September 24, 2025

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September 24, 2025

KLM streicht Dutzende Flüge wegen Streik

Die niederländische Fluggesellschaft KLM sieht sich erneut mit weitreichenden Flugausfällen konfrontiert. Aufgrund eines sechsstündigen Streiks des Bodenpersonals, der am Mittwoch von sechs Uhr morgens bis Mittag andauern soll, muß das Unternehmen 119 Flüge annullieren. Die Arbeitsniederlegung ist bereits die dritte innerhalb von drei Wochen und wird von den Gewerkschaften FNV und CNV organisiert. Betroffen sind Mitarbeiter aus den Bereichen Gepäckabfertigung, Check-in und Rampendienst. Die Gewerkschaften FNV und CNV lehnten eine jüngste Vereinbarung ab, die KLM mit drei anderen Arbeitnehmervertretungen getroffen hatte. Der strittige Kompromiß sah eine Gehaltserhöhung von 2,25 Prozent über einen Zeitraum von zwei Jahren vor. Die streikenden Gewerkschaften beurteilten dieses Angebot als unzureichend und weit entfernt von den Forderungen ihrer Mitglieder. Als Reaktion auf die gescheiterten Verhandlungen wurde die dritte Arbeitsniederlegung organisiert. Die anhaltenden Tarifauseinandersetzungen belasten den Flugbetrieb von KLM erheblich und führen zu massiven Störungen am Flughafen Amsterdam-Schiphol, einem der größten Luftfahrtdrehkreuze Europas. Bereits in den vergangenen Wochen kam es durch Streiks zu Verspätungen und Flugstreichungen, die Tausende von Reisenden betroffen haben. Die Gewerkschaften fordern eine deutlichere finanzielle Anerkennung für das Bodenpersonal, da die Arbeitsbelastung in den letzten Jahren gestiegen sei und die Löhne nicht Schritt gehalten hätten. Die Aussichten auf eine baldige Entspannung der Situation sind gering. Die Gewerkschaften FNV und CNV haben bereits einen weiteren, noch längeren Streik für den kommenden Mittwoch angekündigt, der voraussichtlich acht Stunden dauern wird. Der Druck auf KLM steigt, eine tragfähige Lösung zu finden, um den Konflikt beizulegen und den regulären Flugbetrieb wiederherzustellen.

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Fluglinie kehrt zurück: SAS nimmt nach sieben Jahren wieder Kurs auf Wien

Nach siebenjähriger Unterbrechung kehrt die skandinavische Fluggesellschaft SAS auf die Flugroute zwischen Wien und Kopenhagen zurück. Ab dem 26. Oktober wird SAS wieder zwölf wöchentliche Verbindungen zwischen den beiden Städten anbieten. Die Flüge werden das ganze Jahr über zweimal täglich, morgens und abends, durchgeführt, ausgenommen am Samstag. Diese Wiederaufnahme der Flüge ist Teil einer strategischen Ausweitung des Flugplans der SAS, die kürzlich das Luftfahrtbündnis gewechselt hat. Für den Flughafen Wien bedeutet dies eine willkommene Kapazitätssteigerung und eine Stärkung der Anbindung an den nordischen Raum. Die Entscheidung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Destination Dänemark und der Drehscheibe Kopenhagen im internationalen Flugverkehr. Ausbau des Streckennetzes und neue Allianzen Die Fluggesellschaft SAS setzt auf eine Expansion ihres Streckennetzes. Neben der wiederaufgenommenen Verbindung nach Wien nimmt die Fluglinie auch Tel Aviv ganzjährig in ihr Programm auf. Für den Winterflugplan sind zudem neue saisonale Flüge nach Marrakesch, Funchal, Fuerteventura und Kittilä geplant. Die Wiederaufnahme der Wien-Flüge ist ein signifikanter Schritt, der die Position der SAS als wichtiger Akteur in Europa stärkt. Die Flüge zwischen Wien und Kopenhagen werden mit Flugzeugen des Typs Embraer 95 und CRJ9 durchgeführt. Über den Drehkreuz-Flughafen in Kopenhagen können Passagiere Anschlußflüge zu fast allen Regionen Skandinaviens sowie zu Langstreckenverbindungen nach Nordamerika und Asien erreichen. Laut Informationen starten 99 Prozent der Langstreckenflüge der SAS in der dänischen Hauptstadt. Die Fluggesellschaft hat zudem kürzlich, Anfang September 2024, von der Star Alliance zur SkyTeam-Allianz gewechselt. Die SAS gilt als die pünktlichste Airline in Europa und belegt im weltweiten Pünktlichkeits-Ranking den dritten Platz. Das Angebot

