September 12, 2025

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September 12, 2025

Strategischer Neuanstrich: Transavia France präsentiert ein modernisiertes Erscheinungsbild

Die französische Billigfluggesellschaft Transavia France hat einen wichtigen Schritt zur Modernisierung ihrer Markenidentität vollzogen. In Toulouse wurde das erste Flugzeug in der neuen Lackierung vorgestellt, ein Airbus A320neo. Das Design behält die ikonische grüne Farbe bei, die zu einem Markenzeichen der Fluggesellschaft geworden ist, präsentiert sich aber in einem modernisierten und frischeren Look. Mit diesem neuen Erscheinungsbild, das ein aufgefrischtes Logo, neue Sharklets und eine Bauchlackierung umfaßt, möchte sich Transavia als eine zukunftsorientierte und innovative Fluggesellschaft positionieren. Der Neuanstrich ist der Beginn einer umfassenderen Erneuerung der Flotte, da die Auslieferung des ersten A321neo in der neuen Lackierung noch für Ende 2025 geplant ist. Ein Blick auf das neue Design Die neue Lackierung von Transavia France ist das Ergebnis einer sorgfältigen Überarbeitung der Markenidentität. Das Design wurde im Airbus-Werk in Toulouse auf den ersten A320neo-Jet der Fluggesellschaft aufgebracht. Die Designer haben sich dafür entschieden, die vertraute grüne Farbe beizubehalten, die Passagiere mit der Marke assoziieren. Allerdings wurden entscheidende visuelle Elemente neu gestaltet. Ein auffälliges Detail ist die aufgefrischte Schriftart für den Markennamen, die moderner und klarer wirkt. Die Triebwerke des Flugzeugs sind nun in einem kräftigen Grün gehalten, was dem Jet ein dynamischeres Erscheinungsbild verleiht. Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf die sogenannten Sharklets gelegt – die an den Flügelspitzen angebrachten aerodynamischen Bauteile. Diese sind nun in einem markanten Grün-Weiß-Design lackiert, das auf der Innen- und Außenseite ein stilisiertes „T“ zeigt. Zusätzlich wurde das Logo der Fluggesellschaft auch am Flugzeugrumpf, dem „Bauch“, angebracht. Das neue Erscheinungsbild ist mehr als nur ein

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Deutschland: Lufthansa-Chef Spohr fordert Senkung von Steuern und Gebühren

Die deutsche Luftfahrtbranche steht vor zunehmenden Herausforderungen. Angesichts einer schwächelnden Verkehrsentwicklung fordert Lufthansa-Chef Carsten Spohr politische Unterstützung, insbesondere in Form einer Absenkung staatlicher Steuern und Gebühren. In einer aktuellen Stellungnahme betont Spohr die dringende Notwendigkeit, die Luftverkehrsteuer sowie die Gebühren für Passagierkontrollen und Flugsicherung zu senken. Die Kritik richtet sich an die neue Bundesregierung, die entsprechende Ansätze in ihrem Koalitionsvertrag zwar erwähnt, bislang aber nicht in die Tat umgesetzt habe. Spohr warnt davor, daß sich der Luftfahrtstandort Deutschland international zunehmend abgehängt sehe. Der innerdeutsche Flugverkehr sei außerhalb der großen Drehkreuze massiv geschrumpft, was sich negativ auf die Anbindung der wirtschaftsstarken Regionen auswirke. Die schwierige Lage des deutschen Luftverkehrs Spohrs Mahnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Luftfahrtbranche in Deutschland mit erheblichen wirtschaftlichen Hürden zu kämpfen hat. Die Pandemie hat zu einem massiven Einbruch des innerdeutschen Luftverkehrs geführt, von dem sich das Land nur langsam erholt. Spohr beschreibt die aktuelle Situation als „irre“, da drei Viertel der innerdeutschen Verbindungen abseits der Drehkreuze Frankfurt und München aus Kostengründen nicht mehr angeboten würden. Vor der Pandemie waren diese Regionalverbindungen ein wichtiger Pfeiler der nationalen Infrastruktur, die Geschäftsreisende und Touristen miteinander verband. Der Verlust dieser Routen wirkt sich direkt auf die Wirtschaft aus, da die Anbindung von regionalen Geschäftszentren deutlich schlechter geworden ist. Die Forderung nach einer Entlastung durch den Staat ist nicht neu. Die Branche argumentiert schon seit längerem, daß die im europäischen Vergleich hohen staatlichen Abgaben wie die Luftverkehrsteuer die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen schwächen. Die Steuern, die seit

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Streik droht: Gewerkschaften kritisieren Wachstumsstrategie bei ITA Airways

