Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat vorübergehende Einreise- und Beförderungsbeschränkungen für Flugpassagiere erlassen, die aus bestimmten zentral- und ostafrikanischen Staaten einreisen.
Die Maßnahmen betreffen Personen, die sich vor ihrer Ankunft in den USA in der Demokratischen Republik Kongo, in Uganda oder im Südsudan aufgehalten haben. Ziel der behördlichen Anordnungen ist die Unterbindung der Einschleppung Infektionskrankheiten wie Mpox oder hämorrhagischen Fieberausbrüchen, die in den betroffenen Regionen gehäuft auftreten.
Fluggäste, die aus Uganda oder dem Südsudan anreisen oder diese Länder im Transit passiert haben, werden bei der Ankunft in den Vereinigten Staaten gezielt über ausgewählte Großflughäfen umgeleitet. An diesen Standorten führen die Gesundheitsbehörden erweiterte Kontrollen durch, bei denen unter anderem Körpertemperatur und Symptome überprüft werden. Diese Maßnahme gilt unabhängig davon, ob die Passagiere direkte Zielverbindungen nutzen oder Zwischenstopps an internationalen Drehkreuzen eingelegt haben.
Deutlich strengere Auflagen gelten für Reisende, die sich innerhalb der vorangegangenen 21 Tage in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten haben. Diesen Personen ist die Beförderung auf direkten oder indirekten Passagierflügen mit dem Ziel USA bis auf Weiteres untersagt. Die Regelung schließt auch amerikanische Staatsbürger ein, die vor einer Einreise eine dreiwöchige Quarantäne außerhalb des betroffenen Gebiets absolvieren müssen. Die Fluggesellschaften wurden angewiesen, die Reisedokumente und Historie der Passagiere bereits beim Check-in entsprechend strikt zu überprüfen.
Luftfahrtexperten und internationale Gesundheitsorganisationen weisen darauf hin, dass derartige Quarantäne- und Einreiseverbote erhebliche organisatorische Belastungen für den weltweiten Flugbetrieb mit sich bringen. Neben logistischen Hürden bei der Ticketumzuleitung und Identifikation von Transitpassagieren stehen flugbezogene Einschränkungen dieser Art regelmäßig in der Kritik, da sie die wirtschaftlichen Beziehungen zu den betroffenen Ländern belasten. Dennoch halten die US-Behörden an den Infektionsschutzmaßnahmen fest, um Risiken für das nationale Gesundheitssystem zu begrenzen.