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Flottenerneuerung bei Virgin Australia Regional Airlines

Die australische Regionalfluggesellschaft Virgin Australia Regional Airlines (VARA) hat ihr erstes neues Flugzeug des Typs Embraer E190-E2 in Empfang genommen. Das Flugzeug, das den Namen Coral Bay trägt, traf am 8. September 2025 in Perth ein. Der Jet ist Teil einer größeren Bestellung von insgesamt acht Maschinen dieses Typs. Mit der Ankunft des neuen Flugzeugs beginnt die schrittweise Erneuerung der Flotte von VARA, die in Zukunft ihre älteren Fokker 100-Flugzeuge ausmustern wird. Der neue Jet, der 1900. Embraer E-Jet, der weltweit ausgeliefert wurde, wird zunächst im Charterverkehr in Westaustralien eingesetzt. Je nach Bedarf soll er auch im regulären Passagierdienst verwendet werden können. Das Flugzeug ist mit einer Zwei-Klassen-Kabine ausgestattet, die eine 2-2-Sitzkonfiguration ohne Mittelsitze bietet. Passagiere können sich auf Annehmlichkeiten wie Stromanschlüsse am Sitz und größeren Stauraum in den Gepäckfächern freuen. Ab dem Jahre 2026 soll auch Hochgeschwindigkeits-WLAN an Bord verfügbar sein. Die Bestellung der acht Embraer E190-E2 hat laut Listenpreis einen Wert von über 500 Millionen US-Dollar. Vier dieser Flugzeuge sollen innerhalb der nächsten zwölf Monate an die Fluggesellschaft ausgeliefert werden. Die vollständige Ersetzung der Fokker 100-Flotte ist bis Anfang 2026 geplant. Die neuen Maschinen sollen auf verschiedenen Strecken in Westaustralien, darunter nach Darwin, Kalgoorlie, Karratha, Port Hedland und Broome, zum Einsatz kommen. Die ersten Flüge sind für Oktober dieses Jahres geplant. Die Flottenerneuerung soll die Position von Virgin Australia im Regionalverkehr in Australien stärken. Die neuen Flugzeuge sollen nicht nur den Flugbetrieb optimieren, sondern auch den Passagieren einen höheren Reisekomfort bieten. Die Wartung der neuen E-Jets wird vom

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Peoples baut Verbindung zwischen Wien und Altenrhein aus

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples erweitert ab Ende November 2025 ihr Linienflugangebot zwischen den Flughäfen Wien und St. Gallen-Altenrhein. Mit der Ergänzung einer zusätzlichen Rotation am Freitagmorgen wird die Strecke fortan an allen Werktagen zweimal täglich bedient. Die Flüge sind zu optimalen Tagesrandzeiten angesetzt, um den Bedürfnissen von Geschäfts- und Privatreisenden gleichermaßen gerecht zu werden. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die anhaltend starke Nachfrage und bietet eine bequeme und zeitsparende Alternative zu anderen Verkehrsmitteln. Die Erweiterung stärkt die Anbindung der Vierländerregion Bodensee an die österreichische Hauptstadt. Ausbau des Linienflugangebots und strategische Überlegungen Die Entscheidung von Peoples, die Flugfrequenz zu erhöhen, ist eine direkte Antwort auf das wachsende Passagieraufkommen auf dieser Strecke. Das Unternehmen hat die Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr erkannt und reagiert mit einem optimierten Flugplan. Die neuen Abflugzeiten ermöglichen Geschäftsreisenden eine effizientere Planung von Tagesreisen und erleichtern das Pendeln zwischen der Metropolregion Wien und der Vierländerregion Bodensee, die aus Teilen Österreichs, der Schweiz, Deutschlands und Liechtensteins besteht. Die Peoples-Verbindung nach Wien ist die einzige Linienflugverbindung vom Regionalflughafen St. Gallen-Altenrhein aus. Dies macht die Strecke für die Region von besonderer Bedeutung. Der Flughafen zeichnet sich durch kurze Wege und einen schnellen Check-in aus, was insbesondere für Geschäftsreisende ein entscheidender Faktor ist. Der Regionalflughafen spielt eine wichtige Rolle als Tor zur Wirtschaftsregion Ostschweiz und Bodenseegebiet. Seit der Wiederaufnahme der Strecke im Jahr 2020 hat die Verbindung an Bedeutung gewonnen. Die Peoples-Flüge bieten eine entscheidende Infrastruktur für Unternehmen, die in der Region ansässig sind und internationale Kontakte pflegen. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von

