September 2, 2022

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September 2, 2022

DRF Flugrettung: Sieben Kadetten starten Hubschrauber-Ausbildung

Die im deutschen Filderstadt ansässige DRF Flugrettung erweitert das Ausbildungsportfolio an der hauseigenen Akademie. Die ersten sieben Flugschüler haben am Donnerstag ihre Schulung im Rahmen eines Fly-Ins der Trainingsmaschine, einer Robinson R44 Raven II, am Operation Center der DRF Luftrettung angetreten. Die sechs Männer und eine Frau werden in den nächsten zwei Jahren bei der DRF Luftrettung zum Berufshubschrauberpiloten ausgebildet werden. An ihrem Operation Center am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden nahm die DRF Luftrettung heute den nagelneuen Ausbildungshubschrauber des Typs R44 offiziell in die Trainingsflotte auf und stellte ihn den Flugschülern vor. „Der Start unseres neuen Kurses ist ein Meilenstein für die DRF Luftrettung. Nachdem wir schon seit fast zwanzig Jahren innerhalb unserer Flugschule spezielle Lehrgänge für erfahrene Piloten anbieten, fügen wir mit der neuen Grund-Ausbildung einen wichtigen Baustein hinzu. Damit verfolgen wir das Ziel, unsere Expertise an Dritte weiterzugeben und als eine der größten europäischen Luftrettungsorganisationen einen weiteren Beitrag für die Sicherheit in der Luftfahrt zu leisten. Außerdem sichern wir zugleich auch unseren eigenen Nachwuchs für die derzeit 29 Stationen der DRF Luftrettung in Deutschland. Denn wir brauchen auch langfristig für das spezielle Arbeitsgebiet der Luftrettung hochqualifizierte Pilotinnen und Piloten“, so Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. Die Luftrettungsorganisation plant, angehenden Piloten im Anschluss an die Berufshubschrauberpilotenausbildung weitere Perspektiven bei der DRF Luftrettung oder ihren Tochterunternehmen zu bieten. Geeignete Kandidaten könnten als Copiloten bei der DRF Luftrettung an ausgewählten Stationen einsteigen, um unter Aufsicht von erfahrenen Piloten weitere Erfahrungen zu sammeln und für den Einsatz in der Luftrettung fit zu werden.

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Winter: Aida baut Kanaren-Programm weiter aus

Die Reederei Aida Cruises baut das Kanaren-Programm für die bevorstehende Wintersaison 2022/23 aus. Neu bietet man neben den bestehenden siebentägigen Kreuzfahrten ab Gran Canaria auch neuntägige Fahrten an. Diese stehen ab dem 12. September 2022 zur Verfügung. Wahlweise können diese auch in Kombination mit La Gomera oder Madeira gebucht werden. Weiters bietet die Reederei 12-tägige Kreuzfahrten ab Fuerteventura an. Der örtliche Hafen wird als neuer Punkt zum Ein- und Aussteigen genutzt.

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Pistensanierung: Münster/Osnabrück schließt im November 2022 für zwei Wochen

Im November 2022 wird der Flughafen Münster/Osnabrück aufgrund der Sanierung der einzigen Start- und Landebahn für rund zwei Wochen vom Netz gehen. Die Fluggesellschaften werden in diesem Zeitraum ihre Flüge ab anderen Airports durchführen bzw. haben diese temporär gestrichen. Am 14. November 2022 wird der FMO um 7 Uhr 00 den Flugbetrieb wegen Bauarbeiten einstellen. Diese sollen bis zum 30. November 2022, 20 Uhr 00, abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt wird der Airport dann wieder am Netz sein. Während der Sperre wird man die 2.170 Meter lange Piste sanieren. Zunächst wird man den Belag bis in eine Tiefe von etwa fünf Zentimetern abfräsen und anschließend neu auftragen. Auch wird die Befestigung saniert. Der FMO bekommt auch eine neue Befeuerung, wobei man auf energiesparende LED-Technik setzt. Der Betreiber geht davon aus, dass die neue Technik rund 230.000 Kilowattstunden elektrischen Strom pro Jahr einsparen wird. Konkret geht es um 760 Lampen, die ausgetauscht werden. Bislang hat der FMO überwiegend Halogenleuchten im Einsatz. Diese gelten mittlerweile als technisch überholt. Die Gesamtkosten des Sanierungsprojekts beziffert der Flughafen Münster/Osnabrück auf rund zehn Millionen Euro.

