Flagge Flughafen Kopenhagen (Foto: Robert Spohr).
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Drohnen legen Flughafen Kopenhagen lahm

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Der Flugverkehr am Flughafen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen musste am späten Montagabend komplett eingestellt werden, nachdem über dem Flughafengelände mehrere Drohnen gesichtet worden waren. Die dänische Polizei bestätigte die Sichtung von bis zu vier großen Drohnen, die den Betrieb aus Sicherheitsgründen zum Erliegen brachten. Der Luftraum über dem Flughafen wurde gegen 20.30 Uhr gesperrt, was dazu führte, daß Starts und Landungen ausgesetzt werden mußten.

Der Drohnenalarm führte zu weitreichenden Störungen im Flugplan. Mehr als 15 Flüge wurden zu anderen Flughäfen umgeleitet, darunter auch nach Malmö in Schweden. Zahlreiche weitere Abflüge von Kopenhagen wurden gestrichen oder verzögert, was Hunderte Reisende betroffen hat. Ein Flugzeug, dem Berichten zufolge der Treibstoff ausging, soll trotz der Sperrung eine Notlandung auf dem Flughafen Kopenhagen durchgeführt haben. Das genaue Ausmaß der Störungen und die Anzahl der betroffenen Passagiere sind derzeit noch unklar.

Der Zwischenfall in Kopenhagen steht nicht allein. Fast zeitgleich wurde auch der Flughafen in der norwegischen Hauptstadt Oslo wegen Drohnensichtungen gesperrt, wobei die Polizei dort zwei Personen festnehmen konnte. Es ist noch nicht bekannt, ob die beiden Vorfälle in direktem Zusammenhang stehen. Die Behörden in Dänemark haben die Ermittlungen aufgenommen, um die Identität der Betreiber der Drohnen zu klären und die Hintergründe des Vorfalls zu beleuchten. Der Flugverkehr am Flughafen Kopenhagen wurde nach etwa vierstündiger Sperrung in den frühen Morgenstunden wieder aufgenommen, jedoch müssen sich Passagiere weiterhin auf Verspätungen und weitere Ausfälle einstellen. Die jüngsten Vorfälle in Kopenhagen und Oslo verdeutlichen die wachsende Herausforderung, die unkontrollierter Drohnenverkehr für die Sicherheit des zivilen Luftraums darstellt.

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