September 2, 2022

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September 2, 2022

Flughafen Wien: 30 Jugendliche haben Lehre angefangen

Am Flughafen Wien-Schwechat haben am 1. September 2022 insgesamt 30 junge Menschen ihre Lehre angefangen. Der Airport hat eigenen Angaben nach die Anzahl der Lehrstellen nahezu verdoppelt und bildet derzeit 73 Lehrlinge aus. Die jungen Menschen sind in den Bereichen Elektro- und Gebäudetechnik, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie im IT-Bereich beschäftigt. In den technischen Berufen haben heuer acht junge Damen ihre Ausbildung am Flughafen Wien angefangen. „Wir bilden bereits heute die Fachkräfte von morgen aus: Gebäudesysteme werden immer komplexer und dafür braucht es gut ausgebildete Experten. Berufe wie Elektro- und Gebäudetechnik und Lüftungs- und Heizungstechnik sind daher besonders zukunftsträchtige Berufsbilder. Mit der fundierten Fachausbildung und den zahlreichen Zusatzqualifikationen, die wir am Flughafen Wien im Rahmen der Lehrausbildung vermitteln, ist eine Lehre am Airport die perfekte Voraussetzung, um erfolgreich ins Berufsleben durchzustarten“, freuen sich die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner, über die 30 neuen Lehrlinge. Im Rahmen der Lehrlingsausbildung am Wiener Airport erfahren die Jugendlichen nicht nur alles über den Flughafen, sondern erhalten eine umfangreiche Fachausbildung mit einem fixen Ausbildungstag pro Woche, an dem individuell auf die fachlichen Bedürfnisse des jeweiligen Berufsfeld eingegangen wird. Mögliche Lehrberufe am Airport sind Elektro- und Gebäudetechniker, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie auch im IT-Bereich. Den jungen Menschen vermittelt der Flughafen dabei auch Zusatzqualifikationen: So stehen regelmäßige Seminare im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, Englischkurse oder Mathematik-Coaching am Programm. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Lehre mit Matura abzuschließen. Ein besonderes Highlight ist ein Austauschprogramm

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Einstweilige Verfügung: Gericht zwingt Brussels Airlines zur Angabe einer E-Mail-Adresse

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines wurde durch das Landgericht Düsseldorf mittels Einstweiliger Verfügung dazu verdonnert auf der Homepage eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme durch Kunden zu nennen. Bislang war das nicht der Fall und das obwohl es eine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geht derzeit gegen verschiedene Fluggesellschaften, denen man vorwirft kompliziert erreichbar zu sein, vor. Beispielsweise klagt man gegen Condor und Iberia, weil diese bei Ansprüchen aufgrund der EU-VO 261/2004 „ausschließlich auf ihr Kontaktformular verwiesen haben“. Das soll aus der Sicht der Konsumentenschützer unzulässig sein. Da vorausgegangene Abmahnungen den gewünschten Erfolg nicht erzielt haben, zieht man vor Gericht. Generell verzeichnet die Verbraucherzentrale in diesem Sommer ein erhöhtes Beschwerdeaufkommen im Bereich von Flugreisen. Dabei sollen sich einige Carrier unkooperativ zeigen, wenn es um Erstattungen für ausgefallene Flüge und/oder Ausgleichsleistungen gemäß Fluggastrechteverordnung geht. Auch soll die allgemeine Erreichbarkeit der Hotlines problematisch sein. „Die Probleme reichen von Dauerwarteschleifen in der Telefonhotline bis zu eindeutigen Verstößen gegen gesetzliche Vorgaben zur Kontaktaufnahme“, so Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Bei Missachtung kann sogar Ordnungshaft blühen Gegen Brussels Airlines ist man ebenfalls gerichtlich vorgegangen. Das Verfahren wird vom Landgericht Düsseldorf unter dem Aktenzeichen 12 O 219/22 geführt. Auf Antrag der Verbraucherzentrale wurde eine Einstweilige Verfügung erlassen, die die Lufthansa-Tochter quasi dazu zwingt eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme auf der Homepage zu nennen. Bei Missachtung dieser kann ein Bußgeld von bis zu 250.000 Euro blühen. „Fluggesellschaften müssen eine schnelle elektronische Kommunikation ermöglichen und dafür die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten auf ihrer Webseite bereitstellen“, sagt Schuldzinski. „Dazu gehört verpflichtend auch

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Klagenfurt: Lilihill begrüßt Einigung mit Stadt und Land Kärnten

Am Flughafen Klagenfurt konnte im Rahmen einer Verhandlungsrunde, an der Vertreter von Lilihill, Stadt Klagenfurt und Land Kärnten teilgenommen haben, ein Kompromiss erzielt werden. Mit diesem sollen die seit einiger Zeit öffentlich ausgetragenen Streitigkeiten beigelegt werden. Die Einigung beinhaltet auch, dass die umstrittene Verpachtung von Flughafengrundstücken an Lilihill-Konzernschwestern nicht vollzogen wird. Damit sollte auch die Klage, die von Gesellschafter KBV eingebracht wurde, hinfällig sein. Der private Mehrheitseigentümer vertritt in einer Medienmitteilung die Ansicht, dass man den Minderheitsgesellschaftern entgegengekommen ist. Ein „Zehn-Punkte-Übereinkommen für die Zukunft des Flughafens Klagenfurt“ wurde erstellt. Die Details sollen im Rahmen weiterer Gespräche bis zum 30. September 2022 finalisiert werden. „Lilihill wird sich auf Punkt und Beistrich an die Vereinbarungen halten und setzt dies auch bei allen Verhandlungspartnern voraus. Die Zeit von Blockaden, taktischen und medialen Spielchen muss endgültig der Vergangenheit angehören und ein neues Kapitel professioneller Zusammenarbeit und konstruktiven Miteinanders aufgeschlagen werden“, so die Unternehmensgruppe rund um Franz Orasch in einer Medienerklärung. „Im 10-Punkte-Übereinkommen ist klar festgelegt, wie und in welche Richtung sich der Airport Klagenfurt entwickeln wird. Darin finden sich etwa das Angebot einer internationalen Hub-Anbindung, die verpflichtende Modernisierung und Erweiterung des Flughafens sowie die Vergabe von Baurechten zur Realisierung der Aviation City und somit für klar definierte Projektzwecke. Der zuletzt vieldiskutierte Pachtvertrag wird nach Vorlage der finalen Vereinbarungen Zug um Zug aufgelöst, wodurch auch die zuletzt dagegen eingebrachte Klage gegenstandslos wird. Lilihill erachtet das Gesprächsergebnis mit Stadt Klagenfurt und Land Kärnten als echte Wende im Interesse des Flughafens, der Stadt Klagenfurt und des Wirtschaftsstandortes

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