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Diplomatisches Hindernis: Die Lufthansa blockiert neue Singapore Airlines-Verbindung ab Genf

Die Lufthansa Group hat eine geplante Direktflugverbindung von Singapore Airlines zwischen Genf und Singapur verhindert. Der Plan, der von Genfer Wirtschaftsvertretern aktiv beworben wurde, scheiterte am Widerstand des deutschen Luftfahrtkonzerns. Die Blockade konnte über die Mechanismen eines gemeinsamen Joint Ventures durchgesetzt werden. Obwohl beide Fluggesellschaften in der Star Alliance zusammenarbeiten, verhinderte die Lufthansa die neue Route, um den eigenen Umsteigeverkehr an den Drehkreuzen in Zürich, Frankfurt und München nicht zu gefährden. Der Vorfall hat eine Debatte über die Rolle von kommerziellen Allianzen ausgelöst und könnte rechtliche Schritte seitens Genfer Wirtschaftsvertreter nach sich ziehen. Die Hintergründe der Veto-Entscheidung Singapore Airlines betreibt bereits eine tägliche Verbindung zwischen Singapur und Zürich. Die Swiss, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, fliegt ebenfalls auf dieser Route. Die Zusammenarbeit beider Airlines ist in einem Joint Venture verankert, das die Flugpläne aufeinander abstimmt und die Kapazitäten gemeinsam steuert. Genau diese Struktur ermöglichte der Lufthansa nun, ein Veto gegen die neue Strecke ab Genf einzulegen, da die Entscheidung für die neue Route gemeinsam getroffen werden mußte. Die Initiative für eine Direktverbindung war von einer Genfer Wirtschaftsdelegation ausgegangen. Vertreter des Flughafens Genf, der Tourismusförderung und der Handelskammer hatten im vergangenen Jahr bei Singapore Airlines für die Route geworben. Nach der Prüfung der Wirtschaftlichkeit durch Singapore Airlines wurden offensichtlich Abstimmungen mit der Lufthansa-Gruppe eingeleitet. Die neue Verbindung hätte jedoch zu einem direkten Wettbewerb geführt, der den deutschen Konzern Umsteigeverkehr von Reisenden über seine Hauptdrehkreuze gekostet hätte. Die Rolle von Joint Ventures im internationalen Flugverkehr Die Blockade der neuen Flugroute wirft ein

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Uzbekistan Airways bestellt Boeing-Großraumflugzeuge

Uzbekistan Airways, die nationale Fluggesellschaft Usbekistans, hat den größten Einzelauftrag ihrer Geschichte bekanntgegeben. Das Unternehmen erwirbt 14 Großraumflugzeuge des Typs Boeing 787-9 und sichert sich eine Option auf acht weitere Maschinen. Dies soll die Modernisierung der Langstreckenflotte vorantreiben und die Position Usbekistans als Luftfahrtknotenpunkt in Zentralasien festigen. Der Auftrag wurde im Beisein des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev und Vertretern von Boeing in New York bekanntgegeben, wo der Präsident an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilnahm. Die neuen Flugzeuge des Modells Dreamliner sollen das Streckennetz der Airline vor allem auf Langstrecken nach Europa, Asien und den Vereinigten Staaten, einschließlich New York, erweitern. Die größere Passagierkapazität und die Reichweite der 787-9-Flugzeuge im Vergleich zu den aktuell von der Fluggesellschaft betriebenen 787-8-Maschinen ermöglichen die Erschließung neuer Routen und eine höhere Flexibilität. Mit diesem Schritt soll die steigende Nachfrage nach internationalen Reisen bedient werden, und Usbekistan als Tourismusziel soll besser erreichbar werden. Uzbekistan Airways war die erste Fluggesellschaft in Zentralasien, die den Boeing 787 in ihre Flotte aufnahm. Das Unternehmen nutzt bereits die kleineren 787-8-Modelle für Verbindungen nach Europa und in die USA. Die nun bestellten Flugzeuge sind Teil einer breiteren Strategie zur Flottenerneuerung, die auch die schrittweise Einführung weiterer moderner Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge vorsieht, wie bereits in früheren Ankündigungen mit dem europäischen Hersteller Airbus bekannt wurde. Die erste Auslieferung der neuen Maschinen wird für das Jahr 2031 erwartet. Der Flugzeughersteller Boeing hebt hervor, daß die operativen Vorteile des Dreamliners wie die Treibstoffeffizienz und der Passagierkomfort entscheidend für die Wachstumspläne der usbekischen Fluggesellschaft seien.

