September 24, 2025

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September 24, 2025

Flugverbindung Hongkong-Seattle wieder im Programm

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific nimmt ab dem 30. März 2026 die direkte Flugverbindung zwischen Hongkong und Seattle wieder auf. Die Strecke wird fünfmal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A350-900 bedient. Mit der neuen Route erweitert Cathay Pacific ihr Streckennetz in Nordamerika auf insgesamt neun Destinationen. Die Airline verfolgt das Ziel, die Anbindung aus ihrem Drehkreuz in Hongkong in die Vereinigten Staaten, insbesondere für Reisende aus China und Indien, zu verbessern. Die Wiederaufnahme der Seattle-Flüge ist Teil einer umfassenderen Expansion in Nordamerika. Bereits ab dem 26. Oktober 2025 erhöht die Fluggesellschaft die Frequenz der Flüge nach Dallas-Fort Worth von vier auf sieben wöchentliche Verbindungen. Insgesamt plant Cathay Pacific für den Sommer 2026 über 110 wöchentliche Flüge nach Nordamerika anzubieten, darunter Verbindungen nach Boston, Chicago, Dallas, Los Angeles, New York, San Francisco, Toronto und Vancouver. Parallel zum Ausbau des Streckennetzes investiert das Unternehmen in die Verbesserung des Kundenerlebnisses. So führt Cathay Pacific neue Business-Class-Sitze namens Aria Suite ein, modernisiert die Premium-Economy und Economy-Kabinen und erweitert sein Angebot an Lounges. Für das Jahr 2026 ist die Eröffnung einer neuen, über 900 Quadratmeter großen Flagship-Lounge im Terminal 6 des Flughafens New York JFK geplant. Die wieder eingeführten Flüge nach Seattle sollen nicht nur den Passagierverkehr stärken, sondern auch das Frachtgeschäft unterstützen. Cathay Pacific, eine der größten Frachtfluggesellschaften der Welt, bietet bereits im Sommerverkehr bis zu 40 wöchentliche Frachtflüge nach Nordamerika an. Die neuen Verbindungen werden das bestehende Frachtnetz ergänzen und die Transportkapazität für Waren weiter ausbauen. Zum Start der neuen Route sind zudem

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Aus für Aushängeschild der Schweizer Luftwaffe

Die Patrouille Suisse, das Jet-Kunstflugteam der Schweizer Luftwaffe, wird im Jahre 2027 aufgelöst. Grund dafür ist die vom Parlament beschlossene Ausmusterung der Kampfflugzeuge des Typs F-5 „Tiger“, mit denen die Staffel seit 1995 fliegt. Die Einstellung des Betriebs dieser Flugzeuge erfolgt aus finanziellen Gründen. Die Entscheidung hat in der Schweiz eine breite Diskussion ausgelöst, da die Patrouille Suisse seit über sechzig Jahren als ein Symbol der Schweizer Armee und der technischen Präzision des Landes gilt. Anstelle der Patrouille Suisse soll zukünftig das PC-7 Team als Aushängeschild der Schweizer Militärluftfahrt auftreten. Dieses Team, das bereits seit 1989 besteht, nutzt Pilatus PC-7 Turboprop-Flugzeuge. Diese Propellermaschinen sind im Betrieb deutlich kostengünstiger als die Jets der Patrouille Suisse. Zwar hat das PC-7 Team international Anerkennung gefunden, jedoch genießt es in der Öffentlichkeit nicht dasselbe Ansehen wie die Patrouille Suisse mit ihren Überschalljets. Die Piloten beider Teams sind aktive Militärpiloten und fliegen neben den Vorführungen auch ihre regulären Einsätze. Militärische Stellen haben die Bedeutung der Patrouille Suisse als kulturelles und symbolisches Element anerkannt, betonen aber, daß die Aufrechterhaltung einer Kunstflugstaffel wichtig sei. Sie heben hervor, daß die Fokussierung auf die neue Generation der Kampfflugzeuge, namentlich der F-35, die die F-5 ersetzen, die vorrangige Aufgabe sei. Die F-5-Flotte, die bis 2027 schrittweise stillgelegt wird, dient derweil noch als Trainingsflugzeug und entlastet die F/A-18-Hornets. Fans der Patrouille Suisse haben noch rund zwei Jahre die Möglichkeit, die letzten Vorführungen des Teams zu sehen. Der Flugplan für das Jahr 2026 wird voraussichtlich im Frühjahr veröffentlicht. Unterdessen ist das PC-7

