September 22, 2020

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September 22, 2020

SAS-Aktionäre segnen den Sanierungsplan ab

Die Aktionäre der skandinavischen SAS gaben am Donnerstag im Zuge einer außerordentlichen Hauptversammlung grünes Licht für den Rekapitalisierungsplan. Dieser wurde in den letzten Monaten mehrfach überarbeitet, kann jedoch in der beschlossenen Form umgesetzt werden. SAS leidet auch stark darunter, dass beispielsweise Schweden kein Kurzarbeitsmodell hat. Daher wurden bereits viele Mitarbeiter gekündigt. Die Hauptaktionäre Schweden, Dänemark und die Stiftung Knut und Alice Wallenberg pumpen nun etwa 1,35 Milliarden Euro in das Unternehmen. Dazu nimmt der Konzern eine Kapitalerhöhung vor. Weiters gewähren die Regierungen von Schweden und Dänemark staatlich besicherte Rettungskredite. SAS-Chef Rickard Gustafson bezeichnet den Schritt in einer Aussendung als “absolut notwendige” Maßnahme, um SAS erhalten zu können. Die Zustimmung der Aktionäre nahm er positiv auf.

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KLM: Alle Tickets können kostenfrei storniert werden

Die niederländische Fluggesellschaft KLM ermöglicht nun, dass sämtliche Flüge ohne Angaben von Gründen storniert und in einen Gutschein eingetauscht werden können. Das Unternehmen betont in einer Aussendung, dass die Vouchers erstattbar sind. Vorerst sind Flugscheine mit Abflugtermin bis spätestens 31. März 2021 umfasst. Wenn Passagiere nicht fliegen können oder wollen, so kann ein Gutschein angefordert werden. Dieser kann wahlweise für Neubuchungen verwendet werden oder aber auf Antrag auch ausbezahlt werden. „Wir haben festgestellt, dass viele Menschen reisen möchten, aber aufgrund von Unsicherheiten und sich ständig ändernden Reisewarnungen zögern, zu buchen. Wir verstehen ihre Lage und bieten unseren Kunden daher diese flexible Maßnahme an, die auch für alle Kunden gilt, die bereits ein KLM-Ticket oder einen Reisegutschein besitzen. Wir erwarten, dass mehr Sicherheit und Flexibilität die Kunden beruhigen und sie dazu veranlassen, erneut bei KLM zu buchen und zu fliegen”, so Boet Kreiken, Executive Vice President von Customer Experience KLM

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Paderborn meldete Insolvenz an

Am Dienstag brachte Marc Cezanne in seiner Funktion als Geschäftsführer des Flughafens Paderborn/Lippstadt den bereits seit einigen Wochen erwarteten Insolvenzantrag ein. Zuvor gab der Aufsichtsrat grünes Licht für diesen Schritt. Beantragt wurde ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. „Insbesondere aufgrund massiv rückläufiger Flugbewegungen infolge der Corona-Krise ist eine umfangreiche Unternehmenssanierung notwendig geworden. Tatsächlich liegen die aktuellen Passagierzahlen um 85 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraumes und es wird voraussichtlich noch einige Zeit dauern, bis die Passagierzahlen wieder annähernd das Vorkrisen-Niveau erreichen”, so Flughafendirektor Cezanne. Bereits vor der Corona-Pandemie konnte der Regionalflughafen die Betriebs- und Investitionskosten nicht mit eigenen Erlösen decken. Der Jahresverlust 2019 führte zu einem Liquiditätsabfluss, der aufgrund beihilferechtlicher Vorgaben in dieser Höhe nicht durch die kommunalen Gesellschafter kompensiert werden durfte Konsens ist, dass die Flughafengesellschaft in Zukunft nur bestehen kann, wenn die Kostenstrukturen an die zu erwartenden Erlöse angepasst werden. Im Sanierungskonzept ist vorgesehen, dass der Paderborn/Lippstadt Airport den Status eines Verkehrsflughafens mit Flugsicherung behält und weiterhin 24 Stunden am Tag in Betrieb sein wird. Angesichts der geringeren Flugbewegungen ist es jedoch kaufmännisch nicht vertretbar, die Kapazitäten für die Flugzeugabfertigung im bisherigen Umfang vorzuhalten. Eine allgemeine Reduzierung der Kapazitäten für die Flugzeugabfertigung wird wesentlich zur Kostensenkung beitragen. Dies bedeutet aber nicht, dass zukünftig geplante Flüge abgewiesen werden. Sobald der Bedarf wieder zunimmt, wird es möglich sein, die Infrastruktur des Flughafens sukzessive bis zu ihrer Kapazitätsgrenze von deutlich mehr als einer Million Passagieren jährlich auszulasten. Die Folge daraus ist, dass der Airport Paderborn den Personalstand deutlich verringert wird. Nach Angaben der