Die italienischen Luftfahrtgewerkschaften haben aus Kritik am neuen Geschäftsplan der Nationalairline ITA Airways mit einem Streik gedroht. Nach einem Treffen mit der Unternehmensführung leiteten die Arbeitnehmervertreter das gesetzlich vorgeschriebene Schlichtungsverfahren ein, um einen Arbeitskampf im Bereich der essenziellen Dienste einzuleiten. Kernpunkt der Auseinandersetzung ist die vom Verwaltungsrat vorgesehene Flottenentwicklung. Der Plan sieht vor, daß die Flotte bis zum Jahr 2030 nur 100 Flugzeuge umfassen soll. Aus Sicht der Gewerkschaften fehlt damit eine echte Wachstumsstrategie, die für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, die Entwicklung des Streckennetzes und die Sicherung der Arbeitsplätze entscheidend sei. Die Gewerkschaften sehen darüber hinaus eine dringende Notwendigkeit, die Lage des Personals der ehemaligen Alitalia zu verbessern. Die Gewerkschaften sandten ein Schreiben mit ihren Forderungen an die Anteilseigner, das Finanzministerium und die Lufthansa Group, die derzeit einen Anteil an der italienischen Fluggesellschaft erwerben möchte. Ein weiterer Grund für den Unmut ist die ausstehende Erneuerung des seit Dezember 2024 ausgelaufenen Tarifvertrags.

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Boeing und die Gewerkschaft IAM einigen sich nach langem Streik in der Rüstungssparte

Nach über einem Monat Arbeitsniederlegung hat der amerikanische Luft- und Rüstungskonzern Boeing eine vorläufige Einigung mit der Gewerkschaft International Association of Machinists and Aerospace Workers (IAM) erzielt. Die Einigung betrifft rund 3.200 Mitarbeiter der Rüstungssparte in den Bundesstaaten Missouri und Illinois, die seit Anfang August die Arbeit niedergelegt hatten. Die Vereinbarung, die nun den Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt wird, sieht eine Laufzeit von fünf Jahren vor und beinhaltet neben Einkommenserhöhungen auch eine Einmalzahlung. Dieser Schritt ist für Boeing von entscheidender Bedeutung, da das Unternehmen in seiner Rüstungssparte mit erheblichen Verzögerungen und Kostenüberschreitungen bei wichtigen Projekten zu kämpfen hat, was die angespannte Lage des Konzerns weiter verschärft. Hintergründe des Arbeitskampfes Der Streik, der am 1. August begann, legte die Produktion von Kampfflugzeugen wie der F-15 und verschiedenen Raketensystemen weitgehend lahm. Die Gewerkschaft, die die Beschäftigten in den Werken in St. Charles, Missouri, und Mascoutah, Illinois, vertritt, hatte in den Verhandlungen mit Boeing höhere Löhne und verbesserte Arbeitsbedingungen gefordert. Als der Arbeitskampf begann, versuchte Boeing, die Produktion durch die Einstellung neuer Mitarbeiter und die Nutzung von externen Arbeitskräften aufrechtzuerhalten. Der Konflikt in der Rüstungssparte ist nicht das erste Mal, daß Boeing mit einem Arbeitskampf konfrontiert war. Im Herbst des Vorjahres hatte ein monatelanger Streik von Zehntausenden von Arbeitern die Produktion von zivilen Flugzeugen wie dem Bestseller-Modell Boeing 737 und dem Langstreckenjet Boeing 777 lahmgelegt. Dieser weitaus größere Arbeitskampf, der die zivile Sparte betraf, endete, als die Beschäftigten einem neuen Vertrag zustimmten, der über vier Jahre ein Einkommensplus von 38 Prozent vorsah. Die

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Europäische Reiseversicherung ernennt Jochen Zöschg zum neuen Vorstandsvorsitzenden

Der Aufsichtsrat der Europäischen Reiseversicherung AG hat Jochen Zöschg zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen. Ab dem 1. Oktober wird er auch die Geschäftsführung der Europ Assistance Österreich übernehmen. Zöschg folgt auf Wolfgang Lackner, der sich nach fast 17 Jahren aus den Unternehmen zurückzieht. Zöschg kommt von der Zurich Versicherungs AG, wo er als Vorstandsmitglied für Vertrieb und Marketing verantwortlich war. Der Jurist begann seine Karriere bei der Zurich im Jahr 1998 und hatte verschiedene Schlüsselpositionen in der Gruppe inne, darunter in der europäischen Zentrale in der Schweiz. Die Verantwortlichen der Europ Assistance Group hervorheben seine Expertise im Bereich der Digitalisierung als wichtig für künftige Wachstumsstrategien. Der scheidende Wolfgang Lackner war seit 2014 Vorstandsvorsitzender der Europäischen Reiseversicherung und hatte nach Angaben des Aufsichtsrats maßgeblich an der positiven Entwicklung des Unternehmens mitgewirkt. Unter seiner Führung konnten sich die beiden Gesellschaften als Marktführer in ihren Segmenten in Österreich positionieren. Die Europäische Reiseversicherung ist der größte Reiseversicherer des Landes und Teil der weltweit operierenden Generali Group.