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Braunschweig-Wolfsburg eröffnet neuen Terminal

Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg hat einen neuen Terminal eröffnet. Das vier Millionen Euro teure Gebäude wurde in nur einem Jahr Bauzeit fertiggestellt und soll die Passagierabfertigung deutlich verbessern. Der Neubau, der die Anforderungen der internationalen Luftfahrtbehörde ICAO erfüllt, war notwendig geworden, da das denkmalgeschützte Hauptgebäude den modernen behördlichen Vorgaben nicht mehr genügte und zu wenig Platz bot. Der neue Terminal umfaßt eine Fläche von 825 Quadratmetern. Er bietet nun Platz für bis zu 200 Fluggäste und ermöglicht eine effizientere Abwicklung der Prozesse. Bislang mußten bei größeren Passagierzahlen, wie sie beispielsweise bei Werksflügen von Volkswagen anfallen, Passagiere zum Teil im Freien warten. Geschäftsführer Michael Schwarz betonte die Bedeutung des Neubaus für die Zukunft des Flughafens, der maßgeblich von den Charter- und Geschäftsflügen der umliegenden Großkonzerne geprägt ist. Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg, der im Eigentum der Stadt Braunschweig, der Stadt Wolfsburg und der Volkswagen AG steht, dient hauptsächlich dem Geschäftsreiseverkehr sowie Forschungs- und Entwicklungsflügen. Er wird unter anderem von der Volkswagen AG, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) sowie vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) genutzt. Der neue Terminal soll die Rolle des Flughafens als regionaler Wirtschaftsfaktor weiter stärken und den steigenden Anforderungen der internationalen Luftfahrt gerecht werden. Die Investition in den neuen Terminal ist Teil einer Strategie, die Infrastruktur des Flughafens auszubauen und an die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft anzupassen. Auch wenn der Flughafen keinen Linienverkehr anbietet, spielt er eine wichtige Rolle für die Logistik und den Geschäftsreiseverkehr der Region.

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SAS erweitert Streckennetz in Deutschland

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS (Scandinavian Airlines) kündigt die Einführung einer neuen Flugverbindung zwischen der norwegischen Hauptstadt Oslo und Hamburg an. Ab dem 30. März 2026 soll die Strecke zweimal wöchentlich bedient werden. Diese Route ist Teil einer umfassenden Expansion der Fluggesellschaft, die ihr Sommerflugprogramm für das Jahr 2026 als das umfangreichste in ihrer Unternehmensgeschichte bezeichnet. Insgesamt führt SAS neun neue Strecken ein, von denen sechs komplett neue Ziele darstellen. Parallel zur neuen Verbindung nach Hamburg verstärkt SAS auch ihre Präsenz in Deutschland auf bereits bestehenden Routen. Insbesondere die Verbindung zwischen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und Berlin wird ausgebaut, um die Kapazitäten zu erhöhen. Die skandinavische Airline setzt damit ihre Wachstumsstrategie fort, die darauf abzielt, ihre Drehkreuze in Kopenhagen, Oslo und Stockholm zu stärken. Die Expansion wird mit der starken Geschäftsentwicklung des Unternehmens begründet. Die Ankündigungen kommen zu einem Zeitpunkt, in dem SAS eine Umstrukturierung durchläuft. Erst kürzlich wurde bekanntgegeben, daß Air France-KLM im Zuge eines umfassenden Restrukturierungsplanes eine Mehrheitsbeteiligung an SAS übernehmen wird. Die Übernahme soll dem Unternehmen nach Jahren der finanziellen Schwierigkeiten Stabilität bringen. Die Integration in das Bündnis SkyTeam wird der skandinavischen Airline neue Möglichkeiten und Verbindungen eröffnen. Die Fluggesellschaft wird jedoch zunächst noch im Bündnis Star Alliance bleiben, zu dem unter anderem die Lufthansa-Gruppe gehört. Die neuen Flüge sind bereits seit dem 22. September 2025 buchbar. Die geplante Ausweitung des Flugplans unterstreicht die Bemühungen von SAS, ihre Marktposition in Nordeuropa zu festigen und die Anbindung an wichtige europäische Wirtschaftszentren wie Hamburg und Berlin zu verbessern. Das neue

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Tourismusbranche warnt vor EU-Pauschalreiserichtlinie

