Die DRF Luftrettung wird den Betrieb der Luftrettungsstation in Mannheim nach dem Zuschlag in einem öffentlichen Vergabeverfahren für weitere 15 Jahre fortführen. Ab dem 1. November 2026 wird der Hubschrauber unter dem neuen Funkrufnamen „Christoph Mannheim“ fliegen.
Zum Einsatz kommt ein neuer Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor. Dieser ist mit moderner Technik, wie einem Glascockpit und einem Vier-Achsen-Autopilot, ausgestattet. Das Fluggerät wird im sogenannten Dual-Use-Betrieb sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungen zwischen Kliniken verfügbar sein. Die tägliche Einsatzbereitschaft wird zudem bis 20 Uhr verlängert.
Die DRF Luftrettung ist seit 39 Jahren ein fester Bestandteil der Rettungskette im Rhein-Main-Gebiet. Die Besatzung der Station hat sich auf bestimmte Bereiche der Notfallmedizin spezialisiert, darunter die Behandlung von Kindernotfällen sowie die Anwendung invasiver Notfalltechniken. Laut dem Vorsitzenden der DRF Luftrettung, Dr. Krystian Pracz, wird die Arbeit an der Station fortgesetzt, um die Patientenversorgung aus der Luft weiter zu stärken.