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Spezialkonzept für Erholung im Lesachtal

Das Hotel Der Paternwirt in Kärnten führt unter der Leitung der Familie Obernosterer ein neues Konzept ein, das den Fokus auf intensive Erholung in der Natur legt. Anstelle herkömmlicher Wellnessangebote konzentriert sich das Haus nun auf sogenannte Biohacking-Retreats, die eine bewußte Reduktion und die Nutzung regionaler Ressourcen in den Mittelpunkt stellen. Das Programm „Kraftvoll urlauben“ zielt darauf ab, den Gästen durch gezielte Übungen und Seminare neue Energie zu vermitteln. Die Retreats des Paternwirts werden in kleinen Gruppen abgehalten, um eine intensive und persönliche Betreuung sicherzustellen. Renommierte Fachleute aus den Bereichen Longevity, Schlafcoaching und Zellgesundheit, darunter Martin Kowarik, Melanie Pesendorfer und David Bräuer, leiten die Kurse. Die Inhalte umfassen unter anderem Strategien zur Verlängerung der gesunden Lebensspanne, Methoden zur Optimierung der Schlafqualität und Regeneration sowie das Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training (IHHT) zur Zellregeneration. Diese Techniken sollen den Teilnehmern ermöglichen, die erlernten Praktiken auch nach dem Aufenthalt in ihren Alltag zu integrieren. Das Lesachtal, bekannt für seine unberührte Natur und als eines der naturbelassensten Täler Europas, dient dabei als Kulisse für das neue Konzept. Das Paternwirt-Konzept sieht vor, die Stille und Kraft der Umgebung aktiv in die Programme einzubeziehen. Die regionale Kulinarik wird ebenfalls als Teil der ganzheitlichen Erholung beworben. Mit dem neuen Angebot positioniert sich das Hotel als Anbieter für Erholungsreisen, die über konventionelle Wellness-Aufenthalte hinausgehen und auf wissenschaftlich fundierte Methoden setzen. Die Familie Obernosterer plant, das Projekt stetig zu erweitern und ein Netzwerk aus Trainern und Gesundheitsexperten aufzubauen, die ihre eigenen Programme im Paternwirt anbieten können. Diese Initiative soll den Standort im Lesachtal

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Strategischer Neustart: Azul Airlines legt Sanierungsplan vor

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Airlines hat bei einem US-amerikanischen Konkursgericht in New York einen umfassenden Sanierungsplan eingereicht. Das Unternehmen, das von JetBlue-Gründer David Neeleman ins Leben gerufen wurde, plant, mehr als zwei Milliarden Dollar Schulden zu streichen. Der Sanierungsplan, der auf einer Mischung aus neuem Eigenkapital, neu verhandelten Flugzeug-Leasingverträgen und Flottenreduktionen basiert, soll die Fluggesellschaft nach monatelangen finanziellen Schwierigkeiten wieder auf eine solide Grundlage stellen. Mit der Sanierung versucht Azul, sich den Herausforderungen im wettbewerbsintensiven brasilianischen Markt zu stellen, der von hohen Kosten und schwankender Nachfrage geprägt ist. Die finanzielle Schieflage und die Rettungsstrategie Azul Airlines, die 2008 gegründet wurde, wuchs rasch, indem sie vorwiegend sekundäre brasilianische Städte mit günstigen Flugtarifen und einer modernen Flotte von Embraer-Regionalflugzeugen verband. Diese Expansionsstrategie verschaffte Azul einen bedeutenden Marktanteil im brasilianischen Inlandsmarkt. Sie machte das Unternehmen jedoch auch anfällig für Verbindlichkeiten in Dollar, die aufgrund des schwachen brasilianischen Real immer schwieriger zu bedienen waren. Der Sanierungsplan, der am 17. September 2025 bei der US Securities and Exchange Commission eingereicht wurde, sieht eine Kapitalerhöhung von bis zu 950 Millionen Dollar vor. Davon sind 650 Millionen Dollar bereits durch Zusagen von Großgläubigern und strategischen Partnern wie United Airlines und American Airlines gesichert. Der Plan beinhaltet auch eine Überarbeitung der Flugzeug-Leasingverträge und eine Vereinfachung der Flotte, indem etwa 20 Flugzeuge, hauptsächlich ältere Embraer E-Jets, an die Leasinggeber zurückgegeben werden. Das Unternehmen hatte Ende Mai 2025 Konkurs nach Chapter 11 angemeldet, um seine hohe Schuldenlast und die steigenden Treibstoffkosten zu bewältigen. Azul ist nicht die erste brasilianische Fluggesellschaft,

