insgesamt 15 Flugzeuge, die man über den Leasinggeber AerCap beziehen wird, erweitert. Es handelt sich um fünf Boeing 787-9 und zehn B737-Max-8. Die Auslieferungen sollen gegen Jahresanfang 2024 starten und im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Gleichzeitig betont man, dass man der erste Operator sein wird, der Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 auf einem spanischen AOC registrieren wird. „Air Europa ist ein langjähriger Freund und geschätzter Kunde von AerCap.  Wir freuen uns, mit dieser für die Fluggesellschaft wegweisenden Transaktion unser Vertrauen in das Unternehmen und das Managementteam von Air Europa zu bekräftigen und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrem Flottenmodernisierungsprogramm“, so AerCap-CCO Peter Anderson. Air-Europa-Geschäftsführer Richard Clark sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Wir freuen uns sehr über diese Vereinbarung mit AerCap, mit der wir eine lange und erfolgreiche Beziehung pflegen. Sie bekräftigt unsere Strategie, die Flotte auf die modernsten, effizientesten und nachhaltigsten Modelle der Branche auszurichten. Einmal mehr sind wir Pioniere. So wie wir das erste spanische Unternehmen waren, das den Boeing 787 Dreamliner in seine Flotte aufgenommen hat, tun wir jetzt dasselbe, indem wir die neue Boeing 737 Max in unsere Flotte aufnehmen“.

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Flughafen Klagenfurt stellt Friedenslichter auf

Am Klagenfurter Flughafen wurden von der Künstlerin Ursula Langwieler gestaltete Lampen aufgestellt. Diese sollen ein Zeichen für den Frieden setzen und gleichzeitig als stiller Protest gegen den Krieg in der Ukraine fungieren. „Ein Flughafen ist ein Ort, wo Menschen ankommen und abreisen. Sie tun das freiwillig, ganz im Gegensatz zur Ukraine, wo Menschen gezwungen werden, ihre heimatlichen Städte und Dörfer zu verlassen. Seit langer Zeit gestalte ich Lampen künstlerisch. Das Projekt „Lampen für den Frieden“ hat mich nicht mehr losgelassen, und unser Airport in Klagenfurt war der ideale Ort, um die Aktion umzusetzen“, sagt die in Hamburg geborene und in Kärnten lebende Künstlerin. Gemeinsam mit ihrem Mann und Freunden organisiert sie auch medizinische Hilfe für die Ukraine. „Sehr gerne unterstützt der Airport Klagenfurt dieses einzigartige Friedensprojekt. Wir dürfen nicht müde werden, eine friedliche Lösung für die Ukraine zu fordern. Ursula Langwieler zeigt mit viel Herz und Engagement, dass jeder einzelne von uns einen Beitrag dazu leisten kann“, so Nils Witt, Geschäftsführer des Airport Klagenfurt. Einige der Lampen von Ursula Langwieler werden in den nächsten Wochen noch im Terminalgebäude des Airport Klagenfurt ausgestellt.

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Air Montenegro konnte deutlich mehr Passagiere befördern

Die staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro konnte seit Jahresanfang 2022 die Anzahl der beförderten Passagiere im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um rund 150 Prozent steigern. Der Carrier erklärte, dass man heuer bislang rund 230.000 Fluggäste an Bord gehabt habe. Im Sommer 2022 hat Air Montenegro insgesamt 16 Destinationen im Portfolio. Dabei sind sowohl Linien- als auch Charterziele berücksichtigt. Eigenen Angaben nach führt man derzeit intensive Verhandlungen mit Reiseveranstaltern. Diese sollen dazu führen, dass im kommenden Jahr weitere Charterdestinationen angesteuert werden sollen. In diesem Fall würde man auch die Flotte entsprechend erweitern. In einer Mitteilung zieht Air Montenegro nachstehendes Fazit zum bisherigen Geschäftsverlauf im Jahr 2022: „Trotz der Instabilität auf dem Markt, der Pandemie, der Ereignisse in der Ukraine und einer Reihe von Herausforderungen im Luftfahrtsektor in ganz Europa ist es Air Montenegro gelungen, ihr Streckennetz innerhalb eines Jahres um das Dreifache zu erweitern. Das dynamische Wachstum des Unternehmens und die erhebliche Zunahme der beförderten Passagiere haben dazu geführt, dass ein Flugzeug mit größerer Kapazität geleast wurde“.