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Flughafen Dortmund hat vier neue Lehrlinge aufgenommen

Am Dortmunder Flughafen haben am Donnerstag vier junge Menschen ihre Lehre angetreten. Zwei werden zu Servicekaufleuten im Luftverkehr ausgebildet und zwei weitere lernen im Cargobereich des Airports. Begrüßt wurden die vier Auszubildenden durch Geschäftsführer Ludger van Bebber. „Wir freuen uns, dass sich erneut vier junge Leute für das spannende Arbeitsumfeld am Dortmunder Flughafen entschieden haben. In beiden Bereichen gibt es jetzt wie in Zukunft einen hohen Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal, zu deren Ausbildung wir jedes Jahr beitragen.“ Gemeinsam mit Betriebsratsvorsitzenden Martin Bernhard, Martin Runte (Cargo-Service) und Lara Brecht (Personalabteilung) beglückwünschte der Flughafen-Geschäftsführer die neuen Mitarbeitenden zum Start der Ausbildung. Auch im kommenden Jahr 2023 wird der Dortmund Airport erneut ausbilden. Noch bis Ende Oktober können sich alle, die sich für die Reisebranche und den Luftverkehr begeistern beim Flughafen bewerben.

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Jet Airways vor Bestellung von 50 Airbus A220

Die sich im Wiederaufstehen befindliche Fluggesellschaft Jet Airways soll sich mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus in „fortgeschrittenen Gesprächen“ über eine Großbestellung von bis zu 50 A220 befinden. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf nicht näher bezeichnete „mit der Sache vertraute Personen“, dass die Regionaljets ab etwa 2025 ausgeliefert werden könnten. Das Auftragsvolumen könnte rund 4,6 Milliarden U.S.-Dollar betragen. Derzeit ist noch offen, ob die Maschinen direkt oder über Leasinggesellschaften bezogen werden. Jet Airways war eine Beteiligung von Etihad Airways, die ähnlich wie Air Berlin kollabiert ist. Vor der Pleite hat man 125 Boeing 737 Max 8 bestellt. Davon wurden bislang acht Exemplare ausgeliefert. Derzeit sollen auch Gespräche mit den U.S.-Amerikanern über Boeing 737-Max laufen. Parallel dazu verhandelt man mit Airbus bezüglich A320neo. Derzeit bereitet man sich bei Jet Airways intensiv auf die Wiederaufnahme des Flugbetriebs vor. Die Übernahme durch Kalrock Capital Management soll sich in der finalen Phase befinden. Unternehmensangaben nach stehen die letzten Verhandlungen mit Lessoren, Herstellern und Kreditgebern kurz vor dem Abschluss. Eine Sprecherin sagte auf Anfrage lediglich, dass man sich zur künftigen Flotte, insbesondere zu Neubestellungen, äußern wird sobald alle Vorgänge positiv abgeschlossen wurden.

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Mexiko: Konkursverfahren über Interjet eröffnet

