Airbus A380 (Foto: Emirates).
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Emirates rüstet Economy Class mit neuen Kopfstützen aus

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Die Fluggesellschaft Emirates beginnt mit einer flottenweiten Umrüstung der Kopfstützen in der Economy Class. Zum Einsatz kommt das Modell „U-Dream Headrest“, das vom Luftfahrtausrüster Safran Seats im Rahmen der Z400-Sitzreihe gefertigt wird.

Das System zeichnet sich durch verstellbare Seitenflügel aus gepolstertem Leder aus, die den Kopf- und Nackenbereich stützen und das seitliche oder nach vorne Gerichtete Abkippen des Kopfes während der Ruhephasen auf Langstreckenflügen verhindern sollen. Neben der seitlichen Anpassung lässt sich die Einheit in der Höhe sowie in der Neigung verstellen, um unterschiedlichen Körpergrößen gerecht zu werden.

Die Nachrüstung erfolgt schrittweise auf mehreren Flugzeugtypen der Flotte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Neben dem serienmäßigen Einbau in allen neu zulaufenden Airbus A350 ist die Ausstattung für die bestellten Boeing 777X ab Werk vorgesehen. Zudem plant das Unternehmen, auch die bestehende Flotte von Airbus A380 sowie Boeing 777 ab dem Jahr 2027 im Rahmen von Kabinenüberholungen mit den neuen Elementen auszustatten. Laut Herstellerangaben erfüllt die Konstruktion die technischen und sicherheitsrelevanten Vorgaben der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA).

Modifikationen der Passagiersitze in den hinteren Kabinenreihen gelten in der Luftfahrtbranche als Maßnahme, um den Reisekomfort auf Langstrecken bei unverändert dichtem Sitzabstand geringfügig zu verbessern. Da die Grundfläche und der Neigungswinkel der Sitze in der Holzklasse durch die wirtschaftlichen Vorgaben der Fluggesellschaften streng begrenzt bleiben, versuchen Betreiber, die Ergonomie über Zusatzfunktionen wie verstellbare Nackenstützen oder veränderte Polsterungen aufzuwerten. Die Pflege der Lederbezüge erfordert nach Angaben der Airline entsprechende Reinigungsabläufe zwischen den Flugeinsätzen.

Kritische Branchenbeobachter merken an, dass punktuelle Anpassungen der Sitzkomponenten die grundlegende Platzsituation in dicht bestuhlten Passagierkabinen nicht verändern. Zwar bieten verstellbare Stützelemente bei Nachtflügen eine funktionale Ergänzung, die tatsächliche Beinfreiheit und der persönliche Freiraum der Passagiere bleiben auf den Langstreckenverbindungen jedoch weiterhin durch die eng kalkulierten Sitzabstände der jeweiligen Flugzeugkonfiguration bestimmt.

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