
Southwest Airlines müßte Flotte für Europa-Flüge umstellen
Der Konzernchef von Southwest Airlines, Bob Jordan, hat in Washington erklärt, daß die amerikanische Fluggesellschaft ihre Flotte umstellen müßte, um Flüge nach Europa anzubieten. Der CEO betonte, daß ein solcher Schritt erhebliche Investitionen in Flugzeuge erfordern würde, die für Langstreckenflüge geeignet sind. Das Geschäftsmodell von Southwest Airlines beruht im Wesentlichen auf der Nutzung eines einzigen Flugzeugtyps, des Boeing 737. Diese Flottenvereinheitlichung ist ein zentraler Pfeiler der Operationen der Billigfluggesellschaft, da sie die Wartung, die Schulung des Personals und die gesamte Logistik deutlich vereinfacht und zu Einsparungen führt. Die Boeing 737 ist jedoch primär für Kurz- und Mittelstreckenflüge konzipiert. Ein Einstieg in das interkontinentale Geschäft würde die Anschaffung von Großraumflugzeugen erfordern und somit das gesamte Geschäftsmodell von Grund auf verändern. Solche strategischen Veränderungen könnten die betriebliche Effizienz negativ beeinflussen und sind ein Grund, weshalb bisher nur wenige Billigflieger im Langstreckensegment erfolgreich sind. Die Äußerungen des Konzernchefs stellen somit eine theoretische Einschätzung dar.