Über das Vermögen der einstigen Fluggesellschaft Interjet wurde in Mexiko formell das Konkursverfahren eröffnet. Der Carrier fliegt bereits seit dem Jahr 2020 nicht mehr und hat einen Schuldenberg in der Höhe von umgerechnet rund zwei Milliarden Euro. Interjet war einst eine große mexikanische Billigfluggesellschaft und einer der wenigen westlichen Sukhoi Superjet SSJ-100-Operators. Einst bestand die Flotte aus 88 Flugzeugen, davon 22 Exemplare des russischen Musters. Die Airline befand sich schon länger in Schieflage und musste im Dezember 2020 den Flugbetrieb endgültig einstellen. Zuvor machten die Gewerkschaften massiven Druck, denn die Mitarbeiter haben schon länger keine Löhne mehr ausbezahlt bekommen. Derzeit gibt es verschiedene Ansätze den insolventen Carrier wieder in die Luft zu bringen. Das Management schreibt in einer Medienerklärung unter anderem, dass man den Schritt des zuständigen Bezirksgerichts begrüßt, da es Interjet ermöglichen würde sich neu aufzustellen. Demnach soll es sich um ein Konkursverfahren nach mexikanischem Recht handeln, das dem Chapter-11 der Vereinigten Staaten von Amerika ähnelt. Bereits zuvor wurden von Gläubigern, darunter auch ehemalige Mitarbeiter, die meisten Vermögenswerte gepfändet. Kurioserweise kassierte ein Gerichtsvollzieher auch das komplette Inventar eines Flughafenverkaufsschalters. Selbst der Mehrheitseigentümer des Carriers wurde in einem Hotelzimmer verhaftet. Ein Neustart von Interjet gilt in mexikanischen Luftfahrtkreisen als äußerst unwahrscheinlich. Allerdings glaubt das Management noch immer daran, dass man den Carrier wieder in die Luft bringen wird. Daher bleibt die weitere Entwicklung im Konkursverfahren abzuwarten.

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Bundeskartellamt: Lufthansa muss für Condor Zubringerflüge durchführen

In Sachen der Condor-Zubringerflüge hat Lufthansa eine Schlappe vor dem deutschen Bundeskartellamt erlitten. Die Entscheidung der Behörde erweitert sogar den Spielraum des Ferienfliegers. Gegen den Bescheid kann der Kranich-Konzern jedoch noch ein Rechtsmittel einlegen. Vor einiger Zeit hat Lufthansa den langjährigen Vertrag über Zubringerdienstleistungen aufgekündigt. Dagegen ging Condor vor und legte eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein. Der Kranich-Konzern hat die Kooperation dann mehrfach, jedoch befristet verlängert. Nun hat die Behörde in der Hauptsache entschieden. Lufthansa wurde die Beendigung des so genannten Special-Prorate-Agreements untersagt. Weiters ordnete die Behörde an, dass Condor Zugang zu weiteren Zubringern nach München, Frankfurt und Düsseldorf eingeräumt werden muss. Auch stehen dem Ferienflieger aufgrund des Beschlusses der Wettbewerbshüter weitere Buchungsklassen zu. Das Bundeskartellamt berücksichtigte in der Entscheidung auch, dass Lufthansa über ein besonders dichtes Zubringernetz verfügt und aufgrund des Umstands, dass dieser Carrier die überwiegende Mehrheit der Slots belegt, es Condor fast unmöglich wäre eigene Feeder aufzuziehen. Demnach habe Lufthansa eine marktbeherrschende Stellung und „unterfällt der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht und hat daher gegenüber anderen Marktteilnehmern besondere Pflichten“. Der Beschluss der deutschen Behörde geht deutlich über die bloße Fortführung des Vertrages hinaus, denn „Condor wird durch die Verfügung Zugang zu mehr Buchungsklassen als bisher erhalten. Zudem wird Condor die Möglichkeit haben, immer dann Plätze buchen zu können, soweit die Zubringerflüge noch erhebliche freie Kapazitäten haben“. Lufthansa darf künftig keine Vorgaben mehr machen, die „die Buchungs- und Preissteuerung für Condor einschränkt“. Hinter dem Streit, der nun durch eine Verfügung des Bundeskartellamts vorläufig gelöst scheint, steckt der Umstand, dass Lufthansa mit

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Barcelona: Air Senegal-A319 macht unbeabsichtigte Bekanntschaft mit Catering-Truck

Ein Airbus A319 von Air Senegal machte am 30. Juni 2022 auf dem spanischen Flughafen Barcelona unliebsame Bekanntschaft mit einem Catering-Truck. Die Maschine sollte eigentlich unter der Flugnummer HC424 nach Dakar fliegen. Der Pushback-Vorgang ist eigentlich Routine. Doch am Mittwoch kam es am Gate 129 zu einer ungeschickten Berührung mit einem Cateringtruck. Das linke WIngtip des Airbus A319 wurde dabei beschädigt. Der Schaden konnte nicht rasch behoben werden, sondern Air Senegal rechnet damit, dass dieser Mittelstreckenjet noch einige Zeit in Spanien verbleiben muss. Die nachstehend eingebetteten Fotos zeigen die beschädigte 6V-AMB und sowie das Cateringfahrzeug auf dem Flughafen Barcelona.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Deutschland: Branchenverband BARIG lehnt Verschärfung der Maskenpflicht ab

