Easyjet entzieht ersten UK-Aktionären das Stimmrecht

Easyjet am Flughafen Mailand-Malpensa (Foto: Jan Gruber).
Easyjet am Flughafen Mailand-Malpensa (Foto: Jan Gruber).

Easyjet entzieht ersten UK-Aktionären das Stimmrecht

Easyjet am Flughafen Mailand-Malpensa (Foto: Jan Gruber).
Werbung

Low-Coster Easyjet arbeitet unter Hochdruck daran, seine EU-Fluglizenz rechtlich abzusichern. Das kostete schon den ersten britischen Aktionären das Stimmrecht.

Die Brexit-Einigung trat am 1. Januar des neuen Jahres vorläufig in Kraft. Somit ist das Vereinigte Königreich nicht mehr Mitglied der Europäischen Union, auch nicht mehr Teil des EU-Binnenmarktes und der Zollunion. Dies könnte einigen Fluggesellschaften zum Verhängnis werden. Denn innerhalb der EU darf nur fliegen, wer zu mehr als 50 Prozent im Eigentum und unter Kontrolle von EU-Ansässigen ist. Das geht sich bei Easyjet nicht ganz aus. Der Billig-Flieger gehört derzeit nur zu 47,35 Prozent Aktionären aus der EU. 

Um die 50-Prozent-Schwelle zu überschreiten, könnte die Airline in einem nächsten Schritt Anteilseigner zwingen, ihre Papiere an Investoren aus der EU zu verkaufen, wie das Nachrichtenmagazin Handelsblatt schreibt. Doch nicht nur Easyjet muss sich mit diesem Problem herumschlagen. Auch Ryanair, der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG und die ungarische, aber in London börsennotierte Billigairline Wizz müssen verhindern, dass sie nach dem Brexit das Recht zu Flügen innerhalb der EU verlieren. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Redakteur dieses Artikels:

Granit Pireci ist Redakteur bei Aviation.Direct und insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert. Zuvor war er für AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Über den Redakteur

Granit Pireci ist Redakteur bei Aviation.Direct und insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert. Zuvor war er für AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Werbung