Easyjet-Schriftzug (Foto: Jan Gruber).
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Easyjet nimmt Verbindung von Hamburg nach Edinburgh auf

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Die Billigfluggesellschaft Easyjet nimmt ab dem 29. März 2027 eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Hamburg und der schottischen Hauptstadt Edinburgh in ihren Flugplan auf. Die Strecke soll zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, bedient werden. Mit der Aufnahme dieser Route wächst das Zielnetz der Fluggesellschaft am Hamburger Standort auf insgesamt zehn Direktverbindungen an. Zuvor hatte das Unternehmen im Herbst den Flugbetrieb nach Genf aufgenommen sowie Routen nach Prag und Sevilla angekündigt.

David Liebert, Leiter Aviation am Flughafen Hamburg, sowie Stephan Erler, Easyjet Country Manager für Deutschland und die Schweiz, verwiesen bei der Vorstellung der Verbindung auf das Potenzial für den Städte- und Reisetourismus zwischen Norddeutschland und Schottland. Die Streckenführung richtet sich vor allem an Passagiere aus dem Freizeitsegment sowie an Individualreisende. Die Flugtage zu Beginn und am Ende der Arbeitswoche sind auf die Nachfrage nach Kurz- und Wochenendreisen ausgelegt.

Mit der Ankündigung verdichtet Easyjet ihre Präsenz am Hamburger Flughafen, an dem die Gesellschaft nach Unterbrechungen und Umstrukturierungen der vergangenen Jahre ihr Angebot wieder schrittweise ausbaut. Der Markteintritt auf der Edinburgh-Route füllt eine Lücke im norddeutschen Streckennetz, die nach Anpassungen anderer Mitbewerber auf den Großbritannien-Routen entstanden war. Die Verbindung konkurriert dabei um Passagierströme im Punkt-zu-Punkt-Verkehr auf dem europäischen Nord-Süd-Korridor.

Branchenbeobachter merken an, dass der Ausbau von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen an deutschen Sekundär- und Großflughäfen weiterhin durch hohe staatliche Abgaben, Sicherheitsgebühren und Flugsicherungsentgelte belastet wird. Die Wirtschaftlichkeit neuer Strecken hängt für Billigfluggesellschaften wie Easyjet stark von einer gleichbleibend hohen Sitzplatzauslastung und geringen Umlaufzeiten am Boden ab, da steigende Betriebs- und Standortkosten die Margen im europäischen Kurzstreckenverkehr begrenzen.

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