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Sommer 2026: Venedig neu im Flugplan

Die Fluggesellschaft Icelandair erweitert ihr Streckennetz für den Sommer 2026 um eine neue Destination in Italien. Ab dem 22. Mai 2026 wird die Stadt Venedig dreimal wöchentlich angeflogen, womit sie neben Rom und Mailand zur dritten italienischen Destination im Flugplan des Unternehmens wird. Die Flüge sollen bis zum 18. Oktober andauern. Die Aufnahme Venedigs in den Flugplan ist Teil einer umfassenderen Strategie der Airline, ihr Angebot in Europa und Nordamerika auszubauen. Neben Venedig plant Icelandair, die Frequenz bestehender Flüge zu populären Reisezielen in Südeuropa zu erhöhen, darunter Städte wie Málaga, Alicante, Barcelona, Rom und Teneriffa. Auch nordische Destinationen wie Stockholm, Bergen, Billund, Göteborg und Helsinki werden zukünftig häufiger bedient. Darüber hinaus werden die Verbindungen nach Nordamerika, insbesondere nach Nashville, Baltimore und Denver, verstärkt. Das Geschäftsmodell von Icelandair beruht traditionell auf der Verbindung der Kontinente und bietet Reisenden die Möglichkeit, auf dem Weg zwischen Nordamerika und Europa einen Zwischenstopp in Island einzulegen. Dieser sogenannte Stopover ermöglicht einen Aufenthalt von bis zu 72 Stunden auf der Insel. Mit der Erweiterung der Routen will die Fluggesellschaft nicht nur den Transitverkehr stärken, sondern auch den Anteil der Reisenden erhöhen, die Island als Hauptreiseziel wählen. CEO Bogi Nils Bogason erklärte, daß die fortlaufende Weiterentwicklung des Streckennetzes den Bedürfnissen der Kunden entspreche und dem Ziel diene, das Potenzial des Marktes voll auszuschöpfen. Die Entscheidung, die Flugfrequenzen zu wichtigen Ferienregionen zu erhöhen und ganzjährige Verbindungen einzurichten, wie beispielsweise nach Edinburgh und Málaga, unterstreicht die Absicht von Icelandair, ihre Marktposition zu festigen. Die neu aufgenommenen Strecken und die

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Expansion am Gatwick Airport: Zweite Startbahn soll regelmäßig genutzt werden

Der London Gatwick Airport hat von der britischen Regierung die offizielle Genehmigung erhalten, seine zweite Start- und Landebahn künftig regelmäßig zu nutzen. Die bisher nur für Rollvorgänge oder als Ausweichpiste genutzte Bahn soll durch eine Reihe von Modifikationen in den regulären Flugbetrieb integriert werden. Dieses Vorhaben ist Teil eines umfangreichen Investitionsplans in Höhe von 2,2 Milliarden Pfund (etwa 2,97 Milliarden Dollar) und soll die Kapazität des Flughafens signifikant steigern. Die Umsetzung der Pläne soll zügig erfolgen, mit dem Ziel, die zweite Startbahn bereits ab 2029 in Betrieb zu nehmen. Dieser strategische Schritt soll die Stellung Gatwicks im britischen und internationalen Luftverkehr festigen. Ein Schlüsselprojekt für die Zukunft Gatwicks Die reguläre Nutzung der zweiten Startbahn ist ein Meilenstein für den Flughafen Gatwick. In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung bestätigte der Airport, daß er die behördliche Genehmigung erhalten habe, die nördliche Piste (08L / 26R) in den Routinebetrieb aufzunehmen. Diese Startbahn ist mit 2.565 Metern kürzer als die Hauptpiste (08R / 26L), die 3.316 Meter mißt. Die Nähe der beiden Bahnen zueinander hat bisher eine gleichzeitige Nutzung für Starts und Landungen verhindert. Durch die geplanten Modifikationen, die im Rahmen eines privat finanzierten Investitionsprojekts umgesetzt werden, soll diese Einschränkung behoben werden. Die BBC berichtete, daß die nördliche Startbahn um zwölf Meter verschoben werden soll, um die erforderlichen Sicherheitsabstände zu gewährleisten. Stewart Wingate, der Geschäftsführer von VINCI Airports für das Vereinigte Königreich, begrüßte die Genehmigung und nannte sie einen wichtigen Meilenstein im Planungsprozeß. Er betonte, daß die 2,2 Milliarden Pfund vollständig von den Anteilseignern finanziert

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