Neun deutsche Reise- und Tourismusverbände haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen die geplante Revision der EU-Pauschalreiserichtlinie positioniert. Die Verbände, darunter der Deutsche Reiseverband (DRV), der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) und der Deutsche Tourismusverband (DTV), sehen erhebliche Gefahren für die Branche und den Verbraucher. Sie rufen die Bundesregierung auf, die Interessen der deutschen Reisewirtschaft im anstehenden Trilog-Verfahren in Brüssel entschlossen zu vertreten. Die Verbände äußern vor allem Kritik an zwei Punkten der geplanten Novellierung. Zum einen wird die neue Definition der Pauschalreise beanstandet. Sie befürchten, daß Reisemittler, die mehrere einzelne Leistungen vermitteln, automatisch zu Reiseveranstaltern werden und damit die volle Veranstalterhaftung tragen müßten. Dies würde den deutschen Markt, der von zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist, massiv belasten. Zum anderen wenden sie sich gegen die geplante Regelung für kostenlose Stornierungen. Die vorgeschlagene Frist von 28 Tagen für Stornierungen bei „unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen“ würde nach Ansicht der Verbände zu einer unverhältnismäßigen Risikoverlagerung auf die Veranstalter führen. Deutschland gilt mit einem Marktanteil von 41 Prozent als der wichtigste Pauschalreisemarkt in Europa. Fast ein Drittel aller Urlaubsreisen im Inland werden als Pauschalreise gebucht. Die Verbände argumentieren, daß eine Überregulierung das Rückgrat der heimischen Reisewirtschaft gefährden und schwerwiegende Konsequenzen für Unternehmen, Beschäftigte und Kunden hätte. Sie fordern eine faire Risikoverteilung und eine klare Ausnahmeregelung für Geschäftsreisen, die unter Rahmenvereinbarungen fallen. Das sogenannte Trilog-Verfahren, das am 24. September beginnen soll, ist die finale Verhandlungsrunde zwischen der Europäischen Kommission, dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament. Die Verbände kündigten an, in

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Swiss setzt auf emotionale Erzählungen in neuem Sicherheitsvideo

Die Swiss International Air Lines stellt ihr neues Sicherheitsvideo vor, das eine Abkehr von der bisherigen animierten Darstellungsweise markiert. Anstelle von Zeichentrickfiguren und computergenerierten Szenen setzt die Fluggesellschaft nun auf reale Personen, Landschaftsaufnahmen der Schweiz und eine emotionale Geschichte. Das Video, das an Bord des ersten Airbus A350 der Fluggesellschaft Premiere feiert, soll die Sicherheitshinweise auf eine neue, einprägsamere Weise vermitteln. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Passagiere zu gewinnen und die wichtigen Informationen für den Notfall besser im Gedächtnis zu verankern. Diese strategische Neuausrichtung spiegelt einen Trend in der Luftfahrtindustrie wider, der die Passagiere durch Storytelling und Markenidentität anspricht. Vom Animationsfilm zur filmischen Erzählung Nach mehr als zehn Jahren löst das neue Video den bisherigen animierten Sicherheitsfilm ab. Oliver Buchhofer, der Chief Operating Officer von Swiss, erklärte, daß die Fluggäste die Hinweise nicht nur sehen, sondern auch für den Ernstfall verstehen und behalten sollen. Die Verwendung von realen Szenen, die Emotionen wecken, soll wesentlich dazu beitragen. Das neue Video ist in eine Geschichte eingebettet, die von einer jungen Frau erzählt, die vor der Heimreise in die Schweiz steht und sich dabei an frühere Reisen erinnert. Die Handlung des Films verknüpft dabei die sicherheitsrelevanten Informationen mit eindrucksvollen Bildern von alpinen Landschaften, Roadtrips und Stadtansichten von Zürich und Genf. Die Entscheidung, auf emotionale Erzählungen zu setzen, ist eine Entwicklung, die in der Luftfahrtbranche zunehmend zu beobachten ist. Fluggesellschaften wie Air New Zealand und British Airways haben bereits in der Vergangenheit mit innovativen Sicherheitsvideos für Aufsehen gesorgt, die von Prominenten besetzt oder

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Drohnen legen Flughafen Kopenhagen lahm

