Easyjet Schweiz-Chef über die fordernde Corona-Zeit

Airbus A321neo (Foto: Jan Gruber)
Airbus A321neo (Foto: Jan Gruber)

Easyjet Schweiz-Chef über die fordernde Corona-Zeit

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Die Corona-Krise fordert auch von Easyjet alles ab. Stimmten die Sommermonate noch optimistisch, reduziert die Fluggesellschaft nun den Flugplan wieder. Easyjet-Europachef Thomas Haagensen gibt kleine Einblicke in die aktuell schwierige Situation.

Nach fast dreimonatiger Corona-Zwangspause sind die Flieger der Fluggesellschaft wieder in der Luft. Doch es sei lange nicht mehr so wie es einmal war. „Es gibt den Willen, wieder zu reisen. Unsere Kunden buchen auch schon für nächsten Sommer. Aber kurzfristig ist die Nachfrage – besonders für Länder, die auf der Quarantäneliste sind – nicht sehr groß“, so Haagensen, dem die bevorstehenden Reise-Monate noch zusätzliche Sorgen bereiten.

Wegen der Einreisebestimmungen dürften dieses Jahr nun selbst die Städtereisen ins Wasser fallen: „Wir müssen sehr konservativ sein. Wir können es uns einfach nicht leisten, Flüge zu haben, wo wir noch mehr Geld verlieren“, so Haagensen weiter. Aber auch ein Stellenabbau sei nicht ausgeschlossen, je nachdem, wie lange die Krise noch dauere, so der Easyjet-Chef: «Wir müssen die Flotten anpassen und natürlich auch die Besatzungen.“ Wie viele Mitarbeiter es am Ende treffen wird, weiß auch er nicht. 

Möglicherweise hätte es aber gar nicht so kommen müssen. Denn schon im frühen Stadium der Corona-Krise habe man die Folgen der Pandemie erkannt und um staatliche Untersuchung angesucht. Jedoch ohne Erfolgserlebnis: Easyjet Schweiz ging leer aus. Der Tochtergesellschaft der Easyjet-Gruppe blieb auch ein Covid-19-Kredit verwehrt. Als Begründung haben die Institute das finanzielle Polster der britischen Muttergesellschaft angeführt, wie srf.ch berichtet. Dies sollte ausreichen sollte, um auch Easyjet Schweiz versorgen zu können. Haagensen ärgert sich über diese Ungleichbehandlung: Er befürchtet eine Wettbewerbsverzerrung.

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