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Zürich: Air Serbia kündigt Weihnachtsflüge nach Nis an

Die staatliche Fluggesellschaft Air Serbia legt im Winterflugplan 2022/23 temporäre Flüge zwischen Nis und Zürich auf. Diese Route wird während der Weihnachtsferien angeboten und richtet sich in erster Linie an in der Schweiz lebende Personen, die die Feiertage in ihrer Heimat verbringen wollen. Air Serbia wird zwischen 17. Dezember 2022 und 14. Jänner 2023 zweimal wöchentlich zwischen der schweizerischen Wirtschaftsmetropole Zürich und dem serbischen Nis fliegen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Passagieren während der Neujahrs- und Weihnachtsferien eine schnelle Nonstop-Verbindung zwischen Niš und Zürich anbieten können. Auf diese Weise sichern wir gute Verbindungen zwischen der größten Schweizer Stadt und dem Süden unseres Landes. Im Moment sind die Flüge saisonal, aber je nach Passagiernachfrage werden wir ihre Fortsetzung in Erwägung ziehen“, so Bojan Arandjelović, Leiter der Netzwerkplanung und Flugplanung von Air Serbia. In den vergangenen beiden Winterperioden hatte der Mitbewerber Swiss diese Strecke im Portfolio. Offenbar ist diese ganz gut gelaufen, so dass Air Serbia einen Teil vom Kuchen abhaben will. Derzeit gibt es aber keine Pläne für eine dauerhafte Etablierung von Air-Serbia-Flügen zwischen Zürich und Nis. Die temporäre Strecke soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden.

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Helvetic Airways kauft Leasinggeber vier Embraer 190 ab

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways hat jene Embraer 190, die bislang geleast wurden, käuflich erworben. Aus dem schweizerischen Luftfahrtregister geht hervor, dass der Carrier nun auch Eigentümer der HB-JVM, HB-JVN, HB-JVO und der HB-JVP ist. Die Flotte von Helvetic Airways setzt sich derzeit aus insgesamt 16 Maschinen zusammen. Dabei handelt es sich um jene vier Embraer 190, die man erworben hat sowie um acht Embraer 190-E2 und vier E195-E2. In der Vergangenheit waren die E190 bei der ehemaligen Air-Berlin-Tochter Niki im Einsatz ehe sie ausgeflottet wurden und bei Helvetic in Dienst gestellt wurden. Die acht Embraer 190-E2 befinden sich im Eigentum der konzerneigenen Helvetic Aircraft AG. Dabei handelt es sich um eine gruppeninterne Finanzierungs- und Leasinggesellschaft. Selbiges gilt für die vier Embraer 195-E2. Bedingt durch den Erwerb der E1-Modelle befindet sich nun die gesamte Flotte im Eigentum des Helvetic-Konzerns.

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Flughafen Stuttgart begrüßt 18 neue Lehrlinge

Auch am Stuttgarter Flughafen haben am Donnerstag junge Menschen ihren ersten Arbeitstag gehabt. Der Airport hat 18 neue Lehrlinge aufgenommen. Diese werden unter anderem in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Fachinformatik, Kfz-Mechatronik, Büromanagement und Werkfeuerwehr ausgebildet. Gemeinsam mit ihnen haben zwei dual Studierende am Airport eingecheckt: In Kooperation mit der Fachhochschule Worms sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg starten sie in den Studiengängen Aviation Management und Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Facility Management. „Junge Menschen auszubilden ist das beste Mittel gegen Fachkräftemangel“, betont Geschäftsführer Walter Schoefer. „Wegen des demographischen Wandels werden wir in den kommenden Jahren viele Mitarbeitende verlieren. Deswegen ist es umso wichtiger, in die Nachwuchsförderung zu investieren. Junge Leute, die im kommenden Jahr ihren Schulabschluss in der Tasche haben, können sich ab sofort für die Ausbildung ab Herbst 2023 bewerben. Die freien Ausbildungsplätze sind ab sofort auf der Website des Flughafens zu finden.

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