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Air Cambodia entscheidet sich für chinesische Regionaljets von Comac

Die kambodschanische Fluggesellschaft Air Cambodia hat eine Absichtserklärung über den Kauf von bis zu 20 Regionalflugzeugen des Typs C909 des chinesischen Herstellers Comac unterzeichnet. Das Abkommen umfaßt eine Festbestellung von zehn Maschinen sowie eine Option für zehn weitere Jets. Dieser Schritt markiert einen weiteren wichtigen Erfolg für Comac, der seine Präsenz in Südostasien kontinuierlich ausbaut und die globale Dominanz der traditionellen Flugzeughersteller Boeing und Airbus in Frage stellt. Während die Auslieferungspläne noch nicht bekannt gegeben wurden, zeigt die Entscheidung von Air Cambodia, daß der chinesische Flugzeugbauer als ernsthafter Wettbewerber im Regionalverkehr wahrgenommen wird. Aufstieg eines neuen Flugzeugbauers Der Comac C909, ursprünglich im Jahr 2016 als ARJ21 (Advanced Regional Jet for the 21st Century) eingeführt, ist Chinas erstes kommerziell produziertes Passagierflugzeug. Es ist für bis zu 90 Passagiere ausgelegt und hat bereits seinen Dienst in mehreren asiatischen Fluggesellschaften angetreten. Bereits in Indonesien, Vietnam und Laos sind die Jets im Einsatz. Die Fluggesellschaft Lao Airlines hat kürzlich ihr zweites C909-Flugzeug in Betrieb genommen und setzt es auf grenzüberschreitenden Routen nach Bangkok ein. Die Entscheidung von Air Cambodia, sich für den chinesischen Jet zu entscheiden, ist eine strategische. Die Absichtserklärung beinhaltet nicht nur die Auslieferung der Flugzeuge, sondern auch die operative Unterstützung und die branchenspezifische Zusammenarbeit. Dies deutet darauf hin, daß Comac seine Kunden umfassend betreut und ihnen nicht nur ein Flugzeug verkauft, sondern auch die notwendige Infrastruktur für den erfolgreichen Betrieb bereitstellt. Für eine Fluggesellschaft wie Air Cambodia, die ihren regionalen Marktanteil ausbauen möchte, ist die Unterstützung durch den Hersteller ein entscheidender

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Emirates ermöglicht Einlösung von Skywards-Meilen für Premium Economy

Das Vielfliegerprogramm Emirates Skywards bietet seinen Mitgliedern ab sofort die Möglichkeit, Meilen für Reisen in der Premium Economy Class einzulösen. Diese Neuerung umfaßt sowohl Prämienflüge als auch Upgrades von der Economy Class. Ein einfacher Flug in der Premium Economy ist ab 15.000 Meilen buchbar, während Upgrades von der Economy ab 7.020 Meilen pro Strecke erhältlich sind. Die Premium Economy-Kabine verfügt über Ledersitze mit verstellbarer Kopfstütze und Fußstütze sowie einen Bildschirm mit 13,3 Zoll Diagonale. Die Möglichkeit, Meilen für die Premium Economy einzulösen, ist Teil eines umfassenden Umrüstungsprogramms der Flotte. Emirates hat bereits mehr als 60 Flugzeuge des Typs A380 und Boeing 777 mit der neuen Kabinenklasse ausgestattet. Bis März 2026 soll die Premium Economy auf 68 Strecken verfügbar sein, wobei das Sitzplatzangebot bis Ende 2026 verdoppelt werden soll. Zusätzlich sollen alle Flüge von flydubai nun ebenfalls mit sogenannten Classic Rewards buchbar sein.