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Ocean – Lufthansas Träume von Ryanair-Löhnen?

Was Lufthansa mit der neuen Tochter-Airline Ocean GmbH so ganz genau bezweckt, wird ein bisschen wie ein Staatsgeheimnis gehütet. Bekannt ist, dass über diese Plattform touristische Flüge durchgeführt werden sollen. Der Hauptvorteil dürfte dabei sein, dass der Konzerntarifvertrag derzeit nicht anwendbar ist. Die Folge daraus sind niedrigere Lohnkosten für das fliegende Personal. Im Sommerflugplan 2021 soll der Flugbetrieb der Ocean GmbH nach und nach aufgenommen werden, erklärte eine Sprecherin gegenüber dem Portal Aero.de. Gesucht werden derzeit übrigens etwa 300 Mitarbeiter für den Maschinentyp Airbus A330. Also jener Langstreckenjet, der bei Eurowings von SunExpress Deutschland und Brussels Airlines betrieben wurde. Zunächst soll Ocean unter der Marke Eurowings am Flughafen Frankfurt am Main starten. Ob das Produkt auch nach München, Zürich oder Wien kommen wird, ist noch völlig offen. Lufthansa macht zu diesem Thema keinerlei offizielle Angaben. Nach außen hin wird für die Passagiere laut derzeitigen Planungen die Marke Eurowings sichtbar sein. Das bedeutet, dass man die bisherige Strategie mit einer neuen Plattform im Hintergrund überarbeitet, aber sich nicht wagt eine neue Marke zu etablieren. Lufthansa versuchte in der Vergangenheit über Eurowings (SunExpress Deutschland und Brussels Airlines) sowie CityLine (“Jump”) offensiv in das touristische Langstreckengeschäft einzusteigen. Es war jedoch nicht von Erfolg gekrönt, weshalb man nun offenbar den nächsten Anlauf in wesentlich kleinerem Umfang versucht. Mit der Eurowings-Long Haul verlochte Lufthansa nicht nur viel Geld, sondern brachte sich aufgrund wiederholter Probleme im Betriebsablauf mit mehrtägigen Verspätungen auch einen unrühmlichen Ruf ein. Mit Ocean soll nicht nur alles besser, sondern auch kleiner werden.

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BDL appelliert für differenzierte Teststrategie

