Die Fluggesellschaft Icelandair erweitert ihr Streckennetz für den Sommer 2026 um eine neue Destination in Italien. Ab dem 22. Mai 2026 wird die Stadt Venedig dreimal wöchentlich angeflogen, womit sie neben Rom und Mailand zur dritten italienischen Destination im Flugplan des Unternehmens wird. Die Flüge sollen bis zum 18. Oktober andauern. Die Aufnahme Venedigs in den Flugplan ist Teil einer umfassenderen Strategie der Airline, ihr Angebot in Europa und Nordamerika auszubauen.
Neben Venedig plant Icelandair, die Frequenz bestehender Flüge zu populären Reisezielen in Südeuropa zu erhöhen, darunter Städte wie Málaga, Alicante, Barcelona, Rom und Teneriffa. Auch nordische Destinationen wie Stockholm, Bergen, Billund, Göteborg und Helsinki werden zukünftig häufiger bedient. Darüber hinaus werden die Verbindungen nach Nordamerika, insbesondere nach Nashville, Baltimore und Denver, verstärkt.
Das Geschäftsmodell von Icelandair beruht traditionell auf der Verbindung der Kontinente und bietet Reisenden die Möglichkeit, auf dem Weg zwischen Nordamerika und Europa einen Zwischenstopp in Island einzulegen. Dieser sogenannte Stopover ermöglicht einen Aufenthalt von bis zu 72 Stunden auf der Insel. Mit der Erweiterung der Routen will die Fluggesellschaft nicht nur den Transitverkehr stärken, sondern auch den Anteil der Reisenden erhöhen, die Island als Hauptreiseziel wählen. CEO Bogi Nils Bogason erklärte, daß die fortlaufende Weiterentwicklung des Streckennetzes den Bedürfnissen der Kunden entspreche und dem Ziel diene, das Potenzial des Marktes voll auszuschöpfen.
Die Entscheidung, die Flugfrequenzen zu wichtigen Ferienregionen zu erhöhen und ganzjährige Verbindungen einzurichten, wie beispielsweise nach Edinburgh und Málaga, unterstreicht die Absicht von Icelandair, ihre Marktposition zu festigen. Die neu aufgenommenen Strecken und die erhöhten Frequenzen dienen dazu, die Reisemöglichkeiten für Fluggäste von und nach Island sowie im Transitverkehr zu verbessern und die Rentabilität der Routen zu steigern.