Der Flugverkehr am Flughafen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen musste am späten Montagabend komplett eingestellt werden, nachdem über dem Flughafengelände mehrere Drohnen gesichtet worden waren. Die dänische Polizei bestätigte die Sichtung von bis zu vier großen Drohnen, die den Betrieb aus Sicherheitsgründen zum Erliegen brachten. Der Luftraum über dem Flughafen wurde gegen 20.30 Uhr gesperrt, was dazu führte, daß Starts und Landungen ausgesetzt werden mußten. Der Drohnenalarm führte zu weitreichenden Störungen im Flugplan. Mehr als 15 Flüge wurden zu anderen Flughäfen umgeleitet, darunter auch nach Malmö in Schweden. Zahlreiche weitere Abflüge von Kopenhagen wurden gestrichen oder verzögert, was Hunderte Reisende betroffen hat. Ein Flugzeug, dem Berichten zufolge der Treibstoff ausging, soll trotz der Sperrung eine Notlandung auf dem Flughafen Kopenhagen durchgeführt haben. Das genaue Ausmaß der Störungen und die Anzahl der betroffenen Passagiere sind derzeit noch unklar. Der Zwischenfall in Kopenhagen steht nicht allein. Fast zeitgleich wurde auch der Flughafen in der norwegischen Hauptstadt Oslo wegen Drohnensichtungen gesperrt, wobei die Polizei dort zwei Personen festnehmen konnte. Es ist noch nicht bekannt, ob die beiden Vorfälle in direktem Zusammenhang stehen. Die Behörden in Dänemark haben die Ermittlungen aufgenommen, um die Identität der Betreiber der Drohnen zu klären und die Hintergründe des Vorfalls zu beleuchten. Der Flugverkehr am Flughafen Kopenhagen wurde nach etwa vierstündiger Sperrung in den frühen Morgenstunden wieder aufgenommen, jedoch müssen sich Passagiere weiterhin auf Verspätungen und weitere Ausfälle einstellen. Die jüngsten Vorfälle in Kopenhagen und Oslo verdeutlichen die wachsende Herausforderung, die unkontrollierter Drohnenverkehr für die Sicherheit des zivilen Luftraums darstellt.

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Wellness-Hotellerie im Aufwind: Südtirol dominiert renommierten Branchen-Award

Das aktuelle Ranking von wellness-hotel.info hat die besten Wellnesshotels in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz gekürt. Zum fünften Mal in Folge zeichnet die Plattform die Spitzenbetriebe aus. Die Plätze eins und zwei des begehrten Awards gingen in diesem Jahr an zwei Häuser in Südtirol: das Spa & Relax Hotel Erika in Dorf Tirol und das Hotel | Chalet Das Alpenschlössel in St. Martin in Passeier. Der Award, der auf einem komplexen Bewertungsmodell basiert, das sowohl Ausstattung als auch die tatsächliche Gästezufriedenheit analysiert, hat seinen Umfang erstmals auf 100 Plätze erweitert, um einen umfassenden Branchenüberblick zu liefern. Die Ergebnisse unterstreichen die herausragende Position Südtirols in der Wellness-Hotellerie. Methodik und „No-Fake-Faktor“ als Alleinstellungsmerkmal Der wellness-hotel.info Award gilt in der Branche als besonders glaubwürdig, da er nicht nur auf der Plattform eigenen Bewertungen beruht, sondern auch Gästemeinungen von Google, TripAdvisor und HolidayCheck einbezieht. Um die Objektivität zu gewährleisten, kommt ein eigens entwickelter „No-Fake-Faktor“ zum Einsatz. Dieser Mechanismus neutralisiert den Einfluß von marketinggesteuerten oder gar gekauften Bewertungen, indem er die Anzahl der schlechten Bewertungen der letzten fünf Jahre ins Verhältnis zur Anzahl der Hotelzimmer setzt. Christoph Reichl, der Redaktionsleiter bei wellness-hotel.info, betont, daß die besten Hotels durch „ehrliche Qualität und beständige Gästezufriedenheit“ überzeugten. Der erweiterte Umfang des Rankings auf 100 Plätze für 2026 soll den Branchenkompaß noch aussagekräftiger machen. Mit jährlich rund einer Million Nutzern hat sich wellness-hotel.info als eines der führenden Portale für Wellnessurlaube etabliert. Es bietet eine umfangreiche Auswahl von mehr als 1.600 Hotels, ergänzt durch detaillierte Beschreibungen und Filtermöglichkeiten. Die

