Airbus A380 (Foto: Pixabay).
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EASA ordnet A380-Nachbesserungen an

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Im direkten Vergleich mit der Zeit „vor Corona“ sind derzeit nur wenige Airbus A380 im kommerziellen Einsatz. Einige Operators wollen die Superjumbos nicht mehr reaktivieren oder aber haben sich noch nicht endgültig entschieden. Die EASA allerdings verlangt in einer Airworthiness Directive eine zusätzliche Überprüfung und regt Wartungsarbeiten an.

Konkret betroffen ist die Sektion 19 im Heckbereich des Airbus A380. Die Behörde weist auf mögliche Mängel hin, die dazu führen könnten, dass die Verbindung zwischen Rumpf und Struktur unter Umständen den Belastungen nicht standhalten könnte. Es soll zumindest die Möglichkeit bestehen, dass in diesem Bereich des Airbus A380 Ermüdungserscheinungen, die sicherheitsrelevant sein könnten, auftreten.

Mittels Lufttüchtigkeitsanweisung sind nun sämtliche Operators dazu aufgefordert ihre A380 zu überprüfen und nach den Empfehlungen der EASA nachzubessern. Die Anordnung tritt am 5. Oktober 2021 in Kraft. Jene Maschinen dieses Typs, die momentan im kommerziellen Einsatz sind, sollten so rasch wie möglich überprüft werden. Bei den A380, die sich im Long Time Storage befinden, müssen die Arbeiten spätestens vor der Reaktivierung durchgeführt werden. Somit ist anzunehmen, dass viele Superjumbos die Nachbesserungen erst später oder möglicherweise nie bekommen werden, denn zahlreichen A380 blüht mangels Interessenten die Schrottpresse.

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