
Kursbestimmung am Scheideweg: US-Verkehrsminister berät mit Airline-Chefs über die Zukunft der Flugsicherung
Der amerikanische Verkehrsminister Sean Duffy hat sich am 10. September 2025 mit den Spitzen der größten US-Fluggesellschaften getroffen, um sich über eine geplante, umfassende Modernisierung des nationalen Flugsicherungssystems zu beraten. Das Treffen, das in einem Klima wachsender Besorgnis stattfand, ist eine Reaktion auf eine Reihe von Vorfällen, die die Mängel der alternden Infrastruktur deutlich gemacht haben. Während die US-Regierung plant, 12,5 Milliarden Dollar in die Flugsicherung zu investieren, fordert Duffy weitere 19 Milliarden Dollar vom Kongreß, um ein System zu reparieren, das von Kritikern als dringend modernisierungsbedürftig angesehen wird. Die Gespräche beleuchten nicht nur die sicherheitstechnischen Herausforderungen, sondern auch die Spannungen zwischen der Regierung und den Airlines in Fragen des Verbraucherschutzes. Sicherheit am Himmel: Eine Kette beunruhigender Vorfälle Der Druck, das amerikanische Flugsicherungssystem zu modernisieren, hat in den letzten Monaten erheblich zugenommen. Ein tragischer Unfall im Januar, bei dem ein Hubschrauber der US-Armee mit einem Regionaljet von American Eagle kollidierte und 67 Menschen ums Leben kamen, hat die Debatte neu entfacht. Hinzu kommen mehrere aufsehenerregende Beinahe-Kollisionen auf Start- und Landebahnen in diesem Jahr, die die öffentliche Besorgnis verstärkten und langjährige Warnungen vor einem dysfunktionalen System untermauerten. Die Schwachstellen des Systems wurden auch durch technische Ausfälle offengelegt. So erlitt der Newark Liberty International Airport (EWR) in New Jersey in diesem Jahr mehrere hochkarätige Ausfälle der Flugsicherung. Am 28. April verlor die Flugsicherungszentrale in Philadelphia (Terminal Radar Approach Control, TRACON) für 60 bis 90 Sekunden Radar und Kommunikation. Die Fluglotsen, die den Verkehr am Flughafen Newark überwachen, konnten in dieser Zeit weder