Der deutsche Luftfahrtverband BDL versucht derzeit die ab 1. Oktober 2020 in Deutschland geltenden Quarantänebestimmungen noch abzuwenden oder zumindest zu verfeinern. Die Bundesrepublik plant sämtliche Rückkehrer aus Risikogebieten pauschal zumindest fünf Tage in Quarantäne zu stecken und das unabhängig davon, ob diese einen negativen PCR-Test vorlegen können oder nicht. Die Luftverkehrswirtschaft erwartet dramatische Folgen, denn bereits jetzt ist die Anzahl der Vorausbuchungen für Oktober 2020 enorm niedrig. Das gab auch Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr vor einigen Tagen zu. Gegenüber dem Handelsblatt sagte BDL-Geschäftsführer Matthias von Randow, dass man sich dafür einsetzt, dass die pauschale Quarantänepflicht durch eine differenzierte Teststrategie ersetzt wird. Dabei steht im Fokus, dass jene Personen, die einen negativen Befundbericht vorlegen können, von der Selbstisolation ausgenommen werden sollen. „Sollte hingegen das Vorhaben von Bund und Ländern umgesetzt werden, ab Oktober alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten der verschärften Quarantänepflicht zu unterziehen, würde dies einen erneuten Lockdown des internationalen Reiseverkehrs bedeuten und hätte damit sehr negative Folgen für den gesamten Wirtschaftsstandort”, so Randow gegenüber dem Handelsblatt. Der Verbandsgeschäftsführer warnt ausdrücklich davor, dass zahlreiche Flugverbindungen aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden könnten und dies habe dann Folgen für den Industriestandort Deutschland und etwa 27,3 Millionen Menschen in Europa, die im Bereich Touristik arbeiten. Daher appelliert der BDL an Bund und Länder eine praktikable Lösung zu finden, die der Branche das Überleben ermöglicht.

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Volocopter und Deutsche Bahn arbeiten an Frachtdrohne

Der Lufttaxi-Pionier Volocopter und die Deutsche-Bahn-Tochter DB Schenker arbeiten nun gemeinsam an der Entwicklung einer Frachtdrohne. Im kommenden Jahr soll bereits der kommerzielle Nachweis der Notwendigkeit erbracht werden. Bei DB Schenker geht man davon aus, dass durch eine solche Drohne die Lieferketten im innerstädtischen Bereich komplett neu aufgestellt werden können. Volocopter sitzt in Bruchsal (Deutschland) und ist seit neun Jahren auf dem Markt tätig. Erste kommerzielle Testflüge auf deutschem Boden sollen noch heuer in Berlin durchgeführt werden. DB Schenker stieg Anfang des Jahres als strategischer Investor ein. Bei der Bahntochter hält man den Einsatz von Drohnen im Liefer- und Transportdienst für eine zukunftsträchtige Investition.

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Easyjet Schweiz-Chef über die fordernde Corona-Zeit

Die Corona-Krise fordert auch von Easyjet alles ab. Stimmten die Sommermonate noch optimistisch, reduziert die Fluggesellschaft nun den Flugplan wieder. Easyjet-Europachef Thomas Haagensen gibt kleine Einblicke in die aktuell schwierige Situation. Nach fast dreimonatiger Corona-Zwangspause sind die Flieger der Fluggesellschaft wieder in der Luft. Doch es sei lange nicht mehr so wie es einmal war. „Es gibt den Willen, wieder zu reisen. Unsere Kunden buchen auch schon für nächsten Sommer. Aber kurzfristig ist die Nachfrage – besonders für Länder, die auf der Quarantäneliste sind – nicht sehr groß“, so Haagensen, dem die bevorstehenden Reise-Monate noch zusätzliche Sorgen bereiten. Wegen der Einreisebestimmungen dürften dieses Jahr nun selbst die Städtereisen ins Wasser fallen: „Wir müssen sehr konservativ sein. Wir können es uns einfach nicht leisten, Flüge zu haben, wo wir noch mehr Geld verlieren“, so Haagensen weiter. Aber auch ein Stellenabbau sei nicht ausgeschlossen, je nachdem, wie lange die Krise noch dauere, so der Easyjet-Chef: «Wir müssen die Flotten anpassen und natürlich auch die Besatzungen.“ Wie viele Mitarbeiter es am Ende treffen wird, weiß auch er nicht.  Möglicherweise hätte es aber gar nicht so kommen müssen. Denn schon im frühen Stadium der Corona-Krise habe man die Folgen der Pandemie erkannt und um staatliche Untersuchung angesucht. Jedoch ohne Erfolgserlebnis: Easyjet Schweiz ging leer aus. Der Tochtergesellschaft der Easyjet-Gruppe blieb auch ein Covid-19-Kredit verwehrt. Als Begründung haben die Institute das finanzielle Polster der britischen Muttergesellschaft angeführt, wie srf.ch berichtet. Dies sollte ausreichen sollte, um auch Easyjet Schweiz versorgen zu können. Haagensen ärgert sich über diese