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Frankreich muß Millionenbeihilfe von Ryanair zurückfordern

Die Europäische Kommission hat entschieden, daß Frankreich von der Fluggesellschaft Ryanair eine Summe von 1,8 Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückfordern muß. Nach einer eingehenden Prüfung kam die Kommission zu dem Schluß, daß die Airline in der Vergangenheit unzulässige staatliche Beihilfen erhalten habe. Konkret geht es um Vereinbarungen, die zwischen dem Betreiber des Flughafens Carcassonne und Ryanair im Zeitraum von 2001 bis 2011 getroffen wurden. Die Kommission sieht in den Marketingverträgen und ermäßigten Flughafengebühren einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil für die irische Fluggesellschaft. Der Fall ist ein weiteres Beispiel für die rigorose Beihilfepolitik der EU, die den fairen Wettbewerb im europäischen Luftverkehr sichern soll. Die Kommission hat in der Vergangenheit wiederholt entschieden, daß günstige Verträge zwischen regionalen Flughäfen und Billigfluglinien als unerlaubte Staatsbeihilfen gewertet werden können. Auch in anderen Fällen, wie etwa am Flughafen Hahn in Deutschland oder am Flughafen Montpellier in Frankreich, ordnete die Kommission bereits die Rückforderung von Millionenbeträgen an. Während die Kommission die Subventionen für den Betrieb des Flughafens Carcassonne in Höhe von 11,7 Millionen Euro als mit den EU-Vorschriften vereinbar einstufte, da sie der Infrastrukturverbesserung dienten und lokale Behörden die Kosten trugen, sah sie bei den Verträgen mit Ryanair einen klaren Verstoß. Die irische Fluglinie erhielt demnach durch die Zahlung überhöhter Marketinggebühren bei gleichzeitiger Senkung der Flughafenkosten einen ungerechtfertigten Vorteil. Die Rückforderung ist keine Strafe, sondern soll die durch die Beihilfe entstandene Wettbewerbsverzerrung beseitigen. Die Europäische Union verfolgt mit ihren Regelungen das Ziel, gleiche Bedingungen für alle Fluggesellschaften im Binnenmarkt zu schaffen. Die Rückzahlungsanordnung ist ein klares Signal, daß

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Flugsicherheitswarnung: EASA erteilt Anweisung zur Überprüfung von ATR-Sitzschienen

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat auf mögliche Mängel an den Sitzschienen von ATR-Flugzeugen reagiert und eine Lufttüchtigkeitsanweisung herausgegeben. Die Anweisung betrifft die Betreiber von Flugzeugen der Typen ATR 42 und ATR 72 mit Sitzschienen neuerer Serien. Berichten zufolge wurden bei der Endmontage und bei Wartungsarbeiten fehlerhafte Sitzschienen entdeckt. Untersuchungen legen nahe, daß die strukturelle Integrität der Schienen im Falle einer Notlandung beeinträchtigt sein könnte, was dazu führen könnte, daß Passagiersitzreihen aus ihrer Verankerung brechen. Die EASA fordert die Betreiber auf, die betroffenen Sitzschienen zu überprüfen und bei Bedarf kurzfristig zu ersetzen. Hintergründe der Warnung Die Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive oder AD) ist eine der wichtigsten Maßnahmen, die eine Luftfahrtbehörde wie die EASA ergreift, um die Sicherheit im Flugverkehr zu gewährleisten. Sie wird erlassen, wenn eine unsichere Bedingung bei einem Flugzeug, Triebwerk, Propeller oder einer Komponente festgestellt wird. Im vorliegenden Fall reagiert die EASA auf „mehrere gemeldete Fälle“, in denen defekte Sitzschienen gefunden wurden. Die EASA hat die genaue Ursache der strukturellen Schwachstelle nicht im Detail dargelegt, doch solche Anweisungen folgen in der Regel einer gründlichen Untersuchung durch die Behörde und den Hersteller. Die Warnung betrifft speziell die Sitzschienen, die unter Belastungsbedingungen einer Notlandung brechen könnten. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da die Sitzverankerungen so konstruiert sein müssen, daß sie den Kräften bei einer Notlandung standhalten, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Die Tatsache, daß die Mängel sowohl bei der Endmontage als auch bei Wartungsarbeiten festgestellt wurden, deutet auf ein möglicherweise systemisches Problem bei der Herstellung oder dem Material

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