Airbus A380 (Foto: Emirates).
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Emirates tritt der „Move to -15°C“-Koalition bei

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Emirates hat als erste Fluggesellschaft die „Move to -15°C“-Koalition ins Leben gerufen, eine internationale Initiative, die darauf abzielt, die Temperaturstandards für Tiefkühlkost neu zu definieren und den Energieverbrauch in der Lieferkette zu senken.

Die Koalition, die erstmals auf der COP28 in den Vereinigten Arabischen Emiraten vorgestellt wurde, zielt darauf ab, die Temperatur für gefrorene Lebensmittel von -18°C auf -15°C zu erhöhen. Diese Änderung könnte signifikante Umweltvorteile bringen, ohne die Qualität oder Sicherheit der Lebensmittel zu beeinträchtigen.

Die Koalition wird von Unternehmen aus verschiedenen Branchen unterstützt und konzentriert sich auf die praktische Umsetzung der Temperaturänderung, um den CO2-Ausstoß in der gesamten Lieferkette zu reduzieren. Emirates SkyCargo, die Frachtsparte der Airline, bringt ihre Expertise im Umgang mit verderblichen Waren ein, da täglich bis zu 1.000 Tonnen frische Lebensmittel weltweit transportiert werden. Emirates setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der gesamten Kühlkette und hofft, dass diese Initiative einen Beitrag zu den globalen Klimazielen leisten kann.

Dennis Lister, Senior Vice President von Emirates SkyCargo, erklärte, die Initiative sei eine zukunftsweisende Zusammenarbeit, um die Branche mit den neuesten Technologien, Ausstattungen und Verpackungsmethoden weiterzuentwickeln. Auch Thomas Eskesen, Vorsitzender der Koalition, betonte die Bedeutung der Luftfahrtindustrie für den globalen Kühlkettenmarkt und begrüßte die Teilnahme von Emirates als wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Initiative.

Die Koalition wurde nach der Veröffentlichung des wissenschaftlichen Berichts „Three Degrees of Change“ ins Leben gerufen, der von mehreren Forschungseinrichtungen unterstützt wird und die Auswirkungen der Temperaturveränderung untersucht. Emirates verfolgt mit der Teilnahme an der Koalition und anderen nachhaltigen Initiativen das Ziel, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern und die Klimabilanz in der Luftfahrtindustrie zu verbessern.

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