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Oman Air kehrt nach Frankfurt zurück

Ungeachtet der momenten beiderseits harten Einreisebestimmungen wird Oman Air am 1. Oktober 2020 nach Frankfurt am Main zurückkehren. Der Carrier beabsichtigt vorerst zwei wöchentliche Umläufe zwischen Maskat und dem größten Flughafen Deutschlands zu bedienen. Oman Air ist die nationale Fluggesellschaft des Omans und betreibt derzeit eine Flotte von 52 Verkehrsflugzeugen. Darunter befinden sich auch Langstreckenjets der Typen Airbus A330 und Boeing 787. Der Carrier ist Mitglied der Arab Air Carriers Organization und unterhält das Hauptdrehkreuz in Maskat.

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Niederlande: Innsbruck und Wien sind nun Risikogebiete

Immer mehr Länder setzen Österreich und/oder die Hauptstadt Wien auf ihre Risikolisten und sprechen Reisewarnungen aus. Zuletzt setzte Zypern diesen Schritt für das komplette Staatsgebiet. Nun sprach am Dienstag auch die Regierung der Niederlande eine entsprechende Warnung für Innsbruck und Wien aus. Personen, die aus der Landeshauptstadt Tirols oder der österreichischen Bundeshauptstadt in die Niederlande einreisen wollen, müssen sich nun zehn Tage in Quarantäne begeben. Die niederländische Regierung begründet den Schritt damit, dass in den beiden österreichischen Städten die Infektionszahlen zuletzt stark gesteigen sind. „Sie können, mit Ausnahme der Hauptstadt Wien und der Stadt Innsbruck, für Urlaubsreisen nach Österreich fahren, aber bleiben Sie wachsam“, ist in den entsprechenden Hinweisen der Regierung der Niederlande zu lesen. Für Flugreisende gibt es allerdings eine Erleichterung: Die bloße Nutzung der Airports Wien-Schwechat und Innsbruck führt Angaben der Regierung nach nicht zur Quarantänepflicht. Das dürfte auch beim Wintertourismus für Erleichterung sorgen, denn besonders Innsbruck und Salzburg sind beliebte Landeorte niederländischer Wintersportler. In den letzten Tagen sprachen Deutschland, Dänemark, Belgien, die Schweiz, Zypern und nun auch die Niederlande Reisewarnungen aus. Während Dänemark und Zypern ganz Österreich als Risikogebiet betrachten, beschränken sich die Schweiz, Deutschland und Belgien auf die Bundeshauptstadt Wien. Die Niederlande warnen zusätzlich auch vor Innsbruck. Weitere Staaten im skandinavischen und baltischen Raum machen derzeit Personen mit Wohnsitz oder Aufenthaltsort Österreich schwierig bis unmöglich. Zypern stufte die Alpenrepublik bereits im August auf die B-Liste ab. Nun befindet sich Österreich sogar unter den C-Staaten. Das hat zur Folge, dass bei der Einreise ein negativer PCR-Test vorgelegt

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Airport Rostock-Laage muss Personal abbauen

Die Corona-Krise macht auch dem Flughafen Rostock-Laage schwer zu schaffen. Nun hat der Airport keine andere Wahl: es muss Personal entlassen werden. Wie viele Mitarbeiter es am Ende werden, würde derzeit noch in den Sternen stehen, wie das Nachrichtenmagazin „NDR“ berichtet. Wie nahezu bei allen Flughäfen sank auch in Rostock-Laage die Zahl der durchgeführten Flüge enorm. Und mit ihnen auch der Personalbedarf. „Es sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die den Personalabbau unumgänglich machen“, so Geschäftsführerin Dörthe Hausmann, die derzeit mit dem Betriebsrat einen Interessenausgleich und einen Sozialplan ausverhndelt.

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