In Deutschland hegt sich in der Luftfahrtbranche zunehmender Widerstand gegen die noch immer praktizierte und gar zur Verschärfung anstehende Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen. Das Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) fordert die Abschaffung. Der Beschluss des Bundeskabinetts sieht vor, dass künftig in Flugzeugen, die von/nach Deutschland verkehren sowie in Fernzügen FFP2-Masken getragen werden müssen. Damit geht die Bundesrepublik einen einsamen Sonderweg, denn in Europa haben nahezu alle Staaten die Maskenpflicht abgeschafft. Lufthansa läuft mittlerweile Sturm dagegen und sieht sogar Wettbewerbsnachteile. Der Branchenverband BARIG sieht das Vorhaben von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kritisch. Generalsekretär Michael Hoppe erklärt unter anderem: „Der Plan der Bundesregierung ist für uns nicht nachvollziehbar. Es gibt keine epidemiologische Grundlage für einen solchen Schritt. Wie appellieren an Bundestag und Bundesrat, den Gesetzesvorschlag nachzubessern“. Auch verweist der Funktionär darauf, dass Deutschland einen einsamen Sonderweg gehen würde und es bereits seit mehreren Monaten an deutschen Airports keine Maskenpflicht mehr gibt. „Es ist daher vollkommen unstimmig, dass Fluggäste, sobald sie ein Flugzeug von oder nach Deutschland betreten, zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet sind. Der Luftverkehrsstandort Deutschland würde durch eine solche, unbegründet scharfe Regulierung im internationalen Wettbewerb erheblich benachteiligt“, so der Verband. Eine Verschärfung der Maskenpflicht im Luftverkehr ist auch vor dem Hintergrund unangemessen, dass im Flugzeug nur ein sehr geringes Infektionsrisiko besteht. Dies hat sich die letzten zwei Jahre eindrucksvoll gezeigt und ist auch wissenschaftlich belegt. Leistungsstarke HEPA-Filter und ein regelmäßiger kompletter Luftaustausch in der Kabine tragen erheblich dazu bei. So hatten auch schon im Mai 2022 das Europäische Zentrum für

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Businessjets: Tyrolean Jet Services übernimmt Pink Sparrow

Der im österreichischen Innsbruck ansässige Businessjet-Operator Tyrolean Jet Services übernimmt den Mitbewerber Pink Sparrow. Dadurch stoßen fünf weitere Maschinen zur Flotte der TJS. Laut Mitteilung des Unternehmens wird Pink Sparrow weiterhin in den Bereichen Ambulanzflüge und Organtransporte aktiv bleiben. Die Passagier-Bedarfsflüge hingegen werden künftig operativ von Tyrolean Jet Services durchgeführt werden. Unter Berücksichtigung einer Vorgängergesellschaft ist TJS seit 1958 auf dem Markt aktiv. Aus dem Unternehmen sind verschiedene bekannte Gesellschaften hervorgegangen, denn einige Geschäftsbereiche hatte man schrittweise ausgegliedert und verkauft. Beispielsweise handelt es sich dabei um Tyrol Air Ambulance (ursprünglich: Tyrolean Air Ambulance), die ehemalige Tyrolean Airways sowie den ÖAMTC-Rettungshubschrauber-Operator Heliair. Derzeit setzt sich die Tyroelan-Jet-Services-Gruppe aus drei eigenständigen Flugbetrieben zusammen. Diese sind in Innsbruck, San Marino und Luqa (Malta) ansässig. Die Flotte ist auf die jeweiligen AOCs registriert. Die übernommene Pink Sparrow hat derzeit fünf Cessna-Jets im österreichischen Register eingetragen. Das Unternehmen sitzt in Innerschwand am Mondsee.

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