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Expansion der Lufthansa-Gruppe: Discover Airlines im Fokus des Konzernwachstums

Die Lufthansa-Gruppe setzt verstärkt auf ihre Tochtergesellschaften Discover Airlines und City Airlines, um die eigene Wachstumsstrategie voranzutreiben. Insbesondere Discover Airlines, der auf Ferienflüge spezialisierte Ableger, schultert derzeit die größte „Wachstumslast“ innerhalb des Konzerns, wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr kürzlich in Frankfurt bekanntgab. Während die Fluggesellschaft ihre Flotte bis 2027 auf 33 Flugzeuge ausbauen wird, prüft die Lufthansa-Führung, Discover Airlines mit moderneren Langstreckenflugzeugen auszustatten. Als aussichtsreichster Kandidat gilt dabei der Airbus A350-900, eine strategische Wahl, die Discover Airlines neue, bisher unerreichbare Märkte eröffnen und die Wettbewerbsposition gegenüber Konkurrenten wie Condor stärken könnte. Flottenausbau und strategische Neuausrichtung Discover Airlines wurde ursprünglich als direkter Wettbewerber zu anderen Ferienfluggesellschaften, insbesondere zur deutschen Condor, gegründet. Die Flotte, die derzeit aus 14 Langstreckenflugzeugen besteht, soll in den kommenden Jahren auf 33 Maschinen anwachsen. Dieses Wachstum spiegelt die Bedeutung von Discover als eigenständiges Segment innerhalb der Lufthansa-Gruppe wider. Derzeit ist die Fluggesellschaft auf der Langstrecke mit drei Airbus A330-200 und elf Airbus A330-300 unterwegs. Die A330-200-Modelle sollen die Flotte in naher Zukunft verlassen, was den Weg für die Aufnahme neuer, modernerer Flugzeuge ebnen würde. Die Lufthansa-Gruppe prüft aktiv eine Aufwertung der Interkontinentalflotte von Discover. Neben dem Airbus A350-900 stehen auch die Modelle Airbus A330-900 und Boeing 787 zur Debatte. Aus Konzernkreisen ist jedoch zu vernehmen, daß die Tendenz „stark“ zum A350 geht. Diese Präferenz hat mehrere Gründe. Erstens verfügt die Lufthansa-Gruppe über eine Handvoll geleaster A350-900 mit einer fremden Konfiguration, deren Verträge bald auslaufen. Eine Übergabe dieser Maschinen an Discover Airlines würde dem Konzern eine effiziente Weiterverwendung der

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Ryanair ernennt neuen Aufsichtsrat für Flugsicherheit

Die Fluggesellschaft Ryanair Holdings plc hat Capt. Ray Conway zum Non-Executive Director im Bereich Flugsicherheit ernannt. Die Ernennung tritt am 1. Oktober 2025 in Kraft, wobei er die Position von Mike O’Brien im Vorstand übernehmen wird. Capt. Conway verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Luftfahrt. Nach seiner Karriere beim irischen Luftkorps kam er 1987 zu Ryanair, wo er von 2002 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2020 als Chefpilot tätig war. Seitdem beriet er internationale Fluggesellschaften in operativen und sicherheitsrelevanten Fragen, einschließlich Ryanair selbst. Die Berufung eines langjährigen Experten in einen nicht-exekutiven Vorstandsposten unterstreicht die strategische Bedeutung, die die Flugsicherheit für das Unternehmen hat. Der Vorsitzende von Ryanair, Stan McCarthy, betonte, daß Conway dem Vorstand mit seiner umfassenden Erfahrung beratend zur Seite stehen werde.

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DRF Luftrettung sichert Betrieb in Mannheim für 15 Jahre

Die DRF Luftrettung wird den Betrieb der Luftrettungsstation in Mannheim nach dem Zuschlag in einem öffentlichen Vergabeverfahren für weitere 15 Jahre fortführen. Ab dem 1. November 2026 wird der Hubschrauber unter dem neuen Funkrufnamen „Christoph Mannheim“ fliegen. Zum Einsatz kommt ein neuer Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor. Dieser ist mit moderner Technik, wie einem Glascockpit und einem Vier-Achsen-Autopilot, ausgestattet. Das Fluggerät wird im sogenannten Dual-Use-Betrieb sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungen zwischen Kliniken verfügbar sein. Die tägliche Einsatzbereitschaft wird zudem bis 20 Uhr verlängert. Die DRF Luftrettung ist seit 39 Jahren ein fester Bestandteil der Rettungskette im Rhein-Main-Gebiet. Die Besatzung der Station hat sich auf bestimmte Bereiche der Notfallmedizin spezialisiert, darunter die Behandlung von Kindernotfällen sowie die Anwendung invasiver Notfalltechniken. Laut dem Vorsitzenden der DRF Luftrettung, Dr. Krystian Pracz, wird die Arbeit an der Station fortgesetzt, um die Patientenversorgung aus der Luft weiter zu stärken.

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